12 Januar

Top10 der außergewöhnlichsten Sängerinnen (1)

Spontis Thema

Da die Top X von irgend­was zur Zeit schwer im Kom­men ist, möchte auch ich eine kurze Stre­cke mit ins Boot sprin­gen und hier die Top 10 der außer­ge­wöhn­lichs­ten Sän­ge­rin­nen prä­sen­tie­ren. Im ers­ten Teil prä­sen­tiere ich euch die Plätze 10 bis 6, den zwei­ten Teil mor­gen. Nennt es Kun­den­bin­dung, ich finde alle auf einen Streich zu dick. Selbst­ver­ständ­lich ist die Wahl rein Sub­jek­tiv, beruht auf mei­nem per­sön­li­chen Geschmack und ist düs­ter roman­tisch ange­haucht. Der ein oder andern wird sich vor sei­nem Bild­schirm auf­re­gen, wenn ich ihm eine ver­hasste Sän­ge­rin näher brin­gen möchte und mei­nen das die Betref­fende nicht sin­gen kann. Viel­leicht sogar zu recht, aber für mich defi­niert sich das außer­ge­wöhn­li­che eben anders. Die Stimme ist in die Wiege gelegt, der Gesang das Talent aber erst die Dar­bie­tung ist für mich die Kunst.

#10 — Ali­son Moyet (Yazoo)

Als Vince Clarke auf Depe­che Mode keine Lust mehr hatte, grün­dete er im Novem­ber 1981 mit der damals noch unbe­kann­ten bri­ti­schen Sän­ge­rin Ali­son Moyet die Band Yazoo.  Mit der Sin­gle Only You, der eigent­lich erst für Depe­che Mode geplant war, lan­de­ten sie einen Voll­tref­fer. Als ich die Band zum ers­ten mal im Radio hörte, bin ich wit­zi­ger­weise von einem Sän­ger aus­ge­gan­gen.  Umso über­rasch­ter war ich, auf der Sin­gle im Plat­ten­la­den das Bild eine Frau zu sehen. Die Stimme der 48-jährigen ist tief und sehr sou­lig und ver­sprüht den Charme einer ver­rauch­ten Eck­kneipe. Der las­zive Unter­ton wird ihrer natür­li­chen Figur nicht gerecht, ver­führte mich aber schnell ins schwär­men. Nie hat sich sich den kör­per­li­chen Dog­men der Musik­in­dus­trie unter­wor­fen und ist immer sie selbst geblie­ben. Ihre Solo­pro­jekte waren ähnlich erfolg­reich, reich­ten aber nicht an die Zei­ten bei Yazoo heran. 2008 tra­ten Vince Clarke und Ali­son Moyet nach 25 Jah­ren anläss­lich der Recon­nec­ted Tour als Yazoo wie­der auf der Bühne auf.

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11 Januar

365 Tage - 365 Blogger

Spontis Thema

Beim pfle­gen mei­ner Nach­bar­schaft­li­chen Kon­takte bei Blo­goscoop bin ich auf die Aktion 365 Tage — 365 Blog­ger gesto­ßen. Sebas­tian von sebsn.de möchte dabei 365 kleine Inter­views mit Blog­gern füh­ren, er beschränkt sich dabei auf 2–3 Fra­gen. Auf sei­ner Inter­net­seite stellt er dann nach und nach alle 365 Inter­views vor.

Damit hat sich der junge Mann eine Menge Arbeit auf­ge­halst, denn durch die Wer­be­tech­ni­sche Unter­stüt­zung von Blo­goscoop ist der Bekannt­heits­grad nach oben geschnellt. Ob er alle Inter­views zusam­men­be­kommt? Robert habe ich mir gesagt, lass mal wie­der die vir­tu­el­len Hosen run­ter und nimm am Inter­view teil, schließ­lich braucht er bestimmt noch ein paar dunk­lere Impulse. Außer­dem möchte ich natür­lich auf von der Maß­nahme pro­fi­tie­ren und ein paar neue Besu­cher anlo­cken, hilft ja alles nichts das zu verleugnen ;)

Wer mir nach­ei­fern möch­ten, kann das gerne tun. Die Aktion läuft logi­scher­weise 1 Jahr lang, die ers­ten geführ­ten Inter­views sind auch schon erschie­nen. Inter­es­sant? Ent­schei­det selbst.


