17 Februar

Fanzines - Tod und Reinkarnation

journalismusDer Jour­na­list ist ein eli­tä­rer Beruf. Junge Men­schen besu­chen Uni­ver­si­tä­ten und ler­nen, wie sie über Pro­dukte, Erfah­run­gen, Kriege, Kata­stro­phen, Men­schen und Geschich­ten zu berich­ten haben. Objek­ti­vi­tät und Neu­tra­li­tät wird ver­mit­telt, ebenso wie Recher­che, Recht­schrei­bung und Grammatik.

Ich weiß gar nicht genau, wann einige der jun­gen Jour­na­lis­tik­stu­den­ten umkip­pen und sich als Mei­nungs­ma­cher, Vor­ur­teil­ser­fin­der oder Kli­schee­aus­den­ker spe­zia­li­sie­ren und die Pfade des auf­rech­ten Jour­na­lis­mus ver­las­sen. Irgend­wann ist es jeden­falls soweit, sie bewer­ben sich als Nach­wuchs gro­ßer Nach­rich­ten­agen­tu­ren und Ver­lage, die Infor­ma­tion nicht als All­ge­mein­gut betrach­ten, son­dern als Pro­dukt das sie ver­kau­fen. Pro­dukte wie Maga­zine und Musik­zeit­schrif­ten, die einen Zeit­geist vor­le­ben und dabei Musik und Trends ver­kau­fen, die ihnen die Anzei­gen der Indus­trie sug­ge­rie­ren. Doch genug davon, nach­her wird mir noch der Hang zur Pole­mik vorgeworfen.

Es hat mich aber nie gewun­dert, das sich die Jugend neue Wege sucht über das zu Berich­ten was sie erle­ben und das zu beschrei­ben was sie gut fin­den, ohne dabei zen­siert oder fil­triert zu wer­den. Im Laufe der 70er ent­wi­ckel­ten sich so die Fan­zines. Wäh­rend die ers­ten Zeit­schrif­ten eher Werke der klas­si­schen Cut & Paste Kul­tur waren, gewann sie durch die Punk-Kultur immer mehr an Bedeu­tung und waren Mit­tel der Jugend, ihre Mei­nung und Ansich­ten inner­halb der Sub­kul­tur zu ver­brei­ten. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 Februar

This is England

this-is-england

Ein lan­wei­li­ger Juli 1983 in einer eng­li­schen Küs­ten­stadt. Für den 12jährigen Shaun begin­nen die gro­ßen Ferien. Sie wer­den für den Jun­gen zu einer prä­gen­den inne­ren Reise die sowohl kul­tu­rell als auch per­sön­lich einige Über­ra­schung bereit­hält.
Sein Vater ist im Jahr zuvor im Falk­land­krieg gegen Argen­ti­nien gefal­len. Wer­den Shaun noch seine Mut­ter haben diese Fami­liäre Kata­stro­phe ganz bewäl­ti­gen kön­nen. Bei sei­nen gleich­alt­ri­gen Mit­schü­lern und Nach­bars­kin­dern ist Shaun wegen sei­nes agres­si­ven Ver­hal­tens Aus­sen­sei­ter. Eine zufäl­lige Begeg­nung mit Woody und sei­ner Skinhead-Gang, die den jun­gen in ihre Gemein­schaft auf­neh­men soll jedoch weit­rei­chende Kon­se­quen­zen haben.

Dort erhält der Junge das seit dem Tod des Vaters ver­misste Gemein­schafts­ge­fühl wie­der, erlebt Abend­teuer und den ers­ten Kuß eines Mäd­chens. Doch aus der anfangs eher harm­lo­sen Grup­pie­rung wird eine andere, als der frisch aus dem Gefäng­nis ent­las­sene Combo auf­taucht. Mit sei­ner rechts­ra­di­ka­len Gesin­nung mani­pu­liert und spal­tet er die Gruppe in zwei Lager. Shaun lässt sich auf seine Seite zie­hen und gerät in einen Stru­del aus Ras­sis­mus, Ver­zweif­lung und Gewalt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


14 Februar

Gothic Beauty Magazine #27

Kategorie: Wortkunst1 Kommentar

gothic-magazine

Andere Län­der, andere Sit­ten heißt es. Das es nicht nur in Deutsch­land Gruf­ties gibt, dürfte mitt­ler­weile als All­ge­mein­wis­sen gel­ten, aber wie es dort nun wirk­lich aus­sieht weiß ich auch nicht. Wollte ich aber wis­sen, des­halb habe ich mir eine Reihe Aus­län­di­scher Zeit­schrif­ten besorgt um den Blick über den Tel­ler­rand zu wagen. Das Gothic Beauty Maga­zine, das ges­tern bei mir ein­ge­trof­fen ist, brauchte erstaun­li­cher­weise nur 4 Tage von der Bestel­lung bis zur Aus­lie­fe­rung in mei­nem Brief­kas­ten, was ich als opti­mal ein­stu­fen würde, das krie­gen deut­sche Ver­sen­der auch nicht bes­ser hin.

Die The­men­be­rei­che sind über­sicht­lich ange­ord­net und decken den gan­zen Inter­es­sen­be­reich eines Sze­ne­gän­gers ab. Fashion — Beschäf­tigt sich mit neuen Desi­gner und Mode­la­bels und zei­gen in 4 Aus­ge­wähl­ten Arti­kel ver­gan­gene und neue Trends [1, 2]. Show­case — Eine Form von Aus­stel­lung, in der nicht nur Kla­mot­ten, son­dern vor allem künst­le­ri­sche aus­ge­legte Arti­kel die unzäh­li­gen Sei­ten Dunk­ler Kunst beleuch­ten, zu fin­den sind. Span­nend ist in die­sem Zusam­men­hang, das die Ame­ri­ka­ner wohl eine Lei­den­schaft für Gothic Pup­pen haben, das ist jetzt kein abwer­ten­des Wort für Frauen son­dern für eigen­wil­lige Barbie-Verschnitte im Gothic Style. Wer sich selbst über­zeu­gen möchte, sollte ein­mal evangelineghastly.com oder begoths.com besu­chen, die in der Zeit­schrift vor­ge­stellt wer­den. Auch Skell­ra­mics, eine Manu­fak­tur für Geschirr mit Toten­köp­fen ist sehr inter­es­sant. Unter Life­style fin­den sich Arti­kel ver­schie­de­ner Auto­ren, die das schwarze Leben in all sei­nen Varia­tio­nen zei­gen, in die­ser Aus­gabe einen tol­len Arti­kel über mexi­ka­ni­sche Fried­höfe und die Kurz­ge­schichte A night in the Boneyard (Eine Nacht auf dem Fried­hof). Pro­file gibt es nicht nur über Men­schen wie eine ame­ri­ka­ni­sche Gothic Künst­le­rin, son­dern auch über den Film Repo! — The Gene­tic Opera und die Ser­pen­ti­nes, eine Gothic-Bauchtanz Truppe aus Port­land (siehe Bild). Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 Februar

Freitag der 13.

Kategorie: Ansichtssache5 Kommentare

Heute ist Frei­tag der 13. — Ein sehr bedeu­tungs­schwan­ge­res Datum. Ich glaube natür­lich nicht an den gan­zen Quatsch, ist echt nur Zufall, das ich heute Urlaub habe, Über­stun­den abbauen. Aber was hat es mit dem Tag eigent­lich auf sich? Er gilt als Tag, an dem beson­ders vie­len Unglü­cke pas­sie­ren, denn die 13 ist eine Unglücks­zahl. Außer­dem besagt die christ­li­che Tra­di­tion, das Jesus an einem Frei­tag gestor­ben ist und Adam und Eva an einem Frei­tag die Früchte vom Baum der Erkennt­nis gekos­tet haben und Judas der Ver­rä­ter der 13. der Teil­neh­mer am Abend­mahl war.

