15 Februar

Spontis Wochenschau 05

Spontis Thema
  • Ori­gi­nal und Cover
    Bei free­Q­net ist wie­der eine neue Aus­gabe der gna­den­lo­sen Cove­r­ent­hül­lung erschie­nen. Neben dem Ver­bre­cher Para­dies von Coo­lio hat sich beet­FreeQ dies­mal noch den Rol­ling Sto­nes, Bob&Earl und Michael And­rews & Gary Jules gewid­met. Letz­tere cover­ten den 80er New Wave Klas­si­ker Mad World von Tears for Fears. Ich finde aller­dings das Ori­gi­nal bes­ser als das Cover, denn das Cover ist eine musi­ka­lisch neu auf­be­rei­tete Ver­sion und mei­ner Mei­nung nach nicht mit dem Ori­gi­nal zu ver­glei­chen, das ja ein völ­lig ande­res Genre bedient. Unbe­dingt rein­schauen und Senf abgeben!
  • Kamera auf dem Kopf
    Stell Dir vor, du hast eine Kamera auf dem Kopf und machst alle 8 Schritte ein Bild wäh­rend du durch eine Stadt läufst. Die Bil­der klebst du anein­an­der und machst dar­aus einen hüb­schen Film. Sehr inter­es­sante Ansich­ten ent­hül­len die Filme von Bris­tol, Lon­don, Mexico City, Gua­da­la­jara und Bom­bay. Nicht unbe­dingt als Rei­se­füh­rer zu ver­ste­hen, viel mehr als tol­les Stop-Motion-Projekt. Ent­deckt habe ich das ganze bei der Hasen­farm.
  • Top 10 der 80er Tanz­stile
    Wer das Glück oder Pech hatte, die 80er bewusst zu erle­ben, dürfte sich genau wie ich über einige inter­es­sante Tanz­stile, die sich in die­ser Zeit eta­blier­ten gewun­dert haben. Was John Tra­volta da in den 70er geleis­tet hat, erscheint mir wie ein Kin­der­ge­burts­tag wenn man sich die Kurio­si­tä­ten der 80er anschaut. Inter­es­sant sind an die­sem eng­li­schen Bei­trag  von der Heart­less Doll nicht nur den Inhalt son­dern auch die Titel der ver­schie­de­nen Stile. Meine Favo­ri­ten sind „The Molly Ring­wald” (2) aus dem legen­dä­ren Bre­ak­fast Club und der „Sprink­ler Dance” (8), herr­lich. Wer das span­nend fin­det, dem sei auch die Evo­lu­tion of Dance von Jud­son Laipply an Herz gelegt, die seit neu­es­tem auch in eine zweite Runde gegan­gen ist. Zeit­reise durch die Dance-Move-Geschichte unse­rer Zeit.
  • Zer­fall Ihrer Idole
    Ricarda regt sich zu recht über den Zer­fall ihrer (männ­li­chen) Idole auf. Sei es Michale Gra­ves, Sän­ger der Mis­fits oder Peter Ste­ele von Type’O’Negative, hier kriegt jeder sein Fett weg. Das ganze hat sich noch mit Anschau­ungs­ma­te­rial in Form von Filme und Fotos gewürzt, die das ganze zu einer Anlei­tung machen, bei Ricarda rein äußer­lich zu punk­ten. Ich bin gespannt und hoffe zugleich, das sie uns noch mit mehr Bei­träge die­ser Art den Tag versüßt.
  • Glaube und Humor
    Das die Kir­che und der Glaube nicht unbe­dingt ein Syn­onym für Humor ist, dürfte nicht erst seit den jüngs­ten Vor­fäl­len ein Thema sein. Das es Humor wagen kann, den Glau­ben zu  dif­fa­mie­ren ist keine Blas­phe­mie son­dern Iro­nie. Glück­lich ist der­je­nige, der über sich selbst lachen kann. Flea Snob­bery hat das mit ihrem schö­nen Comic ganz herr­lich auf den Punkt gebracht, das ich euch nicht vor­ent­hal­ten kann. Den gan­zen Arti­kel lesen… »

14 Februar

Gothic Beauty Magazine #27

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Andere Län­der, andere Sit­ten heißt es. Das es nicht nur in Deutsch­land Gruf­ties gibt, dürfte mitt­ler­weile als All­ge­mein­wis­sen gel­ten, aber wie es dort nun wirk­lich aus­sieht weiß ich auch nicht. Wollte ich aber wis­sen, des­halb habe ich mir eine Reihe Aus­län­di­scher Zeit­schrif­ten besorgt um den Blick über den Tel­ler­rand zu wagen. Das Gothic Beauty Maga­zine, das ges­tern bei mir ein­ge­trof­fen ist, brauchte erstaun­li­cher­weise nur 4 Tage von der Bestel­lung bis zur Aus­lie­fe­rung in mei­nem Brief­kas­ten, was ich als opti­mal ein­stu­fen würde, das krie­gen deut­sche Ver­sen­der auch nicht bes­ser hin.

