18 Juli

Die wahre Deutsche Welle

ndwWer denkt bei dem Begriff Neue Deutsche Welle nicht an Nena mit ihren 99 Luftballons oder Markus und seinem unbändigen Verlangen nach Spaß? An der NDW scheiden sich die Geister, die Kritiker finden es einfach nur noch peinlich, es sei das schlechteste aus Deutschen Landen und die Befürworter halten es für ein Stück deutscher Geschichte, für Kult. Überall steckt ein Fünkchen Wahrheit drin, nichts ist wirklich richtig.

Wie so viele innovative Musikrichtungen begann auch die NDW mit dem Punk und ist fast eine unausweichliche Konsequenz aus der Neugier und dem zu dieser Zeit vorherrschenden musikalischen Kreativitätsvakuum. Während man international von New Wave sprach und damit den verstärkten Einsatz von elektronischen Hilfsmitteln in der Musik meinte, begann man in Deutschland damit zusätzlich wieder Deutsch zu singen. Die ersten Synthesizer wie der MS-20 werden erschwinglich und finden verstärkt Einzug in die eigenen vier Wände, eine ganze Generation Jugendlicher entdeckt die selbstgemachte Musik und kann ihrer musikalischen Kreativität freien Lauf lassen. Alfred Hilsberg prägt mit seinem Artikel "Neue Deut­sche Welle — Aus grauer Städte Mauern« im Okto­ber 1979 den Begriff der NDW und beschreibt die aktu­elle Deut­sche Ent­wick­lung sehr tref­fend: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 Juli

Punkt 36 der Tagesordnung

Kategorie: Ansichtssache4 Kommentare

gegen_kipoDer Punkt 36 der Tages­ord­nung zur 860. Ple­nar­sit­zung des Bun­des­ra­tes wurde abge­stimmt und abge­fer­tigt. Das Gesetz zu Sper­rung von kin­der­por­no­gra­fi­schen Inhal­ten wurde in der Bun­des­rats­sit­zung noch vor der Som­mer­pause durch­ge­wun­ken, viel­leicht wegen den bevor­ste­hen­den Kom­mu­nal­wah­len oder aber auch wegen den anrol­len­den Ferien, ganze 3 Minu­ten hat man sich dem Thema »Zugangs­er­schwe­rungs­ge­setz« gewid­met.  Ab dem 1. August 2009 darf das Bun­des­kri­mi­nal­amt anfan­gen, geheime Sperr­lis­ten von ent­spre­chen­den Web­sei­ten zu erstel­len, die Daten zu sam­meln und aus­zu­wer­ten. Behör­den gehen davon aus das pro Woche bis zu 200 Sei­ten mit kin­der­por­no­gra­fi­schem Inhalt gesperrt wer­den müs­sen. Kri­ti­sche Stim­men ver­hall­ten unge­hört und offen­bar­ten die Unfä­hig­keit der Par­teien in Bezug auf die neuen Medien.

Das Fran­ziska Heine, die Initia­to­rin der Online­pe­ti­tion und der Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete Jörg Tauss mit einer Klage vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in Karls­ruhe Erfolg haben wer­den, bleibt frag­lich ist aber eine der letz­ten Hoff­nung der Geg­ner. Ein offe­ner Brief des AK Zen­sur an den Bun­des­prä­si­den­ten Horst Köh­ler ist nett gemeint, wird aber ebenso im Sande ver­lau­fen — denn die Unter­schrift des Bun­des­prä­si­den­ten ist mei­ner Mei­nung nach nur noch Form­sa­che. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 Juli

Horst-Festival 2009

horst festivalGanz still und heim­lich haben stu­die­ren­den der HS Nie­der­rhein ein Event für meine Hei­mat­stadt Mön­chen­glad­bach geplant. Ohne mir Bescheid zu sagen! Wie ich aber der Rhei­ni­schen Post ent­neh­men konnte, fin­det am kom­men­den Wochen­ende von 18.7.2009 bis zum 19.7.2009 das Horst-Festival auf dem Platz der Repu­blik statt und das auch noch umsonst und draußen!

