18 Oktober

Gastbeitrag auf Endgültig

Kategorie: Vernetzt2 Kommentare

screenshot endgültigHeute wurde mir wie­der die Ehre zu Teil, meine Worte auch in einem wei­te­ren Blog zu ver­tei­len, die­ses mal beim Sascha vom Blog End­gül­tig. Anläss­lich einer Reise durch das schöne Deutsch­land unter­halb und ober­halb von Köln suchte er Gast­au­to­ren, die seine Abwe­sen­heit dazu miss­brau­chen nut­zen, ihre Worte in sei­nen Gewän­dern unter das Volk zu brin­gen. Da ich gerne aus­hel­fen, habe ich mich bereit erklärt auch einen sol­chen Bei­trag zu schrei­ben. Viel­leicht habe ich ja bald genug Bei­träge zusam­men um eine welt­män­ni­sche Rubrik zu eröff­nen, wo ich nicht schon über­all gewe­sen bin.

Noch bevor ich mir Gedan­ken machen konnte, was ich schreibe schlug Sascha in einer E-Mail vor: »Es darf auch um Poli­tik oder schwarze Sachen gehen. Aber bitte nicht um schwarze Poli­tik :-)«. Poli­tik und schwarze Sachen pas­sen eben nicht zusam­men, sieht man ja auch bei der Bun­des­kanz­le­rin. Des­halb habe ich mich ent­schlos­sen, etwas über die Glüh­birne zu schrei­ben, den ich bei Sascha ein­fach End­gül­tig aus­ge­dient nenne. Von der Inten­tion »Den wollte ich immer schon mal schrei­ben« über »brennt mir unter den Nägeln« bis zu Sascha war des­halb ein lan­ger stei­ni­ger Weg.

Habe ich euch eigent­lich schon erzählt, das ich IMMER noch kei­nen neuen Com­pu­ter habe? Ich gehe so lang­sam in Rich­tung kaputt. Nach­dem ich mir lie­be­voll einen Rech­ner bei einem Hard­ware­ver­sen­der bestellt habe bekomme ich letzte Woche die Nach­richt, das 2 Teile nicht lie­fer­bar sind und auch noch kein Ter­min des Her­stel­lers genannt wurde. Das kommt bestimmt von der Finanz­krise. Erst nut­zen einige Her­stel­ler die Gele­gen­heit sich so ein­fach und unpro­ble­ma­tisch von Per­so­nal zu tren­nen und jetzt haben sie zu wenig Per­so­nal alle Bestel­lun­gen zügig zu bear­bei­ten. Jetzt muss ich mein Kon­zept ein wenig abän­dern damit ich den Rech­ner nächste Woche doch noch bekomme. Immer­hin hat Atelco sehr zügig gelie­fert und mir das neue Win­dows 7 schon 10 Tage vor dem offi­zi­el­len Start am 22. Okto­ber aus­ge­lie­fert. Ich hoffe, ich habe bin dahin auch end­lich ein neues Wun­der­werk der Technik.


17 Oktober

Spontis Wochenschau #42

Spontis Wochenschau

Eine sehr erqui­ckende Woche, aber auch eine sehr kalte Woche. Ich bin immer noch auf Som­mer­rei­fen unter­wegs, wird höchste Zeit, das ich mich um ent­spre­chende Berei­fung küm­mere. Ich muss ja nur in den Kel­ler dafür, die Hei­zung habe ich auch wie­der in Betrieb genom­men. Es wurde ein­fach zu kalt in den vier Wän­den.  Außer­dem habe ich wie­der viel Lust auf Kino und werde mir wohl end­lich den Film Ver­blen­dung gön­nen, auf den ich schon einige Wochen scharf bin. Den neuen Hor­ror­strei­fen mit Den­nis Quaid habe ich auch noch auf mei­ner Liste, ebenso wie das Actionspek­ta­kel 2012. Eine bunte Mischung. Zom­bie­land, der neue Film mit Woody Har­rel­son ist eben­falls dabei.  Das wird natür­lich nicht bil­lig, denn so ein Kino­be­such schlägt schon sehr ordent­lich zu Buche, wenn man das Pop­corn und die Getränke mit einrechnet.

