23 September

Geht nicht wählen!

Kategorie: AnsichtssacheKommentare (3)
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Die Wahl ist über­all. Ich bin schon ange­nervt von Pro­gno­sen und Hoch­rech­nung, Vor­her­sa­gen und mög­li­chen Koali­tio­nen. Pseu­do­wahl­kampf nach ame­ri­ka­ni­schem Vor­bild? Auch die deut­sche Pro­mi­nenz bekle­ckert sich nicht gerade mit Ruhm, wenn sie eine Idee aus dem ver­gan­ge­nen Obama-Wahlkampf auf­greift und in einem Video pro­pa­gie­ren möchte: Geht nicht wählen!

Der Grund ist klar, oder? Sub­ti­ler Humor in einer kla­ren Aus­sage um Men­schen zum nach­den­ken und zum wäh­len anzu­re­gen. Es gibt jedoch ein Pro­blem das uns viel­leicht von der ame­ri­ka­ni­schen Idee unter­schei­det. Hier weiß nie­mand was er eigent­lich wäh­len soll. In den USA kämpfte die Enga­gier­ten gegen die Bush Regie­rung und hat­ten den Ent­schluss Obama zum Sieg zu ver­hel­fen. Doch in wel­cher Zwick­mühle sitzt denn der Deut­sche Wäh­ler? Meine Ent­schei­dung habe ich schon län­ger in der Side­bar ver­ewigt, wenn ich aber mei­nen klei­nen Wahl­kampf so Revue pas­sie­ren lasse, wird klar, das kaum einer weiß was er wirk­lich wäh­len soll.  Macht euch aber zunächst sel­ber ein Bild von dem Video: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


22 September

Die Kanzlerin kommt - Und alle so: Yeaahh!

Kategorie: AnsichtssacheKommentare (4)
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Und alle so: Yeaahh!Der Aus­lö­ser die­ser Über­schrift geis­tert schon eine ganze Weile durch die Netz­ge­meinde. Ein Pla­kat der Kanz­le­rin für einen Besuch auf dem Ham­bur­ger Gän­se­markt wirbt, wurde durch einen unbe­kann­ten demo­kra­ti­siert in dem er ein­fach seine Mei­nung dar­auf schrieb. „Und alle so: Yeaahh!” So herr­lich iro­nisch, so herr­lich ein­fach und so herr­lich direkt, direk­tes Kopf­kino. Nach­dem es auf zahl­rei­chen Blogs ver­brei­tet wurde, war fast klar, das es zur Rede etwas pas­sie­ren sollte. Vor­bei an öffent­li­chem Inter­esse for­mierte sich am Frei­tag ein Flashmob poli­ti­scher Güte, der die Rede der Kanz­le­rin mit lau­tem rufen von „Yeaahh!” ein­deu­tig bereicherten.

Tril­ler­pfei­fen und „Buh”-Rufe sind eben genauso lang­wei­lig wie die Rede der Kanz­le­rin selbst, klar das nicht nur Fans die­ser aus­ge­spro­chen gelun­ge­nen Aktion dabei waren. Einige Zuschauer lie­ßen sich jedoch anste­cken und taten dem Flashmob gleich und mach­ten dar­aus eine höchst cle­vere Aktion.

Jetzt schreibt Ole Reiß­mann auf Spiegel-Online (via Nerd­core) von puber­tä­ren Stö­rern und Flashmob-Terror und stellt sich die Frage, ob diese Aktion im Vor­feld hätte ver­hin­dert wer­den müs­sen. Die Schluss­fol­ge­run­gen und Ver­glei­che die er zieht, sind so weit von der Rea­li­tät ent­fernt, das es nur so kracht. Offen­bar han­delt es sich bei Ole Reiß­mann um einen schrei­ben­den Ver­eh­rer der Kanz­le­rin der als Prak­ti­kant im Spie­gel ein­ge­schleust wurde: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


21 September

Postkarte aus England

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Hope Valley Stanage Edge in Derbyshire VorderansichtSchöne Karte, eine wirk­lich schöne Karte die da in mei­nem Brief­kas­ten lag. Ein Blick auf die Rück­seite der Post­karte ver­riet mir, dass es sich dabei um die von Julia ver­spro­chene Karte aus Eng­land han­delt, wel­che Freude! Der Datums­s­tem­pel ver­rät mir, dass die Karte am 18.09.2009 in Shef­field bear­bei­tet wurde was man in Rela­tion zum heu­ti­gen Datum durch­aus als flott bezeich­nen würde.  Außer­dem weiß ich nun, dass die Land­schaft auf der Vor­der­seite der Karte The Hope Val­ley from Sta­nage Edge zeigt, dass mit­ten im Peak District im schö­nen Der­byshire befin­det. Die kleine Farm im Vor­der­grund befin­det sich immer­hin 300m über dem Mee­res­spie­gel, was man dann wohl als Hügel kenn­zeich­nen dürfte. Wenn es da alle Annehm­lich­kei­ten des Mul­ti­me­dia­zeit­al­ters geben würde, könnte ich mich glatt dazu durch­rin­gen dort eine Weile zu ver­brin­gen. Wenn die Augen Ruhe fin­den sage ich immer dazu.

Eine übri­gens sehr inter­es­sante Brief­marke, wie ich finde. Ein Bild davon zu machen wie die Feu­er­wehr ein ver­un­fall­tes Auto auf­schnei­det ist ja eine inter­es­sante Sache, unge­wöhn­lich wird es, wenn man dar­aus eine Brief­marke macht. Wer kann mir erklä­ren, wem der Kopf in der obe­ren rech­ten Ecke gehört? Scheint auf den ers­ten Blick einer Frau zu gehö­ren, sicher bin ich mir aber nicht.

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20 September

Spontis Wochenschau #38

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Spontis WochenschauVerdammt, ich werde alt. Stellt euch vor, ihr schreibt einen Beitrag und vergesst, diesen zu Veröffentlichen. Aufgefallen ist mir das beim suchen eines Links. Da wollte ich jemanden zeigen, wie man auf sehr geschickte und leicht Art und Weise ein Foto von sich in ein Zombiebild verwandeln kann und erinnerte mich: Mensch, darüber habe ich doch geschrieben! Letztendlich musste ich dann auf meinem eigenen Blog die Suchfunktion benutzen um dann doch herauszufinden, das besagter Beitrag einfach nicht vorhanden ist. Erst viel später ist es mir dann wie Schuppen aus den Haaren gefallen, das ich vielleicht einen Blick in die Entwürfe werfen sollte. Deshalb gibt es die Wochenschau der KW 38 erst jetzt, rückwirkend natürlich. Ich weiß, das ihr mit verzeihen werdet, schließlich bleibt euch ja auch nichts anderes übrig.

  • Nachruf: Jim Carroll, Poet und Punk-Rocker
    Im Alter von 60 Jahren starb Jim Carroll in Manhattan an einer Herzattacke. Zweifelhafte Berühmtheit erlangte er mit seinem 1978 veröffentlichten Basketball Diaries, die von seiner Zeit als Teenager in New York City erzählt. Einer Zeit zwischen Freundschaft, Drogen und Punk. 1995 wurde er von Leonardo DiCaprio im gleichnamigen Film dargestellt.  Der mit seiner Band Jim Carroll Band 1980 veröffentlichter Song "People who Died” beschäf­tigt sich mit dem Tod sei­ner Freunde. Nun ist Jim Car­roll sel­ber ein Teil sei­nes Songs.

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19 September

Mein erster Blogeintrag-Stöckchen

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Ist ja lange gut gegan­gen. Gerade hatte sich mein Kopf erholt, da traf mich ein Stöck­chen von Apfel­nase Ste­fan, der von sei­nem ers­ten Blog­ein­trag erzählt. Habe ich also in mein Archiv geschaut und den ers­ten Blog­ein­trag iden­ti­fi­ziert, denn auf eine so lang­jäh­rige Blog­ger­kar­riere kann ich lei­der nicht zurück­bli­cken, obwohl ich schon seit Jah­ren auch Sei­ten­ge­stal­te­risch im Inter­net unter­wegs bin. Mein ers­ter Blog­ein­trag mit dem Titel Stock­holm ist vom 18. August 2008 und damit über 1 Jahr alt, übler­weise fällt mir auf, das ich mei­nen ers­ten Geburts­tag gar nicht gefei­ert habe und gerade in Bezug zu Ste­fan erin­nere ich mich an ein Kom­men­tar das ich bei ihm abge­ge­ben habe, wie sehr ich mich auf die Funk­tion freue „Heute vor einem Jahr”, wird als höchste Zeit das mal zu integrieren.

Mein ers­ter Blog­ein­trag drehte sich um Stock­holm, das ich in den Som­mer­fe­rien besucht hatte und wenn man es ganz genau betrach­tet ist das auch einer der Gründe warum ich über­haupt Blogge. Ich habe mich schon seit 2005 etwas mit Blogs beschäf­tigt und mich vor allem als pas­si­ver Leser her­vor­ge­tan, hatte aber immer das Gefühl, das ich zuwe­nig zu sagen hätte und vor allem, das es kei­nen inter­es­sie­ren würde. Die Reise nach Stock­holm wollte ich aber für mich in Text und Bild fest­hal­ten, als Erin­ne­rung irgend­wie. Einige Ver­öf­fent­li­chun­gen zum Thema Stock­holm bei Qype hatte ich ja bereits hin­ter mir, es fehlte nur die Mög­lich­keit, Stock­holm als sol­ches zu beschrei­ben. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


18 September

Gastkritik bei 49suns - Fucking Berlin

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Haus im HydeparkEs ist schon eine Ehre, wenn man den Blog eines ande­ren dazu benut­zen darf, einen Bei­trag zu schrei­ben und dort zu ver­öf­fent­li­chen. Obwohl man als Blog­ger mit der Soft­ware ver­traut ist, hat man immer ein wenig Bam­mel davor, etwas kaputt zu machen. Im Zuge ihrer Eng­land­reise suchte Julia von 49suns dann auch wil­lige Gast­au­to­ren, die bereit waren einen Arti­kel in ihrem Blog zu ver­fas­sen. Selbst­ver­ständ­lich habe ich mich ange­bie­dert um end­lich ein­mal mei­nen ers­ten Gast­bei­trag zu verfassen.

Obwohl wir rein the­ma­tisch ähnli­che Inter­es­sen haben unter­schei­den wir uns doch in vie­len Punk­ten, so habe ich mich inten­siv in ihrem Pro­fil umge­se­hen um etwas zu fin­den, was Julia inter­es­siert und wor­über ich schrei­ben konnte. Die Muse traf mich beim Begriff lesen und ich erin­nerte mich an ein Buch, das mich durch den Urlaub in Eng­land beglei­tete. Ich las es am Flug­ha­fen, im Flug­zeug, im Stan­sted Express, in der Tube, im Hotel und auch im Hyde­park, in direk­ter nähe zu dem Haus, was auf dem Bild zu sehen ist.

Zu ende gele­sen habe ich das Buch dann tat­säch­lich auf der Rück­reise, und muss sagen, ich hätte mir mehr davon ver­spro­chen. Aber lest doch mei­nen Gast­bei­trag Sonia Rossi — Fucking Ber­lin bei 49suns. War eine echt geile Sache die­ser Gast­bei­trag, war sogar rich­tig auf­ge­regt beim Veröffentlichen.