Die Fronten scheinen verhärtet, jedes Land beansprucht den ursprünglichen Gedanken für sich. Wikipedia definiert geschickt um den heißen Brei und verallgemeinert »Punk ist eine Jugendkultur, die Mitte der 1970er Jahre in New York und London entstand.« Erfahrene Diskutanten halten es für eine Ansichtssache oder schieben es feige auf die Art der Betrachtung. Ein bisschen Recht haben sie alle irgendwie, das lässt sich nicht abstreiten. Der Knackpunkt liegt wie im immer beim Wort, der daraus einen Begriff macht. Treue Leser werden sich sicherlich an meine Artikel zu Geschichte des Wortes Gothic erinnern, zudem es eindeutige Parallelen gibt, die nicht nur aus dem Ursprung der Musik wachsen.
Ich zu dem Schluss, das ein solcher Überbegriff zunächst eine wörtlichen Bedeutung hat und dann dazu benutzt wird eine musikalische Richtung zu bezeichnen um schließlich die Anhänger dieser Musik als (Jugend-)Bewegung zu definieren.
Aber zurück zur Quelle. Während das Wort selbst schon von Shakespeare dazu benutzt wurde eine Prostituierte zu bezeichnen, erhält es erst Mitte des 20. Jahrhunderts einen Bezug zu Musik. Und hier liegen die Wurzeln ganz klar in den USA, denn The Stooges, die New York Dolls, Patti Smith und die Ramones definieren hier eine neue Musikrichtung die aggressiv und direkt das wiedergibt, was die Künstler denken. Den ganzen Artikel lesen… »