  • Pre­miere von Zom­bie­land
    Ja, ein neuer Zom­bie­film für jung und alt, der auf den unschein­ba­ren Namen Zom­bie­land hört. Wurde ja auch mal wie­der Zeit, dass sich jemand mit der The­ma­tik aus­ein­an­der­setzt, nach­dem ein anstän­di­ger Zom­bie­walk Aus­hän­ge­schild für jede halb­wegs ange­sagte Stadt ist (jüngst in Detroit und Düs­sel­dorf). Woody Har­rel­son spielt den furcht­lo­sen, der die fürch­ten­den führt und sich durch Unmenge an Zom­bies schnib­belt. Tol­les Dreh­buch, nicht wahr? Man könnte es als Son­nen­klar anse­hen, das ich mir die­ses Actionspek­ta­kel nicht ent­ge­hen lasse.

Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 Oktober

Die Grufties nahmen mir meine Tochter

Grufties nahmen mir meine Tochter - Titel und EinleitungIn der Tat, das ist unser liebs­tes Hobby: Unschul­dige Töch­ter poten­ti­ell ver­zwei­fel­ter Müt­ter ent­füh­ren und sie unter unse­ren Klauen auf die dunkle Seite der Macht zu zie­hen. Dies ist das Geständ­nis, die Gruf­ties haben Ana­kin Sky­wal­ker zu dem gemacht was er heute ist. Darth Gruf­tie. Heute ist er zwar untreu gewor­den und mit sei­ner lus­ti­gen Maske ein­deu­tig zu den Cybers über­ge­lau­fen, aber was soll’s, Han Solo war sowieso viel cooler.

Ich habe mich immer schon gefragt, wo die Kli­schees und Vor­ur­teile eigent­lich her­kom­men. Nach eini­ger Recher­che ist mir auf­ge­fal­len das es nicht die Masse der ver­öf­fent­li­chen Arti­kel ist, son­dern viel­mehr das Medium (in die­sem Fall die Zeit­schrift) und des­sen Ver­brei­tungs­grad (Auf­lage) über das die Nach­richt ver­brei­tet wird aus­schlag­ge­bend ist. UNSERE Illus­trierte berich­tet 1991 über den Fall von Elfriede Schulz und ihrer Toch­ter Clau­dia, die spur­los ver­schwun­den ist. Blitz­schnell wird sie in den Fän­gen der Gruf­ties ver­mu­tet, die zu die­ser Zeit und vor allem nach der Wende in Ber­lin ihr Unwe­sen treiben.

Elfriede Schulz (53), eine Kran­ken­schwes­ter aus Berlin-Friedrichshain ist ver­zwei­felt. Seit August ’91 hat sie ihre Toch­ter Clau­dia (13) nicht mehr gese­hen! Nachts fahre ich im Bett hoch. Schweiß­ge­ba­det. Habe Alp­träume. Sehe Clau­dia dalie­gen. Tot. Ermor­det. Mein armes Kind! Meine Kleine! Mein Nesthäkchen…«

Den gan­zen Arti­kel lesen… »


15 Oktober

Synthiepop & New Romantic

summer of the 80sBald hätte ich ver­ges­sen den Sum­mer of the 80s fort­zu­set­zen was ange­sichts des aktu­el­len Herbs­tes wohl mehr als sträf­lich anzu­se­hen ist. In der 2. Folge der Doku­men­ta­ti­ons­reihe geht es um zwei recht gegen­sätz­li­che The­men. Syn­t­hie­pop und New Romantic.

Wäh­rend Syn­t­hie­pop zum Mas­sen­kom­pa­ti­blen Medium auf­steigt, begin­nen sich tech­ni­sche Inno­va­tio­nen auch im Out­fit ihrer Anhän­ger zu spie­geln. Die Poli­ti­sie­rung der spä­ten 70er schlägt in eine voll­kom­mene Ästhe­ti­sie­rung um, an des­sen Spitze sich gestal­ten wie Steve Strange oder auch Boy George drän­gen. Ein Hauch von Kar­ne­val zieht durch die Club-Szene, vor allem im berühm­ten Lon­do­ner Blitz!-Club trifft sich die modisch extreme Advant­garde. Frei nach dem Motto: »Jetzt schmin­ken sich auch die Jungs« wird das gesamte modi­sche Geschlech­ter­kon­zept unse­rer Gesell­schaft auf den Kopf gestellt. Annie Lennox von den Euryth­mics prä­sen­tiert sich im Hosen­an­zug, wäh­rend Boy George nicht von einer Frau zu unter­schei­den ist.