Rein sta­tis­tisch gese­hen pas­sie­ren genau­so­viele Unfälle wie an jedem ande­ren Frei­tag, ich hätte jetzt getippt das weni­ger Unfälle pas­sie­ren weil die meis­ten über­vor­sich­tig oder gar nicht fah­ren. Die krank­hafte Angst vor einem Frei­tag dem 13. hat in der Medi­zin sogar einen Namen (Paras­ka­ve­de­kat­ria­pho­bie), dabei ist es krank­haft, das die Pati­en­ten an die­sem Datum nicht aus dem Bett trauen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


11 Februar

Andere Länder, andere Sitten

Kategorie: Ansichtssache3 Kommentare

gruensfeld

Für die nächste Woche bin ich beruf­lich ver­reist, man hat mir ange­bo­ten für 1 Woche in einem Toch­ter­un­ter­neh­men aus­zu­hel­fen. Eine Woche mal etwas ande­res zu sehen ist immer wie­der auf­re­gend, andere (Bundes-)Länder andere Sit­ten und Gebräu­che und ein biss­chen Land­schaft, was für´s Auge eben. Da ich aber meine Frei­zeit gerne mit dem Inter­net ver­bringe und natür­lich auch blog­gen möchte, habe ich mich als aus­ge­spro­che­ner Gruftie-Nerd alles an Tech­nik mit­ge­nom­men, was ich krie­gen konnte. Als armer Schlu­cker musste ich mir natür­lich einen Groß­teil der Dinge zusam­me­n­or­ga­ni­sie­ren um nicht Geld aus­zu­ge­ben, was ich eh nicht habe.

Das Lap­top auf dem ich jetzt tippe, gehört Spon­ti­li­en­chen, eine höl­li­sche Umstel­lung von 22″ Bild­schirm­dia­go­nale auf 15″, das kann ich euch sagen. Wir Men­schen gewöh­nen uns aber auch an alles. Da ich von kei­ner W-Lan Inter­net­ver­bin­dung in mei­ner Unter­brin­gungs­stätte (von einem Hotel möchte ich nicht wirk­lich spre­chen) pro­fi­tie­ren kann, wusste ich vor­her, denn wenn ich schon­mal in die Pampa fahre, dann bitte infor­miert. Ich habe einen inter­es­san­ten Dienst­leis­ter aus Ber­lin ent­deckt, der Surft­sticks auf Han­dy­ba­sis ver­mie­tet. 25€ für eine Woche mit bis zu 3,6 Mbit klang für mich ver­lo­ckend. Die Firma Flat­mo­bil rea­gierte zu dem noch sehr fle­xi­bel auf meine kurz­fris­tige Anfrage, die ich erst am Don­ners­tag gestellt habe und war in der Lage mir ein ent­spre­chen­des Paket am Sams­tag zukom­men zu las­sen. Bevor jetzt gleich wie­der jemand an Wer­bung denkt, eine abschlies­sende Bewer­tung folgt erst nach die­ser Woche. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


10 Februar

Zeitbilder: Jugendkulturen in Deutschland 1990-2005

Kategorie: WortkunstKeine Kommentare

In Deutsch­land schlie­ßen sich etwa 20 bis 25 Pro­zent der Jugend­li­chen Sze­nen — Jugend­kul­tu­ren — an, doch jeder zweite sym­pa­thi­siert mit ihnen. Sie wol­len nicht wirk­lich voll und ganz dazu­ge­hö­ren, fin­den aber die Mode und die Musik »cool« und neh­men als Zaun­gäste immer wie­der an sze­ni­schen Events teil. Sze­ne­an­ge­hö­rige, vor allem natür­lich Musi­ker, DJs und Mit­ar­bei­tern von Maga­zi­nen sind wich­tige Trend­set­ter und Mei­nungs­füh­rer ihrer Generation.

Der Zweite Band der Reihe Zeit­bil­der ist bewusst auf die Zeit nach der Wende gelegt, denn diese Zeit war nicht nur eine Zeit des Wan­dels für Gesell­schaft, Poli­tik und Staat, son­dern auch für die Jugend aus Ost und West. Wäh­rend es im ers­ten Band mehr um die Ent­ste­hungs­ge­schichte der Jugend­kul­tu­ren in Deutsch­land geht, endet der zweite Band mit einem abschlie­ßen­den Fazit. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


9 Februar

Zeitbilder: Jugendkulturen in Deutschland 1950-1989

Kategorie: Wortkunst3 Kommentare

Bun­des­zen­trale für poli­ti­sche Bil­dung klingt äußerst eklig und schmeckt wie ein alter, zu weich gewor­de­ner Scho­ko­rie­gel — zumin­des­tens rein Geis­tig.  Die BPB hat es sich zur Auf­gabe gemacht, Infor­ma­tio­nen über Poli­tik, Kul­tur und Geschichte auf­zu­be­rei­ten und in zahl­rei­chen Publi­ka­ti­ons­rei­hen zur Ver­fü­gung zu stel­len. Unter der Reihe Zeit­bil­der, sind zwei Bände von Klaus Farin zum Thema Jugend­kul­tur erschie­nen, die ich euch nicht vor­ent­hal­ten möchte.

