25 September

Mitten im Leben: Gothic vs. HipHop

Kategorie: Vernetzt11 Kommentare

mitten im leben gothic mamaEs gibt neues von der Gothic Wohn­ge­mein­schaft aus Wup­per­tal, die von Petra (45) und Julian (18) ins Leben geru­fen wurde, nach­dem sich Petra für den Weg als allein erzie­hende Mut­ter ent­schie­den hat. Bei der RTL Sen­dung Mit­ten im Leben wird Julian gegen die etwa gleich­alt­rige Lisa Marie aus Mag­de­burg getauscht, die jeweils eine Woche in der Fami­lie des ande­ren leben sol­len. Das RTL kei­nen Wert dar­auf legt authen­tisch und recher­chiert zu arbei­ten, lässt dar­auf schlie­ßen, das die Kom­bi­na­tion die hier zusam­men­ge­bracht wird, kei­nen unvor­ein­ge­nom­me­nen Ein­blick in das Leben der ande­ren geben soll. Die Kon­stel­la­tion ist dann auch bewusst Gegen­sätz­lich gewählt um zu pro­vo­zie­ren und die Sen­sa­ti­ons­lust der Zuschauer zu befrie­di­gen. Das sind wir ja schon von den Reality-Soaps von RTL gewohnt.

Nach­dem Petra Scheidt-Koenig schon bei Men­schen Haut­nah — Schwar­zes Glück einen durch­aus kom­pe­ten­ten und soli­den Ein­druck gemacht hat, war ich skep­tisch, was sie mit ihrem Auf­tritt in der RTL-Serie bezwe­cken möchte. Meine Befürch­tun­gen waren nicht unbe­grün­det, die WG aus Wup­per­tal, die mitt­ler­weile durch Clau­dia und Leo­nie ergänzt wurde, gibt sich zwar offen und tole­rant, wird aber von RTL auf das nötigste redu­ziert. Eine Auf­klä­rungs­stunde über das Leid der Tiere die Tausch­to­cher Lisa Marie davon über­zeu­gen sol­len, vege­ta­risch zu leben, geht aber voll dane­ben. Diese pene­trante Art jemand ande­ren von sei­ner fleisch­lo­sen Lebens­weise zu über­zeu­gen stößt mir sehr übel auf, ein Besuch auf dem Bau­ern­hof und Schock­bil­der als The­ra­pie gegen das Fleisch­es­sen? Wer eine 18jährige mit sowas über­zeu­gen will beißt logi­scher­weise auf Gra­nit. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


24 September

Carla, Die Schock-Friseuse

Carla-die-SchockfriseuseEs gibt wie­der neues von der Front der Jugend­zeit­schrif­ten. Bes­ser gesagt altes neu ent­deckt, denn wie das so in der Jugend mit den Zeit­schrif­ten ist, hat man meis­tens sowieso keine Knete sich wel­che zu kau­fen und wenn weiß man deren Wert, den sie in 20 Jah­ren viel­leicht ein­mal haben wer­den, noch gar nicht abzu­schät­zen. Umzüge, müt­ter­li­che Ent­sor­gungs­wut oder natür­li­cher Ver­schleiß sind ebenso Gründe vor­zei­ti­gen Ver­lus­tes. So auch mit Carla, der Schock-Friseuse, die 1985 Thema war.

»Stellt euch vor, Ihr kommt zum Fri­seur und seht Euch plötz­lich die­ser schwarz geklei­de­ten Gestalt gegen­über: Sie nennt sich „Ratte” oder „Dead Child”, läuft mit Pries­ter Talar, bleich­wei­ßem Gesicht und pech­schwar­zen, knie­lan­gen Haa­ren herum. Manch­mal flicht sie auch ein paar aus­ge­kochte Hüh­ner­kno­chen in die Mähne oder behängt sich mit Rosen­krän­zen. Selbst in der ver­rück­ten Mün­che­ner Waver-Szene ist Carla, so heißt die­ses Mäd­chen rich­tig, einer der schrills­ten Vögel.«

Carla wurde übri­gens in den nächs­ten Aus­ga­ben eine Son­der­se­rie gewid­met und eine Foto-Love-Story insze­niert, deren Wahr­heits­ge­halt ich natür­lich nicht über­prü­fen kann, für eine Kon­takt­auf­nahme über einen der bekann­ten Wege bin ich aber immer bereit. Im fol­gen­den schleppt man die arme Carla in die Innen­stadt und lässt sich von zufäl­lig anwe­sen­den gleich­alt­ri­gen unter die Lupe nehmen.

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22 September

Die Kanzlerin kommt - Und alle so: Yeaahh!

Kategorie: Ansichtssache4 Kommentare

Und alle so: Yeaahh!Der Aus­lö­ser die­ser Über­schrift geis­tert schon eine ganze Weile durch die Netz­ge­meinde. Ein Pla­kat der Kanz­le­rin für einen Besuch auf dem Ham­bur­ger Gän­se­markt wirbt, wurde durch einen unbe­kann­ten demo­kra­ti­siert in dem er ein­fach seine Mei­nung dar­auf schrieb. »Und alle so: Yeaahh!« So herr­lich iro­nisch, so herr­lich ein­fach und so herr­lich direkt, direk­tes Kopf­kino. Nach­dem es auf zahl­rei­chen Blogs ver­brei­tet wurde, war fast klar, das es zur Rede etwas pas­sie­ren sollte. Vor­bei an öffent­li­chem Inter­esse for­mierte sich am Frei­tag ein Flashmob poli­ti­scher Güte, der die Rede der Kanz­le­rin mit lau­tem rufen von »Yeaahh!« ein­deu­tig bereicherten.

Tril­ler­pfei­fen und »Buh«-Rufe sind eben genauso lang­wei­lig wie die Rede der Kanz­le­rin selbst, klar das nicht nur Fans die­ser aus­ge­spro­chen gelun­ge­nen Aktion dabei waren. Einige Zuschauer lie­ßen sich jedoch anste­cken und taten dem Flashmob gleich und mach­ten dar­aus eine höchst cle­vere Aktion.

Jetzt schreibt Ole Reiß­mann auf Spiegel-Online (via Nerd­core) von puber­tä­ren Stö­rern und Flashmob-Terror und stellt sich die Frage, ob diese Aktion im Vor­feld hätte ver­hin­dert wer­den müs­sen. Die Schluss­fol­ge­run­gen und Ver­glei­che die er zieht, sind so weit von der Rea­li­tät ent­fernt, das es nur so kracht. Offen­bar han­delt es sich bei Ole Reiß­mann um einen schrei­ben­den Ver­eh­rer der Kanz­le­rin der als Prak­ti­kant im Spie­gel ein­ge­schleust wurde: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


21 September

Postkarte aus England

Kategorie: Finstere Orte3 Kommentare

Hope Valley Stanage Edge in Derbyshire VorderansichtSchöne Karte, eine wirk­lich schöne Karte die da in mei­nem Brief­kas­ten lag. Ein Blick auf die Rück­seite der Post­karte ver­riet mir, dass es sich dabei um die von Julia ver­spro­chene Karte aus Eng­land han­delt, wel­che Freude! Der Datums­s­tem­pel ver­rät mir, dass die Karte am 18.09.2009 in Shef­field bear­bei­tet wurde was man in Rela­tion zum heu­ti­gen Datum durch­aus als flott bezeich­nen würde.  Außer­dem weiß ich nun, dass die Land­schaft auf der Vor­der­seite der Karte The Hope Val­ley from Sta­nage Edge zeigt, dass mit­ten im Peak District im schö­nen Der­byshire befin­det. Die kleine Farm im Vor­der­grund befin­det sich immer­hin 300m über dem Mee­res­spie­gel, was man dann wohl als Hügel kenn­zeich­nen dürfte. Wenn es da alle Annehm­lich­kei­ten des Mul­ti­me­dia­zeit­al­ters geben würde, könnte ich mich glatt dazu durch­rin­gen dort eine Weile zu ver­brin­gen. Wenn die Augen Ruhe fin­den sage ich immer dazu.

Eine übri­gens sehr inter­es­sante Brief­marke, wie ich finde. Ein Bild davon zu machen wie die Feu­er­wehr ein ver­un­fall­tes Auto auf­schnei­det ist ja eine inter­es­sante Sache, unge­wöhn­lich wird es, wenn man dar­aus eine Brief­marke macht. Wer kann mir erklä­ren, wem der Kopf in der obe­ren rech­ten Ecke gehört? Scheint auf den ers­ten Blick einer Frau zu gehö­ren, sicher bin ich mir aber nicht.

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20 September

Spontis Wochenschau #38

Spontis WochenschauVer­dammt, ich werde alt. Stellt euch vor, ihr schreibt einen Bei­trag und ver­gesst, die­sen zu Ver­öf­fent­li­chen. Auf­ge­fal­len ist mir das beim suchen eines Links. Da wollte ich jeman­den zei­gen, wie man auf sehr geschickte und leicht Art und Weise ein Foto von sich in ein Zom­bie­bild ver­wan­deln kann und erin­nerte mich: Mensch, dar­über habe ich doch geschrie­ben! Letzt­end­lich musste ich dann auf mei­nem eige­nen Blog die Such­funk­tion benut­zen um dann doch her­aus­zu­fin­den, das besag­ter Bei­trag ein­fach nicht vor­han­den ist. Erst viel spä­ter ist es mir dann wie Schup­pen aus den Haa­ren gefal­len, das ich viel­leicht einen Blick in die Ent­würfe wer­fen sollte. Des­halb gibt es die Wochen­schau der KW 38 erst jetzt, rück­wir­kend natür­lich. Ich weiß, das ihr mit ver­zei­hen wer­det, schließ­lich bleibt euch ja auch nichts ande­res übrig. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


19 September

Mein erster Blogeintrag-Stöckchen

Ist ja lange gut gegan­gen. Gerade hatte sich mein Kopf erholt, da traf mich ein Stöck­chen von Apfel­nase Ste­fan, der von sei­nem ers­ten Blog­ein­trag erzählt. Habe ich also in mein Archiv geschaut und den ers­ten Blog­ein­trag iden­ti­fi­ziert, denn auf eine so lang­jäh­rige Blog­ger­kar­riere kann ich lei­der nicht zurück­bli­cken, obwohl ich schon seit Jah­ren auch Sei­ten­ge­stal­te­risch im Inter­net unter­wegs bin. Mein ers­ter Blog­ein­trag mit dem Titel Stock­holm ist vom 18. August 2008 und damit über 1 Jahr alt, übler­weise fällt mir auf, das ich mei­nen ers­ten Geburts­tag gar nicht gefei­ert habe und gerade in Bezug zu Ste­fan erin­nere ich mich an ein Kom­men­tar das ich bei ihm abge­ge­ben habe, wie sehr ich mich auf die Funk­tion freue »Heute vor einem Jahr«, wird als höchste Zeit das mal zu integrieren.

Mein ers­ter Blog­ein­trag drehte sich um Stock­holm, das ich in den Som­mer­fe­rien besucht hatte und wenn man es ganz genau betrach­tet ist das auch einer der Gründe warum ich über­haupt Blogge. Ich habe mich schon seit 2005 etwas mit Blogs beschäf­tigt und mich vor allem als pas­si­ver Leser her­vor­ge­tan, hatte aber immer das Gefühl, das ich zuwe­nig zu sagen hätte und vor allem, das es kei­nen inter­es­sie­ren würde. Die Reise nach Stock­holm wollte ich aber für mich in Text und Bild fest­hal­ten, als Erin­ne­rung irgend­wie. Einige Ver­öf­fent­li­chun­gen zum Thema Stock­holm bei Qype hatte ich ja bereits hin­ter mir, es fehlte nur die Mög­lich­keit, Stock­holm als sol­ches zu beschrei­ben. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


18 September

Gastkritik bei 49suns - Fucking Berlin

Kategorie: Vernetzt2 Kommentare

Haus im HydeparkEs ist schon eine Ehre, wenn man den Blog eines ande­ren dazu benut­zen darf, einen Bei­trag zu schrei­ben und dort zu ver­öf­fent­li­chen. Obwohl man als Blog­ger mit der Soft­ware ver­traut ist, hat man immer ein wenig Bam­mel davor, etwas kaputt zu machen. Im Zuge ihrer Eng­land­reise suchte Julia von 49suns dann auch wil­lige Gast­au­to­ren, die bereit waren einen Arti­kel in ihrem Blog zu ver­fas­sen. Selbst­ver­ständ­lich habe ich mich ange­bie­dert um end­lich ein­mal mei­nen ers­ten Gast­bei­trag zu verfassen.

Obwohl wir rein the­ma­tisch ähnli­che Inter­es­sen haben unter­schei­den wir uns doch in vie­len Punk­ten, so habe ich mich inten­siv in ihrem Pro­fil umge­se­hen um etwas zu fin­den, was Julia inter­es­siert und wor­über ich schrei­ben konnte. Die Muse traf mich beim Begriff lesen und ich erin­nerte mich an ein Buch, das mich durch den Urlaub in Eng­land beglei­tete. Ich las es am Flug­ha­fen, im Flug­zeug, im Stan­sted Express, in der Tube, im Hotel und auch im Hyde­park, in direk­ter nähe zu dem Haus, was auf dem Bild zu sehen ist.

Zu ende gele­sen habe ich das Buch dann tat­säch­lich auf der Rück­reise, und muss sagen, ich hätte mir mehr davon ver­spro­chen. Aber lest doch mei­nen Gast­bei­trag Sonia Rossi — Fucking Ber­lin bei 49suns. War eine echt geile Sache die­ser Gast­bei­trag, war sogar rich­tig auf­ge­regt beim Veröffentlichen.


17 September

Nichts (Tango 2000) wieder auf Tour?

Kategorie: Dunkle Klänge10 Kommentare

nichts - tango 2000Ganz still und heim­lich haben sich die NDW Legen­den der Band Nichts (Tango 2000) wie­der zusam­men­ge­fun­den um auf eini­gen Ver­an­stal­tun­gen und Fes­ti­vals wie­der auf­zu­spie­len. Zuletzt spiel­ten sie am 29.08.2009 beim Golz­heim­fes­ti­val direkt unter der Theodor-Heuss-Brücke in Düs­sel­dorf und ich habe es ver­passt. Ver­dammte Kacke.

Aber eins nach dem ande­ren. Zunächst war ich ein wenig ver­wun­dert, als ich zu mei­nem Arti­kel Nichts — Schaut mich an ich tanz am bes­ten einen Kom­men­tar von Chris­to­pher Scarbeck fand, der einst bei Nichts die Gitarre bediente. Neben einem sehr inspi­rie­ren­den Video sei­ner Tanz­künste kün­digte an, 2010 wie­der Musik zu machen, des­halb zeigte ich mich auch nicht über­rascht, als ich hörte das Nichts in Golz­heim zu Gast waren. Schade nur, das von der Ori­gi­nal­be­set­zung bis auch Michael Clauss nie­mand zu sehen war.

Michael Clauss war dort mit einer kom­plett neue Beset­zung zu sehen, Bar­ba­rella Pus­te­ku­chen singt, Ufo Wal­ter spielt den Bass und Josef Kirsch­gen am Schlag­zeug.  Für das Gothic Fes­ti­val Jud­ge­ment Day ste­hen das neue Lin­eup dann am 3. Okto­ber 2009 in Dorn­birn (Öster­reich) auf der Bühne des Spiel­bo­den. Für den 11. Dezem­ber ist ein wei­te­rer klei­ner Club­gig im Köl­ner Sonic­club ange­kün­digt. Offen­bar ist es der nach­hal­ti­gen und flei­ßi­gen Arbeit eines Fans zu ver­dan­ken, das sie seit Juni wie­der auf MyS­pace zu fin­den sind. In der dor­ti­gen Fort­set­zung ihrer Bio­gra­phie heißt es: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 September

Wave ist eine Lebenseinstellung

wave ist eine Lebenseinstellung teaserIst nicht meine Weis­heit, son­dern die einer gro­ßen Deut­schen Jugend­zeit­schrift in einer Aus­gabe etwa um 1986. »Warum lau­fen immer mehr Jugend­li­che in schwar­zen Kla­mot­ten, spit­zen Schu­hen und mit hoch­tou­pier­ter Mähne herum — inzwi­schen sogar in Klein­städ­ten und auf dem Land?« Hier wer­den Fra­gen auf­ge­wor­fen, die sich viele Jugend­li­che in der 80er gestellt haben. Heute erschei­nen sol­che Arti­kel und Berichte als fremd und lächer­lich, aber die Jugend­zeit­schrif­ten waren die Medien, die die Sze­nen in die Repu­blik ver­teil­ten, nach­dem sie sich im Unter­grund form­ten. Sol­che Arti­kel waren für man­che der Aus­lö­ser sich über­haupt der Szene anzu­schlie­ßen oder sich über die Waver seine Vor­ur­teile zu bil­den.
Waver, das sind die ursprüng­li­che­ren, die direk­ten Able­ger des Punk aus denen sich zeit­gleich die unter dem heute bekann­ten Ober­be­griff bekann­ten Gothic ent­wi­ckel­ten, die gab es zu die­ser Zeit noch nicht, man sprach viel­mehr von den Gruf­ties. Als ich meine ers­ten Plat­ten von Depe­che Mode hörte war ich 12, was das alles zu bedeu­ten hatte wusste ich nicht. Ich wollte es auch gar nicht wis­sen, ich fand es ein­fach geil wie die Band­mit­glie­der auf der Rück­seite der Plat­ten­hülle posier­ten. Das ich ein­mal so sein wollte war mir klar, das es noch lange dau­ern würde nicht.

Hier in der Pro­vinz bekam man sei­nen Weit­blick aus eben sol­chen Jugend­zeit­schrif­ten, von denen ich einige Arti­kel per E-Mail bekomme habe und die es ein­fach Wert sind, noch ein­mal in Wort und Bild auf­ge­ar­bei­tet zu wer­den. Was also erfah­ren wir über die Waver im Jahre 1986? Den gan­zen Arti­kel lesen… »


15 September

Independent ist tot, zurück zur Independence!

Der Begriff Inde­pen­dent ist seit Jah­ren nur noch heiße Luft. Dem Hörer soll sug­ge­riert wer­den, dass ent­spre­chende Bands völ­lig unab­hän­gig ihr Ding durch­zie­hen und frei vom Druck der Major­la­bels Musik machen und somit einen inte­gra­len Bestand­teil der Sub­kul­tur bil­den. Viel­leicht war das mal vor 20 Jah­ren so, heute ist Inde­pen­dent fes­ter Bestand­teil der Musik­in­dus­trie. Die ver­hass­ten Major­la­bels grün­den meist selbst eigene Abtei­lun­gen oder Unter­la­bel, die sich dar­auf spe­zia­li­sie­ren eine ent­spre­chende Käu­fer­schicht zu bedienen.

Das sind dann in der Regel die Musik­lieb­ha­ber aus einem sozial sta­bi­len Umfeld die den Wunsch ver­spü­ren zu par­ti­zi­pie­ren, teil­zu­ha­ben am Unter­grund, mit­ten­drin zu sein in einer Szene oder einen beson­de­ren Musik­ge­schmack zu zei­gen. Wie weit deren Rebel­lion dann reicht ist indi­vi­du­ell, die einen emp­fin­den das tra­gen eines Ramo­nes T-Shirts schon als auf­be­geh­ren, andere las­sen sich ein Pier­cing ste­chen um damit seine Mit­men­schen zu scho­cken, die sich aber daran bereits gewöhnt aben.  Viele kön­nen es sich leis­ten regel­mä­ßig Kon­zerte zu besu­chen oder sich die neu­este Scheibe einer Band in das Regal zu stel­len. Sie kau­fen völ­lig über­teu­erte Band-Accessoires wie Taschen, Fah­nen, Tas­sen, Bett­wä­sche und Stifte ohne etwas über die Band zu wis­sen die sie damit zusätz­lich bewer­ben. Den gan­zen Arti­kel lesen… »