Die Musik die­ser Zeit ist mini­ma­lis­tisch und beschränkt sie auf Klänge aus Syn­the­si­zern und Drum­com­pu­tern, die mit immer neuen Melo­dien den Markt erobern. Ame­rika ist out, Europa ist in. Nicht Ame­rika über­flu­tet den hie­si­gen Markt mit neuen Pro­duk­tio­nen son­dern umge­kehrt. Duran Duran erobert den Kon­ti­nent, Depe­che Mode fül­len das Rose­bowl Sta­dium — lange nach­dem die Beat­les und die Rol­ling Sto­nes für eine zweite bri­ti­sche Inva­sion sorgte.

Den gan­zen Arti­kel lesen… »


14 Oktober

Google Street View mit neuem Album der Editors

Kategorie: VernetztKeine Kommentare

The Editors PresseDas die Edi­tors neben ihrer musi­ka­li­schen Ambi­tion auch stu­dierte Musi­ker sind, ist kein Geheim­nis. Den gemein­sam beleg­ten Stu­di­en­gang Music Tech­no­logy erklärt dann viel­leicht auch die Lei­den­schaft für unter­schied­lichs­ten Medien. Wie der Quie­tus berich­tet, strea­men die Edi­tors  ihr neues Album In This Light And On This Eve­ning über ihre Inter­net­seite in die Google Street View API.  Auf einer klei­nen Über­sichts­karte von Lon­don sind 9 Punkte zu sehen, die jeweils einen Track des neuen Albums reprä­sen­tie­ren. Man lan­det dann bei ver­schie­de­nen Stand­or­ten auf der Karte. Beginnt man damit die Gegend zu erkun­den, beginnt der ent­spre­chende Song zu strea­men und eröff­net außer­dem nach weni­gen Ver­su­che eine rote Markierung.

Klickt man auf eine die­ser Mar­kie­run­gen, ver­zau­bern die Edi­tors mit wun­der­schö­nen nächt­li­chen Bil­dern die alle unter dem Motto ste­hen könn­ten »Lon­don bei Nacht«. Auf den Fotos sind Fans und Mit­glie­der der Band zu sehen, die auf den Bil­der auch noch einen Bezug zum gespiel­ten Song her­stel­len möch­ten. Ganz beson­ders »Ner­dig« sind die GPS-Koordinaten, die zu jedem Bild ein­ge­blen­det wer­den und quasi dazu auf­for­dern, den nächs­ten Lon­don Besuch dazu zu nut­zen die Anga­ben zu kon­trol­lie­ren und unbe­kannte Plätze zu erkun­den. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 Oktober

The Capricorns

the capricorns facesErin­nert ihr euch noch an Trio? Klar, die meis­ten ken­nen das Stück »Da Da Da«, das zwar tot­ge­spielt aber den­noch eine neue und span­nende Form des mini­ma­lis­ti­schen Sound dar­stellte.  Wäh­rend einer klei­nen Tour­nee 1981 bekam Ste­phan Remm­ler ein Casio VL-1 von einem Jour­na­lis­ten geschenkt, bei dem es sich eigent­lich um ein Spiel­zeug han­delte. Doch anstatt es weg­zu­wer­fen setzte sich Remm­ler hin und kom­po­nierte den Hit, der nicht nur das bekann­teste Stück der 3 wurde, son­dern es auch zu einem gewis­sen inter­na­tio­na­len Ruf brachte. Jetzt bin ich dem Arti­kel Und plötz­lich doch Elek­tro im Blog von Karn­stein über einen Link gestol­pert, dem ich auf den Grund gehen musste.