Die­ser Arti­kel beschäf­tigt sich mit dem ers­ten Band der Reihe, der Ent­ste­hungs­ge­schichte der Jugend­kul­tu­ren in Deutsch­land, die nahezu jeden Leser inter­es­sie­ren dürf­ten, denn jeder ist schließ­lich mal jung gewe­sen. Es geht aber nicht um die Jugend schlecht­hin, son­dern um die Min­der­hei­ten, deren Ein­fluss auf die große Mehr­zahl der Gleich­alt­ri­gen, die sich mit kei­ner Jugend­kul­tur im gan­zen iden­ti­fi­zie­ren kann, nicht unter­schätzt wer­den sollte. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


8 Februar

Currywurst in Köln - Ein Tag im Leben des Herrn F.

Kategorie: Ansichtssache5 Kommentare

dom-bei-tagSams­tag 07:30 — Müde sinke ich ins Bett, ich habe die letzte Nacht­schicht hin­ter mich gebracht und das mor­gend­li­che und fri­sche Stüt­chen vom Bäcker genos­sen, denn die wirk­lich fri­schen vom Bäcker Schif­fer sind die besten.

11:30 — Spon­ti­li­en­chen weckt mich mit einer Tasse Kaf­fee, wir wollte heute nach Köln zum Ein­kaufs­bum­mel. Ver­spro­chen ist ver­spro­chen und aus­ser­dem bilde ich mir ein, das ich dann heute Abend auch wirk­lich müde bin und Nacht­schicht­ge­schä­digt nicht ein­schla­fen kann.

11:45 — Kaf­fee ist leer, rich­tig wach bin ich noch nicht, aber rasie­ren und auf­hüb­schen muss sein. Man will ja was bie­ten für seine Liebste und auch für Köln.

12:40 — Wir fah­ren mit dem Zug nach Köln, Auto­fah­ren fin­den wir doof, gerade in Köln legt man da für einen Park­platz schnell mal 15€ aus, ganz abge­se­hen vom Sprit. Ach was, außer­dem macht Zug­fah­ren auch noch Spass und ich kann Zei­tung lesen. Doof nur, das ich sel­ten fahre und nicht weiß wie man eine Fahr­karte zieht, ein älte­rer Herr ohne Zähne hilft mir, nett von ihm.

13:35 — Köln, wirk­lich ein ein­drucks­volle Stadt genauso wie die Preise für eine sau­bere Toi­lette auf dem Bahn­hof. 1€ für das Pin­keln zu bezah­len halte ich schon für Abzo­cke, wäre ich doch im Zug noch gegan­gen, ich kann ja auch im stehen.

14:30 — Das Gedränge auf der Hohe Strasse und in der Schil­der­gasse , den bei­den Puls­adern des Köl­ner Kon­sums, habe wir hin­ter uns gelas­sen. Alles wirkt ein biss­chen sur­real, denn Stim­men und Spra­chen aus aller Her­ren Län­dern krab­beln in mei­ner Gehör­win­dun­gen, wenn ich jetzt die Augen schlie­ßen würde, könnte ich  eine Gedan­ken­reise machen. Augen zu ist aber irgendwo kon­tra­pro­duk­tiv. Bei New Yor­ker kann man echt ein paar schöne Schnäpp­chen schie­ßen, keine Sze­ne­mode, ein­fach nur ein paar Basics. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


7 Februar

Ist Unpolitisch Synonym für Gleichgültigkeit?

Kategorie: Ansichtssache13 Kommentare

geister1

Das der Groß­teil der Szene unpo­li­tisch ist, sollte spä­tes­tens seit diver­sere Publi­ka­tio­nen bekannt sein. Gothics sind ein intro­ver­tier­tes und ruhi­ges Völk­chen, das offen­bar nur in Ruhe sei­ner Pas­sion nach­ge­hen möchte. Das Schlag­wort unpo­li­tisch ist in die­sem Zusam­men­hang in fast allen Publi­ka­tio­nen, die ich gele­sen habe, erschie­nen. Stammt die Gothic Bewe­gung ursprüng­lich vom Punk ab, so war die Szene zu ihrer ers­ten Blü­te­zeit Mitte der 80er ten­den­zi­ell eher Links ori­en­tiert ohne aber wirk­lich eine wirk­li­che, poli­ti­sche Gesin­nung zu zeigen.

Und heute? Der über­wie­gende Teil der schwar­zen Gemeinde ist unpo­li­tisch und das stär­ker als jemals zuvor. Daran ist zunächst ein­mal nichts aus­zu­set­zen, denn Akti­vis­mus ist nicht jedem als Lei­den­schaft in die Wiege gelegt. Ange­sichts der rech­ten Strö­mun­gen inner­halb der Szene halte ich es aber für wich­tig, Stel­lung zu bezie­hen, sonst ver­kommt das unpo­li­ti­sche Ver­hal­ten schnell zu einer Gleich­gül­tig­keit, die Nähr­bo­den für Faschis­ti­sche Ideo­lo­gien sein kann. Die Gemein­sam­kei­ten zwi­schen den Schwar­zen und den Rech­ten wurde Anfang der 90er bewusst dazu miss­braucht, rechte Ein­flüsse inner­halb der Szene zu eta­blie­ren. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


6 Februar

Vom Quietschen und anderen Geräuschen

Kategorie: Ansichtssache10 Kommentare

Ges­tern war ja die bereits ange­kün­digte Geburts­tags­feier im Pulp, der ich mich natür­lich nicht ent­zie­hen konnte. Doch eigent­lich war mir die Geburts­tags­feier Schnuppe, tan­zen wollte ich, ein biss­chen gucken auch. So habe ich mich dann um 22:30 auf den Weg gemacht, mit­zu­fei­ern. In der Hoff­nung, das die meis­ten Quiet­sche­goths schon wie­der nach Hause gefah­ren sind. Habe ich schon mal erzählt das mich der erste Weg nach der Ankunft immer auf die Toi­lette führt? Scheint mir schon zu einer Kon­di­tio­nie­rung gewor­den zu sein. So rich­tig voll war es nicht, trotz dem mehr an Wer­bung, was aber sicher­lich nicht nega­tiv ist denn genau das ist es ja, was ich so sehr schätze.

Beim gucken ist mir übri­gens wie­der ein­mal auf­ge­fal­len, das einige Men­schen offen­bar und Wahr­neh­mungs­stö­run­gen lei­den und ihr Out­fit nicht ein­ge­hend im Spie­gel betrach­ten, denn wo soll der Kör­per hin, wenn das Kor­sett die Taille schnürt? Rich­tig er quellt oben raus. Aber was erzähle ich, schließ­lich ist das eine sub­jek­tive Wahr­neh­mung mei­ner­seits, die wohl­mög­lich auf Bil­dern beruht, die mir die Gesell­schaft und die Wer­bung in den Kopf gebrannt haben.

Nach einer 1 stün­di­gen Dau­er­t­anz­ein­lage und einer Fla­sche Was­ser sowie einem gro­ßen Bit­ter Lemon führte mich der Weg erneut auf die Toi­lette, die zu mei­nem erstauen recht gut besucht war, so das ich mich in eine abschließ­bare Ein­zel­ka­bine zurück­ge­zo­gen habe. Inter­es­sant was ich da ent­deckt habe, Spu­ren von Hän­den an der Toi­let­ten­wand und ein gebrauch­tes Kon­dom in der Schüs­sel. Bana­nen­ge­schmack, wie mir die leere Hülle auf dem Absatz des Spül­kas­tens ver­riet. Sehr löb­lich, das offen­sicht­lich trotz gro­ßer Lust ein schüt­zen­des Kon­dom ver­wen­det wurde, merk­wür­dig wel­cher Ort dafür gewählt wurde, denn eine Dis­co­the­ken­toi­lette finde ich per­sön­lich ein biss­chen eklig. Aber das ist bestimmt wie­der so eine Wahr­neh­mungs­ge­schichte. Den gan­zen Arti­kel lesen… »