7 August

In the 80's

Kategorie: Vernetzt8 Kommentare

80s DeloreanDie jün­ge­ren unter euch wer­den es wahr­schein­lich schon nicht mehr hören kön­nen wie cool alles in den 80er gewe­sen ist. Die meis­ten wer­den sich auch nicht stun­den­lang hin­set­zen und Dinge aus der Ver­gan­gen­heit her­aus­su­chen. Musik vor MP3, Band­sa­lat, Walk­man und eckige Autos sind nur einige der High­lights aus einem der tur­bu­len­tes­ten Jahr­zehn­ten. Rhett & Link haben es mal wie­der auf den Punkt gebracht und ein 80er Mas­hup in einem Glamrock-Song ver­packt, der so ziem­lich alle Mei­len­steine der dama­li­gen Zeit auf den Schirm bringt. Die dazu benö­tig­ten Original-Requisitien haben sie sich von Bekann­ten und Freun­den zusam­men­ge­lie­hen und ver­lei­hen mir damit den ein oder ande­ren sehr nost­al­gi­schen Moment. Groß­ar­tig. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


6 August

Rückblick: Spectaculum in Köln 2009

stelzenmädchenAm letz­ten Wochen­ende war ich in Köln auf dem Mittelalter-Spectaculum an den Füh­lin­ger Seen. Wie ich bereits in Arti­kel ver­spro­chen hatte, möchte ich mit euch das Wochende kurz Revue pas­sie­ren las­sen. Kommt viel­leicht etwas spät (schließ­lich steht ja das Mera-Luna Wochen­ende vor der Tür) aber vor­her war ein­fach keine Zeit.

Der Sams­tag ver­sprach ein Traum­wet­ter­tag zu wer­den und so kam es dann auch, das uns Osram erhellte was das Zeug hielt. Die Anfahrt und das Par­ken gestal­tete sich wie auch im letz­ten Jahr unpro­ble­ma­tisch, das Gelände am Füh­lin­ger See ist durch seine Regat­ta­bahn und das Nah­er­ho­lungs­ge­biet schon für viele Besu­cher geeig­net. Die­ses mal haben wir unsere Nach­barn (von unten) mit­ge­nom­men, die das Spec­ta­cu­lum noch nicht kann­ten, aber sehr neu­gie­rig dar­auf waren. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


4 August

London Calling

Kategorie: Finstere Orte7 Kommentare

800px-Tower_Bridge_London_Feb_2006Am 25. August fliege ich raus. Raus aus Deutsch­land über die Nord­see nach Eng­land in die geliebte Haupt­stadt Lon­don, die ich nun schon zum drit­ten mal besu­che und wie­der einen äußerst vol­len Rei­se­zet­tel mit­nehme, der von Besuch zu Besuch immer aus­ge­feil­ter und län­ger wird. Die­ses mal besu­chen wir die bri­ti­sche Haupt­stadt eine ganze Woche lang. Flug und Hotel sind schon seit län­ge­rem gebucht, so das wir uns nun immer mehr darin ver­tie­fen mög­lichst neue und unbe­kannte Plätze im Vor­feld zu fin­den um diese dann zu besu­chen. Eins wird dabei deut­lich, Lon­don ist wie eine Zwiebel.

Je mehr Schich­ten man abträgt umso näher kommt man dem Kern. Lei­der ist nicht zu über­bli­cken wie groß die Zwie­bel ist und wie lange man daran zu kauen hat, auch die unan­ge­nehme Wir­kung der Knolle darf dabei nicht unter­schätzt wer­den, denn Lon­don kann auch sehr teuer sein, wenn man unbe­dacht mit der Stadt umgeht. Man hat das Gefühl, Lon­don wäre unend­lich groß an Sehens­wür­dig­kei­ten und inter­es­san­ten Plät­zen, so viele neue Dinge ent­deckt man bei sei­ner Suche im Inter­net und je grö­ßer wird der Unge­duld. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


1 August

Schwarze Presse - Sex sells

Kategorie: Schwarze Szene10 Kommentare

Wenn man sich so die deut­sche Zeit­schrif­ten­land­schaft schwar­zer Maga­zine anschaut, würde so man­ches Cover neben einer aktu­el­len Aus­gabe des Play­boy oder der FHM gar nicht auf­fal­len, Frauen in Latex gehö­ren offen­bar so selbst­ver­ständ­lich in ein sol­ches Maga­zin wie das Gewit­ter nach einem hei­ßen Som­mer­tag. Man wird das Gefühl nicht los, das Gothic immer etwas mit in Latex gehüll­ten, leicht  beklei­de­ten Mäd­chen zu tun haben muss, die mög­lichst las­ziv in allen erdenk­li­chen Posen in die Kamera gucken. Gelä­chelt wird hier frei­lich nicht, schließ­lich ist hier alles furcht­bar Evil und Gothic.

Glaubt man den meis­ten Stu­dien und mei­nem per­sön­li­chen Ein­druck, so han­delt es sich bei der Gothic-Szene um eine weib­lich geprägte Sub­kul­tur, in der im Gegen­satz zu den meis­ten ande­ren Sub­kul­tu­ren mehr Frauen als Män­ner ange­hö­ren. Was haben dann all die halb­nack­ten Mäd­chen in den Zeit­schrif­ten und Online-Magazinen zu suchen? Han­delt es sich hier­bei nicht um eine klas­si­sche Ziel­grup­pen­ver­feh­lung? Nein, der Effekt ist ein ganz ande­rer. Haupt­säch­lich han­delt es sich bei den in den Zeit­schrif­ten dar­ge­stell­ten Mäd­chen um sol­che die man als Schlank und Hübsch defi­nie­ren würde, fügt man sich dem aktu­ell gesell­schaft­lich aner­kann­ten Bild der Frau. Die Folge ist wohl eine Ästhe­ti­sche Ver­schie­bung, denn ein aktu­el­ler Blick in die Tanz­tem­pel unse­rer Repu­blik zeigt, das die Frauen domi­nierte Szene dem Bild folgt. Je glän­zen­der und je knap­per ein Out­fit ist, desto bes­ser für den Grad der Auf­fäl­lig­keit. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


31 Juli

Spectaculum in Köln

Kategorie: Schwarze Szene3 Kommentare

Auf der Suche nach einem Wochen­end­ver­gnü­gen für die bevor­ste­hen­den freien Tage hatte ich mal wie­der Lust auf  mit­tel­al­ter­li­ches Trei­ben. Da ich dem Rit­ter­fest auf Schloss Rhe­ydt am 8.8. und 9.8. , das gerade mal 10 Minu­ten weg ist nicht bei­woh­nen kann liegt daran das ich zu die­sem Zeit­punkt auf dem Mera Luna Fes­ti­val ver­weile. Da kommt mir die Ver­an­stal­tung an den Füh­lin­ger Seen gerade recht.

Das Spec­ta­cu­lum ist so eine Art Künst­ler­ge­mein­schaft, die durch ganz Deutsch­land zieht um ein Auf­fang­be­cken für alle Mit­tel­alt­er­fans zu errich­ten. Obwohl die Kulisse am Füh­lin­ger See nicht wirk­lich mit­tel­al­ter­li­che Atmo­sphäre erzeu­gen kann, über­zeu­gen die gro­ßen Wie­sen, die alle von Was­ser umschlos­sen sind und so Insel­ge­fühle erzeu­gen können.

Dabei beschränkt sich das Spec­ta­cu­lum nicht allein auf die übli­chen Stände und Händ­ler, son­dern berei­chert sein Ange­bot durch einige Pro­gramm­punkte. So fin­det am Sams­tag bei­spiels­weise der große Pest­um­zug statt, der den Besu­chern die dunkle Seite des Mit­tel­al­ters näher brin­gen soll. Mas­sen­ver­bren­nun­gen, Hin­rich­tun­gen und Hexen­jagd fal­len die­ses Jahr aus :) Den gan­zen Arti­kel lesen… »


