7 Juli

Flüssige Szene: Absinth

Kategorie: Schwarze Szene5 Kommentare

absinth glas

Keine Szene ohne Alko­hol? Anfang der 80er split­ter­ten sich die Strai­ght Edger (sXe) von der Punk­be­we­gung ab, da für sie das regel­mä­ßige Abschie­ßen mit Alko­hol oder Dro­gen kein zen­tra­ler Bestand­teil der Szene sein sollte. In der Regel gehört aber Alko­hol zu jeder gesel­li­gen Runde wie an jedem Stamm­tisch auch, die Gesell­schaft­li­che Akzep­tanz gegen­über dem Alko­hol ist hoch. Warum auch nicht, es muss ja nicht gleich Flatrate-Saufen sein.

In der Gothic-Szene hat sich neben den übli­chen alko­hol­hal­ti­gen Geträn­ken auch eine Viel­zahl von außer­ge­wöhn­li­chen Gebräuen eta­bliert, der pure Genuss von Bier ist den meis­ten zu ordi­när und da sich im Gegen­satz zu vie­len ande­ren Sze­nen viel mehr weib­li­che Gothics gibt, bevor­zugt man bei­spiels­weise mehr Wein als Bier. Wenn sich dann noch Mythen, Legen­den und Sagen um ein Getränk ran­ken, so ist das Inter­esse inner­halb der Szene natür­lich sehr hoch, was auch die Popu­la­ri­tät von Absinth erklä­ren dürfte. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


6 Juli

The Last Stand 2 - Nieder mit den Zombies!

Kategorie: Vernetzt3 Kommentare

flashgames

Das Spiele nicht immer etwas kos­ten müs­sen oder eine Platz­ver­schlin­gende Instal­la­tion benö­ti­gen ist seit Flash nichts neues mehr, es gibt hun­derte, nein tau­sende Spiele die im Netz ver­füg­bar sind und genau da liegt der Hund begra­ben. Wel­che Spiele sind gut, wel­che sind schlecht. Ich habe aus der Not eine Tugend gemacht, denn da ich seit 2 Jah­ren zu gei­zig bin, mir einen neuen Rech­ner zu kau­fen (der alte funk­tio­niert ja noch) bin ich dar­auf ange­wie­sen Spiele zu kon­su­mie­ren deren Ansprü­che an die Aus­stat­tung des Rech­ners nicht allzu hoch sind. Inter­es­san­ter­weise bie­ten die Fens­ter­gro­ßen Flash­ga­mes da sehr viel Poten­tial. Wel­che nun gut und wel­che schlecht sind liegt natür­lich auch im Auge des Betrach­ters von Spie­len die mich fes­seln möchte ich euch hier berichten.

Heute, als soge­nann­ten Geschmacks­ma­cher, gibt es gleich was blu­ti­ges frei nach den geis­ti­gen Vätern Resi­dent Evil, Dooms­day und 28 Days later. Zum Ende der Woche gibt es dann das Spiel zum Wochen­ende, falls es aus Eimer schüt­tet oder so. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


4 Juli

Grandioses Motion Design - I'll kill her

Kategorie: Vernetzt2 Kommentare

sokoJörg Bar­ton möchte ein Diplom in Motion Design, wenn es nach mir geht, hat er es schon. Sein gran­dio­ses Video zum Song von Soko — I´ll kill her finde ich äußerst reiz­voll, könnte es doch die bewegte Fort­set­zung mei­nes Baums sein, der sich auf jeder Seite unten rechts befin­det. Die schwarz-weiß Ani­ma­tio­nen sind voll von schlich­ter Ästhe­tik und erzäh­len die Geschichte des Lie­des. Ob Jörg Bar­ton sein Diplom bekom­men hat oder nicht, bleibt offen, auf sei­ner Inter­net­seite joerg-barton.com sind noch keine Inhalte hin­ter­legt. Dafür hat neben dem Video auch der Song meine Auf­merk­sam­keit erregt, denn Soko, das erin­nert mich an meine Jugend, als die Son­der­kom­mis­sion 5113 im Fern­se­hen noch auf Ver­bre­cher­jagd ging.

Stéphanie Soko­lin­ski oder kurz Soko genannt, ist eine fran­zö­si­sche Sän­ge­rin und Schau­spie­le­rin die durch mich mit ihrer Stimme neu­gie­rig gemacht hat. Die­ses sym­pa­thi­sche »Ich-singe-Englisch-mit-französischem-Akzent« nebst der Mischung aus hei­se­rem Gejaule zur akus­ti­schen Gitarre macht mich unsi­cher. Ich weiß gar nicht ob ich es gut oder schlecht fin­den soll,  bes­ser ich spare mir mein Urteil auf, und lasse den Song noch ein­mal paar­mal auf mich wir­ken. So danke ich Jörg für seine wirk­lich gelun­gene Diplom­ar­beit und die Vor­stel­lung des mir bis dato unbe­kann­ten Lie­des. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


3 Juli

Sommer 1987 - Spontis Mixtape

beetFreeQ blogparade

Es ist 34 Grad in die­sem Juli 1987, noch haben die Ferien nicht begon­nen, aber die Sonne brennt so gna­den­los vom Him­mel, das selbst das Ei nicht in der Pfanne bleibt. Die Schule an die­sem Frei­tag ist vor­bei. Hit­ze­frei. Sol­che Gele­gen­hei­ten haben wir immer genutzt, den Nach­mit­tag im Frei­bad zu ver­brin­gen. Ich habe mich dann immer an die coo­len Jungs mei­ner Schule ran­ge­han­gen, denn die hat­ten einen Kas­set­ten­re­cor­der. Jeder der was auf sich hielt, hatte ein selbst gemischte Kas­sette dabei, wenn die gespielt wurde und die Leute die Mischung cool fan­den, war man ein Held.

beet­FreeQ hat die­ses Phä­no­men der Jugend auf­ge­grif­fen und eine Blog­pa­rade mit dem Titel Das per­fekte Mixtape draus gemacht. Von den kos­ten­lo­sen Online-Diensten, die eine eigene Zusam­men­stel­lung von Musik anbie­ten habe ich mich für groo­ve­shark ent­schie­den, denn das bie­tet die größte musi­ka­li­sche Aus­wahl. Ein Thema und rund eine Stunde Lauf­zeit schränk­ten meine per­sön­lich Aus­wahl zwar ein, war aber zu bewerk­stel­li­gen. Wo ich mir so das Wet­ter angu­cke und im Radion was von Feri­en­be­ginn höre, muss ich gleich an das Frei­bad den­ken in das ich seit mei­ner Jugend gehe. Aus meine Erin­ne­rung (ohne den Anspruch auf chro­no­lo­gi­sche Rich­tig­keit der Daten) habe ich ein Mixtape zusam­men­ge­stellt wie ich auch damals ein beses­sen habe. Wer noch mit­ma­chen möchte, hat bis zum 31.07.2009 Zeit. Hier jeden­falls meine per­sön­lich Inter­pre­ta­tion: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


2 Juli

Es riecht nach Meisterröstung

Kategorie: Ansichtssache5 Kommentare

Industriemeister MetallIst ein Syn­onym für eine bekannte deut­sche Kaf­fee­marke und kommt vom Rös­ten mit der Gar­me­thode. Und Gar im Sinne von fer­tig bin ich auch, das liegt zum einen am äußerst hei­ßen Wet­ter und an der Tat­sa­che, das ich mich seit heute Meis­ter nen­nen darf.

Nach mei­nem Arti­kel »Es ist noch kein Meis­ter vom Him­mel gefal­len« habe ich mich bewusst in schwei­gen gehüllt, denn nach dem schrift­li­chen Teil (14. und 15.5.) folgt eine lange Durst­stre­cke der Unge­wiss­heit bis man die Ergeb­nisse, am 19.06.2009 war es dann soweit, ich bekam die Nach­richt, das ich die schrift­li­che Prü­fung bestan­den hätte und zur münd­li­chen Prü­fung am heu­ti­gen Tage ein­ge­la­den wer­den würde.

Zunächst war ich doch sehr unsi­cher, ob ich gut oder schlecht abge­schnit­ten hatte, ich habe mich zwar bemüht zu jeder Auf­gabe etwas zu schrei­ben aber ob ich den Punkt getrof­fen hatte, stand in den Ster­nen. So war ich doch sicht­lich und sehr posi­tiv über­rascht, es doch geschafft zu haben. Ein biss­chen Aber­gläu­bisch bin ja schon, so habe ich nicht vie­len Leu­ten erzählt das ich die schrift­li­che bestan­den habe, denn fer­tig ist man nur, wenn man die münd­li­che auch noch absol­viert und Gra­tu­la­tio­nen vor­her zu emp­fan­gen bringt bestimmt Unglück. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


1 Juli

Mode der Zukunft

Ein lie­bes Hobby der Men­schen ist es sich vor­zu­stel­len, wie es in Zukunft aus­se­hen könnte und das nicht nur finan­zi­ell, son­dern auch rein äußer­lich. Jules Verne (1828−1905) zum Bei­spiel schrieb 1863 wie er sich das Paris des 20. Jahr­hun­derts vor­stellt. Glä­serne Wol­ken­krat­zer, Hoch­ge­schwin­dig­keits­züge, Gas­be­trie­bene Auto­mo­bile und Taschen­rech­ner. Dabei zeich­net er sehr oft ein düs­te­res und trost­lo­ses Bild der Zukunft, was aber nicht die Tat­sa­che schmä­lert, wie recht er haben sollte.

Da haben die Mode­de­si­gner ein ganz ande­res Bild gemalt. Funk­tio­nell, prak­tisch und außer­ge­wöhn­lich, so stellte man sich die Zukunft vor. So wirkt jeden­falls die Mode, die man dem Mann und Frau für das Jahr 2000 in der Pathe­tone Weekly 1930 auf den Leib schnei­derte. Wie Isa­belle vom Blog Clock­wor­ker schon ganz rich­tig meint, ist das etwas abseits der eigent­li­chen Steam­punk Ära (vik­to­ria­ni­sche Periode) fühlt sich aber so herr­lich nach Flash Gor­don an und passt wie die Faust auf´s Auge. Den gan­zen Arti­kel lesen… »