Ich habe ja immer noch Urlaub und genieße davon jede Sekunde, auch wenn ich nur zu Hause bin. So habe ich mir am Donnerstag Abend wieder einen Zappelausklang im Duisburger Pulp gegönnt. Ich hatte mir auch fest vorgenommen mich nicht über zu wenig Kleidung auf nackter Haut aufzuregen, denn in London läuft man genauso rum, langsam muss ich mich damit wohl abfinden. War früher schwarz als Ablehnung gegen die bunte Welt der 80er gemeint ist es heute eben Fashion. Der Blick über den Tellerrand erweitert eben doch den Horizont oder macht zumindestens zwangsweise tolerant.
Im Pulp gibt es wie bereits erwähnt, zwei beschallte Tanzflächen, zwischen denen ich immer wechsle um den Klänge die dort auf mich treffen, zu lauschen. Im Slimelight, einer der ältesten Londoner Gruftietheken, war ich von der guten Musikauswahl beeindruckt, die eine anständige Mischung aus alten Goth-Klassikern und Wave-Hits in Verbindung mit aktuellen Sachen liefert, bei der man auch vor Deutschen Bands (Deine Lakeien, Das Ich, ASP oder auch Rammstein) nicht fies ist. Hat mir sehr gut gefallen auch mal was neues unbekanntes einzustreuen. Den ganzen Artikel lesen… »