Die The­men­be­rei­che sind über­sicht­lich ange­ord­net und decken den gan­zen Inter­es­sen­be­reich eines Sze­ne­gän­gers ab. Fashion — Beschäf­tigt sich mit neuen Desi­gner und Mode­la­bels und zei­gen in 4 Aus­ge­wähl­ten Arti­kel ver­gan­gene und neue Trends [1, 2]. Show­case — Eine Form von Aus­stel­lung, in der nicht nur Kla­mot­ten, son­dern vor allem künst­le­ri­sche aus­ge­legte Arti­kel die unzäh­li­gen Sei­ten Dunk­ler Kunst beleuch­ten, zu fin­den sind. Span­nend ist in die­sem Zusam­men­hang, das die Ame­ri­ka­ner wohl eine Lei­den­schaft für Gothic Pup­pen haben, das ist jetzt kein abwer­ten­des Wort für Frauen son­dern für eigen­wil­lige Barbie-Verschnitte im Gothic Style. Wer sich selbst über­zeu­gen möchte, sollte ein­mal evangelineghastly.com oder begoths.com besu­chen, die in der Zeit­schrift vor­ge­stellt wer­den. Auch Skell­ra­mics, eine Manu­fak­tur für Geschirr mit Toten­köp­fen ist sehr inter­es­sant. Unter Life­style fin­den sich Arti­kel ver­schie­de­ner Auto­ren, die das schwarze Leben in all sei­nen Varia­tio­nen zei­gen, in die­ser Aus­gabe einen tol­len Arti­kel über mexi­ka­ni­sche Fried­höfe und die Kurz­ge­schichte A night in the Boneyard (Eine Nacht auf dem Fried­hof). Pro­file gibt es nicht nur über Men­schen wie eine ame­ri­ka­ni­sche Gothic Künst­le­rin, son­dern auch über den Film Repo! — The Gene­tic Opera und die Ser­pen­ti­nes, eine Gothic-Bauchtanz Truppe aus Port­land (siehe Bild). Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 Februar

Freitag der 13.

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Heute ist Frei­tag der 13. — Ein sehr bedeu­tungs­schwan­ge­res Datum. Ich glaube natür­lich nicht an den gan­zen Quatsch, ist echt nur Zufall, das ich heute Urlaub habe, Über­stun­den abbauen. Aber was hat es mit dem Tag eigent­lich auf sich? Er gilt als Tag, an dem beson­ders vie­len Unglü­cke pas­sie­ren, denn die 13 ist eine Unglücks­zahl. Außer­dem besagt die christ­li­che Tra­di­tion, das Jesus an einem Frei­tag gestor­ben ist und Adam und Eva an einem Frei­tag die Früchte vom Baum der Erkennt­nis gekos­tet haben und Judas der Ver­rä­ter der 13. der Teil­neh­mer am Abend­mahl war.

Rein sta­tis­tisch gese­hen pas­sie­ren genau­so­viele Unfälle wie an jedem ande­ren Frei­tag1, ich hätte jetzt getippt das weni­ger Unfälle pas­sie­ren weil die meis­ten über­vor­sich­tig oder gar nicht fah­ren. Die krank­hafte Angst vor einem Frei­tag dem 13. hat in der Medi­zin sogar einen Namen (Paras­ka­ve­de­kat­ria­pho­bie), dabei ist es krank­haft, das die Pati­en­ten an die­sem Datum nicht aus dem Bett trauen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »

  1. Edgar Wun­der: Die Fol­gen von „Frei­tag, dem 13.” auf das Unfall­ge­sche­hen in Deutsch­land. In: Zeit­schrift für Ano­ma­lis­tik. Band 3, 2003, S. 47–55 []

11 Februar

Andere Länder, andere Sitten

Kategorie: AnsichtssacheKommentare (3)
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gruensfeld

Für die nächste Woche bin ich beruf­lich ver­reist, man hat mir ange­bo­ten für 1 Woche in einem Toch­ter­un­ter­neh­men aus­zu­hel­fen. Eine Woche mal etwas ande­res zu sehen ist immer wie­der auf­re­gend, andere (Bundes-)Länder andere Sit­ten und Gebräu­che und ein biss­chen Land­schaft, was für´s Auge eben. Da ich aber meine Frei­zeit gerne mit dem Inter­net ver­bringe und natür­lich auch blog­gen möchte, habe ich mich als aus­ge­spro­che­ner Gruftie-Nerd alles an Tech­nik mit­ge­nom­men, was ich krie­gen konnte. Als armer Schlu­cker musste ich mir natür­lich einen Groß­teil der Dinge zusam­me­n­or­ga­ni­sie­ren um nicht Geld aus­zu­ge­ben, was ich eh nicht habe.

Das Lap­top auf dem ich jetzt tippe, gehört Spon­ti­li­en­chen, eine höl­li­sche Umstel­lung von 22″ Bild­schirm­dia­go­nale auf 15″, das kann ich euch sagen. Wir Men­schen gewöh­nen uns aber auch an alles. Da ich von kei­ner W-Lan Inter­net­ver­bin­dung in mei­ner Unter­brin­gungs­stätte (von einem Hotel möchte ich nicht wirk­lich spre­chen) pro­fi­tie­ren kann, wusste ich vor­her, denn wenn ich schon­mal in die Pampa fahre, dann bitte infor­miert. Ich habe einen inter­es­san­ten Dienst­leis­ter aus Ber­lin ent­deckt, der Surft­sticks auf Han­dy­ba­sis ver­mie­tet. 25€ für eine Woche mit bis zu 3,6 Mbit klang für mich ver­lo­ckend. Die Firma Flat­mo­bil rea­gierte zu dem noch sehr fle­xi­bel auf meine kurz­fris­tige Anfrage, die ich erst am Don­ners­tag gestellt habe und war in der Lage mir ein ent­spre­chen­des Paket am Sams­tag zukom­men zu las­sen. Bevor jetzt gleich wie­der jemand an Wer­bung denkt, eine abschlies­sende Bewer­tung folgt erst nach die­ser Woche. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


10 Februar

Zeitbilder: Jugendkulturen in Deutschland 1990-2005

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In Deutsch­land schlie­ßen sich etwa 20 bis 25 Pro­zent der Jugend­li­chen Sze­nen — Jugend­kul­tu­ren — an, doch jeder zweite sym­pa­thi­siert mit ihnen. Sie wol­len nicht wirk­lich voll und ganz dazu­ge­hö­ren, fin­den aber die Mode und die Musik „cool” und neh­men als Zaun­gäste immer wie­der an sze­ni­schen Events teil. Sze­ne­an­ge­hö­rige, vor allem natür­lich Musi­ker, DJs und Mit­ar­bei­tern von Maga­zi­nen sind wich­tige Trend­set­ter und Mei­nungs­füh­rer ihrer Generation.

Der Zweite Band der Reihe Zeit­bil­der ist bewusst auf die Zeit nach der Wende gelegt, denn diese Zeit war nicht nur eine Zeit des Wan­dels für Gesell­schaft, Poli­tik und Staat, son­dern auch für die Jugend aus Ost und West. Wäh­rend es im ers­ten Band mehr um die Ent­ste­hungs­ge­schichte der Jugend­kul­tu­ren in Deutsch­land geht, endet der zweite Band mit einem abschlie­ßen­den Fazit. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


9 Februar

Zeitbilder: Jugendkulturen in Deutschland 1950-1989

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Bun­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung klingt äußerst eklig und schmeckt wie ein alter, zu weich gewor­de­ner Scho­ko­rie­gel — zumin­des­tens rein Geis­tig.  Die BPB hat es sich zur Auf­gabe gemacht, Infor­ma­tio­nen über Poli­tik, Kul­tur und Geschichte auf­zu­be­rei­ten und in zahl­rei­chen Publi­ka­ti­ons­rei­hen zur Ver­fü­gung zu stel­len. Unter der Reihe Zeit­bil­der, sind zwei Bände von Klaus Farin zum Thema Jugend­kul­tur erschie­nen, die ich euch nicht vor­ent­hal­ten möchte.

Die­ser Arti­kel beschäf­tigt sich mit dem ers­ten Band der Reihe, der Ent­ste­hungs­ge­schichte der Jugend­kul­tu­ren in Deutsch­land, die nahezu jeden Leser inter­es­sie­ren dürf­ten, denn jeder ist schließ­lich mal jung gewe­sen. Es geht aber nicht um die Jugend schlecht­hin, son­dern um die Min­der­hei­ten, deren Ein­fluss auf die große Mehr­zahl der Gleich­alt­ri­gen, die sich mit kei­ner Jugend­kul­tur im gan­zen iden­ti­fi­zie­ren kann, nicht unter­schätzt wer­den sollte. Den gan­zen Arti­kel lesen… »