"So kommen Sie hier nicht rein„. 2006 besuchten wir Bekannte meiner Freundin in Berlin, die uns nach einem schönen Abendessen „ihr” Berlin zeigen wollte. So machten wir uns auf, einen entsprechenden Tanzschuppen, dessen Namen ich wohl verdrängt habe zu besuchen. Ich war noch nicht einmal sehr gruftig gekleidet, konnte mir aber wohl die Reaktion des Türstehers wohl denken, als ich das Publikum beim eintreffen vor Ort begutachtete. Eindeutig nicht Alternativ und schon gar nicht schwarz. „So kommen Sie hier nicht rein” waren dann auch die erwartete Aussage, der ich mich beugte, denn wirklich rein wollte ich nicht. „Dann gehen wir eben in so einen Studenten-Schuppen, da kommst du bestimmt rein.”, war dann auch die Antwort unserer Reiseführer. Ich bin kein Student, war nie einer und werde wohl nie einer sein, aber um des Friedens Willen bin ich dann mitgegangen.
Wenn man heute die Ankündigungen der Szenetypischen Veranstaltungen betrachtet, fällt auf, das man immer wieder lesen kann, das Einlass nur mit Szenetypischer Kleidung gestattet ist, von einem Dresscode ist die Rede. Während das bei den Stinopartys1 schon recht schwer sein kann, ist man mit schwarzer Kleidung zu einer Gothic Party fast nie verkehrt, ein bisschen ausgeflippt und bei Bedarf auch kaputt rundet die Sache dann ab. Eigentlich ziemlich simpel. Blaue Jeanshosen und bunte Farbe die nicht von der Szene adaptiert wurden sind Fremdkörper. Den ganzen Artikel lesen… »
- Stino: Abkürzung für Stinknormale, für Menschen die keiner oder nur einer Modetypischen Szene angehören [↩]




