31 August

Musikperlentaucher - Tauchgang #07

Human League - Being Boiled

Mit­ten im Punk grün­det sich 1977 die Band Human Lea­gue, die mit ihrer Musik schon einen gan­zen Schritt wei­ter war, als man das zunächst erfas­sen konn­ten. Ihr Stück Being Boi­led, das 1978 erschien ist zu die­ser Zeit eher ein Untergrund-Hit in der sonst sehr pun­k­las­ti­gen Zeit der spä­ten sieb­zi­ger und wird von der Musik­in­dus­trie noch igno­riert, die gerade damit beschäf­tigt ist, den Punk zu ver­mark­ten. Das Ori­gi­nal­stück (Video) gilt als Mei­len­stein in der musi­ka­li­schen Ent­wick­lung vom Punk zum New Wave noch bevor über­haupt jemand von die­ser neuen Musik­rich­tung sprach. Erst mit einer neu gemisch­ten, etwas schnel­le­ren Ver­sion und 4 Jahre spä­ter errei­chen sie damit eine Chart-Platzierung in Eng­land. Jetzt passte der Sound auch kom­mer­zi­ell bes­ser in die musi­ka­li­sche Land­schaft der frü­hen 80er, denn was Human Lea­gue mit dem Stück ein­läu­tete war nun Rea­li­tät gewor­den. Das Ori­gi­nal ist weni­ger geläu­fig, so das ich mich für den Remix aus dem Jahre 1982 ent­schie­den habe.

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30 August

Rette deine Freiheit

Kategorie: Ansichtssache7 Kommentare

Rette Deine Freiheit

Ich freue mich immer, wenn enga­gierte Netz­nut­zer ihre Talente dazu nut­zen Videos zu erstel­len die uns vor Augen füh­ren wel­che Par­tei unsere Bun­des­kanz­le­rin eigent­lich reprä­sen­tiert. Am Sonn­tag kam man gar nicht daran vor­bei sich von einem lang­wei­li­gen und ein­stu­dier­ten »Duell« der bei­den Kon­tra­hen­ten Mer­kel und Stein­meier berie­seln zu las­sen. Kri­ti­sche The­men wur­den erst gar nicht behan­delt, alles andere ähnelte eher einer Bücher­le­sung. Wer hat gewon­nen? Nie­mand, hat ja auch kei­ner gekämpft.

Etwas pole­mi­scher geht Alex­an­der Leh­mann ans Werk und holt nach sei­nem gelun­ge­nen Du bist Ter­ro­rist Video zum nächs­ten Pau­ken­schlag aus. Rette deine Frei­heit greift die ver­ba­len Mit­tel von Frau von der Leyen auf und schil­dert anschau­lich die andere Sicht der Dinge. Liegt die Wahr­heit dazwi­schen? Den gan­zen Arti­kel lesen… »


29 August

Schwarze Symbolik - Ankh

Kategorie: Hintergründe2 Kommentare

ankhBeim stö­bern in alten Bil­dern und Arti­keln ist mir die Tage wie­der ein belieb­tes Sym­bol der schwar­zen Szene begeg­net, das es erfor­der­lich machte meine Serie Schwarze Sym­bo­lik fort­zu­füh­ren und dem Ankh, dem ägyp­ti­schen Kreuz einen Arti­kel zu widmen.

Das Kreuz ist eines der ältes­ten Sym­bole der Mensch­heits­ge­schichte. Die ers­ten gezeich­ne­ten Kreuze las­sen sich schon bis in die Stein­zeit zurück­ver­fol­gen. Auch viele der ers­ten gro­ßen Zivi­li­sa­tio­nen ver­wen­den das Kreuz als Sym­bol, die Ägyp­ter sym­bo­li­sie­ren mit ihrem soge­nann­ten Hen­kel­kreuz oder auch Schlei­fen­kreuz den Schlüs­sel des Lebens. Es soll Kraft und Ener­gie geben und gilt als Talis­man für ewige Lebenskraft.

Es gibt alte ägyp­ti­sche Dar­stel­lun­gen, in denen ein Gott das Zei­chen Anch dem Pha­rao als Zei­chen des Lebens über­reicht. Dabei ist das Zei­chen manch­mal in der Nähe der Nase zu fin­den, um eine Ver­bin­dung zwi­schen Leben und Atem dar­zu­stel­len. Als Hie­ro­gly­phe steht das Ankh für das Wort Leben und wird zu die­ser Zeit oft zur Deko­ra­tion von Grä­bern ver­wen­det. Schon die Ägyp­ter selbst häng­ten sich das Sym­bol als Schmuck um den Hals um ihrem Wunsch Aus­druck zu ver­lei­hen, dem Pha­rao mögen Heil und Leben zuteil wer­den.  Und das alles, bevor es über­haupt den christ­li­chen Glau­ben gege­ben hat, der das Kreuz als sol­ches für sich adap­tierte. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


27 August

Breaking News from London

Kategorie: Finstere Orte6 Kommentare

800px-Piccadilly_Circus_07Gree­tings from Lon­don. Ich sitze gerade in einem Inter­net­cafe und aer­gere mich dar­u­e­ber, dass es hier keine Umlaute auf der Tas­ta­tur gibt und ich keine Rechte habe das Sprach­lay­out zu aen­dern, der Rech­ner ist mehr als lang­sam und die Tas­ta­tur quietscht. Eigent­lich habe ich ja ein Lap­top mit, aber mit dem ver­spro­che­nen »Welt­wei­ten« Zugang ueber die Tele­kom ist es wohl nichts gewor­den, denn trotz gru­end­li­cher Vor­be­rei­tung und akri­bi­schen Recher­che gelingt es mir nicht, mich anzu­mel­den. Ich bin eben doch ein typi­scher Deut­scher, meckern ist eine Passion.

Any­way. Ich hoffe ich werde es irgend­wie schaf­fen alle Punkte eures Wunsch­zet­tels abzu­ar­bei­ten, denn das Wet­ter laesst Lon­don­ty­pisch zu wuen­schen ueb­rig. Immer­hin waren wir end­lich mal im Lon­don Dun­geon und den Fried­hof Abney Park haben wir auch inten­siv besucht (rund 200 Bil­der) und waren mehr als fas­zi­niert. Aus­ser­dem wird in den Bezir­ken Lon­dons die nicht auf den Stadt­plae­nen zu fin­den sind deut­lich, wie wenig man eigent­lich von Lon­don kennt. Der Stadt­teil mit dem Fried­hof bei­spiels­weise ist aus­ser­halb der ueb­li­chen Kar­ten und damit auch deut­lich guens­ti­ger als das Zen­trum, hier hat man noch ein wenig das Gefu­ehl das »echte« Leben kennenzulernen.

Wie die Zeit ver­fliegt. Ich werde mich jetzt wie­der auf die Socken machen und ein paar Frust­kaeufe machen, Man(n) sagt, dass das hilft.


23 August

London Calling - Euer Wunschzettel

Kategorie: Finstere Orte8 Kommentare

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In mei­nem Bei­trag Lon­don Cal­ling hatte ich ja ange­kün­digt, das ich mich nächste Woche Diens­tag in die Haupt­stadt der Insel rei­sen werde und euch auf­ge­ru­fen mich durch Lon­don zu schi­cken. Bis jetzt haben sich 3 Leser einen Wunsch geäu­ßert, den ich schon in mei­ner klei­nen roten Kladde notiert habe und die dar­auf war­ten, sehr gewis­sen­haft abge­ar­bei­tet zu wer­den. Ich habe noch kei­nen blas­sen Schim­mer wie ich das umsetze, viel­leicht eine Ahnung, aber ich werde dazu die Bei­träge aus dem Bauch her­aus ver­fas­sen, was ver­spricht, inter­es­sant zu wer­den. Meine kleine Kom­pakt­di­gi­tal­ka­mera wird alle Erleb­nisse für euch fest­hal­ten. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


22 August

Kommunalwahlen in Mönchengladbach

Kategorie: Vernetzt7 Kommentare

nrw wappenNach­dem fest­stand, das ich an den Kom­mu­nal­wah­len in NRW und Mön­chen­glad­bach nicht teil­neh­men konnte, habe ich für das Brief­wahl­ver­fah­ren ent­schie­den und habe mir so einige Gedan­ken zur Wahl gemacht. Auf den örtli­chen Wahl­schei­nen taucht die Pira­ten­par­tei nicht auf, daher blie­ben nur die mehr oder weni­ger ande­ren Par­teien übrig so habe ich mich ent­schlos­sen die örtli­chen Wahl­pro­gramme zu stu­die­ren und den Kan­di­da­ten auf den Zahn gefühlt.

Hin­sicht­lich der Netz­ak­ti­vi­tät der Ober­bür­ge­meis­ter­kan­di­da­ten unse­rer Stadt lässt sich berich­ten, das sich Nor­bert Post (CDU) gar nicht erst mit den Fra­gen auf Abgeordnetenwatch.de beschäf­tigt, son­dern die Fra­gen­den mit Stan­dard­ant­wor­ten abspeist, man solle sich doch per E-Mail an ihn wen­den, feh­lende Trans­pa­renz macht kei­nen guten Ein­druck. Auch Nor­bert Bude (SPD) bekle­ckert sich nicht mit Ruhm (7 Fra­gen, 2 Ant­wor­ten), auch Erich Obe­rem (FWG) macht seine Sache nicht bess­ser (6 Fra­gen, 1 Ant­wort). Anno Jansen-Winkel (FDP) macht seine Sache da schon bes­ser (12 Fra­gen, 11 Ant­wor­ten), genau wie Karl Sas­serath (Grüne) der alle seine Fra­gen auch beant­wor­tet hat (7 Fra­gen, 7 Ant­wor­ten), Ilse Luka­schek (Zen­trum) hat auf die Frage die man ihr stellte auch geant­wor­tet. Der NPD Kan­di­dat Man­fred Frent­zen wurde gar nicht erst gefragt und das ist auch gut so. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


21 August

Postpunk & Neue Deutsche Welle

summer of the 80sDie Geschmä­cker ändern sich und mitt­ler­weile ist arte zu einem mei­ner Lieb­lings­sen­der mutiert. Schuld daran ist nicht zuletzt die momen­tan lau­fen­den Reihe der Wel­come to the 80s Doku­men­ta­tio­nen im Rah­men des arte Sum­mer oft the 80s, die auf gekonnte und sehr objek­tive Art über die Musik­rich­tun­gen und Trends nach der Revo­lu­tion des Punks berichten.

Zunächst war ich selbst­ver­ständ­lich skep­tisch, denn zu viele Doku­men­ta­tio­nen beschäf­ti­gen sich nur mit der kom­mer­zi­ell erfolg­rei­chen Seite der NDW und las­sen die­sen Begriff als Syn­onym für eine schlechte und mas­sen­ori­en­tierte Musik­rich­tung mutie­ren. Glück­li­cher­weise zeigt sich schnell, das ich mich irren sollte, denn die Doku­men­ta­tion zeigt auf sehr ange­nehme Weise eine Sicht­weise auf die musi­ka­li­sche Ent­wick­lung der frü­hen 80er. Natür­lich ver­mag der Film nicht die gesamte Band­breite der dama­li­gen Ent­wick­lun­gen zu erfas­sen, aber der Ver­such, den man bei arte unter­nimmt gefällt mir sehr gut. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


19 August

Eine Kaffeefahrt mit der CDU

Kategorie: Ansichtssache1 Kommentar

Unter­ti­tel die­ses Arti­kels: Ein Spiel gegen die CDU geht nie ver­lo­ren. Denn wäre die CDU ein Fuß­ball­mann­schaft und das momen­tane poli­ti­sche Gesche­hen ein Spiel, die Geg­ne­ri­sche Mann­schaft hätte schon gewon­nen ohne den Ball zu berüh­ren, soviele Eigen­tore sind schon gefal­len. Trai­ne­rin Angela Mer­kel lässt aber wei­ter­spie­len und zeigt sich mei­ner Mei­nung nach unfä­hig, ent­schie­den zu han­deln. In einer Wahl­ver­an­stal­tung in Sulz­bach zeigt Ursula von der Leyen deut­lich, mit wel­chen Mit­teln sie ver­sucht die Stim­men der Wäh­ler zu ködern. Lügen, Halb­wahr­hei­ten und pole­mi­schen Bild­zei­tungs­über­schrif­ten rei­chen offen­bar für die Poli­tik in Deutschland.

Das ganze erin­nert mich an eine Kaf­fee­fahrt. Hier werde ältere Men­schen mit tol­len Ange­bo­ten und einem Aus­flug in das eigene Land gekö­dert, um ihnen in Ver­kaufs­ver­ant­stal­tun­gen dann irgend­wel­ches sinn­lo­ses Zeug unter­zu­ju­beln. Diese Art der Poli­tik hat den glei­chen Wert wie Elec­tro­ly­se­ge­räte zur Kör­perent­gif­tung und Com­pu­ter­ge­steu­erte Rheu­ma­de­cken. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


18 August

Geniale Dilettanten - No Wave

no wave - jesus and the jerks Der Indus­trial ist eine Form der expe­ri­men­tel­len Musik, die nicht unbe­dingt für ihre Tanz­bar­keit bekannt ist, aber den meis­ten ein Begriff sein dürfte. Die künst­le­ri­sche Aus­drucks­form in Musik ist aber schon lange ein Aus­druck von Krea­ti­vi­tät, so gibt es seit Beginn des 20. Jahr­hun­derts die Zwölf­ton­mu­sik, die einen ähnlich schrä­gen Cha­rak­ter hat. Als Anfang der 80er die Syn­t­hie­si­zer erschwing­lich wur­den, suchte sich auch die beson­ders Krea­tive eine neue Aus­drucks­form und nann­ten ihre Strö­mung No Wave. Der Begriff stammt aus dem New Yor­ker Umfeld und wurde damit als direkte Gegen­strö­mung zum New Wave Ende der 70er Jahre ver­stan­den. In Deutsch­land eta­bliert sich der Aus­druck Geniale Dilet­tan­ten, die aber heute auch unter dem Begriff des No Wave zusam­men­zu­fas­sen sind.

Vor allem in Ber­lin tref­fen sich die Künst­ler die­ser Zeit und bil­den ein Krea­ti­ves Netz­werk, das bis nach New York reicht, das zu die­ser Zeit einen sehr ähnli­chen Sta­tus hat. Nick Cave, James Chance,  Lydia Lunch (Jesus & The Jerks), Chris­toph Dre­her (Die Haut) und Blixa Bar­geld (Ein­stür­zende Neu­bau­ten) um nur einige der Prot­ago­nis­ten zu nen­nen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 August

Ein Nachruf: 15 Jahre Emergency Room

Kategorie: Ansichtssache3 Kommentare

county general hospitalGes­tern war es dann soweit, die letzte Folge mei­ner gelieb­ten Serie Emer­gency Room wird im deut­schen Fern­se­hen aus­ge­strahlt, die 331. Epi­sode in der mitt­ler­weile 15. Staf­fel. Ja, ich liebte diese Serie, schon als 1995 der Pilot­film aus­ge­strahlt wurde, war ich vom Kon­zept der Serie begeis­tert. Wie viele haben ver­sucht auf der gro­ßen Welle der Kran­ken­haus­se­rie mit­zu­schwim­men, die lächer­li­chen deut­sche Ver­su­che sind klag­los geschei­tert, ame­ri­ka­ni­sche Able­ger wie Grey´s Ana­to­mie oder Pri­vate Prac­tice sind mir zu Soapig und könne ER nicht das Was­ser reichen.

Die Zuta­ten waren aber auch beein­dru­ckend: Dreh­buch­au­tor ist keine gerin­ge­rer als der 2008 ver­stor­bene Michael Crich­ton (Juras­sic Park, Lost World, Twis­ter) der basie­rend auf sei­nem Früh­werk Five Pati­ents das schon 1972 erschien, die Dreh­bü­cher zu Serie schrieb. Ste­ven Spiel­berg unter­stützte das Pro­jekt als aus­füh­ren­der Pro­du­zent und für die Erst­be­set­zung wurde George Cloo­ney als Kin­der­arzt ver­pflich­tet, der mit ER einen gro­ßen Auf­merk­sam­keits­schub kas­sierte und sie als Frau­en­schwarm eta­blierte. Atem­be­rau­bende Kame­ra­füh­run­gen und minu­ten­lange Sequen­zen ohne Schnitt, sowie auf­wen­digste Kulisse und Maske mach­ten jede Folge zum Ergeig­nis und bescher­ten den Machern zahl­rei­che Fern­seh­preise. Den gan­zen Arti­kel lesen… »