- Original und Cover
Bei freeQnet ist wieder eine neue Ausgabe der gnadenlosen Coverenthüllung erschienen. Neben dem Verbrecher Paradies von Coolio hat sich beetFreeQ diesmal noch den Rolling Stones, Bob&Earl und Michael Andrews & Gary Jules gewidmet. Letztere coverten den 80er New Wave Klassiker Mad World von Tears for Fears. Ich finde allerdings das Original besser als das Cover, denn das Cover ist eine musikalisch neu aufbereitete Version und meiner Meinung nach nicht mit dem Original zu vergleichen, das ja ein völlig anderes Genre bedient. Unbedingt reinschauen und Senf abgeben! - Kamera auf dem Kopf
Stell Dir vor, du hast eine Kamera auf dem Kopf und machst alle 8 Schritte ein Bild während du durch eine Stadt läufst. Die Bilder klebst du aneinander und machst daraus einen hübschen Film. Sehr interessante Ansichten enthüllen die Filme von Bristol, London, Mexico City, Guadalajara und Bombay. Nicht unbedingt als Reiseführer zu verstehen, viel mehr als tolles Stop-Motion-Projekt. Entdeckt habe ich das ganze bei der Hasenfarm. - Top 10 der 80er Tanzstile
Wer das Glück oder Pech hatte, die 80er bewusst zu erleben, dürfte sich genau wie ich über einige interessante Tanzstile, die sich in dieser Zeit etablierten gewundert haben. Was John Travolta da in den 70er geleistet hat, erscheint mir wie ein Kindergeburtstag wenn man sich die Kuriositäten der 80er anschaut. Interessant sind an diesem englischen Beitrag von der Heartless Doll nicht nur den Inhalt sondern auch die Titel der verschiedenen Stile. Meine Favoriten sind „The Molly Ringwald” (2) aus dem legendären Breakfast Club und der „Sprinkler Dance” (8), herrlich. Wer das spannend findet, dem sei auch die Evolution of Dance von Judson Laipply an Herz gelegt, die seit neuestem auch in eine zweite Runde gegangen ist. Zeitreise durch die Dance-Move-Geschichte unserer Zeit. - Zerfall Ihrer Idole
Ricarda regt sich zu recht über den Zerfall ihrer (männlichen) Idole auf. Sei es Michale Graves, Sänger der Misfits oder Peter Steele von Type’O’Negative, hier kriegt jeder sein Fett weg. Das ganze hat sich noch mit Anschauungsmaterial in Form von Filme und Fotos gewürzt, die das ganze zu einer Anleitung machen, bei Ricarda rein äußerlich zu punkten. Ich bin gespannt und hoffe zugleich, das sie uns noch mit mehr Beiträge dieser Art den Tag versüßt. - Glaube und Humor
Das die Kirche und der Glaube nicht unbedingt ein Synonym für Humor ist, dürfte nicht erst seit den jüngsten Vorfällen ein Thema sein. Das es Humor wagen kann, den Glauben zu diffamieren ist keine Blasphemie sondern Ironie. Glücklich ist derjenige, der über sich selbst lachen kann. Flea Snobbery hat das mit ihrem schönen Comic ganz herrlich auf den Punkt gebracht, das ich euch nicht vorenthalten kann. Den ganzen Artikel lesen… »
15 Februar
Spontis Wochenschau 05
14 Februar
Gothic Beauty Magazine #27
Andere Länder, andere Sitten heißt es. Das es nicht nur in Deutschland Grufties gibt, dürfte mittlerweile als Allgemeinwissen gelten, aber wie es dort nun wirklich aussieht weiß ich auch nicht. Wollte ich aber wissen, deshalb habe ich mir eine Reihe Ausländischer Zeitschriften besorgt um den Blick über den Tellerrand zu wagen. Das Gothic Beauty Magazine, das gestern bei mir eingetroffen ist, brauchte erstaunlicherweise nur 4 Tage von der Bestellung bis zur Auslieferung in meinem Briefkasten, was ich als optimal einstufen würde, das kriegen deutsche Versender auch nicht besser hin.
Die Themenbereiche sind übersichtlich angeordnet und decken den ganzen Interessenbereich eines Szenegängers ab. Fashion — Beschäftigt sich mit neuen Designer und Modelabels und zeigen in 4 Ausgewählten Artikel vergangene und neue Trends [1, 2]. Showcase — Eine Form von Ausstellung, in der nicht nur Klamotten, sondern vor allem künstlerische ausgelegte Artikel die unzähligen Seiten Dunkler Kunst beleuchten, zu finden sind. Spannend ist in diesem Zusammenhang, das die Amerikaner wohl eine Leidenschaft für Gothic Puppen haben, das ist jetzt kein abwertendes Wort für Frauen sondern für eigenwillige Barbie-Verschnitte im Gothic Style. Wer sich selbst überzeugen möchte, sollte einmal evangelineghastly.com oder begoths.com besuchen, die in der Zeitschrift vorgestellt werden. Auch Skellramics, eine Manufaktur für Geschirr mit Totenköpfen ist sehr interessant. Unter Lifestyle finden sich Artikel verschiedener Autoren, die das schwarze Leben in all seinen Variationen zeigen, in dieser Ausgabe einen tollen Artikel über mexikanische Friedhöfe und die Kurzgeschichte A night in the Boneyard (Eine Nacht auf dem Friedhof). Profile gibt es nicht nur über Menschen wie eine amerikanische Gothic Künstlerin, sondern auch über den Film Repo! — The Genetic Opera und die Serpentines, eine Gothic-Bauchtanz Truppe aus Portland (siehe Bild). Den ganzen Artikel lesen… »
13 Februar
Freitag der 13.
Heute ist Freitag der 13. — Ein sehr bedeutungsschwangeres Datum. Ich glaube natürlich nicht an den ganzen Quatsch, ist echt nur Zufall, das ich heute Urlaub habe, Überstunden abbauen. Aber was hat es mit dem Tag eigentlich auf sich? Er gilt als Tag, an dem besonders vielen Unglücke passieren, denn die 13 ist eine Unglückszahl. Außerdem besagt die christliche Tradition, das Jesus an einem Freitag gestorben ist und Adam und Eva an einem Freitag die Früchte vom Baum der Erkenntnis gekostet haben und Judas der Verräter der 13. der Teilnehmer am Abendmahl war.
Rein statistisch gesehen passieren genausoviele Unfälle wie an jedem anderen Freitag1, ich hätte jetzt getippt das weniger Unfälle passieren weil die meisten übervorsichtig oder gar nicht fahren. Die krankhafte Angst vor einem Freitag dem 13. hat in der Medizin sogar einen Namen (Paraskavedekatriaphobie), dabei ist es krankhaft, das die Patienten an diesem Datum nicht aus dem Bett trauen. Den ganzen Artikel lesen… »
- Edgar Wunder: Die Folgen von „Freitag, dem 13.” auf das Unfallgeschehen in Deutschland. In: Zeitschrift für Anomalistik. Band 3, 2003, S. 47–55 [↩]
11 Februar
Andere Länder, andere Sitten
Für die nächste Woche bin ich beruflich verreist, man hat mir angeboten für 1 Woche in einem Tochterunternehmen auszuhelfen. Eine Woche mal etwas anderes zu sehen ist immer wieder aufregend, andere (Bundes-)Länder andere Sitten und Gebräuche und ein bisschen Landschaft, was für´s Auge eben. Da ich aber meine Freizeit gerne mit dem Internet verbringe und natürlich auch bloggen möchte, habe ich mich als ausgesprochener Gruftie-Nerd alles an Technik mitgenommen, was ich kriegen konnte. Als armer Schlucker musste ich mir natürlich einen Großteil der Dinge zusammenorganisieren um nicht Geld auszugeben, was ich eh nicht habe.
Das Laptop auf dem ich jetzt tippe, gehört Spontilienchen, eine höllische Umstellung von 22″ Bildschirmdiagonale auf 15″, das kann ich euch sagen. Wir Menschen gewöhnen uns aber auch an alles. Da ich von keiner W-Lan Internetverbindung in meiner Unterbringungsstätte (von einem Hotel möchte ich nicht wirklich sprechen) profitieren kann, wusste ich vorher, denn wenn ich schonmal in die Pampa fahre, dann bitte informiert. Ich habe einen interessanten Dienstleister aus Berlin entdeckt, der Surftsticks auf Handybasis vermietet. 25€ für eine Woche mit bis zu 3,6 Mbit klang für mich verlockend. Die Firma Flatmobil reagierte zu dem noch sehr flexibel auf meine kurzfristige Anfrage, die ich erst am Donnerstag gestellt habe und war in der Lage mir ein entsprechendes Paket am Samstag zukommen zu lassen. Bevor jetzt gleich wieder jemand an Werbung denkt, eine abschliessende Bewertung folgt erst nach dieser Woche. Den ganzen Artikel lesen… »
10 Februar
Zeitbilder: Jugendkulturen in Deutschland 1990-2005
In Deutschland schließen sich etwa 20 bis 25 Prozent der Jugendlichen Szenen — Jugendkulturen — an, doch jeder zweite sympathisiert mit ihnen. Sie wollen nicht wirklich voll und ganz dazugehören, finden aber die Mode und die Musik „cool” und nehmen als Zaungäste immer wieder an szenischen Events teil. Szeneangehörige, vor allem natürlich Musiker, DJs und Mitarbeitern von Magazinen sind wichtige Trendsetter und Meinungsführer ihrer Generation.
Der Zweite Band der Reihe Zeitbilder ist bewusst auf die Zeit nach der Wende gelegt, denn diese Zeit war nicht nur eine Zeit des Wandels für Gesellschaft, Politik und Staat, sondern auch für die Jugend aus Ost und West. Während es im ersten Band mehr um die Entstehungsgeschichte der Jugendkulturen in Deutschland geht, endet der zweite Band mit einem abschließenden Fazit. Den ganzen Artikel lesen… »
9 Februar
Zeitbilder: Jugendkulturen in Deutschland 1950-1989
Bundeszentrale für politische Bildung klingt äußerst eklig und schmeckt wie ein alter, zu weich gewordener Schokoriegel — zumindestens rein Geistig. Die BPB hat es sich zur Aufgabe gemacht, Informationen über Politik, Kultur und Geschichte aufzubereiten und in zahlreichen Publikationsreihen zur Verfügung zu stellen. Unter der Reihe Zeitbilder, sind zwei Bände von Klaus Farin zum Thema Jugendkultur erschienen, die ich euch nicht vorenthalten möchte.
Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem ersten Band der Reihe, der Entstehungsgeschichte der Jugendkulturen in Deutschland, die nahezu jeden Leser interessieren dürften, denn jeder ist schließlich mal jung gewesen. Es geht aber nicht um die Jugend schlechthin, sondern um die Minderheiten, deren Einfluss auf die große Mehrzahl der Gleichaltrigen, die sich mit keiner Jugendkultur im ganzen identifizieren kann, nicht unterschätzt werden sollte. Den ganzen Artikel lesen… »