Was mei­ner Mei­nung nach 1981 mit Trio begann fand ich noch­mal in ähnlich inter­es­san­ter Form bei den Capri­corns. Aber von vorne: 19 Jahre spä­ter grün­de­ten Hea­ther Lynn und Kirs­ten Nor­dine die Band The Capri­corns (Die Stein­bö­cke). Mit zwei ein­fa­chen Casio Key­boards, die man güns­tig bei einem Gara­gen­ver­kauf ergat­terte, spiel­ten die bei­den ihre ers­ten Songs ein. Ein­fa­che, mini­ma­lis­ti­sche Sounds misch­ten sich mit dem Gesang der bei­den zu anste­cken­den Rhyth­men mit Tex­ten die sich wie Tage­buch­ein­träge lesen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


11 Oktober

Gruftis - die den Tod zum Gott erheben

Bild vom Zeitungsausschnitt mit SchlagzeileJetzt gibt’s was auf den Deckel. Den Sarg­de­ckel natür­lich, denn in einem im Okto­ber 1991 erschie­ne­nen Arti­kel eines Boulevard-Magazins wer­den die Gruf­tis mit dem Frei­tod jun­ger Men­schen in Ver­bin­dung gebracht. Die­ses mal ver­lässt man sich nicht nur auf den Autor des Arti­kels, son­dern holt sich auch noch Exper­ten mit an Bord, die zu dem Thema etwas sagen können.

Beson­ders inter­es­sant finde ich die­ses mal die Ver­mi­schung von Pole­mik, Fak­ten und blan­kem Unsinn der wie­der an einer Per­son auf­ge­han­gen wird um sie dann auf eine ganze Jugend­be­we­gung zu pro­ji­zie­ren. Es ist immer wie­der erschre­ckend, wie leicht man Men­schen fin­det, die einem das erzäh­len was man hören möchte. Schnell wer­den noch ein paar naive Freunde zusam­men­ge­trom­melt und schon gibt es ein prima Grup­pen­foto, viel­leicht sogar direkt beim Bestat­ter, da gibt es die not­wen­di­gen Austat­tungs­ge­gen­stände. Behaupte ich jetzt mal ein­fach so. Aber was hat uns der Arti­kel zu erzählen?

»3 Tote in 30 Tagen — Was treibt so viele junge Men­schen ins Reich der Schat­ten? In Leip­zig wur­den Toten­schä­del aus der Gruft der Fami­lie Knaur geraubt. In Chem­nitz schlach­te­ten Jugend­li­che Kat­zen und opfer­ten sie dem Teu­fel. In Suckow fei­er­ten »Gruf­tis« schwarze Mes­sen mit Toten­ge­sän­gen zu Rock­mu­sik. In Frei­tal schließ­lich lie­ßen sich bin­nen einer Woche drei junge Män­ner vom Zug über­rol­len — insze­niert als mar­ka­bre Todesrituale.«

Schon beim lesen des ein­lei­ten­den Tex­tes wird klar, hier wur­den Schlag­zei­len mit­ein­an­der ver­knüpft bei dem nur in einer expli­zit von Gruf­tis die Rede ist, doch der Text­auf­bau und die Wort­wahl brin­gen die ande­ren eigent­lich zusam­men­hang­lo­sen Zei­len in einen ande­ren Kon­text. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


10 Oktober

Spontis Wochenschau #41

Spontis Wochenschau

Die letzte Wochen­schau ist ja zu spät erschie­nen und so habe ich mir einen Plan zurecht­ge­legt. Jawohl, einen Plan. Begon­nen habe ich mit der Wochen­schau dann auch schon am Mon­tag und habe die Links kon­ti­nu­ier­lich ergänzt, so dass ich heute eigent­lich nur noch diese Ein­lei­tung schrei­ben muss. Gran­dios. Ich bin so ein ganz klei­nes biss­chen stolz auf mich. Die Woche war übri­gens auch Off­line sehr tur­bu­lent, ich habe eine grö­ßere Anzahl alter Zeit­schrif­ten inten­siv gesich­tet um wei­ter­hin so qua­li­ta­tiv hoch­wer­tige Bei­träge wie Carla die Schock­fri­seuse prä­sen­tie­ren zu kön­nen.
Außer­dem habe ich mich inten­si­ver um meine Pro­file in den sozia­len Netz­werke geküm­mert. Vor allem habe ich einige Pro­file gelöscht (Loka­lis­ten und WKW) und einige andere inten­si­ver gepflegt (Face­book). Ich denke, lie­ber ein gepfleg­tes Pro­fil als viele unge­pflegte, diese ganze Social-Netzwerk-Sache ist auf Dauer doch echt zeitraubend.

