29 März

Die legendärsten musikalischen Kracher der 8Bit Ära

Kategorie: Vernetzt5 Kommentare
Spontis Thema

Ange­sta­chelt durch diverse Bei­träge mit dem Thema 8 Bit Musik, die ich schon vor gerau­mer Zeit bei der Gedan­ken­de­po­nie und bei Nerd­core gele­sen habe, ent­schloss ich mich kur­zer­hand den ver­staub­ten Emu­la­tor für den C64 wie­der zum Lau­fen zu brin­gen. Unwei­ger­lich bin ich auch bei der Musik, den typi­schen 8 Bit Klän­gen hän­gen­ge­blie­ben. Aber was ist das eigentlich?

Als der C64 Com­mo­dore im Januar 1982 sei­nen kur­zen aber hef­ti­gen Höhen­flug star­tete waren Com­pu­ter eher etwas für Wis­sen­schaft­ler und Freaks, doch der C64 sollte auch die deut­schen Kin­der­zim­mer revo­lu­tio­nie­ren.  Revo­lu­tio­när war nicht nur der ganze Com­pu­ter son­dern vor allem der inte­grierte Sound­chip SID 6581 (spä­ter 8580), der dem C64 zur dama­li­gen Zeit unge­ahnte musi­ka­li­sche Fähig­kei­ten ver­lieh. Der ein­fa­che Auf­bau und der hohe Ver­brei­tungs­grad des C64 sorgte zum eine nie dage­we­sene Popu­la­ri­tät unter Hob­by­mu­si­kern und Tüft­lern. Spiele wie Defen­der of the Crown habe ich geliebt und bin schon 1985 auf den Geschmack des Alter­tums gekom­men, beim Tur­nier­rei­ten habe ich aber immer ver­sagt, die Herr­schaft über ganz Eng­land blieb mir ver­sagt. Ich ver­mute, der C64 ist rein musi­ka­lisch so ein Erfolg gewor­den, weil er rein klang­lich dem dama­li­gen Trend zur Syn­t­hie­mu­sik ent­sprach und so wenig Mög­lich­kei­ten hatte Musik zu machen. Die Kom­po­nis­ten muss­ten sich so auf das Wesent­li­che der Musik kon­zen­trie­ren, Melo­die und Harmonie.

Die meis­ten Spiele, die ich geliebt habe konn­ten nicht unbe­dingt mit guter Musik punk­ten, dafür mit gutem Spiel­prin­zip und tol­ler Geschichte. Einige Klas­si­ker aber sind mir vor allem wegen der Musik im Gedächt­nis geblie­ben und sol­len sich hier in einer Top 5 wiederfinden.

#5 — The Last V8

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"Der letzte Welt­krieg vor 7 Jah­ren hat die Zivi­li­sa­tion ver­nich­tet, die Erd­ober­flä­che ist ein radio­ak­ti­ves Schlacht­feld, der nukleare Win­ter nimmt ab. Es ist jetzt das Jahr 2008 und es gab kaum Über­le­bende. Als Wis­sen­schaft­ler hast Du in einem tie­fen Atom­bun­ker an einem gehei­men Mili­tär­pro­jekt gear­bei­tet und über­lebt. Du hat­test genug Zeit an Dei­nem eige­nen Spe­zi­al­pro­jekt zu arbei­ten: The Last V8. ” Ja! Eine nahezu Men­schen­leere Erde? Was für man­che Alb­traum ist, könnte einer mei­ner Wunsch­vor­stel­lun­gen sein, manch­mal jeden­falls. Gespielt habe das Spiel höchs­tens 5mal, gehört 100mal, denn der legen­däre Track von Meis­ter Rob Hub­bard ver­leiht dem Spiel den Kult­sta­tus den es braucht, denn wirk­lich zu schaf­fen war es ja nicht, dazu war es ein­fach viel zu schwer. Wahr­schein­lich war ich auch ein­fach nur zu unge­schickt oder zu unge­dul­dig, frü­her habe ich immer gesagt, daß das Spiel feh­ler­haft war oder der Joy­stick nicht funk­tio­nierte wenn ich mal wie­der von der Strasse abge­kom­men bin. Die Story ist auf jeden Fall sehr gelun­gen und bestimmt an die frü­hen Mad Max Filme ange­lehnt, was ihm einen zusätz­li­chen Reiz beschert, denn das war ein ganz beson­de­rer Film mit Mel Gib­son als er noch jung und kna­ckig war :)

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28 März

Ich habe Maureen Connolly überlebt!

Kategorie: Vernetzt2 Kommentare
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Dead at your Age

Der Tag ist geret­tet. Von jetzt an kann es ja nur noch berg­auf gehen. Die Tal­sohle ist durch­schrit­ten und der Auf­stieg scheint mühe­los. Ich habe Mau­reen Con­nolly über­lebt, bin älter gewor­den, gereift und befinde mich in der Blüte mei­nes Seins. Woher ich das weiß?

Am Hori­zont der unnüt­zen Inter­net­sei­ten ist mir ein neuer Stern erschie­nen, denn auf Dead at your Age kann man nach der Ein­gabe sei­nes Geburts­da­tums in Erfah­rung brin­gen, wen man bereits über­lebt hat, wer also kurz bevor du dein jet­zi­ges Alter erreicht hast, gestor­ben ist. Immer­hin bie­tet die Seite dann auch noch zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen, wie die letz­ten Worte gro­ßer Per­sön­lich­kei­ten, Lie­der des Todes und natür­li­che die obli­ga­to­ri­schen Google Ange­bote zum Thema. Was mir das bringt?

Das bringt sowas von rein gar nicht, das es schon wie­der so absurd ist, das ich daür­ber schrei­ben möchte. Nen­nen wir es Impul­siv­blog­gen, ein­fach so aus dem Bauch her­aus. Außer­dem ist das Thema der Tod, also Grund genug für mich alten Gru­fie der Sache auf den Grund zu gehen, schließ­lich muss ich ja von Zeit zu Zeit wenigs­tens ein Kli­schee erfül­len, sonst zweifle ich noch an mei­ner Glaub­wür­dig­keit.
In Zei­ten von qua­li­ta­ti­ven Blog­gen gilt es wie­der ein­mal die Balance zu fin­den zwi­schen dem ver­mit­teln von Infor­ma­tio­nen (oder even­tu­ell Wis­sen) und der Unter­hal­tung. Edu­tain­ment könnte man dazu sagen und das wurde bestimmt auch so schon mal gesagt. Aber das würde zu Weit gehen, den Wis­sen­lü­cken müs­sen erst ent­ste­hen, bevor man sie fül­len kann. Auch blöd. Mehr­wert? Das Album von Anne ClarkThe smal­lest Acts of Kind­ness (2008) das heute mor­gen in mei­nem Brief­kas­ten steckte, ist sehr gelun­gen, obwohl sehr melo­disch und klingt sehr ent­wi­ckelt, passt aber prima zu die­sem Ein­trag. Die Sin­gle Aus­kopp­lung Moon, kann ich nur emp­feh­len, passt auch prima zu die­sem Ein­trag und wer­tet die­sen von gefühl­ten 0 auf 100% auf. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


27 März

SO36 - 30 Jahre ohne Mauer sind genug!

Kategorie: Schwarze Szene1 Kommentar
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SO36 Berlin

Geschichts­träch­ti­ger Boden die­ses SO36. Als eines der Kno­ten­punkte der deut­schen Punk und New Wave Szene erlangte der nach dem Ber­li­ner Post­be­zirk benannte Ver­an­stal­tungs­ort zu inter­na­tio­na­lem Ruhm. Eigent­lich jede Band, die zu die­ser Zeit etwas zu sagen haben wollte, konnte nicht vor­bei.  Als Ver­an­stal­tungs­ort nahm das SO36 am 13. August 1978 mit einem zwei­tä­gi­gen Mau­er­b­au­fes­ti­val ((Zum iro­ni­schen Geden­ken an den Bau der Ber­li­ner Mauer am 13. August 1961) sei­nen Betrieb auf, bei dem unter ande­rem Male, S.Y.P.H., DIN-A-Testbild, PVC und Mit­tags­pause auf­spiel­ten. Nach zahl­rei­chen Besit­zer­wech­seln und einer 3 jäh­ri­gen Haus­be­set­zung wurde das SO36 1987 von der Poli­zei geräumt. Erst 1990 wurde der Laden reno­viert und hat sich bis heute zu einem Zen­trum der Ber­li­ner Kul­tur­szene ent­wi­ckelt, in dem immer wie­der neue musi­ka­li­sche Strö­mun­gen ihre Geburts­stunde fei­ern. Der Film So war das SO 36 spie­gelt das Bild der Zeit von 1979 bis 1984 wohl am besten.

Jetzt, wo das SO36 erwach­sen gewor­den ist, soll es geschlos­sen wer­den. Nach über 30 Jah­ren geht den Nach­barn nun der Lärm auf den Geist, eine Auf­lage zu Lärm­re­du­zie­rung der Stadt Ber­lin erfor­dert einen tie­fen Griff in den Geld­beu­tel, den sich die Betrei­ber nicht leis­ten kön­nen. Schall­schutz­mauer kos­ten Geld und sol­len daher durch einen Spen­den­auf­ruf SO36 bald ohne SO36? zusam­men­ge­tra­gen wer­den um den alt­ehr­wür­di­gen Ver­an­stal­tungs­ort vor der Schlie­ßung zu bewah­ren. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


25 März

Release the Bats - 20 mal Gothic Musik?

Kategorie: Dunkle Klänge9 Kommentare
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Defi­niert sich Gothic Musik nur über die 80er? Eine Frage, der auch Luke Lewis, Jour­na­list und Blog­ger des eng­li­schen Musik­ma­ga­zins NME nach­geht. Gibt man bei last.fm den Such­be­griff Goth ein, so gibt es eine Liste der übli­chen Ver­däch­ti­gen, Sis­ters of Mercy, Bau­haus, Sioux­sie & The Bans­hees und die Fields of the Nephilim. Dabei ist das alle Musik, die ein­mal war und nicht mehr ist. 80s Goth meint Lewis ganz treffend.

Ganz unrecht hat er ja nicht, die ers­ten Musi­k­er­geb­nisse, die man unter dem Begriff Goth fin­det sind eine musi­ka­li­sche Zeit­reise in die frü­hen 80er. Natür­lich ist das eine ein­sei­tige Ansicht, denn last.fm stellt die Popu­lärs­ten Titel dar und defi­niert nicht eine Musik­rich­tung. Was also Goth ist, ent­schei­den die User. Daher wun­dert es nicht das neue, aktu­elle und der Idee Goth gerecht wer­dende Lie­der eher aus­ge­blen­det erschei­nen. Dazu kommt, das der Begriff als sol­ches alt­ba­cken ist und durch viele neue Musik­rich­tun­gen ergänzt wurde, Gothic ist mehr ein Ober­be­griff als eine eigen­stän­dige Musik­rich­tung geworden.

Lewis hat sich also hin­ge­setzt und seine Defi­ni­tion der 20 größ­ten Goth­tracks zusam­men­ge­stellt, die sei­ner Ansicht nach die Vision und die Idee hin­ter dem Begriff Gothic bes­ser reprä­sen­tie­ren. Release the Bats — It’s The 20 Grea­test Goth Tracks ist aber den­noch nur eine, mei­ner Mei­nung nach, eigene Sicht auf die Dinge des Luke Lewis. Ob Mari­lyn Man­son wirk­lich den Goth von heute reprä­sen­tiert, lasse ich mal dahin gestellt. Seine Aus­wahl ist sicher­lich keine schlechte und offen­barte auch für mich einige neue Stü­cke, doch ob sie das zeigt was hin­ter Gothic steckt? Gothic ist ein Begriff der 80er, es ist also mehr als legi­tim, das er sich durch Musik der 80er defi­niert, denn selbst Lewis Top 20 kommt nicht ganz ohne die Klas­si­ker aus. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


24 März

Pflaster für Dunkelhäutige - Reloaded

Kategorie: Ansichtssache6 Kommentare
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brown-fingers

Im Dezem­ber des ver­gan­ge­nen Jah­res 2008 berich­tete ich in mei­nem Blo­g­ar­ti­kel Fund­sa­che: Pflas­ter für Dun­kel­häu­tige über die unglaub­li­che und unmög­li­che Ver­pa­ckung eines Pflas­ters für Dun­kel­häu­tige Men­schen. Kurz dar­auf hat sich Tears in sei­nem Bei­trag Poli­ti­cal Cor­rect­ness aus­führ­lich Gedan­ken zur rich­ti­gen Begriff­lich­keit gemacht, denn Dun­kel­häu­tige oder Schwarze, irgend­wie hat man das Gefühl, es klingt immer irgend­wie falsch. Am 5. März die­ses Jah­res fand sich dann ein neuer Kom­men­tar unter die­sem Bei­trag, in dem eine Bea­trice Pfis­ter doch tat­säch­lich behaup­tete, sie sei die Erfin­dern des beschrie­be­nen Pflas­ters zu sein und habe mit dem Ver­pa­ckungs­de­sign des Her­stel­lers nichts zu tun. Ein nicht funk­tio­nie­rende Link stärk­ten in mir die Annahme, das die­ses Kom­men­tar nicht der Wahr­heit entspricht.

So habe ich eine Weile recher­chiert und nach­ge­forscht. Offen­bar han­delte es sich bei der Ein­gabe der Home­page von Bea­trice um einen Tipp­feh­ler, denn in der Tat betreibt sie eine ent­spre­chende Web­seite, auf dem sie eben die­ses Pflas­ter auf eine ganz andere Weise bewirbt.  Nach­dem ich ihr eine per­sön­li­che E-Mail geschrie­bene habe, auf die ich auch prompt Ant­wort bekam war ich von der Echt­heit ihrer Aus­sage überzeugt.

In der fol­gen­den und inter­es­san­ten Dis­kus­sion erläu­tert sie ihre Ziele und die Idee hin­ter dem Pflas­ter genauer, es wird jedoch auch deut­lich wie nega­tiv sich diese Ver­pa­ckung auf ihr Image aus­ge­wirkt hat und wie geschä­digt sie sich dadurch fühlt.  Ihre eigent­li­che Ziel­gruppe, die 8 Mil­lio­nen euro­päi­schen Schwar­zen (und damit ist dies­mal die Haut­farbe gemeint), haben sich ent­spre­chend dafür bedankt. Auf der Suche nach einem geeig­ne­ten Her­stel­ler für ihre Idee befand man bei Hansa­plast, ihre Idee hätte keine Markt, so das sie dann bei Chemo­plast gelan­det ist, der das Ver­pa­ckungs­de­sign ohne ihr Wis­sen änderte und für ent­spre­chen­des Desas­ter sorgte.  Das die allein­er­zie­hende Mut­ter von die­sem Vor­ge­hen nicht begeis­tert war, brau­che ich wohl nie­man­dem näher zu erläutern.

Ich finde, Bea­trice Pfis­ter hat gezeigt, das sie den offe­nen Dia­log sucht und zumin­des­tens mich von ihrem Pro­dukt über­zeugt, auch wenn ich die fal­sche Haut­farbe habe. Wie­viel Herz hin­ter die­ser Idee steckt wird in der Emo­tio­na­li­tät ihrer Bei­träge deut­lich. Wie schwer man es heut­zu­tage hat, eine gute Idee an seine Ziel­gruppe zu brin­gen, kann ich wohl nicht nach­voll­zie­hen, zumal das ganze auch eine exis­ten­zi­elle Grund­lage bie­ten soll. Bea­trice steu­ert nun ent­ge­gen und bie­tet die Pflas­ter selbst zum Ver­kauf an und wagt damit einen neuen Anfang den ange­schla­ge­nen Ruf ihrer Idee wie­der in Ord­nung zu brin­gen. Einen ent­spre­chen­den objek­ti­ven Blo­g­ar­ti­kel bin ich ihr schul­dig, das sie irgend­wann mit ihrer Idee Erfolg haben wird, davon bin ich überzeugt.


23 März

Blogparade: Welche Programme dürfen nicht fehlen?

Spontis Thema

blogparadeGleich nach­dem ich ein Stöck­chen an den Kopf bekom­men habe, wurde ich auf eine Blog­pa­rade bei cabezudo.de auf­merk­sam, bei der es nicht um Musik geht, der aber ein gewis­ser Blog­bo­nus vor­aus­eilt, denn ich lese ihren Blog sehr gerne und Ulri­kes erste Parade Wel­che Pro­gramme dür­fen nicht feh­len? hat ein­fach die ent­spre­chende Teil­nahme verdient.

Ich ver­su­che immer ein teu­res Pro­gramm durch eine ent­spre­chende Alter­na­tive zu erset­zen, bin aber auch nicht abge­neigt für ein gutes Pro­gramm das ent­spre­chende Geld zu bezah­len, es sei denn es han­delt sich um über­teu­erte Lizenz­pa­kete vie­ler gro­ßer Her­stel­ler, dann ver­zichte ich lie­ber und schlage mich mit Ural­t­ver­sio­nen herum. Ich habe eine kleine Zusam­men­stel­lung ähnlich Ulri­kes Vor­lage gezau­bert um neben nütz­li­chen Pro­gram­men auch mei­ner Mei­nung über die Ver­wen­dung ande­rer Pro­gramme eine Platt­form zu ver­schaf­fen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »