11 April

CSS Naked Day - Fazit

von Robert ForstKategorie: Vernetzt7 Kommentare

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So lang­sam ist es kühl gewor­den und bevor ich mir noch eine faust­di­cke Erkäl­tung zuziehe, lege ich lie­ber wie­der ein Kla­mot­ten an.  Außer­dem kann ich dann auch end­lich wie­der die Tücher von den Spie­geln in unse­rer Woh­nung neh­men. Wer immer noch nicht weiß, warum und wieso und vor allem was pas­siert ist, emp­fehle ich einen Blick in mei­nen ent­spre­chen­den Arti­kel, auf die offi­zi­elle Seite von Dus­tin Diaz oder auf die Seite von Frank Bültge, der mich auf die Idee gebracht hat, mitzumachen.

Irgend­wie war es schon unge­wohnt, die eigene Seite ohne ent­spre­chen­des Lay­out der Öffent­lich­keit zugäng­lich zu machen, so kann das visu­elle nicht vom Inhalt ablen­ken. Die Les­bar­keit hat sich mei­ner Mei­nung stark erhöht, die Funk­tio­na­li­tät jedoch gelit­ten, denn trotz abge­schal­te­tem CSS bevor­zu­gen die ver­schie­de­nen Inter­net­sei­ten eine andere Struk­tur ihre Seite auf­zu­bauen, so ist es mir nicht immer leicht gefal­len auf den ent­spre­chen­den Sei­ten der Teil­neh­mer zu navi­gie­ren.  Mit 1261 Teil­neh­mern sind die Zah­len erst­mal rück­läu­fig, eine wei­tere Stei­ge­rung in den nächs­ten Jah­ren wird wohl nicht mehr zu erwar­ten sein. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


10 April

Gothika 2009

von Robert ForstKategorie: Schwarze Szene1 Kommentar

gothica-logo-messeEnd­lich gibt es mal wie­der ein schwarze Messe. Nicht was ihr jetzt wie­der denkt, Tiere wer­den keine geop­fert, obwohl das eigent­lich nun auch nicht wie­der völ­lig rich­tig ist, denn schließ­lich müs­sen für Leder­kla­mot­ten und Schuh­werk immer noch Tiere her­hal­ten und Tofu-Würstchen schme­cken ein­fach scheiße. Die Gothika 2009, ist eine Mes­ser für die schwarze Gemeinde und steht neben dem Fashion Schlag­wort auch unter den Wol­ken Kunst und Kul­tur, so soll es neben den zahl­rei­chen Mode­schauen auch Work­shops und Buch­le­sun­gen geben, oben­drein haben sich noch zahl­rei­che musi­ka­li­sche Künst­ler angesagt.

An den bei­den Oster­ta­gen (12. und 13. April 2009) geben sich zahl­rei­che Aus­stel­ler, Händ­ler und Künst­ler die Klinke in die Hand. Neben den KRUPPS geben sich auch der Clan of Xymox die Ehre, sowie die Shoo­ting­stars  Jesus on Extasy. Die Work­shops beschrän­ken sich dabei auf Life­style­mä­ßige Trends, wie einen Tanz­work­shop und einen Model-Treff. Von kri­ti­schen Tönen oder gar Vor­trä­gen bezüg­lich bri­san­te­ren The­men oder Auf­klä­rung sind lei­der nicht im Pro­gramm.  Ob sich Ent­täu­schung ein­stellt, liegt wohl an den gestell­ten Erwar­tun­gen. Des­halb sollte man sich im Vor­feld auf der Inter­net­seite infor­mie­ren, sonst gibt es für einige sicher­lich ein böses Erwachen.

Für alle ande­ren gibt es sicher­lich einen auf­re­gen­den und visu­el­len Event, der vom Zeit­punkt, sowie vom Ver­an­stal­tungs­ort sehr gut gewählt ist und so etwas wie das erste Schau­lau­fen für die kom­men­den Fes­ti­vals wer­den kann. Die Inter­net­seite zur Messe prä­sen­tiert sich sehr infor­ma­tiv und inklu­sive einer klei­nen und durch­aus gelun­ge­nen »Was sind Gothics?« Rubrik. Offen­bar legen die Ver­an­stal­ter Wert auf gutes Image, was nicht unbe­dingt nega­tiv sein muss.

