Ich habe meinen Urlaub genossen, es waren wirklich ein paar schöne Tage die wir an Ostsee und letztendlich in Berlin verbracht haben. Es gibt jedoch eine Sache die mich persönlich ärgert, die verpasste Gamescom 2010 am Wochenende vom 18. — 21. August 2010. Dabei reizt mich nicht unbedingt die Ansammlung von Video– und Computerspielen oder auch die neuesten Errungenschaften der Unterhaltungselektronik sondern auch die Menschen, die man dort treffen kann. Spätestens seit dem Siegeszug des C64 in den 80ern entwickeln sich parallel zu den musikalisch orientierten Jugendkulturen auch technisch orientierte Jugendkulturen, die man landläufig wohl am ehesten unter Geeks und Nerds kategorisieren könnte.
Was hier oft in einem abfälligen Tenor genannt wird, ist jedoch vielfach ein unterschätztes Phänomen. Kein Wunder also, das eine Computer-Spiele-Messe gerne als großer Nerd-Spielplatz gesehen wird auf dem sich potentiell gefährliche Amokläufer die Anregungen für ihren nächsten Plan holen. Jugendschutz besteht doch 2010 daraus, Dinge zu verbieten anstatt sie verstehen zu wollen. Integrative Ansätze werden sträflich vernachlässigt und werden durch weitere Verbote im Keim erstickt. Ist ja auch irgendwie leichter. Was ich nicht verstehen kann oder will verbiete ich erst mal pauschal um mein Kind vor den Gefahren zu schützen. Klingt logisch? Den ganzen Artikel lesen… »




Immer dann, wenn man in der Geschichte des Gothic gräbt, laufen einem die Hammer-Filme über den Weg, die zwischen den 50ern und den frühen 70ern entstanden sind und nicht unbedingt zu den großartigsten Filmen der Filmgeschichte zählen sondern wegen ihrer Qualität schnell in ein eigens dafür geschaffenes Genre gesteckt wurden, die B-Movies. Kurioserweise ist die Wirkungszeit der Filme die Geburtsstunde vieler späterer Musiker, von denen einige aus ihren Erinnerungen daran Einflüsse in Stilistischer und Ästhetischer Hinsicht machten. Doch wie lässt sich Hammer-Horror und Gothic in stilistischer Hinsicht unter einen Hut bringen?




