29 November

Spontis Wochenschau #48

Spontis WochenschauUrlaub vom Urlaub. Jetzt hatte ich eine Woche Urlaub und gefühl­ter Weise nichts geschafft. Unzäh­lige Pro­jekte hatte ich mir vor­ge­nom­men und nur grob geschätzte 60% abge­ar­bei­tet. Immer­hin steht der zusätz­li­che Klei­der­schrank im Schlaf­zim­mer und auch das Arbeits­zim­mer ist umge­räumt. Den Kel­ler habe ich auch end­lich mal wie­der auf­ge­räumt, ein wahre Fund­grube an schein­bar unent­deck­ten Schät­zen. Jetzt brau­che ich Urlaub vom Urlaub, ich meine ihr kennt das sicher — wenn man seine Frei­zeit mit Akti­vi­tä­ten voll­stopft, die man dann letzt­end­lich gar nicht bewäl­ti­gen kann.
Mist, jetzt heule ich doch wie­der rum weil ich ein schlech­tes Gewis­sen habe solange nicht mehr anstän­dig geb­loggt zu haben und dabei sind das genau die Ein­träge die ich bei ande­ren so gar nicht lei­den kann, wenn man nur einen Arti­kel ver­fasst um mit­zu­tei­len, das mein keine Zeit hat einen Arti­kel zu schrei­ben. Aber auf­ge­passt lie­ber Leser, ich würze die­sen Text noch mit einem effek­tive Mehr­wert, näm­lich den Wochen­ver­wei­sen der 47. Kalen­der­wo­che, das neben Vam­pi­ren und Lebens­ret­tungs­ge­sell­schaf­ten auch recht­lich recht infor­ma­tiv sein könnte. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


27 November

Darkangel: Sophie Lancaster

Sophie LancasterMehr als zwei Jahre ist es jetzt her, das die 20-jährige Stu­den­tin und Goth Sophie Lan­cas­ter zu Tode getre­ten wurde, weil sie und ihr Freund so aus­sa­hen, wie sie aus­sa­hen. Sophie und ihr 21-jähriger Freund Robert schlen­der­ten durch einen Park, als sie von einer Gruppe von 5 Jugend­li­chen ange­pö­belt wur­den. Sie ris­sen Robert zu Boden und pei­nig­ten ihn mit Trit­ten. Die ver­zwei­felte Sophie wusste sich nicht zu hel­fen und warf sich schüt­zend auf ihren Freund. Diese Ent­schei­dung sollte ihr Leben kosten.

Als die Sani­tä­ter ein­tra­fen, konn­ten sie das Geschlecht des Mäd­chens zunächst nicht fest­stel­len, denn Kör­per und Gesicht waren nur noch blu­ti­ger Brei und völ­lig ent­stellt. Sophie und Robert fie­len ins Koma aus dem Sophie nie wie­der erwachte, sie würde sich nie wie­der von den Trit­ten und Sprün­gen auf ihren Kopf erho­len. Am 24. August 2007 ent­schied die Fami­lie, die Lebens­er­hal­ten­den Maß­nah­men abzu­schal­ten. Robert über­lebte den Angriff schwer ver­letzt. Die Täter, Ryan Her­bert (15) und sein Kom­plize Bren­dan Har­ris (17) wur­den gefasst und zu 16 bzw. 18 Jah­ren Haft ver­ur­teilt. Bis zuletzt plä­dier­ten sie auf Nicht-Schuldig. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


26 November

Petitionieren leicht gemacht

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Reichstag Berlin, BundestagsgebäudeWas ist eine Peti­tion? Das latei­ni­sche peti­tio sagt dazu unter ande­rem Ersu­chen. Eine Peti­tion ist die Mög­lich­keit des Bür­gers der Poli­tik Vor­schläge zu machen und Gesetze zu bewe­gen. Frü­her waren dazu viele aktive Men­schen mit Stift und Papier not­wen­dig, heute macht man auch das Online. Die Inter­net­sei­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges bie­ten die Mög­lich­keit, sich nach vor­he­ri­ger Anmel­dung sei­nem demo­kra­ti­schen Grund­recht (Arti­kel 17 GG) nach­zu­kom­men. Die soge­nann­ten ePe­ti­tio­nen. Erreicht eine öffent­li­che Peti­tion inner­halb der ers­ten 3 Wochen mehr als 50.000 Mit­zeich­ner wird der Petent, also der, der die Peti­tion ein­ge­bracht hat, vor einem Aus­schuss angehört.