Der Ein­tritt zur Messe kos­tet 5€, die Abend­ver­an­stal­tung, auf denen auch die ange­kün­dig­ten Bands zu sehen sind 26€, ein Kombi-Ticket für beide Tage ist für 45€ zu haben. Das ganze fin­det in der Fabrik in Coes­feld statt.

Bevor sich einer fragt, ob der Zeit­punkt die­ses Arti­kels viel­leicht ein biss­chen knapp gewählt ist, sei gesagt: Ja, ich habe schlicht­weg ver­peilt ihn zu ver­öf­fent­li­chen und habe mich eben gewun­dert, warum ich immer noch einen Ent­wurf in mei­nem Backend sehen kann, obwohl ich eigent­lich der Ansicht war auf­ge­räumt zu haben. Aber wie sagt man? Bes­ser spät als nie.

(Bild­quelle: Gothika Messe)

8 April

MyDeutschland = Phantasialand?

von Robert ForstKategorie: Schwarze Szene4 Kommentare

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Die Landeszentrale für politische Bildung ist nicht unbedingt Synonym für spannenden und interessanten Journalismus. Der Eindruck täuscht, denn in seiner Video-Podcast Reihe MyDeutschland, beweist sie das Gegenteil.  Bereits 2008 veröffentlichte die Landeszentrale die 15 teilige Reihe zum Tag der deutschen Einheit, allein dem schlechten Marketing ist es wohl zu verdanken, das die meisten Videos nicht über 1000 Klicks geerntet haben.

Die Serie befasst sich mit den Jugendlichen im Ruhrgebiet und ihren Gedanken zu Deutschland. Wie stolz sind Hip-Hopper auf "Deutschland"? Wie "deutsch" fühlen sich Grufties? Was bedeutet "Heimat" für Black Metal-Fans?

Die befragten jungen Leute sind zwischen 15 und 25 Jahre alt. Sie leben im Ruhrgebiet, machen Musik, vergnügen sich bei Dark Wave-Fashionshows, Live-Rollenspielen, Techno- und Castle-Parties. Einer der Befragten sitzt im Gefängnis, andere sind im Drogenentzug. "Die Lan­des­zen­trale hat sich bewusst für Inter­views in der Jugend­sub­kul­tur ent­schie­den, eini­gen Tei­len die­ser Szene las­tet der Ruf an, poli­tisch extre­mis­tisch und unde­mo­kra­tisch zu sein. Die Aus­sa­gen der jun­gen Leute zu ihrem Lebens­stil, zu ihrer Musik sind radi­kal und pro­vo­kant, die Kom­men­tare zu „Deutsch­land” und zum „Deutsch­sein” hin­ge­gen erstaun­lich demokratisch», sagt Maria Springenberg-Eich, Lei­te­rin der Lan­des­zen­trale. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


6 April

CSS Naked Day - Der Countdown läuft

von Robert ForstKategorie: Vernetzt4 Kommentare

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Wie ich bereits in die­sem Arti­kel ange­kün­digt habe, nehme ich diese Jahr am CSS Naked Day Teil und beraube damit diese Inter­net­seite ihres Designs. Ich mach sie ein­fach mal nackig. Frei nach dem Motto: Gute Inter­net­sei­ten sind auch ohne Design les­bar, soll diese Aktion das Ver­ständ­nis und die Akzep­tanz der Web­stan­dards fördern.

