23 Mai

Das Buch der Blogger

Kategorie: Vernetzt — Jahrgang 2009

Das Buch der Blogger

Das erste was ich mit dem Titel die­ses Arti­kels in Ver­bin­dung gebracht habe, war schon wie­der ein Buch übers Blog­gen das kei­ner braucht. Bücher über das Blog­gen mit Word­press sind schon mit jeder neuen Ver­sion bei­nahe wie­der über­holt, für Grund­le­gende Weis­hei­ten frage ich Kon­n­a­fu­zius, alles andere lässt sich in unzäh­li­gen Blogs kos­ten­los und aktu­el­ler nachlesen.

Doch halt, was ist das? Ich soll selbst was dafür schrei­ben? Also schrei­ben jetzt im Sinne von Stift benut­zen? In der Tat, wie ich bei Stof­fel gele­sen habe ist Mar­cus Mielke auf die Idee gekom­men, die eigent­lich gar nicht neu ist, denn von so etwas wie einem Tage­buch stammt das Blog­gen ja im eigent­li­chen Sinne ab. Und das hat man bekannt­lich noch Abends am Schreib­tisch geschrie­ben. Und so star­tete der Mar­cus seine Aktion Das Buch der Blog­ger.

Ich hatte nie eins, aber meine Schwes­ter. So ein klei­nes rotes mit einem Schloß drauf. Da meine Schwes­ter 8 Jahre älter ist als ich, erscheint es logisch das ich Flau­sen im Kopf hatte, als meine Schwes­ter ihre Puber­tät aus­lebte. Ich hatte kein ande­res Ziel als zu lesen was meine Schwes­ter da Geheim­nis­voll rein­schreibt. Irgend­wann hatte ich es doch tat­säch­lich geschafft und das Buch geschickt geöff­net. Doch anstatt mich an die­ser Erfah­rung zu berei­chern, wollte ich unbe­dingt die ande­ren Fami­li­en­mit­glie­der daran teil­ha­ben las­sen. „Susanne ist ver­liebt, Susanne ist ver­liebt, Susanne ist ver­liebt…” ich glaube das waren die Worte mit denen ich durch die Woh­nung gerannt bin. Was folgte, hätte Katha­rina Saal­frank wohl zum ein­grei­fen ver­an­lasst. Aber das war einmal.

Jetzt kommt die­ser Mielke daher und lässt ein Buch mit den Inhal­ten von Blog­gern fül­len und das auch noch von den Blog­gern selbst. Eine Seite soll jeder beschrif­ten, mit was auch immer. Dazu ver­schickt er das Buch mit der Post an die Teil­neh­mer, die es dann wie­der­rum an andere Teil­neh­mer wei­ter­schi­cken. Wie das genau funk­tio­niert, könnt ihr beim Mielke direkt nach­le­sen. Obwohl ich davon über­zeugt bin das meine Sau­klaue sowieso nie­mand lesen kann, ist der Reiz einen Teil bei­zu­tra­gen größer.

Ein wenig Wer­bung habe ich gemacht, meine Teil­nahme in Form eines Kom­men­tars habe ich eben­falls schon abge­ge­ben, bleibt noch abzu­war­ten, was dar­aus wird. Einen Pro­mi­nen­ten Platz diese Aktion in Arti­kel zu beglei­ten werde ich noch ein­rich­ten, denn das wird sich sicher­lich eine ganze Weile hin­zie­hen. Ich jeden­falls freu mich :)

11 Kommentare

  1. Hi Robert,
    danke für die Erwäh­nung.
    Beste Grüße
    Marcus

  2. Nette Idee.
    Da werde ich mitmachen. =)

  3. @Marcus: Keine Ursa­che, aber ich tue das selbst­ver­ständ­lich auch, um nicht in ein lee­res Buch schrei­ben zu müssen :)

    @JPanther: Ich bin gespannt auf dei­nen krea­ti­ven Erguss :)

  4. Coole Idee, die­ses Buch. Frag­lich ist aller­dings, ob es auch gele­sen wird — von ein paar Freaks viel­leicht mal abge­se­hen. Klü­ger wäre da viell es als Ebook hin und her zu schicken…

  5. Ich bin mir auch sicher das das Buch in die­ser Form (als PDF oder als Bil­der­ga­le­rie) die größte Ver­brei­tung fin­den wird und das Ori­gi­nale Buch wohl eher einen Lieb­ha­ber fin­den wird.

    P.S.: Ich lese gerade deine 35 Wahr­hei­ten über die Männer…sehr inter­es­sant :D

  6. Nette Idee. So etwas in der Art kenne ich in Brief­form. Da wur­den Blö­cke ver­schickt und jeder konnte eine Seite in vol­ler Aus­le­bung sei­ner gestal­te­ri­schen wie lyri­sche Ergüsse nut­zen. Dass Ding anschlie­ßend wie­der in einen Umschlag stop­fen und wei­ter ver­sen­den. Diente wohl dem Knüp­fen von Kon­tak­ten.
    Auf jeden Fall sollte das »Buch der Blog­ger« vor dem Ver­lo­sen oder Ver­stei­gern digi­ta­li­siert wer­den. Wäre sonst schade, wenn der Inhalt damit im Nie­mands­land versinkt.

  7. Das will ich auch hoffe, oder bes­ser gesagt, davon gehe ich aus. Bleibt nur abzu­war­ten was nun wirk­lich pas­siert nach­dem das Buch so gut wie ein­mal ver­schwun­den schien.

  8. Ich bezwei­fel daß sich soet­was über­haupt gut ver­kauft … dafür ist ein Buch zu weit weg vom Blog.

  9. @Matthias: Da wäre ich mir nicht so sicher. Klar, ein Best­sel­ler wird es nicht wer­den, ich denke aber es könnte seine Nische fin­den und inter­es­sierte begeis­tern. In wie weit ein Blog von einem Buch ent­fernt ist, hängt vom Blog ab, es gibt durch­aus erfolg­rei­che Blogs die auch als Buch durch­ge­hen wür­den und sol­che die man nie als Buch her­aus­brin­gen könnte. Ich denke das hängt von der The­ma­ti­schen Ori­en­tie­rung und Aus­ar­bei­tung ab.

  10. Warum muss den immer alles ver­kaufs­ori­en­tiert sein und Pro­fit brin­gen. Ihr macht es doch mehr weil ihr Spass haben wollt. Dabei sein ist alles.…

  11. @Claudia: Letzt­end­lich ist ja aus dem Buch nichts gewor­den. Ich hätte auch damals bei einer Ver­kaufs­ori­en­tie­rung nie mit­ge­macht mir ging es, wie du schon sagst, um das dabei sein.

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  1. […] ich zu Beginn der Aktion vom Buch der Blog­ger berich­tete, war ich begeis­tert und guter Dinge, das alle etwas schö­nes dazu bei­tra­gen wür­den. Als […]

  2. […] das inter­es­sante Pro­jekt, Blog­gern ein lee­res Buch zu schi­cken um es zu fül­len, hatte ich bereits geschrie­ben. Logisch, da ich dabei sein wollte. Jetzt hat das Buch der Blog­ger seine Reise in Ber­lin begonnen […]