13 September

Depeche Mode - 101

Depeche Mode - 101Mit ihrem Album Music for the Mas­ses lös­ten sich Depe­che Mode von den dunk­len und düs­te­ren Klän­gen des Vorgänger-Albums Black Cele­bra­tion. Die Songs auf dem neuen Album klan­gen pop­pi­ger und viel­fäl­ti­ger, durch das digi­ta­li­sie­ren von Instru­men­ten wie Gitarre, Akkor­deon, Flöte oder auch Kla­vier ver­schaffte sich die Band mehr musi­ka­li­schen Spiel­raum.  Eine Tour mit 101 Kon­zer­ten soll auch in den USA für Erfolg sor­gen. Das ehr­gei­zige Pro­jekt reizte auch Fil­me­ma­cher D.A. Pen­ne­baker, der sich mit Doku­men­ta­tio­nen über Bob Dylan, David Bowie und Jimi Hen­drix schon einen Namen machte und einen Kon­zert­film über die Tour dre­hen will.

Mit der 101 Kon­zerte umfas­sen­den Tour­nee, mar­kierte Depe­che Mode einen Kar­rier­ehö­he­punkt und bewies ein­drucks­voll, das sie auch die Fans in den Staa­ten für ihre Musik begeis­tern konnte. Mit dem Album und der Tour schaffte Depe­che Mode den kom­mer­zi­el­len Durch­bruch in den USA und wan­delte sich von der Hal­len fül­len­den Synthie-Band  zum wasch­ech­ten Stadion-Act. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


11 September

Glaubwürdigkeit von Wahlplakaten

Kategorie: Ansichtssache4 Kommentare

fdp_westerwelleAls ich ges­tern ein Wahl­pla­kat von Guido Wes­ter­welle gese­hen habe, stutze ich, so hatte ich den FDP Par­tei­vor­sit­zen­den nicht in Erin­ne­rung. Der Jür­gen Proch­now der deut­schen Poli­tik, wie ich ihn immer lie­be­voll nannte, den ich für sein Cha­rak­ter­ge­sicht und sei­nen offe­nen Umgang mit der eige­nen Homo­se­xua­li­tät immer gemocht habe strahlte wie ein Honig­ku­chen­pferd und wirkt auf mich selt­sam ver­än­dert. Irgend­wie glat­ter, irgend­wie geleck­ter. Das die Bil­der für den Wahl­kampf alle­samt am Com­pu­ter retu­schiert sein dürf­ten, kann keine Neu­ig­keit sein.

Hier ein paar Augen­ringe der letz­ten Wahl­kampf­ver­an­stal­tung weg retu­schie­ren, das ein oder andere Haar darf auch noch gegen ein bun­tes aus­ge­tauscht wer­den, alles im Sinne einer jun­gen und fri­schen Par­tei. Klar wer­den die Kan­di­da­ten auch geschminkt und auf­ge­motzt, doch wo sind die Grenzen?

Es gibt offen­bar doch mehr Sym­pa­thie­wäh­ler, die ihren Kan­di­da­ten nach dem Aus­se­hen beur­tei­len und weni­ger nach den Ansich­ten, die die­ser ver­tritt. Für mich ver­lie­ren sol­che Bil­der an Glaub­haf­tig­keit, und wecken den Ein­druck, die Kan­di­da­ten hät­ten noch mehr zu ver­ber­gen als ihr Gesicht. Die ganze Straße ist voll mit Gesich­tern von denen einige wir­ken wie die Scher­gen des Jokers, der einst gegen Bat­man kämpfte.

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10 September

Flüssige Szene: Met

Kategorie: Schwarze Szene8 Kommentare

met der honigweinWer schon mal auf einem Mit­tel­al­ter­markt gewe­sen ist hat sich sicher­lich schon ein­mal über die dort aus­ge­schenk­ten Getränke gewun­dert: Wikin­ger­blut oder Drach­blut sind Namen für das Met (Honig­wein), eines der ältes­ten alko­ho­li­schen Getränke der Welt. Nach­dem ich euch schon den Absinth in die­sem Arti­kel näher gebracht habe, widme ich mich nun dem Met, dem Trank der Götter.

