5 Oktober

Knicklichtgruftis im Galileo-Szene Check

Kategorie: VernetztKommentare (6)
Spontis Thema

Galileo.arp.300pixWie oft würde sich der Mann im Grabe umdrehen, wenn man einen Fernseher auf seine Überreste stellen würde. Galileo Galilei war nämlich nicht nur ein italienischer Mathematiker, Physiker und Astronom sondern auch Namensgeber für die Pseudo-Populär-Wissenschaftliche Unterhaltungs-Sendung Galileo, die jedes mal anstrebt, uns die Welt zu erklären. Und weil die Welt der Wissenschaft offenbar schon erschöpft ist, widmet man sich seit einiger Zeit auch eher Fragen die uns wirklich alle beschäftigen. "Wie­viele Leute pin­keln eigent­lich in so ein Freibadbecken?” (Video) oder auch „Wie­viel Gewicht kann man an einem Tag zuneh­men?” (Video) Mich schüt­telt es immer noch bei dem Gedan­ken, was ich ohne die­ses so erwor­bene Wis­sen gemacht hätte. Wohl­mög­lich, dass mich der schiefe Turm von Pisa erschla­gen hätte.

Doch jetzt wagt sich das TV-Magazin auch an die Jugend­sze­nen heran und stellt die bekann­tes­ten davon im Szene-Check vor. Die­ses­mal müs­sen die Cyber­n­au­ten dran glau­ben, die im fol­gen­den auch Cyber­gothic genannt wer­den. „Sie sehen aus wie von einem ande­ren Pla­ne­ten, wie Manga-Männchen die in einen Farb­topf gefal­len sind…” so die Ein­lei­tung des Mode­ra­tors. Kann ja hei­ter wer­den. Ich ver­weise an die­ser Stelle an mei­nen Arti­kel: Sub­kul­tur! — Cyber­gothic, in dem ich mich neu­tra­ler und sach­li­cher mit dem Thema aus­ein­an­der­setze, denn ein iro­ni­scher und viel­leicht leicht spöt­ti­scher Ein­druck im fol­gen­den Arti­kel ist beab­sich­tigt und schwingt nicht nur sub­jek­tiv mit. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


4 Oktober

Spontis Wochenschau #40

Spontis Thema

Spontis Wochenschau

Die­ses mal nehme ich es ganz genau und ver­öf­fent­li­che meine kleine Wochen­schau pünkt­lich. Heute ist es mehr ein bunte Ansamm­lung inspi­ra­ti­ver Quel­len und ist auch inhalt­lich nicht beson­ders ziel­ge­rich­tet. Der Ruhe vor dem Sturm folgt aber auch bekannt­lich die Ruhe nach dem Sturm. Offen­bar sind viele Blog­ger nach der Wahl des blog­gens Müde gewor­den und legen eine kleine Pause ein. Kei­ner spricht mehr vom Som­mer­loch, son­dern eher von einer Herbst­de­pres­sion.  Ich erwi­sche mich gerade beim selek­ti­ven recher­chie­ren und ent­mülle mei­nen Fee­dre­a­der gründ­lich, den die Mel­dun­gen man­cher Feeds klin­gen erschre­ckend lang­wei­lig. Doch auch in der letz­ten Woche waren wie­der Per­len dabei, von denen ich euch die Bes­ten 5 wie­der ein­mal nicht vor­ent­hal­ten kann.

  • Jos­hua Hoffins Hor­ror Foto­gra­fie
    Hor­ror­filme kennt jeder, aber Hor­ror­fo­to­gra­fie war mir per­sön­lich neu. Jos­hua Hoffins Bil­der zeich­nen sich durch beson­dere Liebe zum Detail aus und wer­den oft mit viel Hin­gabe und Lei­den­schaft vor­be­rei­tet. Sei es das Schmin­ken von sehr kunst­vol­len Nar­ben oder auch das Eimer­weise anmi­schen von Kunst­blut. Offen­bar ist ihm jedes Mit­tel recht mit sei­ner Kamera ein Stück Hor­ror fest­zu­hal­ten und einem ein­zel­nen Bild eine hohe Aus­sa­ge­kraft zu verleihen.

Den gan­zen Arti­kel lesen… »


3 Oktober

Subkultur! - Cybergothic

Kategorie: Subkultur!Kommentare (71)
Spontis Thema

Cyber Gothic TokioSchon die Über­schrift ist ver­wir­rend und kon­tro­vers zugleich. Cyber­goth lässt ver­mu­ten das es sich bei die­ser Jugend­kul­tur um einen direkt Able­ger der Gothic-Szene han­delt. Die Cyber­gothics sind aber eine Cross-Over Kul­tur, die sich aus vie­len unter­schied­li­chen Sti­len und Ein­flüs­sen zusam­men­setzt.  Visual Kei, Techno, Punk, Rive­thead1 und Gothic fusio­nie­ren beim Cyber zu einer neuen, rein äußer­lich und optisch inspi­rier­ten Sub­kul­tur. Die Anzahl der tat­säch­li­chen äußer­li­chen Gemein­sam­kei­ten zum Gothic sind sehr gering.