29 Juli

Musikperlentaucher - Tauchgang #05

Kategorie: Dunkle Klänge4 Kommentare

Malaria! - Kaltes klares Wasser

Heute ist mir nach Deutsch. Als Punk noch neu war und New Wave die neue Avant­garde, machte die Ber­li­ner Frauen Combo Mala­ria! 1981 von sich reden. Zum einen natür­lich, weil es alles Frauen waren, die mit ihren Durch­set­zungs­ver­mö­gen und ihrer bur­schi­ko­sen Art die männ­lich domi­nierte Musik­szene auf­misch­ten und zum ande­ren weil ihre Musik  so anders, so expe­ri­men­tell und so Deutsch war. Gerade als Punk sich zu eta­blie­ren schien und New Wave für neu gehal­ten wurde, sprengte die Band den künst­le­ri­schen Rah­men und ver­einte die meis­ten Musik­rich­tun­gen unter einer neuen künst­le­ri­schen Sonne. Gerade in Künst­ler­krei­sen, aus denen auch Front­frau Gudrun Gut stammt, war man ganz ver­zückt von der Ener­gie der 4 Ber­li­ne­rin­nen. So war ihr Stück Kal­tes kla­res Was­ser auch zunächst als Live-Performance aus­ge­legt und sollte eigent­lich gar nicht auf Platte gepresst wer­den, doch schnell ent­deckte der Under­ground das Stück für sich und machte es zum Hit. Den meis­ten wird sicher­lich die Dance-Version von den Chicks on Speed ein Begriff sein, mir gefällt das Ori­gi­nal aber bes­ser — es ist küh­ler, dunk­ler und viel klarer.

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28 Juli

Aktion: Damals, als ich noch jung war...

blogparadeZunächst habe ich erschreckt, als ich das Kinderbild bei Konna gesehen habe, wieder ein Beispiel für frühkindliche Nutellasucht? Hat Konna jetzt Nachwuchs bekommen und ihn schon mit Nutella abhängig gemacht? Weit gefehlt. Im Rahmen einer Aktion von gesichtet.net sollen alte Kinderbilder der Öffentlichkeit präsentiert werden und das Konna mit einem Nutellabild kommt ist klar. Die sollen endlich die Werbeuntauglichen Gestalten der Nationalmannschaft entfernen und Konna als Werbeträger entdecken. Sascha, der Initiator der Aktion, hat so ein ich-kann-kein-Wässerchen-trüben Bild von sich eingestellt, obwohl ich davon überzeugt bin, das er es Faustdick hinter den Ohren hat.

Das Bild bei Janasworld könnte kryptischer nicht sein "..ich bin die kleine mit den Kleidchen», doof ist nur das beide ein Kleid­chen anha­ben, aber ich ver­mute es ist die, die sich in den Vor­der­grund drängt. Sonja von U-Inside zeigt so ein Bild mit wei­ßem Kra­gen, Zöp­fen und Puppe und ent­spricht damit dem Ide­al­bild eines kleine Mäd­chens Anfang der 90er. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


27 Juli

Joy Division - Transmission

joy divisionAls sich Joy Divi­sion 1976 in Man­ches­ter grün­dete konnte nie­mand ahnen, wie pro­duk­tiv die fol­gen­den 3 Jahre wer­den würde und wie kurz ihre krea­tive Schaf­fens­zeit wer­den sollte. Obwohl die Band als wich­ti­ger Ein­fluss­ge­ber zahl­rei­cher wei­tere Bands und eini­ger Musik­rich­tun­gen gilt, bleibe ich bei der klas­si­schen New Wave Defi­ni­tion, denn als Mit­be­grün­der des Gothic kön­nen Joy Divi­sion gar nicht zäh­len, denn bis Ende der 80er war Gothic keine musi­ka­li­sche Aus­drucks­form, aber das ist meine per­sön­li­che Meinung.

Die meis­ten von euch ken­nen den Joy Divi­sion Hit Love will Tear us Apart, mit dem sie Musik­ge­schichte schrie­ben. Für mich ent­deckt habe ich Joy Divi­sion 1988 mit dem erschei­nen des Albums Sub­stance (1977−1980). Viel­leicht ist die Krank­heit oder der frühe Sui­zid von Sän­ger Ian Cur­tis 1980 dafür ver­ant­wort­lich, das die Band in so kur­zer Zeit Kult­sta­tus erreichte. Für mich waren es die Inten­si­tät der Musik, die Krea­ti­vi­tät und die Grund­stim­mung der Lie­der die sie so inter­es­sant und wich­tig machten. Man soll auf­hö­ren wenn es am schöns­ten ist, bezeich­net den Zeit­punkt des Todes ziem­lich genau. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


26 Juli

Virtueller Geschlechterkampf zweier Blogger

Kategorie: Vernetzt3 Kommentare

gvh-bannerIst doch eine bes­sere Schlag­zeile als die des Aus­gangs­bei­tra­ges der bei­den Geg­ner Konna und Nadine: Gedan­ken­de­po­nie vs. Her-Life. Gedan­ken­de­po­nie, das ist die Seite vom Konna, die ich nun­mehr seit 1 Jahr regel­mä­ßig besu­che und dir gerade in der Anfangs­zeit als Blog­ger viele Fra­gen beant­wor­tet hat. Her-Life ist die Seite von der Nadine, die sieht zwar auch ganz gut aus, kann aber nicht mir Inhalt locken, der mich inter­es­siert. Allein schon der Titel, Her-Life der mich an irgend­ein Pro­dukt erin­nert. Die bei­den lie­fern sich einen vir­tu­el­len Wett­streit in der Welt der Blog­ger und die erste Runde ent­schei­det der, der die meis­ten Ping– oder Track­backs auf den oben genann­ten Bei­trag erhält.

Ehren­sa­che, das ich Konna unter­stütze, ist schließ­lich nicht seine erste gelun­gene Aktion die mehr sehr viel Freude macht und gut lei­den kann ich ihn auch noch, zugleich bin ich noch sein mora­li­scher Trainer. Obowohl ich das auch noch völ­lig ratio­nell recht­fer­ti­gen kann: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


23 Juli

Wenn der Postmann gar nicht klingelt

Kategorie: Ansichtssache5 Kommentare

schuhkarton aus englandDie Welt des Inter­net ist groß­ar­tig! Wie ein ein­zi­ger, rie­si­ger Kata­log kann man Dinge aus aller Welt mit weni­gen Klicks ein­kau­fen. Ent­fer­nun­gen spie­len keine Rolle, kein Land ist zu weit, kein Arti­kel zu exo­tisch. Die Post wird es brin­gen. Oder auch eben nicht.

Eigent­lich ist die Post für Pakete jetzt DHL, seit die Post es 2002 auf­ge­kauft und für sich ver­ein­nahmt hat. Es gibt unzäh­lige Paket­dienste die in Kon­kur­renz ste­hen und den­noch haben man dort einen unschlag­ba­ren Vor­teil auf sei­ner Seite. Alle Pakete die von der nor­ma­len Post aus ande­ren Län­dern geschickt wird, lan­det bei DHL und wird von den hüb­schen gel­ben Autos ausgeliefert.

Vor etwa 12 Wochen haben ich in Eng­land ein paar Waver-Schuhe bestellt, die auch nach ewi­ger War­te­zeit auf die Fer­tig­stel­lung am 10.7.2009 bei der dor­ti­gen Royal Mail auf­ge­ge­ben wur­den, per Ein­schrei­ben. Als ich am Don­ners­tag gegen 14:45 von der Arbeit gekom­men bin fand ich eine blaue Benach­rich­ti­gung in mei­nem Brief­kas­ten: Wir haben Sie lei­der nicht zu Hause ange­trof­fen, sie kön­nen sich das Paket mit Zusatz­leis­tung mor­gen, aber nicht vor 10:00 Uhr beim Post-Service-Center abho­len. Pas­siert allen und kommt in den bes­ten Fami­lien vor, doch an die­sem Don­ners­tag war meine Freun­din den gan­zen Mor­gen zu Hause und hat für ihre Prü­fung gelernt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »