29 März

Die legendärsten musikalischen Kracher der 8Bit Ära

Kategorie: Vernetzt5 Kommentare

Ange­sta­chelt durch diverse Bei­träge mit dem Thema 8 Bit Musik, die ich schon vor gerau­mer Zeit bei der Gedan­ken­de­po­nie und bei Nerd­core gele­sen habe, ent­schloss ich mich kur­zer­hand den ver­staub­ten Emu­la­tor für den C64 wie­der zum Lau­fen zu brin­gen. Unwei­ger­lich bin ich auch bei der Musik, den typi­schen 8 Bit Klän­gen hän­gen­ge­blie­ben. Aber was ist das eigentlich?

Als der C64 Com­mo­dore im Januar 1982 sei­nen kur­zen aber hef­ti­gen Höhen­flug star­tete waren Com­pu­ter eher etwas für Wis­sen­schaft­ler und Freaks, doch der C64 sollte auch die deut­schen Kin­der­zim­mer revo­lu­tio­nie­ren.  Revo­lu­tio­när war nicht nur der ganze Com­pu­ter son­dern vor allem der inte­grierte Sound­chip SID 6581 (spä­ter 8580), der dem C64 zur dama­li­gen Zeit unge­ahnte musi­ka­li­sche Fähig­kei­ten ver­lieh. Der ein­fa­che Auf­bau und der hohe Ver­brei­tungs­grad des C64 sorgte zum eine nie dage­we­sene Popu­la­ri­tät unter Hob­by­mu­si­kern und Tüft­lern. Spiele wie Defen­der of the Crown habe ich geliebt und bin schon 1985 auf den Geschmack des Alter­tums gekom­men, beim Tur­nier­rei­ten habe ich aber immer ver­sagt, die Herr­schaft über ganz Eng­land blieb mir ver­sagt. Ich ver­mute, der C64 ist rein musi­ka­lisch so ein Erfolg gewor­den, weil er rein klang­lich dem dama­li­gen Trend zur Syn­t­hie­mu­sik ent­sprach und so wenig Mög­lich­kei­ten hatte Musik zu machen. Die Kom­po­nis­ten muss­ten sich so auf das Wesent­li­che der Musik kon­zen­trie­ren, Melo­die und Harmonie.

Die meis­ten Spiele, die ich geliebt habe konn­ten nicht unbe­dingt mit guter Musik punk­ten, dafür mit gutem Spiel­prin­zip und tol­ler Geschichte. Einige Klas­si­ker aber sind mir vor allem wegen der Musik im Gedächt­nis geblie­ben und sol­len sich hier in einer Top 5 wiederfinden.

#5 — The Last V8

last_v8_cover»Der letzte Welt­krieg vor 7 Jah­ren hat die Zivi­li­sa­tion ver­nich­tet, die Erd­ober­flä­che ist ein radio­ak­ti­ves Schlacht­feld, der nukleare Win­ter nimmt ab. Es ist jetzt das Jahr 2008 und es gab kaum Über­le­bende. Als Wis­sen­schaft­ler hast Du in einem tie­fen Atom­bun­ker an einem gehei­men Mili­tär­pro­jekt gear­bei­tet und über­lebt. Du hat­test genug Zeit an Dei­nem eige­nen Spe­zi­al­pro­jekt zu arbei­ten: The Last V8. « Ja! Eine nahezu Men­schen­leere Erde? Was für man­che Alb­traum ist, könnte einer mei­ner Wunsch­vor­stel­lun­gen sein, manch­mal jeden­falls. Gespielt habe das Spiel höchs­tens 5mal, gehört 100mal, denn der legen­däre Track von Meis­ter Rob Hub­bard ver­leiht dem Spiel den Kult­sta­tus den es braucht, denn wirk­lich zu schaf­fen war es ja nicht, dazu war es ein­fach viel zu schwer. Wahr­schein­lich war ich auch ein­fach nur zu unge­schickt oder zu unge­dul­dig, frü­her habe ich immer gesagt, daß das Spiel feh­ler­haft war oder der Joy­stick nicht funk­tio­nierte wenn ich mal wie­der von der Strasse abge­kom­men bin. Die Story ist auf jeden Fall sehr gelun­gen und bestimmt an die frü­hen Mad Max Filme ange­lehnt, was ihm einen zusätz­li­chen Reiz beschert, denn das war ein ganz beson­de­rer Film mit Mel Gib­son als er noch jung und kna­ckig war :)

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28 März

Ich habe Maureen Connolly überlebt!

