2 September

Wenn einer eine Reise tut

Kategorie: Finstere Orte5 Kommentare

DeutchGestern Abend sind wir mit 20 minütiger Verspätung in Köln gelandet, irgendwie war ich dann wieder froh zu Hause zu sein, ein bisschen Wehmut an die große prickelnde britische Hauptstadt bleibt jedoch zurück. Die erste Nacht im heimische Bett war sehr erholsam und das Frühstück mit frisch gebrühtem Kaffee und frischen Mehrkorn Brötchen ein Gedicht. Jetzt muss ich erstmal aufarbeiten, was so alles im Urlaub an Eindrücken zusammengekommen ist.

Den Wunschzettel, den nun auch Julia zu ihrer bevorstehenden "Eng­land­tour­nee« auf­ge­grif­fen hat, habe ich sehr gewis­sen­haft und nach mei­nen Mög­lich­kei­ten erle­digt. Über die Ergeb­nisse werde ich selbst­ver­ständ­lich aus­führ­lich schrei­ben. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


31 August

Musikperlentaucher - Tauchgang #07

Human League - Being Boiled

Mit­ten im Punk grün­det sich 1977 die Band Human Lea­gue, die mit ihrer Musik schon einen gan­zen Schritt wei­ter war, als man das zunächst erfas­sen konn­ten. Ihr Stück Being Boi­led, das 1978 erschien ist zu die­ser Zeit eher ein Untergrund-Hit in der sonst sehr pun­k­las­ti­gen Zeit der spä­ten sieb­zi­ger und wird von der Musik­in­dus­trie noch igno­riert, die gerade damit beschäf­tigt ist, den Punk zu ver­mark­ten. Das Ori­gi­nal­stück (Video) gilt als Mei­len­stein in der musi­ka­li­schen Ent­wick­lung vom Punk zum New Wave noch bevor über­haupt jemand von die­ser neuen Musik­rich­tung sprach. Erst mit einer neu gemisch­ten, etwas schnel­le­ren Ver­sion und 4 Jahre spä­ter errei­chen sie damit eine Chart-Platzierung in Eng­land. Jetzt passte der Sound auch kom­mer­zi­ell bes­ser in die musi­ka­li­sche Land­schaft der frü­hen 80er, denn was Human Lea­gue mit dem Stück ein­läu­tete war nun Rea­li­tät gewor­den. Das Ori­gi­nal ist weni­ger geläu­fig, so das ich mich für den Remix aus dem Jahre 1982 ent­schie­den habe.

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30 August

Rette deine Freiheit

Kategorie: Ansichtssache7 Kommentare

Rette Deine Freiheit

Ich freue mich immer, wenn enga­gierte Netz­nut­zer ihre Talente dazu nut­zen Videos zu erstel­len die uns vor Augen füh­ren wel­che Par­tei unsere Bun­des­kanz­le­rin eigent­lich reprä­sen­tiert. Am Sonn­tag kam man gar nicht daran vor­bei sich von einem lang­wei­li­gen und ein­stu­dier­ten »Duell« der bei­den Kon­tra­hen­ten Mer­kel und Stein­meier berie­seln zu las­sen. Kri­ti­sche The­men wur­den erst gar nicht behan­delt, alles andere ähnelte eher einer Bücher­le­sung. Wer hat gewon­nen? Nie­mand, hat ja auch kei­ner gekämpft.

Etwas pole­mi­scher geht Alex­an­der Leh­mann ans Werk und holt nach sei­nem gelun­ge­nen Du bist Ter­ro­rist Video zum nächs­ten Pau­ken­schlag aus. Rette deine Frei­heit greift die ver­ba­len Mit­tel von Frau von der Leyen auf und schil­dert anschau­lich die andere Sicht der Dinge. Liegt die Wahr­heit dazwi­schen? Den gan­zen Arti­kel lesen… »


29 August

Schwarze Symbolik - Ankh

Kategorie: Hintergründe2 Kommentare

ankhBeim stö­bern in alten Bil­dern und Arti­keln ist mir die Tage wie­der ein belieb­tes Sym­bol der schwar­zen Szene begeg­net, das es erfor­der­lich machte meine Serie Schwarze Sym­bo­lik fort­zu­füh­ren und dem Ankh, dem ägyp­ti­schen Kreuz einen Arti­kel zu widmen.

Das Kreuz ist eines der ältes­ten Sym­bole der Mensch­heits­ge­schichte. Die ers­ten gezeich­ne­ten Kreuze las­sen sich schon bis in die Stein­zeit zurück­ver­fol­gen. Auch viele der ers­ten gro­ßen Zivi­li­sa­tio­nen ver­wen­den das Kreuz als Sym­bol, die Ägyp­ter sym­bo­li­sie­ren mit ihrem soge­nann­ten Hen­kel­kreuz oder auch Schlei­fen­kreuz den Schlüs­sel des Lebens. Es soll Kraft und Ener­gie geben und gilt als Talis­man für ewige Lebenskraft.

Es gibt alte ägyp­ti­sche Dar­stel­lun­gen, in denen ein Gott das Zei­chen Anch dem Pha­rao als Zei­chen des Lebens über­reicht. Dabei ist das Zei­chen manch­mal in der Nähe der Nase zu fin­den, um eine Ver­bin­dung zwi­schen Leben und Atem dar­zu­stel­len. Als Hie­ro­gly­phe steht das Ankh für das Wort Leben und wird zu die­ser Zeit oft zur Deko­ra­tion von Grä­bern ver­wen­det. Schon die Ägyp­ter selbst häng­ten sich das Sym­bol als Schmuck um den Hals um ihrem Wunsch Aus­druck zu ver­lei­hen, dem Pha­rao mögen Heil und Leben zuteil wer­den.  Und das alles, bevor es über­haupt den christ­li­chen Glau­ben gege­ben hat, der das Kreuz als sol­ches für sich adap­tierte. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


27 August

Breaking News from London

Kategorie: Finstere Orte6 Kommentare

800px-Piccadilly_Circus_07Gree­tings from Lon­don. Ich sitze gerade in einem Inter­net­cafe und aer­gere mich dar­u­e­ber, dass es hier keine Umlaute auf der Tas­ta­tur gibt und ich keine Rechte habe das Sprach­lay­out zu aen­dern, der Rech­ner ist mehr als lang­sam und die Tas­ta­tur quietscht. Eigent­lich habe ich ja ein Lap­top mit, aber mit dem ver­spro­che­nen »Welt­wei­ten« Zugang ueber die Tele­kom ist es wohl nichts gewor­den, denn trotz gru­end­li­cher Vor­be­rei­tung und akri­bi­schen Recher­che gelingt es mir nicht, mich anzu­mel­den. Ich bin eben doch ein typi­scher Deut­scher, meckern ist eine Passion.

Any­way. Ich hoffe ich werde es irgend­wie schaf­fen alle Punkte eures Wunsch­zet­tels abzu­ar­bei­ten, denn das Wet­ter laesst Lon­don­ty­pisch zu wuen­schen ueb­rig. Immer­hin waren wir end­lich mal im Lon­don Dun­geon und den Fried­hof Abney Park haben wir auch inten­siv besucht (rund 200 Bil­der) und waren mehr als fas­zi­niert. Aus­ser­dem wird in den Bezir­ken Lon­dons die nicht auf den Stadt­plae­nen zu fin­den sind deut­lich, wie wenig man eigent­lich von Lon­don kennt. Der Stadt­teil mit dem Fried­hof bei­spiels­weise ist aus­ser­halb der ueb­li­chen Kar­ten und damit auch deut­lich guens­ti­ger als das Zen­trum, hier hat man noch ein wenig das Gefu­ehl das »echte« Leben kennenzulernen.

Wie die Zeit ver­fliegt. Ich werde mich jetzt wie­der auf die Socken machen und ein paar Frust­kaeufe machen, Man(n) sagt, dass das hilft.


23 August

London Calling - Euer Wunschzettel

Kategorie: Finstere Orte8 Kommentare

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In mei­nem Bei­trag Lon­don Cal­ling hatte ich ja ange­kün­digt, das ich mich nächste Woche Diens­tag in die Haupt­stadt der Insel rei­sen werde und euch auf­ge­ru­fen mich durch Lon­don zu schi­cken. Bis jetzt haben sich 3 Leser einen Wunsch geäu­ßert, den ich schon in mei­ner klei­nen roten Kladde notiert habe und die dar­auf war­ten, sehr gewis­sen­haft abge­ar­bei­tet zu wer­den. Ich habe noch kei­nen blas­sen Schim­mer wie ich das umsetze, viel­leicht eine Ahnung, aber ich werde dazu die Bei­träge aus dem Bauch her­aus ver­fas­sen, was ver­spricht, inter­es­sant zu wer­den. Meine kleine Kom­pakt­di­gi­tal­ka­mera wird alle Erleb­nisse für euch fest­hal­ten. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


22 August

Kommunalwahlen in Mönchengladbach

Kategorie: Vernetzt7 Kommentare

nrw wappenNach­dem fest­stand, das ich an den Kom­mu­nal­wah­len in NRW und Mön­chen­glad­bach nicht teil­neh­men konnte, habe ich für das Brief­wahl­ver­fah­ren ent­schie­den und habe mir so einige Gedan­ken zur Wahl gemacht. Auf den örtli­chen Wahl­schei­nen taucht die Pira­ten­par­tei nicht auf, daher blie­ben nur die mehr oder weni­ger ande­ren Par­teien übrig so habe ich mich ent­schlos­sen die örtli­chen Wahl­pro­gramme zu stu­die­ren und den Kan­di­da­ten auf den Zahn gefühlt.

Hin­sicht­lich der Netz­ak­ti­vi­tät der Ober­bür­ge­meis­ter­kan­di­da­ten unse­rer Stadt lässt sich berich­ten, das sich Nor­bert Post (CDU) gar nicht erst mit den Fra­gen auf Abgeordnetenwatch.de beschäf­tigt, son­dern die Fra­gen­den mit Stan­dard­ant­wor­ten abspeist, man solle sich doch per E-Mail an ihn wen­den, feh­lende Trans­pa­renz macht kei­nen guten Ein­druck. Auch Nor­bert Bude (SPD) bekle­ckert sich nicht mit Ruhm (7 Fra­gen, 2 Ant­wor­ten), auch Erich Obe­rem (FWG) macht seine Sache nicht bess­ser (6 Fra­gen, 1 Ant­wort). Anno Jansen-Winkel (FDP) macht seine Sache da schon bes­ser (12 Fra­gen, 11 Ant­wor­ten), genau wie Karl Sas­serath (Grüne) der alle seine Fra­gen auch beant­wor­tet hat (7 Fra­gen, 7 Ant­wor­ten), Ilse Luka­schek (Zen­trum) hat auf die Frage die man ihr stellte auch geant­wor­tet. Der NPD Kan­di­dat Man­fred Frent­zen wurde gar nicht erst gefragt und das ist auch gut so. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


21 August

Postpunk & Neue Deutsche Welle

summer of the 80sDie Geschmä­cker ändern sich und mitt­ler­weile ist arte zu einem mei­ner Lieb­lings­sen­der mutiert. Schuld daran ist nicht zuletzt die momen­tan lau­fen­den Reihe der Wel­come to the 80s Doku­men­ta­tio­nen im Rah­men des arte Sum­mer oft the 80s, die auf gekonnte und sehr objek­tive Art über die Musik­rich­tun­gen und Trends nach der Revo­lu­tion des Punks berichten.

Zunächst war ich selbst­ver­ständ­lich skep­tisch, denn zu viele Doku­men­ta­tio­nen beschäf­ti­gen sich nur mit der kom­mer­zi­ell erfolg­rei­chen Seite der NDW und las­sen die­sen Begriff als Syn­onym für eine schlechte und mas­sen­ori­en­tierte Musik­rich­tung mutie­ren. Glück­li­cher­weise zeigt sich schnell, das ich mich irren sollte, denn die Doku­men­ta­tion zeigt auf sehr ange­nehme Weise eine Sicht­weise auf die musi­ka­li­sche Ent­wick­lung der frü­hen 80er. Natür­lich ver­mag der Film nicht die gesamte Band­breite der dama­li­gen Ent­wick­lun­gen zu erfas­sen, aber der Ver­such, den man bei arte unter­nimmt gefällt mir sehr gut. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


19 August

Eine Kaffeefahrt mit der CDU

Kategorie: Ansichtssache1 Kommentar

Unter­ti­tel die­ses Arti­kels: Ein Spiel gegen die CDU geht nie ver­lo­ren. Denn wäre die CDU ein Fuß­ball­mann­schaft und das momen­tane poli­ti­sche Gesche­hen ein Spiel, die Geg­ne­ri­sche Mann­schaft hätte schon gewon­nen ohne den Ball zu berüh­ren, soviele Eigen­tore sind schon gefal­len. Trai­ne­rin Angela Mer­kel lässt aber wei­ter­spie­len und zeigt sich mei­ner Mei­nung nach unfä­hig, ent­schie­den zu han­deln. In einer Wahl­ver­an­stal­tung in Sulz­bach zeigt Ursula von der Leyen deut­lich, mit wel­chen Mit­teln sie ver­sucht die Stim­men der Wäh­ler zu ködern. Lügen, Halb­wahr­hei­ten und pole­mi­schen Bild­zei­tungs­über­schrif­ten rei­chen offen­bar für die Poli­tik in Deutschland.

Das ganze erin­nert mich an eine Kaf­fee­fahrt. Hier werde ältere Men­schen mit tol­len Ange­bo­ten und einem Aus­flug in das eigene Land gekö­dert, um ihnen in Ver­kaufs­ver­ant­stal­tun­gen dann irgend­wel­ches sinn­lo­ses Zeug unter­zu­ju­beln. Diese Art der Poli­tik hat den glei­chen Wert wie Elec­tro­ly­se­ge­räte zur Kör­perent­gif­tung und Com­pu­ter­ge­steu­erte Rheu­ma­de­cken. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


18 August

Geniale Dilettanten - No Wave

no wave - jesus and the jerks Der Indus­trial ist eine Form der expe­ri­men­tel­len Musik, die nicht unbe­dingt für ihre Tanz­bar­keit bekannt ist, aber den meis­ten ein Begriff sein dürfte. Die künst­le­ri­sche Aus­drucks­form in Musik ist aber schon lange ein Aus­druck von Krea­ti­vi­tät, so gibt es seit Beginn des 20. Jahr­hun­derts die Zwölf­ton­mu­sik, die einen ähnlich schrä­gen Cha­rak­ter hat. Als Anfang der 80er die Syn­t­hie­si­zer erschwing­lich wur­den, suchte sich auch die beson­ders Krea­tive eine neue Aus­drucks­form und nann­ten ihre Strö­mung No Wave. Der Begriff stammt aus dem New Yor­ker Umfeld und wurde damit als direkte Gegen­strö­mung zum New Wave Ende der 70er Jahre ver­stan­den. In Deutsch­land eta­bliert sich der Aus­druck Geniale Dilet­tan­ten, die aber heute auch unter dem Begriff des No Wave zusam­men­zu­fas­sen sind.

Vor allem in Ber­lin tref­fen sich die Künst­ler die­ser Zeit und bil­den ein Krea­ti­ves Netz­werk, das bis nach New York reicht, das zu die­ser Zeit einen sehr ähnli­chen Sta­tus hat. Nick Cave, James Chance,  Lydia Lunch (Jesus & The Jerks), Chris­toph Dre­her (Die Haut) und Blixa Bar­geld (Ein­stür­zende Neu­bau­ten) um nur einige der Prot­ago­nis­ten zu nen­nen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »