30 Juni

Gute Freunde kann niemand trennen

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Das man auch an mate­ri­elle Dinge sein Herz hän­gen kann, weiß ich nicht erst seit heute. Es gibt man­che Sachen die neh­men einen ganz beson­de­ren Platz im Leben ein, sowie bei­spiels­weise das erste Auto. Als ich 18 wurde, schenkte mein Vater mir den Füh­rer­schein, oder bes­ser gesagt das Geld die­sen zu machen, für mein ers­tes Auto habe ich einen Spar­ver­trag auf­ge­löst. Ein dun­kel­blauer VW Derby mit 55 PS war nicht nur eine Ent­schei­dung des Her­zens, son­dern auch eine Ent­schei­dung der Ver­nunft. Was habe ich mein Auto geliebt, die­ses neu erwor­bene Gefühl von Frei­heit und Unab­hän­gig­keit. Ent­fernte Orte rück­ten in erreich­bare Nähe, ein Aus­flug nach Düs­sel­dorf oder Köln endete nicht in einer Fahr­plan­ab­hän­gi­gen Bun­des­bahn­tor­tur1. Ich habe es geputzt und gepflegt, ver­schö­nert und repa­riert, über 150.000km sind wir zusam­men gefah­ren, in die­sem Auto hatte ich mei­nen ers­ten KFZ-Sex (das habe ich dem Käu­fer natür­lich nicht auf  die Nase gebun­den, denn ich war zwar geschützt, aber mein Auto nicht). So etwas schweißt zusam­men, auch wenn es nur ein Gegen­stand ist. Den gan­zen Arti­kel lesen… »

  1. Die Deut­sche Bahn hieß bis zum 1. Januar 1994 Bun­des­bahn und gehörte dem Staat []

29 Juni

Eine Fledermaushöhle - Das Batcave (1982-1985)

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Das Lon­don der 80er war ein Schmelz­tie­gel für musi­ka­li­sche Stile, Bands und Jugend­kul­tu­ren. Mit dem Punk hatte man der Jugend die Lust am Dilet­tan­tis­mus mit­ge­ge­ben, jeder konnte und wollte Musik machen. Im Stadt­teil Soho, genauer auf der Dean Street 69 eröff­nete im Juli 1982 das Batcave im Gebäude-Komplex des Gar­go­yle Clubs. Unzäh­lige kuriose Gestal­ten bela­gern den Sarg­för­mi­gen Ein­gang der in einen mit Spinn­we­ben geschmück­ten Raum führte, es ist die „Nacht der bren­nen­den Mär­ty­rer” und das Motto Blas­phe­mie, Lüs­tern­heit und Blut1. Grün­der es Clubs war die Band Spe­ci­men, und Mit­ge­stal­ter Nik Fiend, Sän­ger der Band Alien Sex Fiend.

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In einer Zeit wo noch nie­mand von Gothic sprach, ent­wi­ckelte sich das Batcave sehr schnell zum Treff­punkt aller Krea­ti­ven aus dem Post-Punk und Avantgarde-Umfeld. Neben unzäh­li­gen Live-Auftritten alle ange­sag­ten Post-Punk Bands  fan­den dort auch immer wie­der Auf­füh­run­gen von B-Movies und „Gothic Fiction”-Filmklassikern statt, sowie ein regel­mä­ßi­ger Dis­co­the­ken­be­trieb. Schnell ent­wi­ckelte sich das Batcave zum Zen­trum der Alter­na­ti­ven Szene indem unzäh­li­gen Split­ter­grup­pen des ursprüng­li­chen Punk eine neue Hei­mat fan­den. New Roman­tics, Hor­ror­punks, Waver, Post-Punks und Glam­ro­cker unter einem Dach, das war der bri­ti­schen Presse zu viel und man nannte alle anwe­sen­den ein­fach Gothic. Daher ist die Theo­rie, das Batcave sei die Geburts­stunde des Gothic schlicht­weg falsch2. Eine Sub­kul­tur der Batca­ver gab es noch nicht, son­dern ent­wi­ckelte sich erst Mitte der 90er aus dem Kult­sta­tus her­aus. Die Presse war dabei ein erwünsch­tes Ver­brei­tungs­me­dium, denn nach einem Film Bericht der BBC Sen­dung „River­side” im Okto­ber 1982 platze das Batcave aus allen Näh­ten. Den gan­zen Arti­kel lesen… »

  1. Mic von Unruhr am 11.09.2006 in: Various Artists — Batcave — Young limbs and numb hyms (1982) 1.Abs. []
  2. Nik Fiend im Inter­view: „Die Medien klam­mer­ten das ein­fach aus, weil sie davon nichts wis­sen woll­ten. Für sie sollte Gothic nur eines sein: Gothic. Aber das Batcave explo­dierte in tau­sende, in Mil­lio­nen klei­ner Frag­mente.” Dave Thomp­son / Kirs­ten Bor­chardt: Schat­ten­wel­ten — Hel­den und Legen­den des Gothic Rock []

28 Juni

Von Updates und Schraubergesprächen

Kategorie: Internes18 Kommentare
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jetztneuDa nahezu alle von Word­Press 2.8 reden, habe ich mich auch mal ran­ge­macht die Motor­haube zu öffnen und einen Blick zu ris­kie­ren. Bevor ich jedoch auch nur einen Gedan­ken daran ver­schwen­den konnte zu Upda­ten, ist mir die Kom­men­tar­funk­tion ins Auge gesprun­gen, die ich mehr als mager fand. Beim Besuch mei­nes eige­nen Blogs als Besu­cher ist mir auf­ge­fal­len, das außer­dem das Feld „Bei neuen Kom­men­ta­ren benach­rich­ti­gen” ver­schwun­den ist. Hätte mir ja auch mal jemand sagen können.

So habe ich mich jetzt mal hin­ge­setzt und das Kom­men­tar­for­mu­lar grund­le­gend über­ar­bei­tet und attrak­ti­ver gemacht, finde ich jeden­falls. Dazu hatte ich die comments.php inten­siv in der Man­gel, die ich bei die­ser Gele­gen­heit auch ein wenig ent­rüm­pelt habe. Eine kleine Hilfe offen­bart nun wert­volle Zusatz­in­for­ma­tio­nen, die per JQuery ein– und aus­ge­blen­det wer­den.  (Nach einer Inspi­ra­tion von Frank Bueltge) Der CSS Datei habe ich zu die­sem Anlass eben­falls zu wenig mehr Stil ver­hol­fen und das Design damit kur­zer­hand in die Ver­sion 2.2 erho­ben. Einen inter­es­san­ten Effekt (der mich zweit nächt­li­che Stun­den gekos­tet hat) boten die Con­di­tio­nal Tags mit denen Word­Press zwi­schen den ver­schie­de­nen Anzei­ge­ar­ten unter­schei­det. Eine is_single Abfrage im Foo­ter funk­tio­niert schlicht­weg nicht, obwohl sie im Hea­der noch funk­tio­niert hat. Kurios. Die Lösung war ein Reset der Que­rys vor der Abfrage mit wp_reset_query(); obwohl das noch kurio­ser erscheint. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


26 Juni

Spätfolgen von Ego-Shootern

Kategorie: Vernetzt2 Kommentare
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Kil­ler­spiele sol­len ja ver­bo­ten, ein­ge­schränkt, kri­mi­na­li­siert und ent­schärft wer­den. Selbst Paint­ball gehört schon ver­bo­ten. Die Zukunft ver­spricht wohl gleich so düs­ter zu blei­ben, solange Waf­fen­lob­by­is­ten Ein­fluss auf die Regie­rung neh­men, die selbst von nichts eine Ahnung zu haben schei­nen. Wor­über sich aber noch nie­mand so wirk­lich Gedan­ken gemacht hat, sind die Spät­fol­gen die der über­mä­ßige Kon­sum sol­cher Spiele haben kann. Damit meine ich jetzt nicht den Drang dazu durch die Gegend zu lau­fen und mit der Waffe sei­ner Eltern auf die Leute los­zu­ge­hen, son­dern die moto­ri­schen und geis­ti­gen unzu­läng­lich­kei­ten die den All­tag bestim­men kön­nen. Schön das man sich in den USA dar­über schon Gedan­ken zu machen scheint. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


25 Juni

Ist Dir nicht warm in den Klamotten?

Kategorie: Schwarze Szene13 Kommentare
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Wie außer­ge­wöhn­lich schwarze Klei­dung im Som­mer ist brau­che ich den meis­ten Lesern nicht zu sagen, doch die dras­ti­sche Zunahme von merk­wür­di­gen Fra­gen nimmt pro­por­tio­nal mit der Tem­pe­ra­tur zu. „Ist dir nicht warm in den Kla­mot­ten? — Nein, das liegt an der Sonne.” Stan­dard­flos­kel in die­sen Tagen. Heute war wie­der so einer die­ser hei­ßen Tage und ich war mit kur­zer Hose, mei­nem schlabb­ri­gen Blackfield-Shirt 2008 und ein paar Ran­gers unter­wegs bis ich einen Bekann­ten traf, der mir eben diese Frage stellte. Schön das ich zwi­schen Bekann­ten und Freunde unter­schei­den kann und oben­drein auch noch ver­bal bewaff­net bin. Da mit ihr auch argu­men­ta­tiv gerüs­tet seid und den Unwis­sen­den eine Kerze in ihre Denk­höhle stel­len könnt, habe ich die 3 spe­ku­la­tivs­ten Fra­gen zur Farbe schwarz herausgepickt:

Mit schwarzen Klamotten schwitzt man mehr?

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Mit flüch­ti­gem Blick ist es unlo­gisch im Som­mer schwarze Kla­mot­ten zu tra­gen. Man unter­stellt uns, wir schwar­zen wür­den mehr schwit­zen. Fakt ist, weiße Klei­dung wirft das heiße Son­nen­licht bes­ser zurück als schwarze Klei­dung. Fakt ist aber auch, das weiße Klei­dung das auch mit der Kör­per­ei­ge­nen Hitze macht, schwarze Klei­dung gibt die Kör­per­tem­pe­ra­tur bes­ser ab. Daher hält sich das Tran­spi­ra­ti­ons­ver­hal­ten die Waage, jetzt rein farb­lich. Grö­ße­ren Ein­fluss hat das Mate­rial und der Schnitt. Luf­tige Stoffe aus Baum­wolle oder Lei­nen eige­nen sich gut im Som­mer zu küh­len, so kann der Wind die Haut errei­chen und es ent­steht ein ange­neh­mer Kaminef­fekt.  Syn­the­ti­sche Stoffe sind Schwitz-O-Maten, sie sind nicht atmungs­ak­tiv, wer­den meist zu eng getra­gen und för­dern das Schwit­zen, egal ob schwarz oder weiß. Bei den Bedui­nen links im Bild hat die Klei­dung sogar 2-fache Wir­kung. Die lange und hoch­ge­schlos­sene Klei­dung schützt vor Sand (Sand­sturm), die wei­ten Kut­ten för­dern den Luft­zug inner­halb der Klei­dung und küh­len so bes­ser. Warum die Damen zudem noch ver­schlei­ert sind, brau­che ich wohl nicht zu erklä­ren. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


24 Juni

Aufruf zum Mera Luna Festival 2009

Kategorie: Schwarze Szene6 Kommentare
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Jetzt wo drau­ßen die Sonne scheint ist mir immer nach Fes­ti­vals, denn die sind schließ­lich bei gutem Wet­ter am bes­ten. Wie auf­merk­same Leser mei­nes Blogs (also alle) wis­sen dürf­ten, schleife ich mei­nen mod­ri­gen Kör­per vom 7.8. bis zum 10.8.2009 zum Mera Luna Fes­ti­val in Hil­des­heim. Nach­dem das Kon­zert von Depe­che Mode, für das ich Kar­ten hatte (habe), auf den Februar 2010 (!) ver­legt wurde bin ich doch sehr zuver­sicht­lich, das bis zum ers­ten musi­ka­li­schen Höhe­punkt in die­sem Jahr nichts mehr dazwi­schen kommt.

Ein Zelt habe ich mir bereits besorgt und freund­li­cher­weise wird das ganze auf– und auch wie­der abge­baut. Mög­lich machen das die Jungs von Mein-Zelt-steht-schon, die ich auch schon auf dem Black­field Fes­ti­val 2008 sehr zufrie­den in Anspruch genom­men habe. Obwohl wir nur zu zweit sind, haben wir uns die­ses mal ganz bewusst für ein Drei-Mann-Zelt (57€) ent­schie­den, nicht etwa weil wir dicker gewor­den sind, son­dern damit wir mehr Platz haben. Erfah­rung mit dem Zwei-Mann-Zelt haben gezeigt, das diese Idee viel­leicht gar nicht so abwe­gig ist, denn Gepäck und Kla­mot­ten hat­ten kaum Platz. Den gan­zen Arti­kel lesen… »