16 September

Herbstgedanken

Kategorie: Ansichtssache — Jahrgang: 2008Keine Kommentare

Blick aus dem Fenster

Irgend­wie werde ich das Gefühl nicht los, es ist Herbst ohne bunte Blät­ter. Ich mache mir gerade Gedan­ken dar­über, wie und wann ich die Hei­zung wie­der in Betrieb nehme, denn ich hatte sel­bige ja über den Som­mer aus­ge­schal­tet. Solange behelfe ich mir mit einem Heiz­lüf­ter, der hier neben mir steht und heizt, denn auf mei­ner Haut sind gerade gefühlt 5 Grad Celsius.

Am Sams­tag bei Plus habe ich schon die ers­ten Weih­nachts­plätz­chen ent­deckt und ich denke auch schon wie­der an Win­ter­rei­fen. Ich kann mich aber noch zügeln, schließ­lich heißt es ja von O bis O, also von Ostern bis Okto­ber. Ich bin habe einen aus­ge­präg­ten Fetisch für Win­ter­rei­fen, ver­ab­scheue ich doch im-Winter-auf-Sommerreifen-Fahrer, die bei ein­set­zen­der Glätte dann regel­mä­ßig für Ver­kehrs­stau­un­gen sor­gen. Ich muss natür­lich zuge­ge­ben, dass man die Anzahl der glat­ten Tage in den letz­ten Jah­ren an einer Hand abzäh­len konnte, aber sie waren da.

Das schöne am Herbst ist, das die Anzahl der ver­reg­ne­ten Tage deut­lich zunimmt und »zuhause blei­ben« kei­nen nega­ti­ven Unter­ton mehr hat, so habe ich dann auch mal wie­der Zeit gefun­den zu spie­len. Jetzt nichts aktu­el­les, denn da macht mir mein Com­pu­ter einen Strich durch die Rech­nung. Ich habe mich daran erin­nert, wie gerne ich Rol­len­spiele und ins­be­son­dere »Baldur´s Gate« gespielt habe. So habe ich mir die kom­plette Serie, also Teil 1 und 2, sowie sämt­li­che Erwei­te­rungs­packs bei E-Bay besorgt. Ver­hält­nis­mä­ßig güns­tig wenn man bedenkt, das alle Sache, zu ihrem Erschei­nungs­da­tum gekauft, ein Loch von etwa 140€ in die Haus­halts­kasse geris­sen hät­ten. So habe ich jetzt 13€ für alles zusam­men über­wie­sen. Rein gra­fisch jetzt nicht der Brül­ler, es spielt sich aber wie ein Buch.

Stich­wort Buch: Nach dem mehr oder weni­ger ent­täu­schen­den Werk von Char­lotte Roche »Feucht­ge­biete« habe ich mich vor gerau­mer Zeit dem Klas­si­ker »Ver­schwende deine Jugend« von Jür­gen Tei­pel gewid­met, das dem­nächst auch einen Blog­ein­trag bekommt, so gut ist es. Beim lesen auf Toi­lette schla­fen mir regel­mä­ßig die Füsse ein, weil es mich so fes­selt, daß ich den Zeit­punkt begin­nen­der Durch­blu­tungs­stö­run­gen verpasse.

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Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

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