Kategorie: Vernetzt2 Kommentare

Dead at your Age

Der Tag ist geret­tet. Von jetzt an kann es ja nur noch berg­auf gehen. Die Tal­sohle ist durch­schrit­ten und der Auf­stieg scheint mühe­los. Ich habe Mau­reen Con­nolly über­lebt, bin älter gewor­den, gereift und befinde mich in der Blüte mei­nes Seins. Woher ich das weiß?

Am Hori­zont der unnüt­zen Inter­net­sei­ten ist mir ein neuer Stern erschie­nen, denn auf Dead at your Age kann man nach der Ein­gabe sei­nes Geburts­da­tums in Erfah­rung brin­gen, wen man bereits über­lebt hat, wer also kurz bevor du dein jet­zi­ges Alter erreicht hast, gestor­ben ist. Immer­hin bie­tet die Seite dann auch noch zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen, wie die letz­ten Worte gro­ßer Per­sön­lich­kei­ten, Lie­der des Todes und natür­li­che die obli­ga­to­ri­schen Google Ange­bote zum Thema. Was mir das bringt?

Das bringt sowas von rein gar nicht, das es schon wie­der so absurd ist, das ich daür­ber schrei­ben möchte. Nen­nen wir es Impul­siv­blog­gen, ein­fach so aus dem Bauch her­aus. Außer­dem ist das Thema der Tod, also Grund genug für mich alten Gru­fie der Sache auf den Grund zu gehen, schließ­lich muss ich ja von Zeit zu Zeit wenigs­tens ein Kli­schee erfül­len, sonst zweifle ich noch an mei­ner Glaub­wür­dig­keit.
In Zei­ten von qua­li­ta­ti­ven Blog­gen gilt es wie­der ein­mal die Balance zu fin­den zwi­schen dem ver­mit­teln von Infor­ma­tio­nen (oder even­tu­ell Wis­sen) und der Unter­hal­tung. Edu­tain­ment könnte man dazu sagen und das wurde bestimmt auch so schon mal gesagt. Aber das würde zu Weit gehen, den Wis­sen­lü­cken müs­sen erst ent­ste­hen, bevor man sie fül­len kann. Auch blöd. Mehr­wert? Das Album von Anne ClarkThe smal­lest Acts of Kind­ness (2008) das heute mor­gen in mei­nem Brief­kas­ten steckte, ist sehr gelun­gen, obwohl sehr melo­disch und klingt sehr ent­wi­ckelt, passt aber prima zu die­sem Ein­trag. Die Sin­gle Aus­kopp­lung Moon, kann ich nur emp­feh­len, passt auch prima zu die­sem Ein­trag und wer­tet die­sen von gefühl­ten 0 auf 100% auf. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


27 März

SO36 - 30 Jahre ohne Mauer sind genug!

Kategorie: Schwarze Szene1 Kommentar

SO36 Berlin

Geschichts­träch­ti­ger Boden die­ses SO36. Als eines der Kno­ten­punkte der deut­schen Punk und New Wave Szene erlangte der nach dem Ber­li­ner Post­be­zirk benannte Ver­an­stal­tungs­ort zu inter­na­tio­na­lem Ruhm. Eigent­lich jede Band, die zu die­ser Zeit etwas zu sagen haben wollte, konnte nicht vor­bei.  Als Ver­an­stal­tungs­ort nahm das SO36 am 13. August 1978 mit einem zwei­tä­gi­gen Mau­er­b­au­fes­ti­val ((Zum iro­ni­schen Geden­ken an den Bau der Ber­li­ner Mauer am 13. August 1961) sei­nen Betrieb auf, bei dem unter ande­rem Male, S.Y.P.H., DIN-A-Testbild, PVC und Mit­tags­pause auf­spiel­ten. Nach zahl­rei­chen Besit­zer­wech­seln und einer 3 jäh­ri­gen Haus­be­set­zung wurde das SO36 1987 von der Poli­zei geräumt. Erst 1990 wurde der Laden reno­viert und hat sich bis heute zu einem Zen­trum der Ber­li­ner Kul­tur­szene ent­wi­ckelt, in dem immer wie­der neue musi­ka­li­sche Strö­mun­gen ihre Geburts­stunde fei­ern. Der Film So war das SO 36 spie­gelt das Bild der Zeit von 1979 bis 1984 wohl am besten.

Jetzt, wo das SO36 erwach­sen gewor­den ist, soll es geschlos­sen wer­den. Nach über 30 Jah­ren geht den Nach­barn nun der Lärm auf den Geist, eine Auf­lage zu Lärm­re­du­zie­rung der Stadt Ber­lin erfor­dert einen tie­fen Griff in den Geld­beu­tel, den sich die Betrei­ber nicht leis­ten kön­nen. Schall­schutz­mauer kos­ten Geld und sol­len daher durch einen Spen­den­auf­ruf SO36 bald ohne SO36? zusam­men­ge­tra­gen wer­den um den alt­ehr­wür­di­gen Ver­an­stal­tungs­ort vor der Schlie­ßung zu bewah­ren. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


25 März

Release the Bats - 20 mal Gothic Musik?

Kategorie: Dunkle Klänge9 Kommentare

Defi­niert sich Gothic Musik nur über die 80er? Eine Frage, der auch Luke Lewis, Jour­na­list und Blog­ger des eng­li­schen Musik­ma­ga­zins NME nach­geht. Gibt man bei last.fm den Such­be­griff Goth ein, so gibt es eine Liste der übli­chen Ver­däch­ti­gen, Sis­ters of Mercy, Bau­haus, Sioux­sie & The Bans­hees und die Fields of the Nephilim. Dabei ist das alle Musik, die ein­mal war und nicht mehr ist. 80s Goth meint Lewis ganz treffend.

Ganz unrecht hat er ja nicht, die ers­ten Musi­k­er­geb­nisse, die man unter dem Begriff Goth fin­det sind eine musi­ka­li­sche Zeit­reise in die frü­hen 80er. Natür­lich ist das eine ein­sei­tige Ansicht, denn last.fm stellt die Popu­lärs­ten Titel dar und defi­niert nicht eine Musik­rich­tung. Was also Goth ist, ent­schei­den die User. Daher wun­dert es nicht das neue, aktu­elle und der Idee Goth gerecht wer­dende Lie­der eher aus­ge­blen­det erschei­nen. Dazu kommt, das der Begriff als sol­ches alt­ba­cken ist und durch viele neue Musik­rich­tun­gen ergänzt wurde, Gothic ist mehr ein Ober­be­griff als eine eigen­stän­dige Musik­rich­tung geworden.

Lewis hat sich also hin­ge­setzt und seine Defi­ni­tion der 20 größ­ten Goth­tracks zusam­men­ge­stellt, die sei­ner Ansicht nach die Vision und die Idee hin­ter dem Begriff Gothic bes­ser reprä­sen­tie­ren. Release the Bats — It’s The 20 Grea­test Goth Tracks ist aber den­noch nur eine, mei­ner Mei­nung nach, eigene Sicht auf die Dinge des Luke Lewis. Ob Mari­lyn Man­son wirk­lich den Goth von heute reprä­sen­tiert, lasse ich mal dahin gestellt. Seine Aus­wahl ist sicher­lich keine schlechte und offen­barte auch für mich einige neue Stü­cke, doch ob sie das zeigt was hin­ter Gothic steckt? Gothic ist ein Begriff der 80er, es ist also mehr als legi­tim, das er sich durch Musik der 80er defi­niert, denn selbst Lewis Top 20 kommt nicht ganz ohne die Klas­si­ker aus. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


24 März

Pflaster für Dunkelhäutige - Reloaded

Kategorie: Ansichtssache7 Kommentare

brown-fingersIm Dezem­ber des ver­gan­ge­nen Jah­res 2008 berich­tete ich in mei­nem Blo­g­ar­ti­kel Fund­sa­che: Pflas­ter für Dun­kel­häu­tige über die unglaub­li­che und unmög­li­che Ver­pa­ckung eines Pflas­ters für Dun­kel­häu­tige Men­schen. Kurz dar­auf hat sich Tho­mas aus­führ­lich Gedan­ken zur rich­ti­gen Begriff­lich­keit gemacht, denn Dun­kel­häu­tige oder Schwarze, irgend­wie hat man das Gefühl, es klingt immer irgend­wie falsch. Am 5. März die­ses Jah­res fand sich dann ein neuer Kom­men­tar unter die­sem Bei­trag, in dem eine Bea­trice Pfis­ter doch tat­säch­lich behaup­tete, sie sei die Erfin­dern des beschrie­be­nen Pflas­ters zu sein und habe mit dem Ver­pa­ckungs­de­sign des Her­stel­lers nichts zu tun. Ein nicht funk­tio­nie­rende Link stärk­ten in mir die Annahme, das die­ses Kom­men­tar nicht der Wahr­heit entspricht.

So habe ich eine Weile recher­chiert und nach­ge­forscht. Offen­bar han­delte es sich bei der Ein­gabe der Home­page von Bea­trice um einen Tipp­feh­ler, denn in der Tat betreibt sie eine ent­spre­chende Web­seite, auf dem sie eben die­ses Pflas­ter auf eine ganz andere Weise bewirbt. Nach­dem ich ihr eine per­sön­li­che E-Mail geschrie­bene habe, auf die ich auch prompt Ant­wort bekam war ich von der Echt­heit ihrer Aus­sage überzeugt.

In der fol­gen­den und inter­es­san­ten Dis­kus­sion im ursprüng­li­chen Bei­trag, erläu­tert sie ihre Ziele und die Idee hin­ter dem Pflas­ter genauer, es wird deut­lich wie nega­tiv sich diese Ver­pa­ckung auf ihr Image aus­ge­wirkt hat und wie geschä­digt sie sich dadurch fühlt. Ihre eigent­li­che Ziel­gruppe, die 8 Mil­lio­nen euro­päi­schen Schwar­zen (und damit ist dies­mal die Haut­farbe gemeint), haben sich ent­spre­chend dafür bedankt. Auf der Suche nach einem geeig­ne­ten Her­stel­ler für ihre Idee befand man bei Hansa­plast, ihre Idee hätte keine Markt, so das sie dann bei Chemo­plast gelan­det ist, der das Ver­pa­ckungs­de­sign ohne ihr Wis­sen änderte und für ent­spre­chen­des Desas­ter sorgte. Das die allein­er­zie­hende Mut­ter von die­sem Vor­ge­hen nicht begeis­tert war, brau­che ich wohl nie­man­dem näher zu erläutern.

Ich habe die Idee und das Patent, Chemo­plast ist ein Ver­trieb und fand die Idee gut, net­ter­weise pro­du­zierte er auf seine Kos­ten die ers­ten Stück. (nach 5 J. Suche end­lich jen­mand der den Mut hatte.) Dann die schlechte Ver­pa­ckung. Ich konnte eine andere Packung mini­mal — mit bejeal-LOGO mit­be­ein­flus­sen. Ich bat ihn immer wie­der instän­dig diese dis­kri­mi­nie­rende Ver­pa­ckung samt Wort­laut nicht zu dru­cken, spä­ter dann, nicht zu ver­kau­fen. Er wei­gerte sich. Ich glaube er bekam paar »böse« Briefe von paar Leu­ten. Jetzt hat er auf sei­ner Home­page eine Packung (gezeich­nete Hand m. Pfl.) ent­wor­fen ohne !! Absprache.
Diese »neue« Packung ver­kauft er ohne das ich davon etwas erfuhr (sowie lose Pflas­ter an Groß­ab­neh­mer). Frech meinte er beim letz­ten Tele­fo­nat das er »seine « und Ich »meine« ver­kaufe. Aller­dings gab ich bei Inter­view­tex­ten und kos­ten­freie Anzei­gen und mei­nen Kon­tak­ten ihn als Bezugs­adresse an. Klar, hatte ja keine andere Wahl. Wie mich alles quält zeigt sich an schlaf­loen Näch­ten, heute schlief ich um halb 5 ein. Ich bin allein­er­zie­hende Mut­ter und habe viel Geld für Patente inves­tiert, anfal­lende Gebühen,Musterpackungen ver­sen­den, Rei­sen ect. Ich wäre froh es fin­det sich jemand ver­trauen– und ver­ant­wor­tungs­be­wuß­tes die­ses Pflas­ter nicht zu ver­ram­schen und seriös zu pro­du­zie­ren. Chemo­plast hat super Kon­takte wg.seiner lang­jäh­ri­gen Erfah­rung und Mes­se­prä­senz inter­na­tio­nal. Diese Pflas­ter wer­den TÜV geprüft und in China (lei­der, aber alle las­sen dort ihre Pflas­ter pro­du­zie­ren!) hergestellt.

Ich finde, Bea­trice Pfis­ter hat gezeigt, das sie den offe­nen Dia­log sucht und zu min­des­tens mich von ihrem Pro­dukt über­zeugt, auch wenn ich die fal­sche Haut­farbe habe. Wie­viel Herz hin­ter die­ser Idee steckt wird in der Emo­tio­na­li­tät ihrer Bei­träge deut­lich. Wie schwer man es heut­zu­tage hat, eine gute Idee an seine Ziel­gruppe zu brin­gen, kann ich wohl nicht nach­voll­zie­hen, zumal das ganze auch eine exis­ten­zi­elle Grund­lage bie­ten soll. Bea­trice steu­ert nun ent­ge­gen und bie­tet die Pflas­ter selbst zum Ver­kauf an und wagt damit einen neuen Anfang den ange­schla­ge­nen Ruf ihrer Idee wie­der in Ord­nung zu brin­gen. Einen ent­spre­chen­den objek­ti­ven Blo­g­ar­ti­kel bin ich ihr schul­dig, das sie irgend­wann mit ihrer Idee Erfolg haben wird, davon bin ich überzeugt.

Inzwi­schen hat die Firma Chemo­plast (die nun unter dem neuen Namen WUND­med agiert) das Packungs­de­sign wie­der ver­än­dert, wohl­mög­lich, um sich aus der Schuss­li­nie der Dis­kus­sio­nen zu nehmen.


23 März

Blogparade: Welche Programme dürfen nicht fehlen?

blogparadeGleich nach­dem ich ein Stöck­chen an den Kopf bekom­men habe, wurde ich auf eine Blog­pa­rade bei cabezudo.de auf­merk­sam, bei der es nicht um Musik geht, der aber ein gewis­ser Blog­bo­nus vor­aus­eilt, denn ich lese ihren Blog sehr gerne und Ulri­kes erste Parade Wel­che Pro­gramme dür­fen nicht feh­len? hat ein­fach die ent­spre­chende Teil­nahme verdient.

Ich ver­su­che immer ein teu­res Pro­gramm durch eine ent­spre­chende Alter­na­tive zu erset­zen, bin aber auch nicht abge­neigt für ein gutes Pro­gramm das ent­spre­chende Geld zu bezah­len, es sei denn es han­delt sich um über­teu­erte Lizenz­pa­kete vie­ler gro­ßer Her­stel­ler, dann ver­zichte ich lie­ber und schlage mich mit Ural­t­ver­sio­nen herum. Ich habe eine kleine Zusam­men­stel­lung ähnlich Ulri­kes Vor­lage gezau­bert um neben nütz­li­chen Pro­gram­men auch mei­ner Mei­nung über die Ver­wen­dung ande­rer Pro­gramme eine Platt­form zu ver­schaf­fen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


22 März

Menschen Hautnah - Schwarzes Glück

Menschen Hautnah

Eine sehr inter­es­sante Pro­gram­man­kün­di­gung ereilte mich im Anschluss an die Tages­schau, die ich gewohn­heits­mä­ßig beim WDR gucke, da ich die Lokal­zeit eigent­lich regel­mä­ßig gucke. In der bekann­ten Reihe Men­schen Haut­nah sollte es dies­mal um die Gothics gehen, so habe ich mich hin­rei­ßen las­sen, trotz der bevor­ste­hen­den Früh­schicht am nächs­ten Mor­gen bis 22:30 durch­zu­hal­ten, denn offen­bar ist es mit Bil­dungs­fern­se­hen immer das­selbe, es kommt zu unmög­li­chen Zei­ten. Ob es sich gelohnt hat oder nicht, will ich euch nicht vor­ent­hal­ten. Zuge­ge­ben, ein paar Beden­ken habe ich gehabt, schließ­lich ist Vor­ur­teils­freies und Objek­ti­ves Fern­se­hen kein Dau­er­zu­stand in der deut­schen Fern­seh­land­schaft. Das ich mich irren würde konnte ich nicht ahnen, musste aber nach den 45 Minu­ten zuge­ben, das sich davon jede Minute gelohnt hat. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


21 März

Me

Kategorie: Vernetzt9 Kommentare

Dies ist ein Stöck­chen der beson­de­ren Art, des­we­gen weist auch der Titel nicht dar­auf­hin, denn das ist Bestand­teil der Auf­gabe. Das ich musi­ka­li­sche Stöck­chen und Blog­pa­ra­den schon immer gerne mit mei­ner Teil­nahme beglü­cke, nehme ich die­ses Stöck­chen, das mir Konna zuge­wor­fen hat, gerne auf.  Ich möchte auch kurz noch zu Kon­nas Appell an das Wer­fen sol­cher Auf­for­de­run­gen Stel­lung neh­men. Stöck­chen sind in der Tat in Ver­ruf gera­ten, weil der Inhalt der meis­ten immer belang­lo­ser und unin­ter­es­san­ter gewor­den ist. Gute Ideen und Krea­ti­vi­tät (so wie bei die­sem) sind eher die Aus­nahme, lei­der. Meis­tens ver­kommt ein sol­ches Stöck­chen zum rei­nen Reak­ti­ons­werk­zeug um auf den eige­nen Blog hin­zu­wei­sen. Schön das es diese Aus­nahme gibt. Am Ende die­ses Bei­tra­ges möchte ich die­ses Stöck­chen eben­falls wei­ter­rei­chen, für alle inter­es­sierte schon mal die ent­spre­chen­den und wirk­lich inter­es­sante Regeln:

  • Schalte in dei­nem iTu­nes, Win­dows Media Player, Media­Mon­key etc. den Zufalls­mo­dus (Shuf­fle) ein.
  • Gehe für jede Frage einen Titel wei­ter, um die Ant­wort zu bekommen.
  • DU MUSST DEN LIEDTITEL ALS ANTWORT SCHREIBEN, EGAL WIE DUMM ES KLINGT.
  • Wirf das Stöck­chen wei­ter an wen du willst.
  • Benenne die­sen Bei­trag mit dem Namen des letz­ten Songs in der Liste.

Sehr inter­es­sante Regeln, die mich noch wei­ter dazu ani­mie­ren das Stöck­chen auf­zu­grei­fen und nach allen Regeln der Kunst zu bear­bei­ten. Selbst­ver­ständ­lich möchte auch ich nicht alle Titel so ste­hen las­sen und kom­men­tiere nach Her­zens­lust. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


20 März

Die Ritter der Kokosnuss reiten bei ARTE

Kategorie: Vernetzt4 Kommentare

Hei­li­ger Gral, Tro­ja­ni­scher Hase oder der schwarze Rit­ter sind euch ein Begriff? Ihr woll­tet schon immer wis­sen, wer den Angel­sach­sen das Angeln beige­bracht hat? Es gibt Filme, die gehö­ren ein­fach gese­hen und ent­spre­chen dem Bil­dungs­auf­trag für ange­wand­ten Humor. Einer der Filme mit den wohl gran­dio­ses­ten Dia­lo­gen der Film­ge­schichte ist wohl die Rit­ter der Kokos­nuss. Ich denke diese Perle des bri­ti­schen Humors muss ich euch wohl nicht näher­brin­gen. Sehr wohl aber die Tat­sa­che, das man sich die­sen Film jetzt in ganz pas­sa­bler Qua­li­tät bei arte.tv betrach­ten kann.  (Anmer­kung: Lei­der habe ich über­se­hen, das die Filme nur 7 Tage lang kos­ten­frei zu sehen sind und jetzt nicht mehr ver­füg­bar sind, wer andere Quel­len auf­wei­sen kann, schreibe in die Kommentare.)

