5 Januar

Ich Blogge - Journal oder Tagebuch?

Kategorie: AnsichtssacheKommentare (4)
Spontis Thema

Als ich mit dem Blog­gen begann, suchte ich für die Selbst­dar­stel­lung einen inter­es­san­ten Namen, ich nannte sie Ego. Um etwas dar­über zu erzäh­len warum ich blogge, musste ich erst­mal nach­schla­gen was das über­haupt ist. Wiki­pe­dia schreibt dazu[…] ein auf einer Web­site geführ­tes und damit — meist öffent­lich — ein­seh­ba­res Tage­buch oder Jour­nal […]”.

Ich fand die Aus­sage erst­mal ganz hübsch, groß drü­ber nach­ge­dacht habe ich nicht. Jetzt fragt sich Konna in sei­nem Blog „Für wen blogge ich?”, der die Behaup­tung auf den Prüf­stand stellt, man blogge nur für sich — ich fand das sehr inter­es­sant. Er selbst möchte sein Ansich­ten von The­men die ihn inter­es­sie­ren ande­ren mit­tei­len und legt gro­ßen Wert auf die Kom­men­tare, die das Salz in der Suppe sind.

Für wen blogge ich also? […] Ich blogge für Blog­ger, Film-, Musik– und Spie­le­fans, hin und wie­der für Freunde von Geschichte und Latein, für Inter­net­süch­tige und Leute, die ein­fach ein biss­chen Unter­hal­tung suchen. Oder für die­je­ni­gen, auf die meh­rere die­ser Dinge zutref­fen. Und ein biss­chen blogge ich auch für mich selbst.

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4 Januar

Einhandsurfen erfordert Verweise

Kategorie: VernetztKommentare (0)
Spontis Thema

Wenn es drau­ßen so rich­tig schön unge­müt­lich wird und ein Sonn­tag bei Ker­zen­schein genau das rich­tige ist, fehlt mir eigent­lich nur leichte Unter­hal­tung. Ich möchte mich nicht mit schwe­ren und Gesell­schafts­po­li­ti­schen Fra­gen rum­schla­gen oder pro­vo­kant auf Skan­dale in unsere Sze­nen hin­wei­sen. Sonn­tags steht mir der Sinn nach Ein­hand­sur­fen.

Dabei han­delt es sich nicht um eine Sport­art son­dern die ein­hän­dige Reise durch das Inter­net. Ich benutze nur die Maus und kli­cke mich durch die weite Welt. Ein­gabe in die Adress­zeile sind tabu und unmög­lich, schließ­lich ruht in mei­ner lin­ken Hand meist eine Tasse Kaf­fee oder Tee (Earl Grey mit Milch). Wenn die Hand des Hal­tens müde wird, grab­belt sie ent­spannt in einer Keks­dose und führt die aus­er­wähl­ten Stü­cke zum obe­ren Ende mei­nes Ver­dau­ungs­ka­nals. Herr­lich!. So muss ein gemüt­li­cher Sonn­tag sein. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


3 Januar

Schnell und Zwischendurch: Jam Legend

Kategorie: VernetztKommentare (12)
Spontis Thema

jamlegend onlinespiel

Da ich noch nie ein gros­ser Freund von Spie­le­kon­so­len war, aber den­noch von Zeit zu Zeit mei­ner Neu­gier erliege, habe ich umso auf­merk­sa­mer gele­sen, als ich beim Spie­gel von einer kos­ten­lo­sen Online Alter­na­tive zu Gui­tar Hero gele­sen habe. Jam Legend. Klar das ich mich da wie­der anmel­den muss, schließ­lich möchte man ja auch mit­re­den und bei even­tu­el­len Zwei­kämp­fen an einer ech­ten Spie­le­kon­sole nicht als Voll­trot­tel da ste­hen. Die Anmel­dung ist schnell und ein­fach, das nach­spie­len der meist kos­ten­lo­sen Stü­cke alter­na­ti­ver Künst­ler nicht. Kin­der,  mir blu­ten immer noch die Fin­ger­kup­pen, wahr­schein­lich ist meine Reak­tion nicht mehr die beste, ich beru­hige mich aber selbst, in dem ich es auf die man­gelnde Übung schiebe.

Ich habe mich aber tap­fer durch den gesam­ten Song geschla­gen und bin zu einem (Noch) respek­ta­blen Ergeb­nis von knapp 20000 Punk­ten für das nach­spie­len des Songs Hell Yeah von Rev Theory gekom­men. Ich habe 73% der von mir gefor­der­ten Tas­ten­drü­cke rich­tig absol­vie­ren kön­nen und liege damit auf einem 1030. Platz in der inter­na­tio­na­len Rang­liste. Aha.

Wer will, spielt selbst und zeigt Spon­tis wo der Ham­mer hängt, Aus­re­den wer­det ihr keine hören, denn jeder weiß das es bestimmt auch an mei­ner Tas­ta­tur liegt und der mise­ra­blen Dar­stel­lung auf mei­nem Com­pu­ter. Weiß doch jeder, oder?


2 Januar

Tote Hose in der Schule

Kategorie: AnsichtssacheKommentare (9)
Spontis Thema

529px-campinofernsehturm7697Wer jetzt glaubt in der Schule sei nichts los, der irrt. Die Pun­ke­mi­nen­zen der Toten Hosen gaben sich auf Ein­la­dung des Maga­zins Spies­ser an der Regine-Hildebrandt-Schule die Ehre und ver­such­ten sich in der Rolle von Aus­hilfs­leh­rern. Doch anstatt den neu­gie­ri­gen Schü­lern etwas über Musik und ein Leben als Punk zu berich­ten, haben sich Cam­pino, Breiti und Andi die Reli­gion als Fach aus­ge­sucht. Gott und die Welt soll für die jun­gen Schü­ler nicht nur Gedan­ken­an­stoss, son­dern auch Infor­ma­ti­ons­aus­tausch sein.

Schnell wird klar, das kaum ein Schü­ler an Gott glaubt son­dern die meis­ten den wis­sen­schaft­li­chen Ansatz ver­tre­ten und einen Beweiß sehen möchte. Zu aller erstau­nen ent­pup­pen sich die 3 Punks aus Düs­sel­dorf als Mis­sio­nare des Glau­bens und lie­fern den Jugend­li­chen auch plau­si­ble Erklärungen.

Die drei erklä­ren den Schü­lern die Bedeu­tung des Sonn­ta­ges und füh­ren die Jugend­li­chen mit geschick­ten Fra­gen nach dem Weih­nachts­fest auf das Glatt­eis. Die Schü­ler ver­ste­hen, das ohne den Glau­ben die Welt nicht die wäre, in der wir leben und auch heute noch ein wich­ti­ger Bestand­teil mora­li­scher und ethi­scher Grund­sätze sind. Kirch­li­cher Fana­tis­mus, der in vie­len Reli­gio­nen und Epo­chen aus­ge­übt wurde, hat damit nichts zu tun. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


1 Januar

2009 - Frohes Neues und Guten Tag

Spontis Thema

2009 - Ein neues Jahr

Ich könnte von tra­di­tio­nel­len Neu­jahrs­grü­ßen schrei­ben, würde aber nicht stim­men, denn dies ist das erste mal. Ein ereig­nis­rei­ches Jahr 2008 ist nun vor­bei, der Kilo­me­ter­zäh­ler hat einen gefühl­ten Mei­len­stein gezählt. Um so vol­ler ein Jahr ist, desto schnel­ler scheint die Zeit vor­über geflo­gen zu sein.

Gute Vor­sätze sind abge­ge­bene Wil­lens­er­klä­run­gen eine nega­tive Ange­wohn­heit oder Lei­den­schaft auf­zu­ge­ben. Tears wollte eigent­lich die­ses Jahr mit dem Rau­chen auf­hö­ren, die­sen Vor­satz hat er aber im Keim erstickt und ihn erst gar nicht ver­fasst. Iwe­li­ene nimmt sich vor, nächs­tes Sil­ves­ter nach irgendwo zu flüch­ten, opti­ma­ler­weise mit einem ande­ren Paar. Ver­gesst aber beim tau­schen eure Mas­ken nicht. Ulli möchte bes­ser eng­lisch Spre­chen ler­nen und macht dazu eine Sprach­reise nach Brigh­ton in Eng­land, was mei­ner Erfah­rung nach eine gute Idee ist, denn so klappt es am bes­ten. Ste­fan die alte Apfel­nase hält sich sehr bedeckt was seine guten Vor­sätze angeht, da ich unter einem Hel­fer­syn­drom leide habe ich zwei für ihn: Mach ein Foto von dir und wech­sel zu einem Ver­ein bei dem sich das Jubeln lohnt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »