Tuxedomoon - No Tears
Das Studium der elektronische Musik ist trockener und äußerst technischer Stoff und führte Anfang der 80er für die beiden Studenten Blaine L. Reininger und Steven Brown unweigerlich zum New Wave, dem Musikgenre der elektronisch melodischen Musik. 1977 gründeten sie Tuxedomoon, die 1978 die EP No Tears veröffentlichten, ohne jedoch damit sonderliche Aufmerksamkeit zu erregen. Das in den USA dafür kein Nährboden ist, erkannten auch Tuxedomoon 1980 und wechselten nach Europa, der Petri-Schale für den New Wave der 80er. Spätestens nach einigen Konzerten im Düsseldorf Ratinger Hof und dem Berliner SO36 1981 war ihre Popularität in den düsteren Kreisen Deutschlands legendär. In England tourten sie mit Cabaret Voltaire und auch mit Joy Division, kurz bevor sich Ian Curtis das Leben nahm. Bei einem Workshop für elektronische Musik, bei dem sie sich als Dozenten versuchten, war Marc Almond ein Teilnehmer. Die Zeilen »No Tears for the Creatures of the Night…« sind bis heute vieldeutige Beschreibung der schwarzen Szene. Ein großartiges Stück. Den ganzen Artikel lesen… »






