30 Oktober

CSS-Geschmack, Typografie und Neue Plugins

Kategorie: Internes18 Kommentare
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jetztneuDie­ses CSS ist ja bekannt­li­cher­weise für das Design ver­ant­wort­lich und gehört bei Word­Press zu jedem Theme dazu. Je mehr man sei­nen eige­nen Blog umbaut, gestal­tet und erwei­tert, desto mehr Feh­ler­quel­len und Unüber­sicht­lich­kei­ten schlei­chen sich ein. Auch meine CSS bedurfte einer drin­gen­den Über­ar­bei­tung. Zunächst habe ich fest­ge­stellt, das nicht alle meine ver­wen­de­ten Schrift­ar­ten ver­nünf­tig ska­lier­bar sind und habe mich mit Typo­gra­fie beschäf­tigt und zunächst die Anzahl der ver­wen­de­ten Schrift­ar­ten redu­ziert. Ich habe mich dabei ganz unge­niert von ande­ren Inter­net­sei­ten inspi­rie­ren las­sen und mit Fire­bug aus­ge­le­sen um sie damit auch gleich bei mir zu tes­ten. Ich beschränke mich nun im wesent­li­chen auf zwei Schrift­ar­ten und habe ver­sucht die Les­bar­keit zu erhö­hen, natür­lich nicht ohne den Stil zu ver­nach­läs­si­gen. Die Haupt­schrift­art habe ich mit font-family: Geor­gia, „Times New Roman”, serif; defi­niert. Da Geor­gia aber mei­ner Mei­nung nach gerade bei klei­nen Schrift­grö­ßen unles­ba­rer wird, habe ich mich für die Aus­gabe von klei­nen Zusatz­in­for­ma­tio­nen für die font-family: „Lucida Grande”, Ver­dana, Arial, sans-serif; entschieden.

Die Side­bar habe ich kom­plett über­ar­bei­tet. Kom­men­tare und Track­backs wer­den jetzt in Kar­tei­kar­ten­rei­tern getrennt dar­ge­stellt, das Design habe ich bewusst schlicht gehal­ten und die Funk­tio­na­li­tät mit Hilfe von jQuery ergänzt. Außer­dem gibt es noch unzäh­lige Ver­än­de­run­gen an klei­nen Fein­hei­ten und Dar­stel­lungs­feh­lern, die ich im Detail gar nicht beschrei­ben möchte, das wür­den den Rah­men sprengen.

Ganz neben­bei habe ich Word­Press auf die inzwi­schen erschie­nene Ver­sion 2.8.5 erho­ben, in der aber die deut­sche Sprach­da­tei unsau­ber imple­men­tiert war, was dazu führte das hier im Backend vie­les durch­ein­an­der war. Im Word­Press Blog gibt es dazu eini­ges zu lesen. Abhilfe? Die aktu­elle Sprach­da­tei her­un­ter­la­den und die alte damit über­schrei­ben, oder das Update noch ein­mal manu­ell star­ten, denn der Feh­ler wurde inzwi­schen beho­ben. -> Backend — Werk­zeuge — Autoup­date.  Auch an der Plugin-Front hat sich eini­ges getan, denn Plugins sind manch­mal wie Gäste, sie kom­men und gehen. Beson­ders höf­li­che und nette kön­nen auch gerne bleiben.

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29 Oktober

Halloween = Popcornkultur?

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Halloween Pumpin Riesenkürbis

Ich fand es immer erstaun­lich, wenn schon im August die ers­ten Domi­no­steine und Prin­ten den Weg in die Regale des Ein­zel­han­dels fan­den. Da es aber wohl zu wenig ren­ta­ble Fei­er­tage gibt, den der Han­del für sich ver­ein­nah­men kann, führte man vor eini­gen Jah­ren ganz still und heim­lich Hal­lo­ween ein, jeden­falls in die Regale, gleich neben die Prin­ten und die Domi­no­steine. Dazu rührt man die Wer­be­trom­mel gerade im Kin­der– und Jugend­fern­se­hen und schon kann man Mas­sen­weise Kos­tüme und Süs­sig­kei­ten ver­kau­fen. Klar das die Kin­der voll dar­auf abfah­ren. Sankt Mar­tin ist sowieso viel zu anstren­gend. Lam­pen und Later­nen bas­teln, dann auch noch sin­gen? Nein, da ist das Brül­len von „Süßes oder Sau­res” doch viel einfacher.

