Der Journalist ist ein elitärer Beruf. Junge Menschen besuchen Universitäten und lernen, wie sie über Produkte, Erfahrungen, Kriege, Katastrophen, Menschen und Geschichten zu berichten haben. Objektivität und Neutralität wird vermittelt, ebenso wie Recherche, Rechtschreibung und Grammatik.
Ich weiß gar nicht genau, wann einige der jungen Journalistikstudenten umkippen und sich als Meinungsmacher, Vorurteilserfinder oder Klischeeausdenker spezialisieren und die Pfade des aufrechten Journalismus verlassen. Irgendwann ist es jedenfalls soweit, sie bewerben sich als Nachwuchs großer Nachrichtenagenturen und Verlage, die Information nicht als Allgemeingut betrachten, sondern als Produkt das sie verkaufen. Produkte wie Magazine und Musikzeitschriften, die einen Zeitgeist vorleben und dabei Musik und Trends verkaufen, die ihnen die Anzeigen der Industrie suggerieren. Doch genug davon, nachher wird mir noch der Hang zur Polemik vorgeworfen.
Es hat mich aber nie gewundert, das sich die Jugend neue Wege sucht über das zu Berichten was sie erleben und das zu beschreiben was sie gut finden, ohne dabei zensiert oder filtriert zu werden. Im Laufe der 70er entwickelten sich so die Fanzines. Während die ersten Zeitschriften eher Werke der klassischen Cut & Paste Kultur waren, gewann sie durch die Punk-Kultur immer mehr an Bedeutung und waren Mittel der Jugend, ihre Meinung und Ansichten innerhalb der Subkultur zu verbreiten. Den ganzen Artikel lesen… »