Der Klei­dungs­stil ist futu­ris­tisch und erin­nert wie beab­sich­tigt an ein far­ben­fro­hes End­zeit­sze­na­rio. Schwarz, das mit weiß oder grel­len Neo­far­ben akzen­tu­iert wird ist typisch für die Anhän­ger die­ser Szene. Die Klei­dungs­stü­cke und auch die Schuhe sind reich­hal­tig mit Metall­be­schlä­gen ver­ziert (bspw. New Rock), beson­de­ren Ein­falls­reich­tum zeigt man bei der Wahl des Acces­soires, Schwei­ßer­bril­len (Gogg­les) gehö­ren zum guten Ton, ebenso wie Gas­mas­ken und lange Spitz­nie­ten. Ele­mente der Fetish-Bekleidung sor­gen für einen sehr kör­per­be­ton­ten und frei­zü­gi­gen Klei­dungs­stil mit Lack– und Latex-Bekleidung. Beson­de­res Augen­merk wird auf die Ver­zie­rung der Haare mit neon­far­be­nen Exten­si­ons und Cyberloxx2 gelegt, den Auf­wand den einige dafür betrei­ben ist bemer­kens­wert und erin­nert auch an die frü­hen Haar­spray und Styling-Orgien in der Wave und Grufti-Szene der spä­ten 80er. Den gan­zen Arti­kel lesen… »

  1. engl. für „Niet­kopf” und Überg­angs­kul­tur der Post-Industrial-Szene deren Anhän­ger mit Tarn­hem­den, Feld­ja­cken und Kampf­stie­feln zu sehen sind. []
  2. Bei den sog. Cyberloxx die viel­fach ver­trie­ben wer­den han­delt es sich ursprüng­lich um Geschenk­band aus den USA []

2 Oktober

Projekt Hörsturz - Runde 5

Spontis Thema

projekthoersturz"Und die Jahre zie­hen ins Land und wir hören immer noch ohne Verstand…„, fällt mir jetzt gerade so ein, viel­leicht weil heute so ein gehir­n­ent­lee­ren­der Tag war, an dem ich nun wirk­lich nicht auf die Reihe bekom­men haben und sich alles nach Toten Hosen anfühlt. Ideale Zeit also, die Stim­mung durch den Kon­sum von Musik zu opti­mie­ren. Wie schön, das beet­FreeQs Pro­jekt Hör­sturz in die fünfte Runde geht (all­ge­meine Infor­ma­tio­nen) um mir viel­leicht den Tag noch­mal schön durch den Kopf gehen zu las­sen und dabei ent­spannt unbe­kann­ter Musik zu lau­schen. Die letzte Runde fand ich bei­spiels­weise sehr inter­es­sant, denn es ist ein Effekt ein­ge­tre­ten, den ich beson­ders gut lei­den kann.

Beim hören von Songs fal­len mir immer andere Songs ein, die ich immer schon mal wie­der gehört haben wollte, die dann kurio­ser­weise auch nichts mit dem aus­lö­sen­den Song zu tun haben. Den Namen nach kenne ich schon mal kei­nen ein­zi­gen der vor­ge­stell­ten Prot­ago­nis­ten, was jetzt erst­mal ohne Wer­tung zu sehen ist. Bei den Vor­schlä­gern sind aber auch einige bekannte dabei, von deren vor­he­ri­gen Vor­schlä­gen ich mir eine gewisse Erwar­tungs­hal­tung zurecht­ge­legt habe. Ja so bin ich eben — vol­ler Erwar­tun­gen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


1 Oktober

Das neue Cure Gefühl

Spontis Thema

das neue cure gefühl teaserThe Cure wer­den ja immer als Refe­renz des Gruf­tiseins her­an­ge­zo­gen, obwohl das natür­lich sehr eng­stir­nig ist und nicht unbe­dingt der Wahr­heit wenn­gleich auch dem dama­li­gen Zeit­geist ent­spricht. In mei­ner jüngst erschie­nen Arti­kel­be­trach­tung The Cure — Raben­schwarz und total ver­rückt wurde euch ja schon näher gebracht, was es mit The Cure aus Sicht der Bravo über­haupt auf sich hat. Skan­da­löse Geheim­nisse wur­den gelüf­tet und auch einige Kom­men­ta­to­ren haben sich dazu hin­rei­ßen las­sen, Hard­core ver­däch­tige Ansich­ten zu publizieren.

Jetzt legt man mehr Wert auf die Fans, die so einem Cure Kon­zert bei­woh­nen und dem was da so alles vor der Bühne abgeht. Es stellt sich her­aus, das die­ser Arti­kel dann auch noch skan­da­lö­ser und auf­de­cken­der ist als sein direk­ter Vor­gän­ger. Wirk­lich unfass­bar, was hier über die Fans die­ser nun wirk­lich groß­ar­ti­gen Band geschrie­ben wird. Neugierig?

Als wären die Toten aus ihren Grä­bern gestie­gen, um sich zu einem irren Mas­ken­ball zu ver­sam­meln, so kommt man sich Kon­zert­saal bei The Cure vor. Und zwar schon, bevor Robert Smith & Co sich über­haupt bli­cken lie­ßen. Die Fans der Band ste­hen auf gru­se­lige Auf­ma­chung. Den gan­zen Arti­kel lesen… »