7 Oktober

H.P. Lovecraft - Fear of the unknown

Kategorie: Vernetzt4 Kommentare

lovecraft fear of the unknownEiner DER Schrift­stel­ler für jeden ambi­tio­nier­ten Grufti, den man mal gele­sen haben sollte. Zumin­des­tens sollte man ein Buch von ihm sein Eigen nen­nen und es sich ins Regal stel­len, oder auf einer Fes­ti­val­wiese drin blät­tern — dann erweckt es wenigs­tens den Anschein.

Jetzt bringt Wyrd Docu­men­tary die Doku­men­ta­tion Love­craft — fear of the unknown (Furcht vor dem unbe­kann­ten) her­aus, in der einige nam­haf­ten Auto­ren und Fil­me­ma­cher über ihre Inspi­ra­ti­ons­quelle berich­ten. Love­craft gilt als einer der bes­ten Auto­ren für anspruchs­volle Horror-Literatur, doch er konnte noch viel mehr: Von Schau­er­ge­schich­ten bis zu Hor­ror­ro­ma­nen, von Traum­welt­ge­schich­ten und Fan­ta­sys­to­rys bis hin zu Mythos­ge­schich­ten. Außer­dem betä­tigte er sich als Schrei­ber von Gedich­ten und Brie­fen. Bis zu sei­nem Tod durch Darm­krebs 1937 soll er 87000 Briefe  geschrie­ben haben.

Unzäh­lige Werke von Love­craft wur­den ver­filmt, die größte Zahl sind B-Movies und Hor­ror­filme, die letzt­end­lich auch als Inspi­ra­ti­ons­quelle der Horror-Punk und Grufti-Szene gel­ten und nicht sel­ten auch von Musi­ker direkt in ihre Werke mit ein­ge­bun­den wer­den. Gute Ver­fil­mun­gen wie Hemo­glo­bin (1997), Dagon (2001) oder auch Re-Animator (1985) soll­tet ihr euch unbe­dingt mal rein­zie­hen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


6 Oktober

Cure gegen Hosen - Waver, Grufties, Punks

rock am see 1989Wir schrei­ben das Jahr 1989. Auf dem jähr­lich statt­fin­den­den Fes­ti­val Rock am See, das jähr­lich in Kon­stanz am Boden­see statt­fin­det, tref­fen sich zu die­sem Zeit­punkt unzäh­lige Waver, Punks und Gruf­ties, was in ers­ter Linie am Line-Up lie­gen mag: The Cure, Die Toten Hosen, The Mis­sion, The Sug­ar­cu­bes (Ex-Band von Björk) und Shel­leyan Orphan locken rund 23.000 Fans bei 30 Grad in das Bodenseestadion.

Auch die Zeit­schrift Pop­corn nimmt sich der Sache an und schreibt den Arti­kel Cure gegen Hosen — Happy Toge­ther: Waver, Gruf­ties, Punks obwohl hier nie wirk­lich gegen­sätz­li­ches auf­ein­an­der­trifft, eher ver­wand­tes. So heißt es dann im Unter­ti­tel auch völ­lig rich­tig Glück­lich zusam­men. Hier war man wegen der Musik, nicht wegen dem Rah­men­pro­gramm, vom WGT sprach zu die­sem Zeit­punkt noch nie­mand, schließ­lich sollte die Mauer erst spä­ter fal­len. Rock am See war zu die­sem Zeit­punkt das größte alter­na­tive Fes­ti­val im Süden der Repu­blik, für mich zu die­sem Zeit­punkt lei­der unerreichbar.

Meers­burg am Boden­see, 20. Mai, 12 Uhr Mit­tags — bei 30 Grad im Schat­ten ste­hen die Autos Stoß­stange an Stoß­stange vor dem Fähr­an­le­ger Rich­tung Kon­stanz. 23.000 Fans sind auf dem Weg ins Boden­see­sta­dion, viele Rock­freaks haben inzwi­schen schon mehr als acht Stun­den Fahrt hin­ter sich. Doch die Stim­mung ist trotz­dem rie­sig, beglei­tet vom Sound aus den Auto­ra­dios erreicht sie schon auf der Fähre einen ers­ten Siedepunkt.

Den gan­zen Arti­kel lesen… »


5 Oktober

Knicklichtgruftis im Galileo-Szene Check

Kategorie: Vernetzt8 Kommentare

Galileo.arp.300pixWie oft würde sich der Mann im Grabe umdre­hen, wenn man einen Fern­se­her auf seine Über­reste stel­len würde. Gali­leo Gali­lei war näm­lich nicht nur ein ita­lie­ni­scher Mathe­ma­ti­ker, Phy­si­ker und Astro­nom son­dern auch Namens­ge­ber für die Pseudo-Populär-Wissenschaftliche Unterhaltungs-Sendung Gali­leo, die jedes mal anstrebt, uns die Welt zu erklä­ren. Und weil die Welt der Wis­sen­schaft offen­bar schon erschöpft ist, wid­met man sich seit eini­ger Zeit auch eher Fra­gen die uns wirk­lich alle beschäf­ti­gen. »Wie­viele Leute pin­keln eigent­lich in so ein Frei­bad­be­cken?«  oder auch »Wie­viel Gewicht kann man an einem Tag zuneh­men?«  Mich schüt­telt es immer noch bei dem Gedan­ken, was ich ohne die­ses so erwor­bene Wis­sen gemacht hätte. Wohl mög­lich, dass mich der schiefe Turm von Pisa erschla­gen hätte.

Doch jetzt wagt sich das TV-Magazin auch an die Jugend­sze­nen heran und stellt die bekann­tes­ten davon im Szene-Check vor. Die­ses mal müs­sen die Cyber­n­au­ten dran glau­ben, die im fol­gen­den auch Cyber­gothic genannt wer­den. »Sie sehen aus wie von einem ande­ren Pla­ne­ten, wie Manga-Männchen die in einen Farb­topf gefal­len sind…« so die Ein­lei­tung des Mode­ra­tors. Kann ja hei­ter wer­den. Ich ver­weise an die­ser Stelle an mei­nen Arti­kel: Sub­kul­tur! — Cyber­gothic, in dem ich mich neu­tra­ler und sach­li­cher mit dem Thema aus­ein­an­der­setze, denn ein iro­ni­scher und viel­leicht leicht spöt­ti­scher Ein­druck im fol­gen­den Arti­kel ist beab­sich­tigt und schwingt nicht nur sub­jek­tiv mit. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


4 Oktober

Spontis Wochenschau #40

Spontis Wochenschau

Die­ses mal nehme ich es ganz genau und ver­öf­fent­li­che meine kleine Wochen­schau pünkt­lich. Heute ist es mehr ein bunte Ansamm­lung inspi­ra­ti­ver Quel­len und ist auch inhalt­lich nicht beson­ders ziel­ge­rich­tet. Der Ruhe vor dem Sturm folgt aber auch bekannt­lich die Ruhe nach dem Sturm. Offen­bar sind viele Blog­ger nach der Wahl des blog­gens Müde gewor­den und legen eine kleine Pause ein. Kei­ner spricht mehr vom Som­mer­loch, son­dern eher von einer Herbst­de­pres­sion.  Ich erwi­sche mich gerade beim selek­ti­ven recher­chie­ren und ent­mülle mei­nen Fee­dre­a­der gründ­lich, den die Mel­dun­gen man­cher Feeds klin­gen erschre­ckend lang­wei­lig. Doch auch in der letz­ten Woche waren wie­der Per­len dabei, von denen ich euch die Bes­ten 5 wie­der ein­mal nicht vor­ent­hal­ten kann.

  • Jos­hua Hoffins Hor­ror Foto­gra­fie
    Hor­ror­filme kennt jeder, aber Hor­ror­fo­to­gra­fie war mir per­sön­lich neu. Jos­hua Hoffins Bil­der zeich­nen sich durch beson­dere Liebe zum Detail aus und wer­den oft mit viel Hin­gabe und Lei­den­schaft vor­be­rei­tet. Sei es das Schmin­ken von sehr kunst­vol­len Nar­ben oder auch das Eimer­weise anmi­schen von Kunst­blut. Offen­bar ist ihm jedes Mit­tel recht mit sei­ner Kamera ein Stück Hor­ror fest­zu­hal­ten und einem ein­zel­nen Bild eine hohe Aus­sa­ge­kraft zu verleihen.

Den gan­zen Arti­kel lesen… »


3 Oktober

Subkultur! - Cybergothic

Kategorie: Hintergründe132 Kommentare

Cyber Gothic TokioSchon die Über­schrift ist ver­wir­rend und kon­tro­vers zugleich. Cyber­goth lässt ver­mu­ten das es sich bei die­ser Jugend­kul­tur um einen direkt Able­ger der Gothic-Szene han­delt. Die Cyber­gothics sind aber eine Cross-Over Kul­tur, die sich aus vie­len unter­schied­li­chen Sti­len und Ein­flüs­sen zusam­men­setzt.  Visual Kei, Techno, Punk, Rive­thead und Gothic fusio­nie­ren beim Cyber zu einer neuen, rein äußer­lich und optisch inspi­rier­ten Sub­kul­tur. Die Anzahl der tat­säch­li­chen äußer­li­chen Gemein­sam­kei­ten zum Gothic sind sehr gering.

Der Klei­dungs­stil ist futu­ris­tisch und erin­nert wie beab­sich­tigt an ein far­ben­fro­hes End­zeit­sze­na­rio. Schwarz, das mit weiß oder grel­len Neo­far­ben akzen­tu­iert wird ist typisch für die Anhän­ger die­ser Szene. Die Klei­dungs­stü­cke und auch die Schuhe sind reich­hal­tig mit Metall­be­schlä­gen ver­ziert (bspw. New Rock), beson­de­ren Ein­falls­reich­tum zeigt man bei der Wahl des Acces­soires, Schwei­ßer­bril­len (Gogg­les) gehö­ren zum guten Ton, ebenso wie Gas­mas­ken und lange Spitz­nie­ten. Ele­mente der Fetish-Bekleidung sor­gen für einen sehr kör­per­be­ton­ten und frei­zü­gi­gen Klei­dungs­stil mit Lack– und Latex-Bekleidung. Beson­de­res Augen­merk wird auf die Ver­zie­rung der Haare mit neon­far­be­nen Exten­si­ons und Cyberloxx gelegt, den Auf­wand den einige dafür betrei­ben ist bemer­kens­wert und erin­nert auch an die frü­hen Haar­spray und Styling-Orgien in der Wave und Grufti-Szene der spä­ten 80er. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


1 Oktober

Das neue Cure Gefühl

das neue cure gefühl teaserThe Cure wer­den ja immer als Refe­renz des Gruf­tiseins her­an­ge­zo­gen, obwohl das natür­lich sehr eng­stir­nig ist und nicht unbe­dingt der Wahr­heit wenn­gleich auch dem dama­li­gen Zeit­geist ent­spricht. In mei­ner jüngst erschie­nen Arti­kel­be­trach­tung The Cure — Raben­schwarz und total ver­rückt wurde euch ja schon näher gebracht, was es mit The Cure aus Sicht der Bravo über­haupt auf sich hat. Skan­da­löse Geheim­nisse wur­den gelüf­tet und auch einige Kom­men­ta­to­ren haben sich dazu hin­rei­ßen las­sen, Hard­core ver­däch­tige Ansich­ten zu publizieren.

Jetzt legt man mehr Wert auf die Fans, die so einem Cure Kon­zert bei­woh­nen und dem was da so alles vor der Bühne abgeht. Es stellt sich her­aus, das die­ser Arti­kel dann auch noch skan­da­lö­ser und auf­de­cken­der ist als sein direk­ter Vor­gän­ger. Wirk­lich unfass­bar, was hier über die Fans die­ser nun wirk­lich groß­ar­ti­gen Band geschrie­ben wird. Neugierig?

Als wären die Toten aus ihren Grä­bern gestie­gen, um sich zu einem irren Mas­ken­ball zu ver­sam­meln, so kommt man sich Kon­zert­saal bei The Cure vor. Und zwar schon, bevor Robert Smith & Co sich über­haupt bli­cken lie­ßen. Die Fans der Band ste­hen auf gru­se­lige Auf­ma­chung. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


29 September

Crawling Tunes Magazine #5

Kategorie: WortkunstKeine Kommentare

Crawling Tunes MagazineIch bin von Natur aus skep­tisch und wirk­lich nicht leicht zu begeis­tern, das ent­wi­ckelt sich meist aus der Sache her­aus. Vor eini­ger Zeit schon habe ich das Craw­ling Tunes Maga­zine ent­deckt und mit der fünf­ten Aus­gabe, die im Sep­tem­ber 2008 bereits erschie­nen ist, ein­ge­deckt. Zunächst fällt auf, das Maga­zin kommt optisch sehr anspre­chend in mei­nem Brief­kas­ten an und gibt ein gutes Lese­ge­fühl. Das Design und die Auf­ma­chung ist Düster-Bunt, das Cover finde ich äußerst gelungen.

Im gro­ßen und gan­zen ent­spricht der Inhalt auf den ers­ten Blick dem übli­chen. Rezen­sio­nen, Inter­views und Kunst. Das muss natür­lich nicht schlecht sein, bei Craw­ling Tunes kom­men aber einige posi­tive Punkte zum tra­gen. Zum einen beschränkt sich das Maga­zin auf die eigent­lich Gruf­ti­gen Klänge und nimmt dem­nach auch haupt­säch­lich Bands aus dem Dark-Wave, Trad Goth, Death­rock, Dark Ambi­ent, Sho­egaze, Post­punk, New Wave,  Folk und Mit­tel­al­ter­be­reich unter die Lupe. Die übli­chen rein elek­tro­ni­schen Musik­stile EBM, Pseudo-Industrial und Black­techno mit denen die Auf­la­gen­star­ken Maga­zine wer­ben, ent­fal­len hier voll­stän­dig. Goth sei Dank!

Als Ein­lei­tung zieht es mir direkt die Pikes aus, ein Inter­view mit Mick »Grand­fa­ther of Goth« Mer­cer erwar­tet mich, der über sich, sein Schaf­fen und die Goth-Kultur mit Ver­le­ger, Autor und Redak­teur des CTM Tyves_Oben unter­hält. Gran­dios nicht nur die The­ma­ti­sche Aus­wahl der Fra­gen, son­dern auch der Inhalt der Ant­wor­ten. Für mich hat sich die Anschaf­fung schon auf Seite 10 bereits gelohnt. Im wei­te­ren zeigt sich das Maga­zin sehr Facet­ten­reich und ver­mag das ein auf’s andere Mal dem Auge des Betrach­ters zu schmei­cheln. Die Mischung mag zunächst ver­wir­ren, ist aber sehr abwechs­lungs­reich und lang­weilt nicht mit Sei­ten­lan­gen Rezen­sio­nen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


28 September

Bloodlust - Vampire als Sex-Objekt

Kategorie: Vernetzt4 Kommentare

Playboy Ausgabe Oktober 2009Es wurde gewählt. Sämt­li­che Medien sind gefüllt mit Wahl­ana­ly­sen und Vor­her­sa­gen, Kom­men­ta­ren und Arti­kel. Auf der Suche nach ein biss­chen Ablen­kung bin ich über den aktu­el­len ame­ri­ka­ni­schen Play­boy gestol­pert, wer jetzt an das denkt, an was ich den­ken würde, wenn ich das hier lesen täte, ist ein schlim­mer Schelm. Any­way, zurück zum Play­boy. Blood­lust! Why the Undead are Hot again heißt es da auf dem Titel des Hochglanzmagazins.

Der Play­boy geht der durch­aus inter­es­san­ten Frage nach, was Vam­pire so auf­re­gend macht. Ist es die Fas­zi­na­tion des Toten oder dem Sta­dium zwi­schen bei­den Wel­ten? Vam­pire sind ja eigent­lich Untote, Abra­ham »Bram« Sto­kers Roman Dra­cula hieß im Ori­gi­nal des 19. Jahr­hun­derts The Un-Dead, heute würde man sie wohl Zom­bies nen­nen. Es sind viel­leicht auch die über­mensch­li­chen Kräfte, die einem Vam­pir zuge­schrie­ben wer­den, über­mensch­li­che Kräfte, Ver­wand­lungs­kunst und Tele­pa­thie um nur einige zu nen­nen. Super­man war ja auch schon ein Frau­en­schwarm, warum also nicht auch Dracula?

Frauen wird es ent­täu­schen, denn Vam­pire gel­ten als See­len­lose Wesen und das ist dann doch der Kern der eigent­li­chen Sache, der Sache mit der Liebe. Die Roman­tik gebie­tet, das nur Wesen mit Seele wirk­lich lie­ben kön­nen. Aber merke: Lust und Begierde hat nicht immer etwas mit Liebe zu tun. Es sind auch die äuße­ren Werte, die attrak­tiv und auf­re­gend machen. Die ers­ten Vam­pire wur­den meist als eng­li­sche Adlige beschrie­ben. Sie leb­ten ein Leben in Reich­tum uns Schön­heit, in Deka­denz und Über­fluss alles das, wovon Frauen immer geträumt haben und das was auch Gothics, ins­be­son­dere Schwarz-Romantiker bis heute fas­zi­niert. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


27 September

Spontis Wochenschau #39

Spontis WochenschauDie letzte Woche vor der Wahl ist bestimmt durch poli­ti­sche Gebär­den aus allen Lagern. Heute ist es end­lich vor­bei, wir gehen wäh­len und brin­gen unsere Mei­nung durch ein Kreuz auf Papier zum Aus­druck. Die Wochen­schau fällt ganz bewusst unpo­li­tisch aus, denn wer jetzt immer noch nicht weiß, was er wäh­len soll, der sollte sei­nen Wahl­zet­tel bes­ser durch­strei­chen. Die Wochen­schau ist des­halb wie­der in allen Schwarz­tö­nen colo­riert und spie­gelt das wie­der, was mich diese Woche am meis­ten inter­es­siert, bewegt und neu­gie­rig gemacht hat. Wir sehen uns spä­tes­tens heute Abend um 18:00 zur Zie­hung der poli­ti­schen Lot­to­zah­len vor unse­ren Emp­fangs­ge­rä­ten. Erste Hoch­rech­nun­gen, Sta­tis­ti­ken, Mög­lich­kei­ten der Koali­tion und alles zu bes­ten Sen­de­zeit. Hof­fent­lich kommt auch noch etwas ver­nünf­ti­ges im Fern­se­hen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


26 September

The Cure - Rabenschwarz und total verrückt

The Cure aus der Bravo 1984 klein

Die Entwicklung einer Szene spiegelt sich auch immer in der Szenetypischen Musik wieder. Magazine schreiben erst über die Bands und interessieren sich dann für den Stil, den die Musiker ihren Fans vorleben und der von diesen häufig kopiert wird. Mit ihrem 1984 erschienen Album The Top widmet sich auch wieder eine große deutsche Jugendzeitschrift der Band The Cure und deckt schonungslos Fakten auf, die uns auch heute noch schockieren.  Außerdem ist dieser Bericht auch die Einleitung einer kleinen Artikelserie zur Band The Cure und über die Fans und ihr Lebensgefühl, dem wir uns in einem der nächsten Artikel widmen. Den Text dieses Artikel muss man sich aber auf der Zuge zergehen lassen:

"Die Truppe auf der Bühne wirkt wie eine Trau­er­ver­samm­lung. Diverse bunte Schleif­chen in Robert Smith” (25, Gesang, Gitarre) kreuz und quer tou­pier­ten Schopf sind der ein­zige Farb­tup­fer im Raben­schwar­zen Bild von The Cure. Rosen­kränze, die die Jungs tra­gen und ein dickes Pries­ter­kreuz um Boss Roberts Hals sol­len den Fans wohl Ernst und Fei­er­lich­keit eines Cure-Gigs klarmachen.

Die sche­ren sich aller­dings wenig um die andächtig-gesammelte Stim­mung, mit der die Band zu Werke geht. Die schwar­zen Cure-Vögel unter­drü­cken mit äußers­ter Selbst­be­herr­schung jede Regung und Bewe­gung, wäh­rend sie ihren Schnellfeuer-Rhythmus und ihre glas­kla­ren psy­che­de­li­schen Töne aus ihren Instru­men­ten zau­bernDen gan­zen Arti­kel lesen… »