30 Juni

Gute Freunde kann niemand trennen

vans-001Das man auch an mate­ri­elle Dinge sein Herz hän­gen kann, weiß ich nicht erst seit heute. Es gibt man­che Sachen die neh­men einen ganz beson­de­ren Platz im Leben ein, sowie bei­spiels­weise das erste Auto. Als ich 18 wurde, schenkte mein Vater mir den Füh­rer­schein, oder bes­ser gesagt das Geld die­sen zu machen, für mein ers­tes Auto habe ich einen Spar­ver­trag auf­ge­löst. Ein dun­kel­blauer VW Derby mit 55 PS war nicht nur eine Ent­schei­dung des Her­zens, son­dern auch eine Ent­schei­dung der Ver­nunft. Was habe ich mein Auto geliebt, die­ses neu erwor­bene Gefühl von Frei­heit und Unab­hän­gig­keit. Ent­fernte Orte rück­ten in erreich­bare Nähe, ein Aus­flug nach Düs­sel­dorf oder Köln endete nicht in einer Fahr­plan­ab­hän­gi­gen Bun­des­bahn­tor­tur. Ich habe es geputzt und gepflegt, ver­schö­nert und repa­riert, über 150.000km sind wir zusam­men gefah­ren, in die­sem Auto hatte ich mei­nen ers­ten KFZ-Sex (das habe ich dem Käu­fer natür­lich nicht auf  die Nase gebun­den, denn ich war zwar geschützt, aber mein Auto nicht). So etwas schweißt zusam­men, auch wenn es nur ein Gegen­stand ist. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


29 Juni

Eine Fledermaushöhle - Das Batcave (1982-1985)

batcaveDas Lon­don der 80er war ein Schmelz­tie­gel für musi­ka­li­sche Stile, Bands und Jugend­kul­tu­ren. Mit dem Punk hatte man der Jugend die Lust am Dilet­tan­tis­mus mit­ge­ge­ben, jeder konnte und wollte Musik machen. Im Stadt­teil Soho, genauer auf der Dean Street 69 eröff­nete im Juli 1982 das Batcave im Gebäude-Komplex des Gar­go­yle Clubs. Unzäh­lige kuriose Gestal­ten bela­gern den Sarg­för­mi­gen Ein­gang der in einen mit Spinn­we­ben geschmück­ten Raum führte, es ist die »Nacht der bren­nen­den Mär­ty­rer« und das Motto Blas­phe­mie, Lüs­tern­heit und Blut. Grün­der es Clubs war die Band Spe­ci­men, und Mit­ge­stal­ter Nik Fiend, Sän­ger der Band Alien Sex Fiend. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


26 Juni

Spätfolgen von Ego-Shootern

Kategorie: Vernetzt2 Kommentare

Kil­ler­spiele sol­len ja ver­bo­ten, ein­ge­schränkt, kri­mi­na­li­siert und ent­schärft wer­den. Selbst Paint­ball gehört schon ver­bo­ten. Die Zukunft ver­spricht wohl gleich so düs­ter zu blei­ben, solange Waf­fen­lob­by­is­ten Ein­fluss auf die Regie­rung neh­men, die selbst von nichts eine Ahnung zu haben schei­nen. Wor­über sich aber noch nie­mand so wirk­lich Gedan­ken gemacht hat, sind die Spät­fol­gen die der über­mä­ßige Kon­sum sol­cher Spiele haben kann. Damit meine ich jetzt nicht den Drang dazu durch die Gegend zu lau­fen und mit der Waffe sei­ner Eltern auf die Leute los­zu­ge­hen, son­dern die moto­ri­schen und geis­ti­gen unzu­läng­lich­kei­ten die den All­tag bestim­men kön­nen. Schön das man sich in den USA dar­über schon Gedan­ken zu machen scheint. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


25 Juni

Ist Dir nicht warm in den Klamotten?