Das Met eines der ältes­ten bekann­ten Getränke mit berau­schen­der Wir­kung ist, liegt am Honig — bes­ser gesagt am ver­go­re­nen Honig. Denn bei Honig mit hohem Was­ser­an­teil setzt die Gärung bei län­ge­rer und ent­spre­chen­der Lage­rung spon­tan ein und ver­setzt dem Getränk wie von Zau­ber­hand einen Alko­hol­ge­halt von etwa 11–16%.  Da mögen sich sicher­lich schon die alten Ägyp­ter um 3500 v. Chr. gefragt haben, warum das Getränk so lus­tig und unbe­schwert macht nach­dem sie es eine Zeit lang in der Sonne ste­hen gelas­sen haben. Das mythi­sche, tra­di­tio­nelle und antike Image des Met macht es auch heute vie­len mytho­lo­gisch inspi­rier­ten Sze­nen zum In-Getränk, das ent­we­der aus der Fla­sche oder einem Stil­ech­te­ren Trink­horn genos­sen wird. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


9 September

Das Internet Manifest

Kategorie: Ansichtssache1 Kommentar

netzwerkEin Gemein­schaft popu­lä­rer jun­ger Jour­na­lis­ten und das Who is Who der deut­schen Blo­goss­phäre fasst in ihrem Inter­net Mani­fest zusam­men, was für sie essen­ti­ell ist und erstellt dar­aus 17 Behaup­tun­gen . Wie Jour­na­lis­mus heute funk­tio­niert heißt es im Unter­ti­tel und könnte eine Kampf­an­sage an Zei­tungs­lob­by­is­ten und Medi­emo­gule sein, oder ein Lehr­buch für ange­hende und enga­gierte Jour­na­lis­ten der neuen Wege. Viel­leicht auch ein klei­ner Leit­fa­den für den infor­ma­ti­ons­be­wuss­ten Blogger.

Ich möchte die Lizenz zu Wei­ter­ver­brei­tung bei Namens­nen­nung auf­grei­fen und die Behaup­tun­gen mit mei­nen Gedan­ken ergän­zen, in der Hoff­nung das meine Leser das gleich tun, denn aus die­sen Behaup­tun­gen ent­steht selbst­ver­ständ­lich Dis­kus­si­ons– und vor allem Hand­lungs­be­darf. Es lohnt sich viel­leicht seine eige­nen Weis­hei­ten zu destil­lie­ren und dar­aus seine eige­nen Kon­struk­ti­ven Schlüsse zu zie­hen um dem eige­nen Bestre­ben nach stän­di­ger Ver­bes­se­rung nachzukommen.

Das aus den Behaup­tun­gen For­de­run­gen wach­sen liegt in der Natur der Sache, ob sie aber ähnlich wie die 95 The­sen des Clue­train Mani­fes­tes im Sande ver­lau­fen wird sich zei­gen. Ich hoffe das die Ent­wick­lung in den Köp­fen den Ent­wick­lun­gen des Net­zes nicht wei­ter hin­ter­her­lau­fen. Es ist Zeit für eine Auf­hol­jagd. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


8 September

Looking for Europe - Neofolk und Hintergründe

Kategorie: WortkunstKeine Kommentare

Looking for Europe BuchcoverSchon eine ganze Weile schiebe ich den Neo­folk als neuen Arti­kel in mei­ner Reihe Sub­kul­tur! vor mir her. Das Thema ist zu kon­tro­vers und grenz­wer­tig um ein­fach einen Arti­kel ins blaue zu schrei­ben. Lei­der zei­gen sich Online-Quellen auch nicht son­der­lich gesprä­chig und ver­wei­sen meis­tens auf das Buch Loo­king for Europe von Andreas Die­sel und Die­ter Ger­ten. Grund genug das Buch ein­mal genauer anzu­schauen um den bevor­ste­hen­den Arti­kel über das Genre auf gesunde Beine zu stellen.

Ende der 90er wur­den die Stim­men lau­ter, die faschis­to­ide Inhalte in den Musik­stile Gothic, Dark Wave und Neo­folk anpran­ger­ten. Gerade im Genre Neo­folk, in dem es inhalt­lich um Hei­den­tum, Anti­ka­pi­ta­lis­mus, Nor­di­sche Mytho­lo­gie, Euro­zen­tris­mus und Sozi­al­dar­wi­nis­mus geht, spielt man mit Ele­men­ten und Inhal­ten aus dem Sol­da­ten­tum des Nazi-Regimes und umstrit­te­nen Künst­lern die­ser Zeit. Kri­ti­ker gehen auf die Bar­ri­ka­den und pro­tes­tie­ren laut­stark gegen die »Infil­tra­tion durch die Nazis« , es kommt immer wie­der zu Dis­kus­sio­nen im Hin­blick auf das Wave und Gothic Tref­fen in Leip­zig. Auf erschla­gen­den 536 Sei­ten wid­men sich die bei­den Auto­ren nun »umfas­send und undog­ma­tisch dem schwär­zes­ten Kapi­tel des Musik-Undergrounds« und haben neben einem Lexi­kon auch eine gewal­tige Gegen­dar­stel­lung an die Kri­ti­ker ver­fasst. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


7 September

Kultur für Einsteiger

Kategorie: Finstere Orte5 Kommentare

kölnerdomAls Ein­woh­ner einer Pro­vinz­me­tro­pole wie Mön­chen­glad­bach hat man es nicht leicht. Den meis­ten ist höchs­tens der Fuß­ball­ver­ein bekannt, ein paar ken­nen das Müns­ter, ein paar weni­ger die ande­ren unspek­ta­ku­lä­ren Sehens­wür­dig­kei­ten, ganz zu schwei­gen von Pro­mi­nen­ten. Die älte­ren ken­nen noch einen gewis­sen Dr. Josef Goeb­bels, der als frag­wür­dige Nazi-Berühmtheit bekannt ist, obwohl der eigent­lich Rhe­yd­ter und kein Mön­chen­glad­ba­cher war. Wie dem auch sei.

In einer so pro­vin­zi­el­len Stadt klam­mert man sich eben das was man hat und ist bestrebt, inso­fern eine Spur von gesun­dem Lokal­pa­trio­tis­mus vor­han­den ist, die Vor­züge sei­ner Hei­mat her­vor­zu­he­ben, abge­se­hen von den dunk­len Fle­cken der Ver­gan­gen­heit natür­lich. Jeden­falls neigt man hier bei uns dazu, dann ganze Regio­nen mit ein­zu­be­zie­hen um die Anzahl der Sehens­wür­dig­kei­ten zu stei­gern, so sieht sich der Glad­ba­cher gerne als Rhein­län­der und nimmt auch gleich noch Düs­sel­dorf und Köln mit ins Boot, das ist anders herum nicht so popu­lär. Der Köl­ner ist Köl­ner und der Düs­sel­dor­fer Düs­sel­dor­fer, Metro­po­len­ge­habe! Den gan­zen Arti­kel lesen… »


6 September

Gebrochene Gleise, tanzende Traurigkeit und lackierte Raben

Kategorie: Finstere Orte6 Kommentare

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Hier nun der ver­spro­chene Arti­kel mit den Wün­schen von Jes­sica, Kamil, Atanua und Stof­fel, die ich im letz­ten Arti­kel noch nicht bear­bei­tet habe, das hätte ein­fach den Rah­men gesprengt. Lei­der war ich auch die­ses mal nicht so erfolg­reich bei der Auf­ga­ben­be­wäl­ti­gung, was zum Teil an mir zum Teil aber auch nicht in mei­nen Hän­den gele­gen hat. Ich habe trotz­dem ver­sucht eine Alter­na­tive zur Ver­fü­gung zu stel­len um zu min­des­tens keine Ent­täu­schung auf­kom­men zu las­sen. Die­ses mal sind es also noch 4 wei­tere Wün­sche, die mich wie­der an Orte beför­dert haben, die ich wohl selbst nicht besucht hätte, denn wer erwar­tet so tolle Bahn­höfe oder ver­bor­gene Sta­tuen von unaus­sprech­li­cher Schön­heit? (an die übri­gens gleich noch eine schöne Ein­kaufs­ge­gend ange­knüpft ist, die Seven Arms) Also ich nicht. Vie­len Dank noch­mal für eure tol­len Auf­ga­ben, ich hoffe bei mei­ner nächs­ten Reise kann ich wie­der auf euch zäh­len. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


5 September

Musikalischer Brechreiz

Kategorie: Schwarze Szene13 Kommentare

Ich habe ja immer noch Urlaub und genieße davon jede Sekunde, auch wenn ich nur zu Hause bin. So habe ich mir am Don­ners­tag Abend wie­der einen Zap­pel­aus­klang im Duis­bur­ger Pulp gegönnt. Ich hatte mir auch fest vor­ge­nom­men mich nicht über zu wenig Klei­dung auf nack­ter Haut auf­zu­re­gen, denn in Lon­don läuft man genauso rum, lang­sam muss ich mich damit wohl abfin­den. War frü­her schwarz als Ableh­nung gegen die bunte Welt der 80er gemeint ist es heute eben Fashion. Der Blick über den Tel­ler­rand erwei­tert eben doch den Hori­zont oder macht zumin­des­tens zwangs­weise tolerant.

Im Pulp gibt es wie bereits erwähnt, zwei beschallte Tanz­flä­chen, zwi­schen denen ich immer wechsle um den Klänge die dort auf mich tref­fen, zu lau­schen. Im Sli­me­light, einer der ältes­ten Lon­do­ner Gruf­ti­e­the­ken, war ich von der guten Musik­aus­wahl beein­druckt, die eine anstän­dige Mischung aus alten Goth-Klassikern und Wave-Hits in Ver­bin­dung mit aktu­el­len Sachen lie­fert, bei der man auch vor Deut­schen Bands (Deine Lakeien, Das Ich, ASP oder auch Ramm­stein) nicht fies ist. Hat mir sehr gut gefal­len auch mal was neues unbe­kann­tes ein­zu­streuen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


4 September

Eine Postkarte, glänzende Gurken und windige Brücken

Kategorie: Finstere Orte10 Kommentare

london-calling-flag2Wie ver­spro­chen möchte ich nun eure Wün­sche und Auf­ga­ben erfül­len, die ihr mir in die­sem Bei­trag gestellt habt. Es war übri­gens sehr span­nend die Orte zu besu­chen, die ich ohne die ent­spre­chende Auf­gabe wohl nicht zu Gesicht bekom­men hätte und noch viel span­nen­der waren eigent­lich die Anek­do­ten rund um die Erfül­lung, denn wie es Murphy’s Gesetz will, geht schief was schief­ge­hen kann. Ganz neben­bei ist das auch eine inter­es­sante Methode, die Erleb­nisse sei­nes Urlaubs schrift­lich nie­der­zu­le­gen oder bes­ser aus­ge­drückt, auf­zu­ar­bei­ten. Ich wer­den die Auf­ga­ben (7 Stück) in meh­re­ren Bei­trä­gen auf­lö­sen, in die­sem Bei­trag fin­den die Wün­sche von Pixella Panik, Julia und Post­punkt ihren Abschluss. Hier schon mal ein dickes Dan­ke­schön für die span­nen­den Momente, die Ihr mir (uns) ver­schafft habt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


3 September

Webwahlkampf: Maschinenraum

Kategorie: VernetztKeine Kommentare

Elektrischer Reporter

Der Wahl­kampf zum Wahl­jahr 2009 geht in seine heiße Phase, die Blo­go­sphäre ist so poli­tisch wie nie, kaum ein Blog­ger ent­geht dem Getöse der Par­teien und ver­folgt jeden Tweet, jeden Blog­ein­trag und jeden Pod­cast den die Par­teien von sich geben.  Die Poli­tik muss sich daran gewöh­nen, das sie 24 Stun­den rund um die Ohr vom Netz beob­ach­tet und ana­ly­siert wird, Pein­lich­kei­ten wer­den scho­nungs­los auf­ge­deckt und argu­men­ta­tive Feh­ler gna­den­los zerissen.

Das Bild, was die meis­ten Poli­ti­ker dabei hin­ter­las­sen ist erschre­ckend. Digi­tale Inkom­pe­tenz an brei­ter Front und lächer­li­che Ver­su­che den Obama Wahl­kampf in den USA nach­zu­ah­men. Was dahin­ter steckt und wie genau man ver­sucht an die begehr­ten Stim­men der Wäh­ler zu kom­men, gibt es jetzt in einer neue Folge des elek­tri­schen Repor­ters zu sehen.

Ich selbst ver­folge die mei­ner Mei­nung nach wich­tigs­ten poli­ti­schen Blogs um auf dem lau­fen­den zu blei­ben sowie die Feeds der wich­tigs­ten Zeit­schrif­ten und Maga­zine und bin immer ver­wun­dert, wie sehr sich die Bericht­er­stat­tun­gen unter­schei­den. Den gan­zen Arti­kel lesen… »