Selbst­ver­ständ­lich ist die Art des Humors nicht jeder­manns Sache, denn wenn man einer Sta­tis­tik glau­ben darf die ich neu­lich beim Stuhl­gang las, lachen die meis­ten deut­schen über die Miss­ge­schi­cke ande­rer und ergöt­zen sich an der Scha­den­freude. Der nächste Teil kon­zen­triert sich auf den Come­dy­be­reich und nur ein ver­schwin­dend klei­ner Pro­zent­satz liebt den ande­ren Humor. Ist natür­lich furcht­bar egal wor­über man lacht, Haupt­sa­che man geht dafür nicht in den Kel­ler oder glaubt das Gothics nicht lachen dür­fen. Dar­über dür­fen wir lachen, ist ja schließ­lich schwar­zer Humor. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


19 März

Man lernt nie aus - Der Wiener Krocha

Kategorie: Ansichtssache9 Kommentare

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Der Blick über den Tellerrand verblüfft mich immer wieder mit neuen Phänomenen der Jugendkultur, die ich bis dato nicht einzuordnen vermochte. Zu meinem Artikel Subkultur! - Visual Kei kommentierte der inzwischen 13 Jahre alte Visu names Sayuri "Wir sind immer noch bes­ser als diese Kro­cha und Proleten…« wor­auf­hin sich nicht Kom­men­ta­tor Vizioon die Frage stellte, was sind Kro­cha?

Kro­cha (Kra­cher) ist die öster­rei­chi­sche und vor allem in Wien gebräuch­li­che Form für soge­nannte Party-Macher und bezeich­net bestimmte Mit­glie­der einer Jugend­szene, die es aber nicht nur in Öster­reich gibt, son­dern auch hier. Lei­der ist mir ein deut­sches Wort dafür noch nicht zu Ohren gekom­men, ich hoffe natür­lich, das diese Tat­sa­che durch einen enga­gier­ten Kom­men­tar abge­stellt wird. Es beschreibt jeden­falls eine die­ser lee­ren Sze­nen, die weder Werte noch Welt­an­schau­un­gen ver­tre­ten und eine reine Kon­sum­ori­en­tierte Spaß­szene sind, die häu­fig so schnell ver­schwin­den, wie sie auf­ge­tre­ten sind, spä­tes­tens dann, wenn New Yor­ker, Pim­kie und H&M andere Sachen auf ihre Klei­der­stan­gen hängen.

In Zei­ten der Retro­wel­len wer­den immer wie­der auch modi­sche Vor­ga­ben ver­gan­ge­ner Zei­ten auf­ge­grif­fen, aus denen sich auch diese Szene zusam­men­setzt. Die größte Leis­tung der Jugend in den 90ern war es, die schlimms­ten Unan­sehn­lich­kei­ten der 80er zu ver­trei­ben. Neon in all sei­nen Varia­tio­nen waren damals nicht nur mir in den Augen und ver­brann­ten mir unter direk­ter Son­nen­ein­strah­lung die Augen. Kro­cha tra­gen bunte Neon­kap­pen, die sehr oft eine aus­ge­prägte Voku­h­ila zu ver­de­cken ver­su­chen und lau­fen meist in klei­nen Grüpp­chen durch die Gegend, die dann ihre Umwelt mit den win­seln­den Tönen ihrer Handy Laut­spre­cher ver­seu­chen. Hier würde eine der schö­ne­ren Inno­va­tio­nen aus den 80er bes­ser pas­sen, der Walk­man. Ihre Kla­mot­ten machen kein Geheim­nis dar­aus, wer sie kre­iert hat, son­dern der Mar­ken­name wird offen und als Sta­tus Sym­bol getra­gen. Ed Hardy, D&G, Angel Devil und glän­zende Snea­ker oder Boxer­stie­fel in Sil­ber oder Gold gehö­ren zu Grund­aus­stat­tung. Den gan­zen Arti­kel lesen… »