Eine schöne Zeit für wirklich jeden Karnevalisten, einer Zeit in der man mal ungezwungen fröhlich sein darf. Unter dem Joch des Karneval lebt es sich ganz entspannt. Eine Zeit, in der andere Menschen gar nicht mehr auffallen, weil alle mal so sind wie sie vielleicht sein wollen. Grufties, Vampire, Goths und Cybers gehen im allgemeinen rheinischen Getümmel unter und lassen eine ganz fremde und neue Toleranz aufflammen, die den Nicht-Karnevalisten schon mal aus der Bahn werfen kann. Meine Meinung? Wir sind immer so, ihr braucht närrische Tage um das zu leben was ihr euch wünscht. Aber dieses mal führe ich euch auf’s Glatteis und verkleide mich als Pirat, partizipiere und gehe für 1 Woche mal in der Masse unter, so wie ihr den Rest des Jahres. Ein leeres Gefühl irgendwie. Doch Karneval ist nicht alles was diese Tage so passiert, im Netz kann man keine Pappnase aufsetzen, freut sich aber immer über die gefühlte Vielseitigkeit. Lachen und Traurigkeit, Abstoßendes und Anziehendes, alles liegt im Netzt so dicht zusammen das es manchmal schwer fällt das in seinen eigenen Maßstäbe zu pressen. Ich werde euch helfen! Und wenn nicht, dann habe ich es wenigstens versucht.
- Daten kann man nicht stehlen
Ich glaube ich ziehe nach Bayern. Da gibt es noch Justizministerinnen, die endlich mal Klartext sprechen. Beate Merk kommentiert den Ankauf der Steuersünder-CD mit sehr weisen Worten: »Da Daten anders als Autos oder Handys keine Sachen sind, kann man sie nicht stehlen. Und wo es keine gestohlene Ware gibt, da gibt es auch keine Hehlerei.« Schön gesagt und Balsam auf die geschundenen Seelen der Tauschbörsennutzer, die gerne mit Dieben verglichen werden. Sind ja nur Daten und die kann man nicht stehlen. Manchmal, so denke ich mir, aber nur manchmal sollten Politiker sich ihrer Öffentlichkeit bewusst werden und darüber nachdenken, was sie sagen. Aber ich denke, ohne ihre vorbereiteten Reden und Skripte bleibt unter dem Strich nicht viel Kompetenz.