  • Life — Die Archive eine Zeit­schrift 1936–1972
    2 Jahre ist nun her, da stellte eines der ältes­ten Maga­zine der USA den Print-Betrieb ein, seit 2007 gibt es das Life Maga­zin nur noch online. Im Zuge sei­ner Digi­ta­li­sie­rung hat Google jetzt rund 40 Jahre Life-Geschichte zum nach­blät­tern zur Ver­fü­gung gestellt, ein unglaub­li­ches Stück ame­ri­ka­ni­scher Geschichte und eine wahre Fund­grube für Kurio­si­tä­ten, Bil­der und Pop­kul­tur aus der Zeit unse­rer Eltern. Bei­spiels­weise der Buick Opel, der mit 63 PS den Ame­ri­ka­ner das Spritspa­ren bei­brin­gen sollte, was aber bekannt­lich bis heute nicht rich­tig klap­pen will.

Den gan­zen Arti­kel lesen… »


9 Oktober

Musikperlentaucher - Tauchgang #08

Kategorie: Dunkle Klänge3 Kommentare

The Arch - Babsi ist tot

Ich habe mich immer schon gefragt, wer diese Babsi eigent­lich ist, von dem die bel­gi­sche Elektro-Wave Band The Arch (MyS­pace) da singt. 1987 ver­öf­fent­li­che die Band ihre erste Demo um gleich im Anschluss ihr Debüt-Album »As quiet as…« raus­zu­brin­gen, auf der auch der auch einer der bekann­tes­ten Lie­der ver­tre­ten ist. Als Anfang der 90er die Wave-Szene ein Neu­auf­lage erlebte lan­dete »Babsi ist tot« schnell auf den Top-Listen der DJ’s, die Ver­öf­fent­li­chun­gen auf ver­schie­de­nen Under­ground Sam­plern Mitte der 90er sorg­ten für den letzt­end­li­chen Kult­sta­tus. Doch zurück zu Babsi. Beim hören des Tex­tes hatte ich eine Ver­mu­tung. Ich erin­nerte mich an das Buch Chris­tiane F — Wir Kin­der vom Bahn­hof Zoo. Christiane’s beste Freun­din Babsi (Babette D.) starb am 19.7.1977 im Altern von 14 Jah­ren an einer Über­do­sis Heroin und war zu die­sem Zeit­punkt die jüngste Dro­gen­tote in Ber­lin. Wer dem Text lauscht wird viel­leicht fol­gende Zei­len erken­nen. »I see you see­king vains, You can’t find one, Time is run­ning. You get angry, You’re body’s fusing. You get mad, The needle gets… Any­where, Any­where«.   Als der Song 1987 ver­öf­fent­licht wurde, zählte man auch den 10. Todes­tag. Wilde Theo­rie? Vielleicht.

Den gan­zen Arti­kel lesen… »


8 Oktober

NIN und Gary Numan: Cars

Kategorie: Vernetzt2 Kommentare

Es war eine schöne Zeit, diese 20 Jahre mit den Nine inch Nails (Web­site) rund um den cha­ris­ma­ti­schen Front­mann Trent Rez­nor. Mit der aktu­el­len Welt-Tour »Wave Good­bye« 1989 — 2009 möchte Rez­nor zusam­men mit den NIN einen gelun­ge­nen Pau­sen­strich unter das Musik­pro­jekt set­zen, das nie als Band vor­ge­se­hen war. Im Februar 2009 gibt man bekannt, das man sich nun eine län­gere Zeit rar machen würde, von einer Auf­lö­sung ist jedoch nicht die Rede. Krea­tive Schaf­fens­pause? Bestimmt, tot­ge­sagte leben eben länger.

Dafür gab es bei den Auf­trit­ten in der O2-Arena am 15. Juli die­ses Jah­res eine gelun­gene Über­ra­schung, als New Wave Legende Gary Numan zusam­men mit den NIN seine Songs »Cars« und »Metal« prä­sen­tiert. Numan, der als Pio­nier des Syn­t­hie­si­zer ori­en­tier­ten New-Wave der spä­ten 70er gilt, muss wohl einen blei­ben­den Ein­druck bei Rez­nor hin­ter­las­sen haben, der sich schon immer für den tech­nisch ori­en­tier­ten Sound inter­es­siert hat.  Nach­dem einige ver­wa­ckelte Videos bei Youtube auf­tauch­ten war schnell klar, das es hier­bei schon jetzt um Kult­auf­tritte han­delt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »