Als männlicher Nachwuchs des Jahrgangs 74 bin ich mit LEGO aufgewachsen. Das, meinen lieben Leser, sind kleine bunte Platikbauklötze, die man nach belieben oder einer vorgefertigten Bauanleitung zu Phantasievollen Gebilden zusammenstecken kann. Der Entwicklung sei Dank, gibt es mittlerweile auch Elemente die den Bauwerken mechanisches Leben verleihen können. In meiner Kindheit habe ich immer LEGO mit meiner Schwester gespielt, dazu haben wir dann den ganzen Boden eingenommen. Später dann, als die Interessen meiner Schwester sich in Richtung Jungs verlagerten, habe ich immer noch damit gespielt.
Natürlich mit eindeutig technischem Einfluss, so war mein liebstes Stück ein Bagger, den man durch pneumatische Elemente auch noch steuern konnte und ihm damit Leben einhauchte. Abgelöst wurde dieser Spieltrieb erst wieder durch den Computer 1986 eroberte ein Commodore 128 mein Kinderzimmer. Das LEGO meiner Kindheit schlummert übrigens immer noch gut verpackt in meinem Keller, wer weiß wann man es wieder einmal brauchen kann. Den ganzen Artikel lesen… »



Eine ganze Zeit lang habe ich geboten und mitgefiebert, bis ich eine Ausgabe von Gothic! in den Händen halten durfte. Das Buch von Peter Matzke und Tobias Seeliger das schon im Vorfeld immer wieder als Standardwerk für die deutsch Gothic-Szene angepriesen wurde, sollte nun auch den Weg in mein Bücherregal machen. Die Szene in Deutschland aus der Sicht ihrer Macher heißt es im Untertitel und diese Aussage ist Programm. Das Buch ist Beitrags und Kurzgeschichtenmäßig aufgebaut und liest sich stellenweise wie ein Blog in Papierform.