Machen wir uns nichts vor, der Gewin­ner die­ses Fes­tes ist ein­deu­tig die Indus­trie. Christ­li­che Ver­bände sträu­ben sich gegen diese Ame­ri­ka­ni­sie­rung und kri­ti­sie­ren, das Sankt Mar­tin und das tra­di­tio­nelle Mar­tins­sin­gen ver­drängt wer­den. Es gibt aber noch wei­tere Kon­flikte, denn der Nach­fol­ge­tag, der 1. Novem­ber ist der Aller­hei­li­gen­tag, der als stil­ler Fei­er­tag geführt wird, sind Tanz­ver­an­stal­tung ab Mit­ter­nacht ver­bo­ten. Gerade unter Jugend­li­chen ist das Fei­ern von Hal­lo­ween natür­lich popu­lä­rer und führt des­halb immer öfter zu Rei­bungs­punk­ten, da diese offen­sicht­lich lie­ber aus­ge­las­sen fei­ern als sich andäch­tig in der Kir­che zu ver­sam­meln. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


27 Oktober

The Prodigy - Invaders must Die (Remix)

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invaders must die - special editionJa, selbst­ver­ständ­lich weiß ich, dass das Album schon län­ger auf dem Markt ist. Ich bin nur eben etwas lang­sa­mer und außer­dem gibt es gerade aktu­ell noch­mals eine neue 2 CD + 1 DVD Spe­cial Box die mich noch­mal daran erin­nert hat mei­nen Senf zum Album nie­der­zu­schrei­ben. Das passt natür­lich auch in die ver­län­gerte Tour der Bri­ten und zeigt wie­der ein­mal, das die mit allen Mar­ke­ting­was­sern gewa­schen sind und den Hals nicht voll bekom­men können.

Ich weiß jetzt gar nicht genau wann ich die ers­ten Berüh­rungs­punkte mit der Musik der unge­wöhn­li­chen Bri­ten hatte, ich glaube es war das Stück Out of Space, das im Win­ter 1992 meine Gehör­gänge erreichte. Obwohl es musi­ka­lisch in eine deut­lich andere Rich­tung strebte, als die sonst von mir bevor­zug­ten Musik­stile, bin ich den Eng­län­dern über all die Jahre immer treu geblie­ben und war fas­zi­niert von dem Ein­falls­reich­tum und den immer wie­der neuen Rich­tun­gen in die sie sich ent­wi­ckel­ten. Nach­dem die ers­ten Alben noch recht ravige Klänge behei­ma­te­ten, ist man einer kon­ti­nu­ier­li­chen här­te­ren Gang­art gefolgt. Spä­tes­tens mit dem Stück Fire­star­ter vom Album The Fat of the Land läu­tete man eine andere Gang­art ein.

Dem folgte nun auch der jüngste Streich, Inva­ders must Die. Kri­ti­ker bescher­ten dem Album durch­wach­sene Beur­tei­lun­gen, denn die meis­ten hat­ten wohl etwas ande­res erwar­tet. Aber das ist genau die Eigen­schaft von The Pro­digy, die ich schät­zen gelernt habe. Tue das uner­war­tete und scheiße auf das was andere von Dir möch­ten. Nach einige Stü­cken, die schon vorab im Netz und den Medien ver­teilt wur­den zün­dete man die kom­plette Bombe im Februar die­ses Jah­res. Nach anfäng­li­chen Unken­ru­fen sind die Kri­ti­ken jetzt auch deut­lich bes­ser gewor­den, denn The Pro­digy muss man ein­fach lie­ben ler­nen. Kurio­ser­weise kenne ich viele Men­schen aus der schwar­zen– und Gothic­szene, die eine Lei­den­schaft für die Band tei­len, auch bei denen die dem Genre EBM eher abge­neigt sind. Hier kann man die Musik von The Pro­digy aber auch nicht wirk­lich ein­ord­nen. Lange Rede, kur­zer Sinn, jetzt wird auf Play gedrückt: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


26 Oktober

Die Gruftis - Liebe, Frieden und Harmonie?

