27 Oktober

Ohne Worte: Der Kuss

gruftie kuss

»Wenn sich eine Gothic-Frau und ein Gothic-Mann (oder Gleich­ge­schlecht­li­che) einen Kuss geben, dann geschieht das nicht so neben­bei. Der Kuss ist für alle Goths ein ganz tie­fes Gefühl, eine völ­lige Hin­gabe.«  (Ein Zitat von: The Dar­k­ness, Bild: now­thi­sis­gothic)


26 Oktober

Spontis Wochenschau #34

von Robert ForstKategorie: Wochenschau3 Kommentare

Spontis WochenschauSpan­nende Woche irgend­wie. Nig­ge­meier regt durch sei­nen Neven DuMont gepräg­ten Ent­hül­lungs­jour­na­lis­mus die Frage an, wie viel Anony­mi­tät eigent­lich gesund sind und ob man wirk­lich als Blog­ger die Infor­ma­tio­nen über seine Kom­men­ta­to­ren auf detek­ti­vi­sche Art und Weise demon­tie­ren darf. Grund­sätz­lich halte ich Anony­mi­tät für einen Mythos, wer will der kann. Jeder Blog­ger kennt die Anony­men Kom­men­tare, die sich nicht sel­ten dar­auf kon­zen­trie­ren den Autor oder den Inhalt zu dis­kre­di­tie­ren oder ein­fach zu belei­di­gen. Nicht sel­ten sind aber auch Mei­nun­gen dabei, bei denen der Ver­fas­ser ein­fach nicht »erkannt« wer­den möchte.  Mir sind beide For­men der Kom­men­tare recht, anonyme und nament­li­che, denn nur so kann eine freie Mei­nungs­äu­ße­rung und Dis­kus­sion am Leben erhal­ten wer­den. Ich werte die Kom­men­tare aber anders. Nament­li­che Kom­men­tare wie­gen ganz ein­fach schwe­rer als Anonyme, so ist das eben. Wenn ein Kom­men­ta­tor mit Namen, E-Mai und Home­page schreibt: »Dein Blog ist scheiße!« geht mir das nicht so sehr am Po vor­bei, als wenn das jemand schreibt der uner­kannt blei­ben möchte. Wer bei Spon­tis anonym blei­ben möchte, bleibt anonym. Wer was zu sagen hat, braucht keine Anony­mi­tät. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


25 Oktober

#keepingitpeel - Der berühmteste Radio DJ der Welt

Keeping it Peel»A balance bet­ween things that you know people will like and things that you think people will like.« Heute vor 6 Jah­ren starb der wohl berühm­teste und dienst­äl­teste Radio DJ der BBC, John Peel.Er gilt bis heute als einer der Exper­ten für Musik der durch seine Radio­sen­dun­gen vie­len noch unbe­kann­ten Künst­lern eine Platt­form bot, die für viele der Ein­stieg zu einer bril­li­an­ten Kar­riere wer­den sollte.Von 1967 bis 2004 lud er an die 4.000 Bands zu sei­ner heute legen­dä­ren Peel Ses­sion ein, um ohne große Pro­duk­tion Live ein paar Stü­cke ein­zu­spie­len. Mehr als 3/4 der von ihm gespiel­ten Musik war nie zuvor im Radio zu hören.

40 Jahre lang wühlte sich der Radio DJ durch unzäh­lige Demo­tapes und Plat­ten, den seine Popu­la­ri­tät und sein Ruf als Talen­tent­de­cker eilte ihm vor­aus. Als Mitte der 80er die Anzahl der Bands explo­dierte und viele Plat­ten­fir­men began­nen die Ent­de­ckun­gen zu son­die­ren, grün­dete er das Independent-Label »Strange Fruit Records«. Immer wie­der spielte er auch alte Stü­cke bis­lang ver­kann­ter Bands und sorgte so auch noch Jahre spä­ter für zahl­rei­che Wiederentdeckungen.

Joy Divi­sion, The Cure, The Fall, Nir­vana, New Order, The White Stri­pes, Vel­vet Under­ground, Lai­bach, Kil­ling Joke, David Bowie, The Clash, X-mal Deutsch­land, Sioux­sie and The Bans­hees, TV Smith, The Psy­che­de­lic Furs, B-Movie, Kil­ling Joke, The Cramps und so viele wei­tere Bands, das eine all­um­fas­sende Auf­zäh­lung Sei­ten­lang gehen dürfte. Glück­li­cher­weise hat die BBC alle seine Ses­sion in einer sau­ber geord­ne­ten Liste bereit­ge­stellt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


24 Oktober

Videoarchiv: Grufties in Durmersheim 1993


(vie­len Dank an Pixella für den Tipp)

»Diese Gemeinde pflegt einen Kult um Tod und Ver­der­ben, um Satan und alles bösen Geis­ter. Ihre Reli­gion ist das mor­bide, ver­ruchte und mythi­sche.« So zitie­ren zwei Dur­mers­hei­mer Bür­ger ihre Tages­zei­tung zu Beginn des TV Berichts über das »Zillo-Festival« im Som­mer 1993. Zu die­ser Zeit drängt sich die schwarze Szene durch ihren unge­mei­nen Zulauf vor allem aus den neuen Bun­des­län­dern einer nie dage­we­se­nen Beliebt­heit. Glück­li­cher­weise musste die Dur­mers­hei­mer das Fes­ti­val nur noch 1994 ertra­gen, 1995 wan­derte es nach Rüs­sels­heim um 1996 in Hil­des­heim zu lan­den, wo es nach Rai­ner »Easy« Ett­lers Tod 2000 vom Ver­an­stal­ter Scor­pio über­nom­men und »M’era Luna« getauft wurde.

Robert Gre­ve­mann vom CDU Gemein­de­rat der Stadt wird es gefreut haben, das die Szene deren »eine ihrer Facet­ten deut­lich nekro­phile Bezüge (sind)« nun wei­ter­ge­zo­gen ist. Und auch dar­über hin­aus bekle­ckern sich die Inter­view­ten nicht gerade mit fun­dier­tem Fach­wis­sen. Immer­hin erfreut der Spre­che­rin mit: »Aus ganz Europa kamen die ver­meint­li­chen Satans­bra­ten und siehe da, hin­ter der düs­te­ren Maske ver­steckte sich ein harm­lo­ses Völk­chen.«

Mit von der musi­ka­li­schen Par­tie: Das Ich (auch zum Kurzin­ter­view) und Phil­lip Boa zum krö­nen­den Abschluss. »Man­chen bleibt diese Szene auf Ewig suspekt.« So ist es. Und das wer­den Berichte wie die­ser auch in abseh­ba­rer Zukunft nicht ändern. Immer­hin: Der jun­gen Mann im Ärmel­lo­sen Shirt trägt ein respek­ta­bles Vogel­nest, das erfor­dert ein Höchst­maß an Koor­di­na­tion in geschlos­se­nen Räu­men. Betei­ligte mel­den sich bitte mit eige­nen Berich­ten und Gegendarstellungen :)


24 Oktober

Es muss nicht immer Halloween sein - Noch 7 Tage bis...

Aller­hei­li­gen. Kennt man ja, schließ­lich müs­sen viele Men­schen an die­sem Tag nicht arbei­ten und die Kir­chen erfreuen sich unge­ahn­ter Beliebt­heit. Doch was hat Aller­hei­li­gen mit Hal­lo­ween zu tun? Den ein­zi­gen Zusam­men­an­hang aus jüngs­ter Ver­gan­gen­heit scheint ein bay­ri­scher Allein­hang im Jahre 2008 zu sein, der sich auf ein neues Fei­er­tags­ge­setz bezog, das Gas­tro­no­men vor­schreibt, Hal­lo­ween Par­tys nur noch bis Mit­ter­nacht ver­an­stal­ten zu dür­fen, sofern es sich nicht um eine geschlos­sene Gesell­schaft han­delt. Doch die Über­schnei­dun­gen mit dem heid­ni­schen Sam­hain oder dem mexi­ka­ni­schen Dia de Muer­tos las­sen sich nicht leug­nen. Gründe genug dem christ­li­chen Fei­er­tag auf den Zahn zu füh­len. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


22 Oktober

Ohne Worte: 38 Gothic Street

Gothic Street, Northampton USA
»The People’s Insti­tute was foun­ded in 1887 by Sou­thern nove­list George Washing­ton Cable (1844−1925). Ori­gi­nally known as the Home Cul­ture Clubs, the Insti­tute con­ti­nues to serve people of Nort­hamp­ton and the sur­roun­ding com­mu­nities.« Gibt es wirk­lich, auch die Straße.


21 Oktober

Musikperlentaucher - Tauchgang #17

von Robert ForstKategorie: Dunkle Klänge4 Kommentare

Das Kabinette - The Cabinet

Als die drei Stu­den­ten Mick, Dave und Craig in Black­pool Kunst stu­dier­ten, ent­deck­ten sie ihr gemein­sa­mes Inter­esse an Musik und alten eng­li­schen Knei­pen. Ihr zwei­ter Besuch im Stu­dio brachte das 1983 Stück »The Cabi­net« her­vor, das man auf 500 Vinyl Sin­gles presste. Auf dunk­len Wege gelang­ten Radio Mode­ra­to­ren an die Scheibe und mach­ten dar­aus einen euro­päi­schen Under­ground Hit, der selbst bei der alt ehr­wür­di­gen BBC Gehör fand. Davon ange­spornt traf man sich 1986 für einige wei­tere Ter­mine in einem Stu­dio in der Nähe von Man­ches­ter und brachte die ein­zige LP »Spy Thril­ler« her­aus. Das Stück The Cabi­net ist eine Hom­mage an das Cabi­net des Dok­tor Cali­gari, ein fil­mi­sches Meis­ter­werk aus dem Jahre 1920. Das Kabi­nette selbst pro­du­zierte dazu ein Ama­teur­vi­deo, das dem Stück visu­elle Tiefe ver­leiht, wenn­gleich auch die klang­li­che Qua­li­tät lei­det. Aber wer möchte, kann das Stück auf dem aktu­el­len Sam­pler The Mini­mals Wave Tapes käuf­lich erwer­ben. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


20 Oktober

Schwarze Symbolik: Die Fledermaus

von Robert ForstKategorie: Hintergründe1 Kommentar

Darstellung einer grossen VampirfledermausTiere haben in der Gothic-Szene eine lange Tra­di­tion, die meis­ten davon wer­den als Schmuck in Form von Rin­gen, Anhän­gern, Hals­ket­ten oder Ohr­rin­gen getra­gen und lan­den auch nicht sel­ten als Form von Kör­per­kunst­wer­ken auf der Haut. Dabei han­delt es sich aus­nahms­los um sol­che, »die im Volks­glau­ben auf­grund ihrer Auf­ent­halts­orte, ihrer Farbe, ihres Ver­hal­tens oder ihrer nächt­li­chen Lebens­weise mit Nega­tiv­vor­stel­lun­gen behaf­tet sind, also das Schlechte, das Böse, die Sünde oder den Tod ver­sinn­bild­li­chen.« Tiere, die schon seit je her mit Magie, Hexen, Okkul­tis­mus oder ganz pau­schal dem Bösen in Ver­bin­dung gebracht wer­den sind beson­ders beliebt, Fle­der­mäuse, Eulen, Schlan­gen oder auch Spin­nen. Die Fle­der­maus ist mit Abstand das popu­lärste inner­halb und außer­halb der Szene.

In den frü­hen 80ern öffnete ein legen­dä­rer Club in Lon­don seine Pfor­ten, der Stil– und Sinn­prä­gend für eine ganze Szene wirkte. Das Batcave ver­wen­det dabei in mehr­fa­cher Hin­sicht die Fle­der­maus als Wap­pen­tier, zum einen als Logo, wie auch als Namens­ge­ber — der wohl auch auf die Comic­se­rie Bat­man zurück­zu­füh­ren sein dürfte. Aus den Besu­chern die­ses Club’s wur­den spä­ter die Batca­ver, die dort bevor­zugte Musik nannte man Batcave. Dar­aus resul­tierte im Laufe der 80er ein weit­rei­chende Ver­wen­dung der Fledermaus-Symbolik. Als Sym­bol ziert es zahl­rei­che Mailorder-Versender und Mode­la­bel der Szene (XtraX, Bat Attack) und zieht sich so wie ein roter Fader durch die Anfänge der Szene und ist auch heute noch ebenso prä­sent wie zu Zei­ten des Batcave, der das Sym­bol als ers­tes mit der Szene in Ver­bin­dung brachte. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


19 Oktober

Ohne Worte: Sie wollen anders sein

Waver in der Münchener Innenstadt
»Sie wol­len anders sein und nen­nen sich Waver«, eine Art Edel­pun­ker. In Mün­chens Innen­stadt prä­sen­tie­ren sie ihren unge­wöhn­li­chen Stil.« (via audio­gruft)


17 Oktober

Den eigenen Musikgeschmack nerdig visualisiert

von Robert ForstKategorie: Vernetzt7 Kommentare

Musikgeschmack visualisiertFlei­ßige Nut­zer von last.fm möch­ten die Emp­feh­lun­gen die das Por­tal in Sachen Musik und Men­schen mit glei­chem Musik­ge­schmack gar nicht mehr mis­sen. Ich für meine Teil mag die­sen ner­di­gen Nut­zen des Audio­scrob­b­lers, der so flei­ßig zuhört wenn ich meine Musik­samm­lung durch­for­sche. Wer darin grund­sätz­lich kei­nen Nut­zen erken­nen kann und Musik nur über klas­si­sche Medien wie CD oder Vinyl kon­su­miert und der dar­über hin­aus vehe­ment gegen die MP3-isierung der Musik­land­schaft kämpft, darf sich gerne einige andere Bei­träge in die­sem Blog zu gemüte füh­ren, in der rech­ten Leiste gibt es genü­gend Auswahlmöglichkeiten.

Abge­se­hen davon bin ich in den letz­ten Wochen über zwei Mög­lich­kei­ten der musi­ka­li­schen Visua­li­sie­rung gestol­pert, die für die Wochen­schau viel zu »mehr­wer­tig« gewe­sen wären, so dass ich mich dazu ent­schlos­sen habe, über die bei­den Tools Last­graph und den Gen­der Plot selbst zu berich­ten. Den gan­zen Arti­kel lesen… »