Kategorie: Schwarze Szene13 Kommentare

Wie außer­ge­wöhn­lich schwarze Klei­dung im Som­mer ist brau­che ich den meis­ten Lesern nicht zu sagen, doch die dras­ti­sche Zunahme von merk­wür­di­gen Fra­gen nimmt pro­por­tio­nal mit der Tem­pe­ra­tur zu. »Ist dir nicht warm in den Kla­mot­ten? — Nein, das liegt an der Sonne.« Stan­dard­flos­kel in die­sen Tagen. Heute war wie­der so einer die­ser hei­ßen Tage und ich war mit kur­zer Hose, mei­nem schlabb­ri­gen Blackfield-Shirt 2008 und ein paar Ran­gers unter­wegs bis ich einen Bekann­ten traf, der mir eben diese Frage stellte. Schön das ich zwi­schen Bekann­ten und Freunde unter­schei­den kann und oben­drein auch noch ver­bal bewaff­net bin. Da mit ihr auch argu­men­ta­tiv gerüs­tet seid und den Unwis­sen­den eine Kerze in ihre Denk­höhle stel­len könnt, habe ich die 3 spe­ku­la­tivs­ten Fra­gen zur Farbe schwarz herausgepickt:

Mit schwarzen Klamotten schwitzt man mehr?

Mit flüch­ti­gem Blick ist es unlo­gisch im Som­mer schwarze Kla­mot­ten zu tra­gen. Man unter­stellt uns, wir schwar­zen wür­den mehr schwit­zen. Fakt ist, weiße Klei­dung wirft das heiße Son­nen­licht bes­ser zurück als schwarze Klei­dung. Fakt ist aber auch, das weiße Klei­dung das auch mit der Kör­per­ei­ge­nen Hitze macht, schwarze Klei­dung gibt die Kör­per­tem­pe­ra­tur bes­ser ab. Daher hält sich das Tran­spi­ra­ti­ons­ver­hal­ten die Waage, jetzt rein farb­lich. Grö­ße­ren Ein­fluss hat das Mate­rial und der Schnitt. Luf­tige Stoffe aus Baum­wolle oder Lei­nen eige­nen sich gut im Som­mer zu küh­len, so kann der Wind die Haut errei­chen und es ent­steht ein ange­neh­mer Kaminef­fekt.  Syn­the­ti­sche Stoffe sind Schwitz-O-Maten, sie sind nicht atmungs­ak­tiv, wer­den meist zu eng getra­gen und för­dern das Schwit­zen, egal ob schwarz oder weiß. Bei den Bedui­nen links im Bild hat die Klei­dung sogar 2-fache Wir­kung. Die lange und hoch­ge­schlos­sene Klei­dung schützt vor Sand (Sand­sturm), die wei­ten Kut­ten för­dern den Luft­zug inner­halb der Klei­dung und küh­len so bes­ser. Warum die Damen zudem noch ver­schlei­ert sind, brau­che ich wohl nicht zu erklä­ren. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


24 Juni

Aufruf zum Mera Luna Festival 2009

Kategorie: Schwarze Szene6 Kommentare

mlbanner468x60auf440

Jetzt wo drau­ßen die Sonne scheint ist mir immer nach Fes­ti­vals, denn die sind schließ­lich bei gutem Wet­ter am bes­ten. Wie auf­merk­same Leser mei­nes Blogs (also alle) wis­sen dürf­ten, schleife ich mei­nen mod­ri­gen Kör­per vom 7.8. bis zum 10.8.2009 zum Mera Luna Fes­ti­val in Hil­des­heim. Nach­dem das Kon­zert von Depe­che Mode, für das ich Kar­ten hatte (habe), auf den Februar 2010 (!) ver­legt wurde bin ich doch sehr zuver­sicht­lich, das bis zum ers­ten musi­ka­li­schen Höhe­punkt in die­sem Jahr nichts mehr dazwi­schen kommt.

Ein Zelt habe ich mir bereits besorgt und freund­li­cher­weise wird das ganze auf– und auch wie­der abge­baut. Mög­lich machen das die Jungs von Mein-Zelt-steht-schon, die ich auch schon auf dem Black­field Fes­ti­val 2008 sehr zufrie­den in Anspruch genom­men habe. Obwohl wir nur zu zweit sind, haben wir uns die­ses mal ganz bewusst für ein Drei-Mann-Zelt (57€) ent­schie­den, nicht etwa weil wir dicker gewor­den sind, son­dern damit wir mehr Platz haben. Erfah­rung mit dem Zwei-Mann-Zelt haben gezeigt, das diese Idee viel­leicht gar nicht so abwe­gig ist, denn Gepäck und Kla­mot­ten hat­ten kaum Platz. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


23 Juni

Bilder sagen mehr als 1000 Worte

Kategorie: VernetztKeine Kommentare

Wir sind ver­wöhnt. Filme und Videos mit Musik und Ton sind stän­dig um uns herum, wir kön­nen die­ser Flut von Ein­drü­cken gar nicht mehr gerecht wer­den und Dinge die wich­tig erschei­nen wirk­lich auf­neh­men. Bil­der und Fotos sind oft nur schmü­cken­des Bei­werk, sel­ten nimmt man sich Zeit ein sol­ches auf sich wir­ken zu las­sen. Des­halb möchte ich euch die­ses­mal ein paar sehr schöne Bil­der­sei­ten prä­sen­tie­ren, die auf mich einen ganz beson­de­ren Reiz ausüben.

Das es sich dabei um haupt­säch­lich Ame­ri­ka­ni­sche Zei­tungs­sei­ten han­delt, ist kein Zufall, denn dort scheint das klas­si­sche Zei­tungs­me­dium schon einen Schritt wei­ter Online­prä­senz zu sein, als es hier zulande üblich ist. Zum ande­ren kann der berühmte Blick über den Tel­ler­rand auch die ein­ge­staub­ten Englisch-Kenntnisse auf­fri­schen und für neue Inspi­ra­tion sor­gen. Deutsch­land scheint für diese Art von offe­ne­rem Jour­na­lis­mus zu zuge­knöpft. Hier zeigt man bei ver­schie­dens­ten Zei­tun­gen die­sel­ben Bil­der zum Thema. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


22 Juni

Musikperlentaucher - Tauchgang #04

Kategorie: Dunkle Klänge6 Kommentare

The Sister of Mercy - Adrenochrome

Die Väter des Gothic-Rock mit einer Band­har­mo­nie wie eine Sinus­kurve gehört sicher­lich zu den ein­fluss­rei­che­ren Bands der 80er Jahre. Der sehr eigene Stil aus dem düs­te­ren Gesang von And­rew Eldritch und der größ­ten­teils gelun­ge­nen Mischung aus Gothic, Rock und New Wave zeich­nen sich mei­ner Mei­nung nach Ver­ant­wort­lich für den gro­ßen Erfolg, den die Band Mitte der 80er Jahre fei­erte. Der Band­name The Sis­ters of Mercy (SoM) ist eine Anleh­nung an Leo­nard Cohens gleich­na­mi­gen Song und steht im eng­li­schen ebenso für eine umgangs­sprach­li­che Aus­drucks­form für Pro­sti­tu­ierte und hat weni­ger mit dem Orden der Barm­her­zi­gen Schwes­ter zu tun. Die SoM dis­tan­zie­ren sich heute von der Gothic Bewe­gung, deren Zuge­hö­rig­keit ihnen von Jour­na­lis­ten ange­hef­tet wor­den ist. Klingt plau­si­bel, schließ­lich sprach zu die­ser Zeit noch nie­mand von Gothic. Nach­dem sich die Band einige male trennte um gleich wie­der eine Reunion zu fei­ern sind sie seit 1996 wie­der zusam­men und tre­ten auf. Erstaun­li­cher­weise immer noch mit den alten Stü­cken, denn seit 1993 (!)  ist kein offi­zi­el­les Album mehr erschie­nen. So wir­ken die altern­den Schwes­tern heute wie Auf­zieh­männ­chen und wer­den wohl nie wie­der an alte Erfolge anknüp­fen. Aus bes­se­ren Zei­ten habe ich das gran­diose Stück Adre­no­chrome herausgesucht.

Den gan­zen Arti­kel lesen… »


21 Juni

Der Zensursula Sommerhit - Spread the Words!

Kategorie: Vernetzt1 Kommentar

zensursula-shirtWun­der­bar. Die Waf­fen der Net­zes sind gela­den, über­all schie­ßen krea­tive und gute Ideen aus dem Boden dem dro­hen­den Über­wa­chungs­staat die Stirn zu bie­ten. Jetzt gibt es den offi­zi­el­len und sehr gelun­ge­nen Zen­sur­sula Som­mer­hit »Zensi, Zensa, Zen­sur­sula«.

Konna hat völ­lig recht, Musik ist und bleibt einer der effek­tivs­ten Mei­nungs­trä­ger und bil­det daher ein idea­les Podium den Pro­test zu unter­stüt­zen, denn nur mit Witz und Ori­gi­na­li­tät kann man wahl­müde Men­schen an die Urne locken um mit ihrer Stimme Ein­fluss zu neh­men. Trotz dem Witz und der Iro­nie aus denen der Text auf­ge­baut ist, bleibt doch lei­der viel Wahr­heit übrig, die dem Zuhö­rer auf gelun­gene Art das Pro­blem ver­deut­li­chen.  Oli­ver Kels und Rob Vegas zeich­nen sich für die Pro­duk­tion und Rea­li­sie­rung die­ses Stü­ckes ver­ant­wort­lich. Gut gemacht! Den gan­zen Arti­kel lesen… »


20 Juni

389 Digitalversager - Gesetz zur Einführung von Netzsperren beschlossen

Kategorie: Ansichtssache5 Kommentare

Es hat wohl alles nicht genützt, das Gesetz zur Ein­füh­rung der umstrit­te­nen Netz­sper­ren ist beschlos­sen. Unfass­bar, 389 haben dafür gestimmt und bekun­den damit ihre Unfä­hig­keit im digi­ta­len Zeit­al­ter und möch­ten der Bevöl­ke­rung eine Augen­binde für das eigent­lich Pro­blem ver­sper­ren. 389 Par­tei­an­hän­ger fol­gen wohl­mög­lich einer deso­la­ten Füh­rung und ord­nen sich inner­halb der Par­tei unter, haben Angst ihre eigene Mei­nung kund­zu­tun und möchte fal­schen Zusam­men­halt heu­cheln. 389 Men­schen für das Inter­net nur ein Anhäu­fung von Infor­ma­tio­nen ist, in denen sich nur poten­ti­ell kri­mi­nelle aktive Nut­zer bewe­gen. 389 Poli­ti­ker haben nicht ver­stan­den worum es geht und wel­che Aus­wir­kung eine sol­chen Ent­schei­dung haben kann.

Die ganze Sache hat aber auch etwas posi­ti­ves. Es ste­hen noch zwei Wah­len ins Haus, in der wir alle die Mög­lich­keit haben zu zei­gen, was wir von der Füh­rung in unse­rem Lande hal­ten. Auch wenn die Inter­net­nut­zer, die sich aktiv gegen die Netz­sper­ren aus­spre­chen nur auf etwa 500.000 belau­fen, han­delt es sich dabei um 500.000 Mul­tit­pli­ka­to­ren, wie René von Nerd­core schon völ­lig rich­tig geschrie­ben hat. Doch wie ent­schei­det man sich? Schauen wir uns die Abstim­mungs­er­geb­nisse ein­mal genauer an: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


19 Juni

Das Buch der Blogger ist unterwegs

Kategorie: Vernetzt1 Kommentar

Das Buch der BloggerÜber das inter­es­sante Pro­jekt, Blog­gern ein lee­res Buch zu schi­cken um es zu fül­len, hatte ich bereits geschrie­ben. Logisch, da ich dabei sein wollte. Jetzt hat das Buch der Blog­ger seine Reise in Ber­lin begon­nen nach­dem Mar­kus O. Mielke, der die Idee zu die­sem Buch hatte, die erste Seite des Buches selbst gefüllt hat.

Ins­ge­samt 60 Auto­ren wer­den sich bemü­hen das Buch mit inter­es­san­tem, kurio­sen und unglaub­li­chem Inhalt zu fül­len und dafür die Com­pu­ter­tas­ta­tur aus der Hand legen müs­sen. Schon jetzt ran­ken sich Mythen um das Buch, denn schließ­lich habe ich die Num­mer 13 in der Liste der Schrei­ber und fülle damit die 13. Seite des Buches. Wird der Aber­glaube zutref­fen? Wird sich das Buch beim beschrei­ben selbst ent­zün­den? Ver­än­dert sich meine Schrift in unle­ser­lich Hie­ro­gly­phen? Oder wird ein Erd­be­ben die Stadt ver­nich­ten in der ich lebe? Glück­li­cher­weise bin ich ja nicht aber­gläu­bisch und die 13 ist eine Glücks­zahl, schließ­lich habe ich diese Zahl auch in mei­nem Autokennzeichen.

Momen­tan befin­det sich das Buch auf dem Weg von Ber­lin nach Köln wo es von Mil­lus gefüllt wer­den soll. Immer­hin hat Mar­kus schön sehr gut vor­ge­legt und hat eine ein­deu­tig künst­le­ri­sche Ader bewie­sen, jeden finde ich sein Bild sehr gelun­gen. Ein biss­chen ner­vös bin ich ja schon schließ­lich ent­spricht mein krea­ti­ves Zei­chen­ta­lent dem eines moto­risch gestör­ten 5-jährigen. So kommt es mir jeden­falls vor. Ich bleibe gespannt, was die ande­ren Blog­ger so alles in das Buch hin­ein­schrei­ben, als geschmack­li­cher Hap­pen hier die Seite von Mar­kus O. Mielke him­self. Den gan­zen Arti­kel lesen… »