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Junge Welt - Grufties: Liebe, Frieden HarmonieNach dem letzten Negativbeispiel "Die Gruf­ties nah­men mir meine Toch­ter” ein Aus­hän­ge­schild für schlechte Presse dar­stellt, habe ich heute ein Bei­spiel, das es tat­säch­lich bes­ser macht und zeigt, das man sich auch anders mit der Mate­rie aus­ein­an­der­set­zen kann. Und noch bevor irgend­wel­che Unken rufen: Nein, die Junge Welt, aus der die­ser Arti­kel hat nicht das geringste mit brau­nen Ideo­lo­gien und rech­ten Rand­er­schei­nun­gen zu tun, auch wenn der Titel einer gleich­na­mi­gen Zeit­schrift der Hitler-Jugend, die von der NSDAP her­aus­ge­ge­ben wurde, gleicht. Der Titel der Zeit­schrift oder seine Gesin­nung hat im übri­gen auch nichts mit dem Arti­kel selbst zu tun, den sollte man ein­fach mal lesen und seine ver­meint­li­chen Ideo­lo­gi­schen Beden­ken bei­seite legen.

Schwarz­ge­wan­det, augen­um­schat­tet und Haare, die zu Berge ste­hen — so wan­deln sie durch die Nacht. Die „Schwar­zen” — düs­ter, schön und bleich. Ihre Kla­mot­ten sind tot-schick. Schwarze wal­lende Gewän­der. Sie tan­zen. Sis­ters of Mercy, The Cure, Sioux­sie & The Bans­hees. Zeit­lu­pen­ar­tige Bewe­gun­gen bei den langsam-meditativen Stü­cken. Traum­wand­le­ri­sche Kör­per­a­ra­bes­ken. Oder ein­fach nur: drei Schritte vor, drei zurück. Las­zi­ves Schlen­kern mit den Armen. Vor vier, fünf Jah­ren tauch­ten die schwarz-gewandeten Gestal­ten mit den umschat­te­ten Augen und den durch­ge­styl­ten Haa­ren in eini­gen Jugend­clubs in Berlin-Hohenschönhausen auf. Natür­lich nicht aus dem Nichts, son­dern wie so man­ches — von Eng­land inspi­riert. Irgend jemand fühlte sich bei ihrem Tan­zen unbe­dingt an das Schau­feln von Toten­grä­bern erin­nert. „Tan­zen hat unheim­lich viel mit mei­nen Stim­mun­gen zu tun”, sagt mir Nora (20) im „Life-Club”, dem Wochen­end­treff der Gruf­tis in Berlin-Friedrichshain. „Du denkst, wir ste­hen nur so da. Aber da ist viel­leicht gerade so ein Gefühl, eine Erin­ne­rung. Die genieße ich. Das Gefühl trägt mich, lei­tet meine Bewe­gun­gen.” Sie sind Indi­vi­dua­lis­ten in der Bewe­gung und Klei­dung. Ihre Emp­fin­dun­gen unter­strei­chen sie: ob Umhang mit Vam­pir­kra­gen oder ohne, Mönchs­kutte mit Kor­del oder Grab­schleife, ob Pum­pho­sen oder sei­dene, spit­zen­be­setzte Blu­sen. Wie über­all wird auch hier viel abge­guckt und selbst­ge­macht. Wich­tigste Regel: schwarz muss es sein. Die Schnal­len­stie­fel sind natür­lich auch schwarz und spitz. Ihre Länge vari­iert. Schwere sil­berne Ket­ten und Ringe mit Sym­bo­len wie Kru­zi­fixe (auch umge­dreht getra­gen), Fle­der­mäuse, Schlan­gen, Toten­schä­del, Dämo­nen­mas­ken bil­den das Bei­werk. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


25 Oktober

Spontis Wochenschau #43

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Eine aufregende Woche, in der ich mich einmal der Softwarenutzung abgewandt habe und mich ganz der Hardware gewidmet habe. Warum? Vor eine Weile habe ich darüber geschrieben, das mich mein treuer Rechenknecht verlassen hat. Schwarzer Bildschirm hieß es im Juli (!) dieses Jahres. Jetzt habe ich endlich meine ersehnte Steuerrückzahlung erhalten und mir davon einen Haufen technisches Zeug gekauft um das in einem Rechner zusammenzufügen. Natürlich war kein Versender in der Lage mir alle Teile zu schicken, so das ich letztendlich eine kleine Weltreise unternehmen musste um die nicht lieferbaren Teile getrennt zu besorgen, so kann man sich seine Freizeit auch vertreiben.

"Habe ich immer schon so gemacht!” So stellte ich mich der Her­aus­for­de­rung des Zusam­men­baus. Selbst­ver­ständ­lich pas­sierte beim ers­ten ein­schal­ten des Com­pu­ters nicht viel, Bild­schirm dun­kel, nur dre­hende Ven­ti­la­to­ren. Na Klasse! Und genau das ist doch der auf­re­gendste Teil, wenn Dr. Fran­ken­stein sei­ner Krea­tur Leben ein­haucht. Das sind Dinge bei denen ich mich immer ärgere, denn in mei­nem gren­zen­lo­sen „Das kann ich sel­ber!” Wahn, ist das manch­mal ein Resul­tat und viel­leicht ein Bei­spiel für Maß­lose Selbstüberschätzung.

akw mönchengladbach"Ruhig Blut” sagte ich mir und suchte erst­mal den Feh­ler, den ich dann nach 2 Stun­den auch fand. Frü­her reichte ein Kabel vom Netz­teil zum Main­board um die­ses mit Strom zu ver­sor­gen, heute nicht mehr. Daher hat ich das Kabel, das den Pro­zes­sor mit Ener­gie ver­sorgte ganz ein­fach ver­ges­sen. Nach dem ver­bin­den sah die Sache schon wie­der anders aus, jetzt drehte die Lüf­ter wenigs­tens schon mal schnel­ler, doch bis auf ein paar Piep­töne war sonst nichts vom Rech­ner zu hören. Was fehlte? Natür­lich, Extrastrom für die Gra­fik­karte, die gleich nach 2 getrenn­ten Lei­tun­gen vom Netz­teil ver­langte. Gie­ri­ges Miststück!

Nicht nur, das ein über­di­men­sio­na­ler Lüf­ter den Pro­zes­sor kühlt (damit es leise bleibt), nein jetzt geneh­migt sich das Herz auch noch satte 130W, was neben der Gra­fik­karte mit 260W schon fast ver­schwin­dend gering erscheint. Des­halb nenne ich mei­nen Com­pu­ter jetzt lie­be­voll AKW Mön­chen­glad­bach und habe mei­nen Freun­des­kreis vor­ge­warnt, das es wohl zu unvor­her­ge­se­he­nen Strom­schwan­kun­gen bei ihnen kom­men könnte, wenn ich die Kiste einschalte.

Bei der Wahl des Betriebs­sys­tems habe ich free­Q­net scham­los nach­ge­macht und mich eben­falls für Win­dows 7 ent­schie­den, schließ­lich schei­nen sich die Kri­ti­ker einig, das man bei Micro­soft doch etwas gelernt hätte. Natür­lich ist das ganze instal­lie­ren aller gewohn­ter Pro­gramme kein leich­tes Spiel, so dass wir nun auch zu dem eigent­li­chen Grund die­ser Lan­gen Ein­lei­tung kom­men: Ein über­quel­len­der Fee­dre­a­der (1000+) machte ein Auf­ar­bei­tung aller Links der Woche nahezu unmög­lich, so das ich mich für einen ein­zi­gen ent­schie­den habe. Dafür gibt es nächste Woche wie­der den gewohn­ten Rück­blick. Ich bitte den bis jetzt auf­ge­tre­ten­den Man­gel an Zeit zu ent­schul­di­gen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


24 Oktober

Musikperlentaucher - Tauchgang #09

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Lene Lovich - Bird Song

Eine der wohl schil­lerds­ten Sän­ge­rin­nen der 80er war das US-Amerikanische Multi-Talent Lene Lovich. Eine gute Ent­schei­dung tra­fen ihren Eltern, als sie mit ihr im Alter von 13 nach Eng­land zogen. Sie besuchte die Kunst­hoch­schule und betä­tigte sich als Schau­spie­le­rin, Sän­ge­rin und Go-Go Tän­ze­rin. Nach­dem sie etwa 1977 ihre Lei­den­schaft für die Musik ent­deckte unter­schied sich ihre Musik schnell vom gerade in Eng­land ange­sag­ten Punk, in der ihre Per­son aber Ende der 70er große Aner­ken­nung fand. Mit dem Stück Lucky Num­ber schrieb sie 1979 ihren größ­ten Hit, der es bis auf den drit­ten Platz der bri­ti­schen Charts brachte. Mei­nen Favo­ri­ten, den Bird Song, ver­öf­fent­lichte sie im glei­chen Jahr. Er ist die 2. von ins­ge­samt 3 Sin­gle­aus­kopp­lun­gen aus dem Album „Sta­te­l­ess”. Fast nie­man­den hat es gewun­dert, das sich in den 80er mit dem deut­schen Gegen­stück, Nina Hagen zusam­men tat um den schon fast legen­dä­ren Film Cha-Cha zu dre­hen. Lene Lovich ist auch heute noch aktiv und war zuletzt auf dem Drop Dead Fes­ti­val 2006 und 2007 zu sehen. (Web­seite)

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