Soweit eine Zusam­men­fas­sung der Wikipedia-Inhalte, doch was brin­gen diese Peti­tio­nen? Im Falle der Inter­net­sper­ren wohl nicht allzu viel, denn das Gesetz wurde ja den­noch ver­ab­schie­det, oder? Öffent­li­che Auf­merk­sam­keit ist das Schlüs­sel­wort, mitt­ler­weile dürfte es kein Geheim­nis mehr sein, das eine Recher­che in der Liste der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Peti­tio­nen die Schlag­zei­len von Mor­gen ste­hen und so wun­dert es mich nicht, wenn die Medien die popu­lä­ren Peti­tio­nen auf­grei­fen und dar­über berich­ten. Ein erwünsch­ter Effekt, denn dadurch par­ti­zi­pie­ren in der Regel noch mehr Men­schen, was eine Mul­ti­pli­ka­tion der Wirk­sam­keit bedeu­tet. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


21 November

Schwarze Zeitzeugen - Rosa aus New England

217994482_bb480998a8_oNach meinem Abstecher nach Großbritannien, auf dem ich mit Melissa aus London sprach, habe ich mich nun auf eine virtuelle Reise nach New England gemacht um mit der Portugiesin Rosa zu sprechen. Rosa ist 1967 in Portugal geboren, zog aber schon im zarten Alter von 2 Jahren in die USA. In einer portugiesischen Gemeinschaft in New England ist sie aufgewachsen. Sie hat einen ausgesprochenen Hang zu Fotografie, was unzählige Bilder auf ihrem Flickr-Account belegen. Gut für mich, denn so fand ich in ihrem Album auch einige Interessante Bilder aus den 80ern, die mich erst auf die sympathische Rosa aufmerksam gemacht haben.

Obwohl sie rein optisch eher Extravagant erscheint, ist sie dem dunklen Lebensstil treu geblieben "Mein Herz wird immer Goth sein…« und treibt sich immer noch auf Mit­tel­al­ter­märk­ten und wil­den 80er Party’s herum. Ihr Klei­der­schrank wird erst sein neus­tem von far­bi­gen Kla­mot­ten kon­ta­mi­niert.  Die Arbeit als Daten­bank­ad­mi­nis­tra­to­rin einer gro­ßen Ver­si­che­rung sieht sie als Lebens­un­ter­halts­si­che­rung, in ihrer Frei­zeit ist sie voll und ganz für ihren bei­den Kin­der und den Ehe­mann da, den sie 1997 ganz in weiß gehei­ra­tet hat.

Das Leben ist vol­ler Ver­än­de­run­gen und die Zuge­hö­rig­keit zu einer Szene ebenso end­lich wie andere Lebens­ab­schnitte. Das Bild links zeigt Rosa im Jahr­buch des Col­lege auf dem Sie so Jahr­buch­ty­pisch guckt wie man es aus schnul­zi­gen US-Teenagerfilmen kennt. Eigent­lich ist so ein Jahr­buch eine schöne Erfin­dung, ich bin ein wenig nei­disch, das ich keine dicken Bücher zu Hause habe, in der alle meine Mit­schü­ler abge­bil­det sind. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


20 November

Kniffeliger Adventskalender

Als Kind immer das High­light des Dezem­bers: Der Advents­ka­len­der. 24 Tür­chen, Tore, Säck­chen oder Schach­teln füh­ren das Kind ganz lang­sam Rich­tung Weih­nach­ten, dem Fest der Geschenke der Liebe. Ange­fan­gen habe ich mit ein­fa­chen Advents­ka­len­dern aus Pappe, in die kleine Tür­chen ein­ge­stanzt waren, die jeden Tag ein Stück­chen Scho­ko­lade offen­bar­ten, das am Hei­li­gen Abend, dem 24. Tür­chen ein beson­ders gro­ßes Stück war.  In der spä­ten Jugend ver­schwand diese Tra­di­tion aus mei­nem Leben um mich durch meine erste große Liebe wie­der ein­zu­ho­len, denn Mäd­chen ste­hen auf Advents­ka­len­der und so über­raschte man mich im zar­ten Alter von 20 wie­der mit einem Advents­ka­len­der. Dies­mal selbst­ge­bas­telt und vol­ler klei­ner Auf­merk­sam­kei­ten. Natür­lich wünsch­ten sich die Damen eine ebenso schö­nen Kalen­der, was sie auf Nach­frage »Willst du etwa auch einen Advents­ka­len­der?« aber vehe­ment abstrit­ten. Frauen ver­stand ich damals noch nicht und so nahm ich die Ableh­nung natür­lich für bare Münze, was sich aber im Laufe der Zeit als Feh­ler erwies. Ja, Frauen möch­ten auch Advents­ka­len­der, selbst wenn sie es abstrei­ten.  Heute ver­stehe ich Frauen immer noch nicht, weiß aber das hin­ter einem Nein oft ein Ja steckt.

Und Blog­ger? Blog­ger machen vir­tu­elle Tür­chen auf, hin­ter denen sich natür­lich keine Scho­ko­lade befin­det, Blog­ger leben gesund, ihre Nah­rung ist rein geis­ti­ger Natur. Doch auch im Inter­net ist viel Platz für Krea­ti­vi­tät, in der man(n) zum Bas­teln keine Schere braucht, son­dern einer Maus. Gor­don von Fun­ky­gog hatte dazu einen Advents­ka­len­der erstellt, der gleich 3 Dinge auf ein­mal kann: Spiel, Span­nung und Scho­ko­lade. Auf sei­ner Seite Advent, Advent ein Licht­lein brennt hat er keine Mühen gescheut und einen wirk­lich gelun­ge­nen Advents­ka­len­der kre­iert. Worum geht es im Adventskalender-Rätselspiel? Ich war so frei den Text von sei­nem Ein­trag zu über­neh­men: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


19 November

Musikperlentaucher - Tauchgang #09

Kategorie: Dunkle Klänge12 Kommentare

Faces of Sarah - All that is Divine

Ja genau. Daran habe ich auch gleich gedacht und die Ähnlich­keit ist ver­blüf­fend, doch wei­ter hören lohnt sich. Die Ähnlich­keit mit den Sis­ters of Mercy ist erstaun­lich und sicher ein biss­chen so gewollt. Doch The Faces of Sarah sind eine recht junge Band aus Eng­land, die sich dem Goth­rock ver­schrie­ben haben. Mit ihrem Grün­dungs­jahr 1999 sind sie wohl die jüngs­ten Per­len mei­ner Tauch­gänge, pas­sen aber so ganz und gar zu mei­nen per­sön­li­chen Ansprü­chen. Nick Schultz, der sich als Front­mann auch für den Gesang ver­ant­wort­lich zeigt, bringt mit sei­ner Stimme die Sache und das 80er Fee­ling auf den Punkt. In Eng­land sind sie durch das Whitby Fes­ti­val längst popu­lär und wer­den von vie­len als legi­time Nach­fol­ger der Sis­ters gehan­delt, die den Stil wei­ter­ent­wi­ckel­ten. Die Bio­gra­phie ist kurz und gibt nicht viel her, umso bes­ser das man sich noch etwas inten­si­ver mit der Band beschäf­tigt, finde ich zumin­des­tens. Der Song All that is Divine (All das ist gött­lich) bringt die Stär­ken voll zu Gel­tung. Wer doch lie­ber die Sis­ters hört, kann sich wei­ter unter bedie­nen, den Namen der Band sollte man sich aber merken.

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18 November

...die sind eben so - Jugend 83

Die sind eben soIch bin ja immer auf der Suche nach den Quellen der Vorurteile und nach den Subkulturen der Neuzeit und immer wieder fasziniert, was sich so alles entdecken lässt. Fußball ist ja bekanntlich der Deutschen liebster Sport, unzählige Anhänger in allen Jahrzehnten sprechen eine deutliche Sprache. Fußballfans werden sie genannt. Sie stehen treu zu ihrem Verein, fiebern, zittern und feiern in alle Lebenslagen. Sie tragen das Geld in die Kassen der Vereine und sorgen erst für die typische Stimmung in einem Stadion, die wirklich atemberaubend ist, davon habe ich mich selbst einige male überzeugen können.

Natürlich gibt es auch eine dunkle Seite des Fußballs, die mit den Hooligans und der dritten Halbzeit ihre Höhepunkte feiern. Klar das dieser "Trend" aus dem Mutterland alles Szenen, aus England stammt, in denen die Hooligans schon in den 70er ihr Unwesen trieben. Ziel dieser Fans: Adrenalin aufbauen und auch gleich wieder abbauen, körperlich. In der dritten Halbzeit trifft man sich mit rivalisierenden Hooligans aus anderen Städten und kloppt sich auf die Mütze. Meist außerhalb des Stadions. Das es sich dabei nicht immer um hirnlose Volltrottel handelt, habe ich gelernt. Manche machen das ganz bewusst und haben auch noch Spaß dran.

Es gibt spezielle Konstellationen in der Bundesliga, die besonders prickelnd sind, gerade weil sie in der Vergangenheit immer wieder traurige Höhepunkte setzen. Borussia Mönchengladbach gegen den 1.FC Köln beispielsweise, oder auch Borussia Dortmund gegen Schalke 04. Von diesem Ruhrpottderby handelt auch die Dokumentation "...die sind eben so" aus dem Jahre 1983.

Zwischen Krawallen und Schlägereien in beiden Lagern zeigt man auch Fanclubs beider Seiten, die in ihren Vereinsheimen ihre Meinung zum Besten geben, die mit Verlaub gesagt, sprachlos macht. "Das ganze blau-weiße Getümmel», so ein Fan von Dort­mund über Schalke, »sollte man ein­fach aus­rot­ten.« Und ein Schal­ker Fan meint: »… das Emblem, der Toten­kopf mit Stahl­helm, soll ein biss­chen an die SS erin­nern, da wir poli­tisch fast alle total rechts gerich­tet sind. Wir has­sen Aus­län­der wie die Pest, weil sie zu viel hier sind und wol­len den dicken Mecki hier machen, genau wie die Dort­mun­der.« Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 November

Weniger Spreu, mehr Weizen!

Kategorie: Ansichtssache10 Kommentare

800px-Wheat_close-upJetzt lese ich gerade zum dritten mal den Artikel von Robert Basic, der nach dem Verkauf von basicthinking in seiner neuen Umgebung Written in Basic bloggt. Der sogenannte A-Blogger gilt als Meinungsschleuder der deutschen Blogosphäre  und schreibt in seinem Artikel Was ist aus den Blogs geworden? über den vergangenen Hype um Blogs.  Immer wieder das gleiche Thema. So schießt es mir ständig durch den Kopf. Die Vermischung von Medien, Journalismus und Blogs geht mir schon eine ganze Weile gegen den Strich. Immer wieder wird da behauptet, der Blogger messe sich mit dem Journalisten, Blogs im allgemeinen wären ein konkurrierendes Medium zu den klassischen Medien oder für manche sogar eine Chance zur Selbstständigkeit.

Geht es nicht in erster Linie darum, seiner eigenen Meinung eine Plattform zu verleihen? Nur weil eine Hand voll Blogs über den persönlichen Anspruch hinaus gewachsen ist und ernsthaft versucht, mit journalistischem arbeiten von der Meinung zur Tatsache zu avancieren fürchten die Professionellen um ihre Daseins-Berechtigung und wettern immer wieder fleißig gegen Blogger, bevorzugt gegen solche, die am Ende der Kette stehen und sich nicht unbedingt zu wehren wissen.

Völlig richtig schreibt Basic: "Dabei sollte man nicht ver­ges­sen, dass diese Einn­or­dungs­ver­su­che häu­fig sei­tens der Medi­en­schaf­fen­den kamen, die im Mus­ter »Wirt­schaft­lich­keit und Mas­sen­wir­kung” den­ken. Ein irgend­wie komi­scher Ver­gleich, als wür­den alle Blog­ger nur nach Wirt­schaft­lich­keit und Mas­sen­wir­kung streben

Denn mei­ner Mei­nung nach ist die Gewinn­ori­en­tie­rung der Tod eines jeden Blogs. Ein bezahl­ter Blog­ger, der von sei­ner Tätig­keit lebt kann sich eben nicht immer erlau­ben sei­ner Mei­nung eine Platt­form zu ver­lei­hen, denn sonst würde er ja viel­leicht in irgend­eine Hand bei­ßen, die ihn füt­tert. Das führt viel zu oft zum voll­stän­di­gen Ver­lust der Glaub­haf­tig­keit, wie einige Pro­mi­nente Fälle immer wie­der zei­gen. Als Leser eines Blogs bin ich ja immer daran inter­es­siert, was der Schrei­ber denkt und wel­che Mei­nung er ver­tritt. Ich möchte nicht unter­schei­den müs­sen zwi­schen ech­ten Arti­kel und Wer­be­ar­ti­keln. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 November

Das Buch der Blogger bleibt zu

Das Buch der BloggerAls ich zu Beginn der Aktion vom Buch der Blog­ger berich­tete, war ich begeis­tert und guter Dinge, das alle etwas schö­nes dazu bei­tra­gen wür­den. Als ich dann die ers­ten Sei­ten von Mil­lus und dem Text­loft gese­hen habe kamen zwar erste Zwei­fel an mei­ner grund­sätz­li­chen Menge an Talent für sol­che Dinge, ich konnte meine Beden­ken aber zer­streuen und wei­ter­hin dar­auf freuen. Schnell kam es zu einer ers­ten klei­nen Kata­stro­phe, denn auf sei­ner ers­ten Reise nach Köln ver­schwand es gleich. Immer­hin fan­den sich schnell genug begeis­terte, die ein neues Buch spen­de­ten und die Reise erneut auf­nah­men, dies­mal mit ver­si­cher­tem und nach­voll­zieh­ba­rem Postweg.

Immer wie­der kam es zu Ver­zö­ge­rung beim wei­ter­schi­cken des Buches, ent­we­der ver­strich die Frist ohne ent­spre­chende Mit­tei­lung oder es kam erst sehr viel spä­ter eine Reak­tion. In der Zeit von Mai bis Sep­tem­ber kam man daher nur auf 9 Sei­ten. Im Okto­ber mel­dete Mom­worx dann, er würde dem Ende nahe sein und resi­gnierte. Zu recht, denn was mit viel Herz­blut begann, endete mit Stress und Enttäuschung.

Offen­bar hat auch die­ser letzte Appell nichts bewirkt und er erklärte das Pro­jekt am 10.11.2009 für unbe­stimmte Zeit ein­ge­fro­ren, denn offen­bar ist das Buch immer noch nicht auf­ge­taucht. Immer­hin ist der Bei­trag auf der Start­seite in der Farbe Grün ver­fasst, was bekannt­lich für Hoff­nung steht, die ich in die­sem Falle eben­falls nicht auf­ge­ben will. Die Idee ist toll, der betrie­bene Auf­wand von Mar­cus O. Mielke rie­sig und unbe­zahl­bar. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


15 November

Spontis Wochenschau #46

Spontis Wochenschau

Für mich fühlte sich das wie Stress an. Für die Mut­ter einer 4 köp­fi­gen Fami­lie sicher­lich eine ent­spannte Woche. Wenn die Ver­pflich­tun­gen des Lebens den All­tag bestim­men, dann stellt sich schnell Frust ein, jeden­falls bei. Glück­li­cher­weise konnte ich am Don­ners­tag  Abend die Gele­gen­heit beim Schopfe ergrei­fen und wenigs­tens mal das Tanz­bein schwin­gen. Zu mei­ner Freude musste ich dann fest­stel­len, das in mei­nen »Stamm­la­den« schon die Ter­mine für 2010 aus­hin­gen auf denen ich dann erblickte, das DAF im März 2010 ein klei­nes Club­kon­zert geben, ich bin schwers­tens geneigt, mir Kar­ten zuzu­le­gen. Zum Blog­gen fehlte mir ein­fach mal die Zeit, zwi­schen Zahnarzt-Terminen, viel Arbeit und Tanz­ver­gnü­gen. Außer­dem lädt mich das Wet­ter immer ganz unge­niert dazu ein, ein paar Ker­zen anzu­zün­den, und mich dann mit Decke und Spon­ti­li­en­chen auf dem Sofa rum­zulüm­meln. Ins Kino gehen wollte ich eigent­lich auch um exklu­siv vom neu­es­ten Emme­rich Action Strei­fen zu blog­gen. Ers­tens war mal wie­der klar, das es ein ande­rer schon gemacht hat (Konna war drin) und zwei­tens habe ich mei­nen Aller­wer­tes­ten ein­fach nicht vom kusche­li­gen Sofa bekom­men und habe einen Sams­tag Abend (!) ver­pennt. Muss ich mich jetzt schämen?

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