30 September

Spontis Wochenschau #31

Spontis WochenschauJahre lang habe ich dafür gekämpft, mein Ziel erreicht und bin jetzt fast ein biss­chen weh­mü­tig. Der leere Brief­kas­ten. Kon­se­quent habe ich Wer­bende ange­schrie­ben, mich beschwert und darum gebe­ten mir bitte keine Wer­bung mehr zu schi­cken. Keine Kata­loge, keine Bro­schü­ren und keine Infor­ma­ti­ons­zet­tel. Die kos­ten­los ein­ge­wor­fene lokale Wer­bung nehme ich trotz­dem, schließ­lich muss man ja in Erfah­rung brin­gen, wo was im Ange­bot ist und ob sich eine Fahrt lohnt. Doch dar­über hin­aus bleibt mein Brief­kas­ten leer. Briefe ent­hal­ten heute nur noch Rech­nun­gen und keine Bewer­bun­gen mehr von Pro­duk­ten die kei­ner braucht. Und jetzt bin ich fast ein biss­chen nei­disch wenn die Holde wie­der einen Pro­spekt für Schuhe im Brief­kas­ten fin­det. Der Weg ist eben das Ziel, jetzt wo mir kei­ner mehr frei­wil­lig Wer­bung schickt muss ich mir wohl ein neues Betä­ti­gungs­feld suchen.  Viel­leicht deak­ti­viere ich ja mal für eine Weile den so sorg­fäl­tig trai­nier­ten Spam-Filter, oder deak­ti­viere den Werbe-Blocker mal bei allen Sei­ten im Netz. Ein­fach nur mal um zu gucken wie es frü­her so war. Links? Ach ja, die gibt es auch noch. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


29 September

Ohne Worte: Verschwende deine Jugend

Verschwende Deine Jugend

»Ame­ri­cans today are not only put­ting a too-high pre­mium on you­th­ful­ness; the are rele­ga­ting matu­rity to a second-class sta­tus.« Ame­ri­ka­ner von heute legen nicht nur einen hohen Wert auf Jugend­lich­keit; sie ver­ban­nen das Altern zu einem zweite Klasse Merk­mal. (via Boo­gie Child­ren)


28 September

Unter Linken - Die Reportage zum Buch von Jan Fleischhauer

Links? Oder viel­leicht doch rechts? Viel­leicht aber auch die gol­dene Mitte? In Zei­ten einer bür­ger­na­hen Poli­tik die lie­ber dage­gen ist als dafür und auch mal Nein sagt, weil es eben das Gegen­teil von dem ist, was die ande­ren sagen. Poli­tik ohne Pro­fil, bei denen der Wäh­ler schon schnell mal über­se­hen kann, in wel­che Rich­tung es poli­tisch gehen soll und bei der selbst die Mit­glie­der, Abge­ord­ne­ten und Vor­sit­zen­den einer Par­tei selbst nicht mehr so recht wis­sen, in wel­che Rich­tung sie denn nun sel­ber fah­ren. Mann kann ja schon mal den Blin­ker set­zen um nach­her doch in einer andere Rich­tung zu fahren.

In Deutsch­land unter­schei­det man zwi­schen all den Par­tei gerne mal zwi­schen Links und Rechts, oder auch: Links­ex­trem und Rechts­ex­trem, das wird in den Medien häu­fi­ger zum Wurf­ge­schoss ver­ba­ler Poli­ti­sie­rung. Rechts, das sind die Bösen, die Nazis, die Faschis­ten, die mit den Glat­zen und den Sprin­ger­stie­feln. Links, das sind die, die mit Schwar­zen Mas­ken und Kapu­zens­hirts, die das Sys­tem an sich doof fin­den und für die Kapi­ta­lis­ten der natür­lich Feind sind und die man für Gute hält weil sie Steine auf die wer­fen die Rechts sind, das sind die, die auch gerne mal ganze Stadt­teile ver­wüs­ten, weil sie mei­nen nur so etwas ändern zu kön­nen. Könnte man doch mei­nen, oder? Den gan­zen Arti­kel lesen… »


28 September

Ohne Worte: Anatomia

Bernardino Genga - Charles Errand - Anatomia

»…Erst in der Renais­sance wur­den diese Denk­struk­tu­ren von Ein­zel­nen durch­bro­chen. Andreas Vesa­lius war es, der zur Empö­rung sei­ner Kol­le­gen die über Jahr­hun­derte kaum hin­ter­frag­ten Glau­bens­sätze erst­mals wie­der erschüt­tern konnte. Seine Arbeit revo­lu­tio­nierte die Medi­zin sei­ner Zeit und macht ihn zum Begrün­der der moder­nen Ana­to­mie.« (via Poe­mas del rio Wang)


25 September

Ohne Worte: Tag der Toten

Dia de Muertos

Der Dia de Muer­tos ist ein wich­ti­ger mexi­ka­ni­scher Fei­er­tag, an dem die Hin­ter­blie­be­nen ihren Toten geden­ken. Der Umgang wirkt auf viele befremd­lich, da der Tod in Mexiko nicht tabui­siert wird son­dern im Zen­trum der 3 Tage dau­ern­den Fei­er­lich­kei­ten steht. (via Luis Mon­te­ma­yor)


24 September

Spontis Wochenschau #30

Kategorie: Ansichtssache3 Kommentare

Spontis WochenschauMit­ten­drin statt nur dabei. So könnte das Motto die­ser Aus­gabe der Wochen­schau sein, denn es ist noch lange keine Woche seit der letz­ten Aus­gabe vor­bei. Ursprüng­lich war ja auch mal geplant, das die Num­mer des Aus­gabe mit der Kalen­der­wo­che überein­stimmt — doch natür­lich kam es anders als es ist, denn auf­merk­sa­men Lesern wird nicht ent­gan­gen sein, das wir bereits die 38. Kalen­der­wo­che schrei­ben. Super­man ist ein­fach solange und so schnell um die Erde geflo­gen, bis sich die Zeit rück­wärts drehte, so ein­fach war das, vor­aus­ge­setzt man wäre eben­falls auf einem ande­ren Pla­ne­ten zur Welt gekom­men. Und obwohl ich mich manch­mal so fühle, bin ich den­noch hier gebo­ren und von grü­nem Kryp­to­nit wird mir auch nicht übel. Macht aber nicht, ich werde flei­ßig sein und die ver­lo­rene Zeit locker wie­der rein holen, behaupte ich jetzt ein­fach mal so. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


23 September

Creative Commons als Comic erklärt

Immer noch sind viele Inhalte im Netz, vor allem Bil­der und Gra­fi­ken,  immer wie­der ein strit­ti­ger Punkt bei der Lizen­zie­rung und Nut­zung. Mitt­ler­weile bie­tet ja auch die Google-Bildersuche die Mög­lich­keit, Inhalte nach Art ihrer Lizenz zu suchen, so ähnlich wie ich diese Funk­tion bei Flickr schon län­ger schätze. Eine Crea­tive Com­mons Lizenz bie­tet die Mög­lich­keit seine Inhalte Ziel­grup­pen­ge­recht und pau­schal zu lizen­zie­ren um die Ver­wen­dung zu ver­ein­fa­chen und stan­dar­di­sie­ren. Es nützt nichts sich über immer neue Restrik­tio­nen und Gesetze auf­zu­re­gen, ohne selbst etwas dafür zu tun, seine Inhalte unter eben eine sol­che Lizenz zu stel­len. Wie genau das funk­tio­niert erklärte bereits ein Comic vom bra­si­lia­ni­schen Künst­ler nerd­son, der jetzt von linus über­setzt wurde.

Ganz pas­send dazu gibt es jetzt das WP-Plugin »CC License Mana­ger« von Nils Dags­son Moskopp, das es ermög­licht, eigene Medien glo­bal oder indi­vi­du­ell zu lizen­zie­ren und ent­spre­chend zu kenn­zeich­nen. Seit kur­zem fin­det das Plu­gin auch bei Spon­tis Test­weise Ver­wen­dung und wird ab sofort für die ver­öf­fent­lich­ten Werke, die von mir stam­men, genutzt. Dar­über hin­aus werde ich bei Spon­tis auch noch einige bes­ser sicht­bare Lizen­zie­rungs­hin­weise inte­grie­ren. Wäre das nicht ein guter Zeit­punkt auch Deine Bil­der bei flickr, picasa oder in dei­nem eige­nen Blog zu lizen­zie­ren? Den gan­zen Arti­kel lesen… »


22 September

Nachgefragt: Wie die Pikes in die Szene kamen

Kategorie: Schwarze Szene15 Kommentare

Kom­mu­ni­ka­tion ist alles. Zu mei­nem Bei­trag Ohne Worte: These Pikes are made for wal­king kom­men­tiert Schat­ten am 6. Sep­tem­ber 2010 »Weiß eigent­lich jemand hier wie die Pikes in die Szene kamen?«. Um gefähr­li­chen Halb­wis­sen vor­zu­beu­gen, habe ich mich in der Orts­an­säs­si­gen Hoch­schule Nie­der­rhein mit ent­spre­chen­der Lite­ra­tur ver­sorgt und ein biss­chen recher­chiert um der Frage abschlie­ßend auf den Grund zu gehen.

Spitze Schuhe aus Glatt-, Lack– oder Wild­le­der, die man vor­zugs­weise mit sil­ber­nen Schnal­len ver­zierte, waren in den 80er das Erken­nungs­merk­mal für Anhän­ger der schwar­zen Szene die spä­ter ein­mal Gruf­ties und Waver genannt wur­den. Die soge­nann­ten Pikes (vom engl. Wort Pike = Spitze) oder auch Win­kle­pi­ckers (»Schne­ckenste­cher« ) haben eine mehr­tei­lige Geschichte, den Szene-Einstieg in die schwarze Gemeinde erhiel­ten die spit­zen Schuhe durch das auf­wär­men der Win­kle­pi­cker, die in den 50ern durch die Mods getra­gen wur­den. Doch die Geschichte der Schuhe inner­halb der Szene und der his­to­ri­schen Ver­gan­gen­heit ist viel­fäl­tig. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


21 September

75 Cosplayer der Dragon*Con in unter 2 Minuten

Schon wie­der so eine Con­ven­tion vol­ler Ver­rück­ter, die sich in die Kos­tüme ihrer Spiele– Film– und Fan­tasy­hel­den wer­fen um ihrem Idol ange­mes­sen zu hul­di­gen. Die Dragon*Con ist nach eige­nen Anga­ben die größte Multi-Media Pop­kul­tur Con­ven­tion deren Schwer­punkt so ziem­lich auf allem liegt, was das Nerd­herz begehrt. Ich finde das groß­ar­tig. Wer so alles auf der dies­jäh­ri­gen Aus­gabe zu sehen war, zeigt Chad Vader in ein­drucks­vol­len 2 Minu­ten. Ich weiß zwar noch nicht wem »Sexy Pirate Nurse« hul­digt, aber ich bin mir sicher, das es irgendwo da drau­ßen einen Hel­den gibt der einen ähnli­chen Auf­trag hat wie diese Dame. Ganz bestimmt


(via Nerd­core)


21 September

Ohne Worte: Edward Gorey

Edward Gorey - Father

»Each night Father fills me with dread
Whenn he sits on the foot of my bed;
I’d not mind that he speaks
In gib­bers and squeaks
,
But for seven­teen years he’s been dead.
«

Edward St. John Gorey, * 22. Februar 1925 in Chi­cago; † 15. April 2000 in Hyan­nis, Cape Cod -  (via This isn’t hap­pi­ness)