Ein biss­chen Angst habe ich ja schon, schließ­lich geht bei­nahe zeit­gleich ein über­ar­bei­te­tes Design online, das ich gründ­lich über­ar­bei­tet habe. Neben vie­len Ver­bes­se­run­gen am Code des Design fin­den sich auch zahl­rei­che Ände­run­gen am XHTML, sowie eine grund­er­neu­erte Kom­men­tar­funk­tion, die dann auch Fit für die 2.7er Funk­tio­nen ist und eine modi­fi­zierte Sei­ten­leiste. Natür­lich wer­det ihr davon erst­mal nichts mit­be­kom­men, schließ­lich ist Spon­tis ja erst­mal nackig und in vol­ler Pracht ohne Kla­mot­ten zu betrach­ten.  Ich wollte es nur noch­mal erwähnt haben, nicht das sich noch jemand wun­dert und mir eine ent­rüs­tete E-Mail schreibt. Nach­dem der Naked Day dann abge­schlos­sen ist, gehen die neuen Funk­tio­nen an den Start, die zeit­gleich mit mei­ner Initia­tive Vali­des Word­Press ein­her­ge­hen. Daher sind die gra­vie­rends­ten Ände­rung unter der Motor­haube und wer­den vom Otto-Normal-Besucher wohl­mög­lich über­haupt nicht wahr­ge­nom­men.  Es wird also sehr viel neues geben und eine Menge nack­ter Tat­sa­chen Blogs, ich bin mir also sicher, das etwas schief­ge­hen wird, aber was wäre das Leben ohne ein biss­chen Risiko :)

Nach­dem alle Teil­neh­mer lange war­ten musste, ist das Regis­trie­rungs­for­mu­lar jetzt end­lich erreich­bar um die eigene Seite ein­zu­tra­gen. Um sel­ber teil­zu­neh­men, lest euch am Bes­ten den bereits geschrie­be­nen Arti­kel durch, instal­liert das ent­spre­chende Word­Press Plu­gin und zieht euch auch aus, am 9. April 2009!


5 April

Leute die lebten, als seien sie schon Tot

von Robert ForstKategorie: Schwarze Szene18 Kommentare

Eigent­lich ist es doch egal, wel­che Lei­den­schaft man hat, passt diese nicht zum aktu­el­len Zeit­geist der Gesell­schaft erfährt man eine Aus­gren­zung, gerade wenn man seine Mit­men­schen damit gewollt oder unge­wollt kon­fron­tiert. »Meis­tens schauen wir nicht erst und defi­nie­ren dann, wir defi­nie­ren erst und schauen dann.«  Von Kli­schees kann sich nie­mand frei­spre­chen, ich behaupte, das jeder irgend­ein Vor­ur­teil mit sich her­um­schleppt, sei es aus per­sön­li­chen Erfah­run­gen oder nega­ti­ven Erleb­nis­sen. Der Schritt vom Kli­schee zur eige­nen Mei­nung machen sich viele zu leicht. Anstatt sich zu infor­mie­ren über­neh­men sie das Kli­schee, oder sind zu ver­bohrt die per­sön­li­chen Ein­drü­cke zu hinterfragen.

Von den größ­ten Irr­tü­mer über Gothics habe ich ja bereits berich­tet, aber woher stam­men die eigent­lich? Deutsch­land Februar 1989, als die eigent­li­che Gothic-Szene schon ein sin­ken­des Schiff war, wollte die Medien mit Berich­ten über eben diese für Zuschauer sor­gen.  Trau­rig, das Ste­fan Aust, ehe­ma­li­ger Spiegel-Chefredakteur, der für seine groß­ar­tige Recher­che zum Baa­der Mein­hof Kom­plex einige Preise ein­kas­siert hat, sich her­gibt einen sol­chen Schund­be­richt anzu­sa­gen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


4 April

Blogparade: Robert, die dunkle Niete

dunkle-nieteWas lange währt wird end­lich gut, habe ich schon daran gezwei­felt das es mal wie­der eine nicht musi­ka­li­sche Blog­pa­rade gibt, die mich reizt hat Konna seine erste und sehr inter­es­sante Blog­pa­rade ins Leben geru­fen. Gut gemacht Konna. Blog­ger als Sam­mel­kar­ten? Ich weiß nicht, irgend­wie erin­nert mich das an meine Jugend.

Zur WM 1986 hatte ich noch ein Sam­mel­al­bum von Panini, in dem ich die Bil­der aller Fuß­bal­ler ein­kle­ben konnte. Auf dem Schul­hof ent­wi­ckelte sich ein reger Tausch­markt der gerade am Kiosk gekauf­ten Bild­chen. In spek­ta­ku­lä­ren Wett­be­wer­ben haben wir um die Kar­ten gekämpft, Kar­ten­sch­nib­beln war eine Pas­sion. In Zei­ten von Pokémon the Magic: The Gathe­ring gibt es Sam­mel­kar­ten die neben dem Bild des Prot­ago­nis­ten auch noch des Eigen­schaf­ten und Cha­rak­ter­li­chen Merk­male auf­zei­gen. So ähnlich wie beim Quar­tett, nur ohne Autos. Nun möchte Konna, das ich mich selbst auf eine die­ser Kar­ten beschreibe. Dazu hat er eine Vor­lage ins Netz gestellt, die in Größe und Form bei­be­hal­ten wer­den sollte, sonst aber frei gestal­tet wer­den kann. Bis zum 19.04.2009 kannst auch DU mitmachen.

Selbst­ver­ständ­lich mache ich da mit! Aber anstatt irgend­wel­che Weichflöten-Bilder der eige­nen Per­son aus­zu­gra­ben, die mög­lichst neu­tral und nichts-sagend in die Kamera gucken habe ich mich ent­schlos­sen mei­nem inners­ten nach­zu­ge­hen und ein ent­spre­chend Furcht­ein­flö­ßen­des Bild gemacht, dem auf­grund sei­ner Härte bei­nahe die Kamera zum Opfer gefal­len wäre. Irgend­wie doof, das meine Kamera nur 8 MP (Män­ner­punkte) aus­hält, für meine Wenig­keit bräuchte ich min­des­tens 50 MP.


2 April

Kommunikationslosigkeit

von Robert ForstKategorie: Ansichtssache7 Kommentare

verkabelung-002Es ist zum aus der Haut fah­ren. Egal wie man es plant, ein­rich­tet oder sich aus­denkt, irgend­was pas­siert ja immer. Murphy´s Law. Etwa vor 4 Wochen habe ich Über­le­gun­gen ange­stellt, mei­nen Tele­kom Anschluss zu wech­seln, die Enter­tain Masche, da wollte ich dabei sein, schließ­lich gibt es ja jedes Menge Ner­di­ges Zeug, wie die­sen T-Home Media Recei­ver 300, der mit einer Fest­platte aus­ge­rüs­tet ist und auch lau­fende Pro­gramme auf­neh­men und zeit­ver­setzt wie­der­ge­ben kann. Dazu eine schnelle Inter­net­lei­tung und einen Rou­ter, so habe ich mich durch alle For­mu­lare durch­ge­klickt und das Paket bestellt. Schlau wie ich bin sein wollte, habe ich aber gleich nach Abschluss den höher­wer­ti­gen Rou­ter dazu­ge­nom­men, weil die­ser ja neben eini­gen nütz­li­chen USB Schnitt­stel­len auch noch schnel­les WLAN beherrscht.

Es kam natür­lich anders. Irgend­wann bekam ich Post mit Zugangs­da­ten für die ich über­haupt noch keine Geräte beses­sen habe. Dann ruft ein ver­stör­ter T-Com Tech­ni­ker an und fragt mich ob ich die Hard­ware schon hätte, denn er wolle los­le­gen. Das war letz­ten Frei­tag. Als ich dann am Mon­tag die­ser Woche von der Arbeit nach Hause gekom­men bin und gepflegt im Netz chil­len wollte, hat es mich eis­kalt erwischt. Inter­net aus, tot, gestor­ben. Obwohl ich ja mit dem Tod als sol­ches gut umge­hen kann, kommt er in die­sem Fall zu uner­war­tet.  Ein Tritt in die Magen­grube der Kom­mu­ni­ka­tion. Nach­dem ich mich geis­tig über­ge­ben hatte, rea­li­sierte ich das Unglück, der T-Com Tech­ni­ker hatte die Lei­tung bereits umge­stellt und ich hatte noch keine Hard­ware, er konnte hald nicht war­ten irgend­wie.  Sollte kom­men, so ver­sprach man mir an der Kun­den­hot­line, raus­ge­gan­gen wäre es schon das hei­lige Paket

Nach­dem dann ges­tern DHL zu mir nach Hause kam und ich nicht da war, konnte ich mir das Paket mit der Hard­ware heute abho­len, also noch ein Tag Kom­mu­ni­ka­ti­ons­lo­sig­keit. Jetzt bin ich zuhause ange­kom­men und habe natür­lich erst­mal has­tig das Paket auf­ge­ris­sen und voll­kom­men übereilt ver­ka­belt (siehe Bild) nur um ins Netz zu kom­men, die Dusche muss auf mich war­ten. Irgend­wie Krank, ob ich mich mal The­ra­pie­ren las­sen sollte? In Zei­ten der hoch­mo­der­nen Kom­mu­ni­ka­tion, in der die eigene ver­armt wird deut­lich, wie abhän­gig man doch von die­sem Medium ist. Fern­se­hen ist mir egal, Tele­fon eigent­lich auch, aber das Netz?

Für mich ist das Inter­net schon Gebrauchs­ge­gen­stand gewor­den und weit über eine Form der Kom­mu­ni­ka­tion hin­aus. Ich glaube ich sollte anstän­dig reflek­tie­ren, in mich gehen und mich wie­der auf alte Werte besin­nen. Viel­leicht auch mal wie­der ein Buch lesen, oder die Garage auf­räu­men, Duschen müsste ich ja auch noch, geht ja alles auch ohne. Aber erst­mal drü­ber Blog­gen, das muss schon sein :) Schließ­lich bist DU lie­ber Besu­cher sicher­lich besorgt gewe­sen und hast einen Auf­klä­rung verdient.


1 April

Improve Everywhere: Beerdigung am ersten April

von Robert ForstKategorie: Schwarze Szene8 Kommentare

Beerdigung

Schön das der erste April end­lich vor­bei ist, auf­ge­setzte Späße auf Kos­ten ande­rer sollte nicht nur an einem Tag des Jah­res breite Zustim­mung fin­den. Das Team von Improve Ever­y­where ist bekannt für seine sorg­fäl­tig auscho­reo­gra­fier­ten Flashmo­bähn­li­chen Atta­cken auf unschul­dige Pas­san­ten. Mit wit­zi­gen und spek­ta­ku­lä­ren Aktio­nen konn­ten sich die Macher einen fes­ten Platz in mei­nem heiß begehr­ten Feed-Reader ergat­tern. Das eine Beer­di­gung nicht immer im engs­ten Kreis der Fami­lie statt­fin­den muss, ist nicht nur hier ein Begriff. Was aber wenn plötz­lich 30 wild­fremde Men­schen der Beer­di­gung eines guten Freun­des bei­woh­nen? Aus einer lang­wei­li­gen Beer­di­gung ein Ereig­nis machen, das allen Trau­ern­den noch lange im Gedächt­nis blei­ben wird?

In Mexiko wäre das nicht wei­ter schlimm, denn nir­gendwo sonst wird eine Beer­di­gung bun­ter, lau­ter und schril­ler gefei­ert. Aber in der west­lich beein­fluss­ten Rest­welt? Ein durch­aus inter­es­san­ter Ansatz, den sich die 30 Prot­ago­nis­ten aus­ge­dacht haben, auch wenn es sich letzt­end­lich als April­scherz her­aus­ge­stellt hat. Denn es erschien doch zu absurd, eine wild­fremde Beer­di­gung zu stür­men, spä­tes­tens bei den Kame­ras hätte man stut­zig wer­den sol­len. Wer aber einen Blick in die Kom­men­tare wirft stellt schnell fest, das es neben vie­len Anhän­gern auch Kri­ti­ker auf den Plan ruft, die allein die Idee schon wie­der für unmög­lich hal­ten. Es bleibt also ein durch­aus gelun­ge­ner April­scherz mit einer ein­deu­ti­gen Mes­sage, Trauer ist ein Teil unse­res All­tags und muss nicht immer auf die glei­che Weise zele­briert wer­den. Den gan­zen Arti­kel lesen… »