Gab es da nicht schon mal was? In der Tat, 1994 lockte das City­mo­ve­ment jede Menge Gäste und lokale Bands auf den Platz hin­ter unse­rem schö­nen Haupt­bahn­hof. 10 Jahre spä­ter wurde das Fes­ti­val aber aus finan­zi­el­len und orga­ni­sa­to­ri­schen Gründe abge­sagt und damit eine der Mög­lich­kei­ten begra­ben, loka­len Bands eine Platt­form zu bie­ten. Jetzt habe die Stu­den­ten der HS Nie­der­rhein unter Feder­füh­rung der AStA den Brust­korb der Stadt geöff­net, die Pad­dels gela­den und das Herz der Umsonst & Drau­ßen Bewe­gung wie­der zum schla­gen gebracht und das ganz auch noch ohne Medi­zin stu­diert zu haben. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


15 Juli

Meine Lieblings-Liedtextzeile

blogparadeWenn cimd­dwc schon denkt, er könne eine Blog-Parade star­ten dachte ich mir das ich daran teil­neh­men könnte, denn musi­ka­li­sche Para­den üben einen unfass­ba­ren Reiz auf mich aus. Er möchte wis­sen, wel­che Lied­zeile ich beson­ders gut finde und wel­chen Ein­druck sie hin­ter­las­sen hat. Dazu soll ich mich auf einen Song beschrän­ken, was ich per­sön­lich für die Schwie­rigste Auf­gabe hal­ten, denn es gibt reich­lich Zitate die mir aus der Seele spre­chen, schließ­lich ist das neben den Klän­gen eine Haupt­auf­gabe der Musik, die ich beson­ders schätze.

Ich habe dazu mei­nen Musik­ma­na­ger (Helium) geöff­net und mir eine Liste der Lieb­lings­lie­der zusam­men­stel­len las­sen, die ich im Shuffle-Modus gestar­tet habe. Für die erst beste Lied­zeile die mich beein­druckt wollte ich mich ent­schei­den. Blöd nur, das die Che­mi­cal Bro­thers mit Hey Boy, Hey Girl das Ren­nen mach­ten das bekannt­lich nicht allzu viel und dazu beein­dru­cken­den Text ent­hält. Da half nur ent­schie­de­nes sprin­gen zum nächs­ten Song: Sal­ta­tio Mor­tisFal­sche Freunde (Video). Da viel es mir wesent­lich leich­ter eine ent­spre­chende Text­zeile zu fin­den und mir über die Wir­kung auf mich Gedan­ken zu machen und diese in Worte zu fas­sen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


14 Juli

Schwarz macht schlank

Kategorie: Schwarze Szene11 Kommentare

Wenn einem Blut aus dem Ohr läuft, dann stimmt etwas nicht. Ich nutze das sym­bo­lisch und beschreibe damit für mei­nen Geschmack äußerst üble Musik deren Aus­strah­lung ich ertra­gen muss oder mich aus ekli­ger Neu­gier fes­selt, man fin­det es absto­ßend, guckt aber trotz­dem hin. Soweit zur Sym­bo­lik. Letz­ten Don­ners­tag war es wie­der soweit, mein lang ersehn­ter Zap­pel­be­such im Pulp stand wie­der auf dem Pro­gramm, bei dem ich (und Ein­ge­weihte wis­sen das) auch gerne mal die bei­den Tanz­flä­chen mit mei­ner Anwe­sen­heit beglü­cke. Grund­sätz­lich habe ich nichts gegen den soge­nann­ten Indus­trial auch gegen ein wenig Elec­tro oder EBM wehre ich mich nicht, doch die Ent­wick­lung der letz­ten Zeit macht mir zu schaffen.

Kurz nach­dem ich die Techno– und Rave­be­we­gung für mich ent­deckte, fasste ich den Ent­schluss die­ser Sinn­ent­leer­ten und rein Spa­ß­ori­en­tier­ten Jugend­be­we­gung fern zu blei­ben. Text­lo­ses und immer glei­ches Gestampfe führt eben unwei­ger­lich in die Dro­gen­sucht, glaubte ich zumin­des­tens. Meine ers­ten musi­ka­li­sche Erleb­nisse wie zum Bei­spiel James Brown is Dead von L.A. Style waren geprägt von Neu­gier, Lie­der mit Text wie bei­spiels­weise Heute Nacht ist Myrdin’s Nacht von Myr­din ver­hal­fen mir zu einem schnel­len Aus­stieg. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 Juli

Epic War 3 - Helden, Ritter, Drachen und Magier

Kategorie: Vernetzt1 Kommentar

flashgamesAuf der Suche nach einem Zwi­schen­durch­spiel für mei­nen betag­ten Rech­ner bin ich über die Epic War Reihe gesto­ßen, die mich durch ihre gelun­gene Mischung von Stra­te­gie und Fan­tasy in ihren Bann gezo­gen hat. Wäh­rend Epic War 1 und Epic War 2 aber nicht rund­herum über­zeu­gen konn­ten und auch viel zu schnell am Ende waren, habe ich jetzt den drit­ten Teil für mich ent­deckt. Epic War 3 — War of Heroes besticht zunächst ein­mal durch die Menge der Daten, die für die­ses Flash­spiel not­wen­dig sind (rund 13 MB) und ver­mu­ten las­sen, das es sich um ein recht auf­wen­di­ges Spiel han­delt. Lei­der ist die Gra­fik nur durch­schnitt­lich wenn auch sehr lie­be­voll und detail­reich dar­ge­stellt, das Spiel selbst kann aber durch einen aus­ge­wo­ge­nen Mix aus Kampf-, Action– und Stra­te­gie­ele­men­ten Punkten.

Nach­dem man einen Hel­den mit sei­nen ganz eige­nen Fähig­kei­ten gewählt hat, fin­det man sich auf der Län­de­rei­en­karte wie­der, auf der auch die Com­pu­ter­kon­tra­hen­ten zu sehen sind. Ziel des Spiels ist es, durch das angrei­fen frem­der Bur­gen die jewei­li­gen Län­der unter sein Joch zu brin­gen. Dazu muss der Held zunächst Fähig­keits­kar­ten für Trup­pen und Zau­ber­sprü­che in seine Zugriffs­leiste set­zen, neue Trup­pen und Sprü­che für die noch lee­ren Fel­der lernt der Held durch einen stei­gen­den Level. Jede Karte kos­tet Mana, die typi­sche Magier­aus­dauer, ein jun­ger Held ver­fügt über wenig Mana und sollte daher seine Kar­ten gut aus­wäh­len. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


12 Juli

Nutzen von Blogverzeichnissen und Blogdiensten

Kategorie: Ansichtssache33 Kommentare

Wer kennt sie nicht, die 80×15 Pixel gro­ßen Gra­fi­ken, die fast auf jedem Web­log zu fin­den sind. Sie füh­ren in der Regel zu Blog­ver­zeich­nis­sen und Ran­kings der deut­schen und inter­na­tio­na­len Blo­go­sphäre. Auch ich habe mich zum Start mei­nes Blogs auf eini­gen der Diens­ten ange­mel­det um mei­nen Blog bekann­ter zu machen und von einem even­tu­el­len Mehr­wert zu profitieren.

Doch was brin­gen diese Dienste und Ver­zeich­nisse nun wirk­lich. An mei­nem jun­gen Blog habe ich einen Test gemacht und über einen 3 Monats Zeit­raum alle Bewe­gun­gen aus­ge­wer­tet. Bei den Dienste habe ich eine kor­rekte Anmel­dung und, je nach Vor­aus­set­zung, den ent­spre­chen­den Code in mei­nen Quell­text gesetzt. Als Bewer­tungs– und Erfolgs­be­rech­nungs­grund­lage diente Google Ana­lytics, das ich zur Erfas­sung mei­ner Besu­cher ver­wen­det habe. Natür­lich gibt es noch viele wei­tere Dienste und Toplis­ten, ich habe aber aus­schließ­lich diese berück­sich­tigt, bei denen ich ange­mel­det bin oder war. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


11 Juli

Der Kaffee am Morgen

blogparade

Das erste was ich mache wenn ich an mei­nem Com­pu­ter sitze ist nicht etwa einen Arti­kel zu schrei­ben son­dern mit einer Tasse Kaf­fee den Goog­le­re­a­der und die von mir abonier­ten Feeds zu lesen. So auch ges­tern als ich über die erste Blog-Parade von Roberto Mül­ler Der Kaf­fee am Mor­gen gestol­pert bin, da die Tasse zu die­sem Zeit­punkt so gut wie leer war erin­nerte mich der Arti­kel daran, nachzuschenken.

Eben war ich noch beim Fri­sör, den ich heute mor­gen fast ver­schla­fen hätte und komme daher erst jetzt zu mei­nem Fee­dre­a­der Kaf­fee, den ich aber über­springe um mich gleich un in Kürze Rober­tos klei­ner Parade zu wid­men, ich habe ein­fach Lust dazu und das noch vor dem Lesen! Wer Lust hat, kann selbst eine Teil­nahme bis zum 1.8.2009 anstre­ben und einen Track­back zur Rober­tos Blog set­zen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


9 Juli

8 gute Gründe sein Geld nicht aus dem Fenster zu werfen

Kategorie: Vernetzt8 Kommentare

Was nüt­zen all die Kon­junk­tur­pa­kete wenn nie­mand sein Geld aus­gibt? Wäh­rend die Bun­des­re­gie­rung aber Geld zum Fens­ter hin­aus­wirft, soll­ten wir uns lie­ber ein Herz fas­sen und unsere Mone­ten für Dinge aus­ge­ben, die wirk­lich einen Gewinn brin­gen, auch wenn es nur Erfah­rung ist. Auf sei­nem Geld sit­zen­zu­blei­ben, bis man alt und grau ist hat nur zur Folge, das unbe­rech­tigte Erben sich am eige­nen Ver­mö­gen laben. Des­halb hier 8 gute Gründe sein Geld nicht aus dem Fens­ter zu wer­fen son­dern einen Nut­zen zurück­zu­be­hal­ten, der einen selbst und seine Umwelt einen ent­schei­den­den Schritt nach vorne bringen.

Gothic Toi­let­ten­de­ckel

gothic toilettendeckelKeine Burg wurde jemals ohne einen sol­chen Deckel auf jedem Klo an den Besit­zer über­ge­ben, echt jetzt. Toi­let­ten­de­ckel sind ja auch die Erfin­dung des Königs, denn der hatte ein­fach keine Lust mehr für jeden Arsch ein neues Loch in der Don­ner­bal­ken schnit­zen zu las­sen, so ließ er ein gro­ßes von sei­nem Zim­mer­mann schnit­zen der dann auch jedem sei­ner Fami­li­en­mit­glie­der eine pas­sende Brille gemacht hat. Da der Deckel des Königs und der Köni­gin neben­ein­an­der hin­gen, sah es so aus als würde dort eine Brille hän­gen. Die Köni­gin wollte zusätz­lich noch einen Deckel haben, denn die konnte und wollte  sich nie anse­hen was sie da gebaut hatte und fürch­tete bei dre­hen und wen­den mit ihren lan­gen Gewän­dern im Loch lan­den zu können.

Das war die Geburts­stunde der heu­ti­gen Toi­let­ten­de­ckel. Hätte ich dem König noch einen Namen gege­ben und einen Zeit­raum sei­nes Wir­kens, hät­tet ihr mir die Geschichte auch noch abge­nom­men. Aber die­ser Toi­let­ten­de­ckel ist real und (war) für 30$ im Pyra­mid­shop käuf­lich zu erwer­ben. Also schlecht sieht der wirk­lich nicht aus, ob man sich dar­auf könig­li­cher nie­der­las­sen kann wage ich zu bezwei­feln, ein Fan­fa­ren­ge­räusch beim öffnen wäre viel­leicht eine sinn­volle Erwei­te­rung. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


8 Juli

Tribute der Vasallen zum Tod des Königs

Kategorie: Ansichtssache4 Kommentare

Michael Jack­son ist tot. Mir fällt auf, das ich dar­über noch gar nicht berich­tet habe, wie fatal. Hier also die Schlag­zeile: Michael Jack­son ist tot, ges­tern fand im Stap­le­scen­ter in Los Ange­les die offi­zi­elle Trau­er­feier statt. Unzäh­lige wei­nende Fans in schwar­zen Kla­mot­ten erin­nern mich an eine EMO-Convention, tau­sende Blu­men­sträuße an den Tod von Prin­zes­sin Diana. Das aus dem Tod ein nie dage­we­se­nes Groß­er­eig­nis wer­den würde ist so sicher wie das Amen zu sei­ner Toten­messe. Jetzt hat Jack­son sogar Barack Obama an der Spitze von Face­book abge­löst, das die 10 meist ver­kauf­ten Alben bei Ama­zon eben­falls von Michael Jack­son kom­men, wun­dert mich auch nicht.

Jetzt aber mal Hand auf´s Herz, eine trie­fende Trau­er­feier mit vie­len Trä­nen und Tri­bu­ten ist was für das Fern­se­hen und wird Michael Jack­son mei­ner Mei­nung nach nicht gerecht. Der Mann war ein Enter­tai­ner, der zwar nicht mehr alle Lat­ten am Zaun hatte, aber ein unver­gleich­ba­res Talent für gute Pop-Musik. Den gan­zen Arti­kel lesen… »