10 Januar

Schnell und schmutzig

Kategorie: StuhlgangKommentare (0)
Spontis Thema

Das neue Jahr bringt neue Ansprü­che, des­halb habe ich am Wochen­ende einige mei­ner sta­ti­schen Sei­ten aktua­li­siert. Wer immer schon das obli­ga­to­ri­sche About me ver­misst hat, sollte ein­mal und Ego nach­schauen. Ich hatte zwar nie Latein, aber Über mich klingt zu spie­ßig und About me klingt nach Fast­food. Viel­leicht kann ich ja den ein oder ande­ren durch die­sen plum­pen Ver­such Bil­dung vor­zu­täu­schen in die Irre führen.

Auf jeden Fall habe ich die Infor­ma­tio­nen die dort zu fin­den sind aktua­li­siert und ergänzt. Die Blo­grolle befin­det sich noch im Umbau und wird sich dem­ent­spre­chend ver­än­dern. Man kann auch sagen schnell und schmut­zig, denn ich mache es im lau­fen­den Betrieb ohne Rück­sicht auf die Besu­cher. (Wie Rück­sichts­los von mir)

Aus­ser­dem habe ich einige Plugins ent­fernt, weil ich sie wie Aja­xed Word­press nicht mehr brau­che oder deren Ver­wen­dung wie bei Sub­scribe to Com­ments etwas umstrit­ten ist. Das No Fol­low free wurde gegen das Popu­lä­rere Do Fol­low aus­ge­tauscht, das bes­ser mit mei­ner aktu­el­len Kon­fi­gu­ra­tion har­mo­niert. Edit Com­ments XT wurde durch das prak­ti­schere WP Ajax Edit Com­ments ersetzt.

Ein paar Schlicht­ar­bei­ten im Bereich des Designs hat dazu geführt, das nun die But­tons zu den ein­schlä­gi­gen Blog­diens­ten in den Foo­ter ver­schwun­den sind. Über deren Nut­zen bin ich mir noch nicht ganz im kla­ren, konnte ich doch von eini­gen Diens­ten immer noch kei­nen ein­zi­gen Ver­weis zu mei­nem Blog fin­den, aber dazu an ande­rer Stelle ein­mal mehr. Anstatt des­sen gibt es eine Tag­wolke, die die meist ver­wen­de­ten Schlag­worte dar­stellt und so viel­leicht ein­lädt zu stö­bern, ich bin aber noch nicht rich­tig glück­lich damit.

In nächs­ter Zeit werde ich mich noch an die Kate­go­rien her­an­tas­ten, den mit deren Ver­tei­lung bin ich sehr unglück­lich, stammt sich doch noch aus den Anfangs­zei­ten und wur­den noch nicht über­ar­bei­tet, ich hoffe Word­press macht die dann groß­flä­chige Umbe­nen­nung mit.


9 Januar

Punk Rocker mit Blumen in den Haaren?

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YouTube ist schon eine groß­ar­tige Erfin­dung. Da suche ich gerade hüb­sche Punk Rock Videos, um mal wie­der etwas neues oder etwas alt bekann­tes neu zu sehen, da schneit mir die­ses Sandi Thom in die rele­van­ten Videos mei­ner Suche. Das Teil ist zwar nicht mehr ganz tau­frisch (2006), scheint aber spur­los an mir vor­über­ge­gan­gen zu sein, bis ges­tern eben. Nor­ma­ler­weise halte ich nichts davon irgend­wel­che Lied­texte zu über­set­zen, denn viel zu oft geht dabei die ursprüng­li­che Bedeu­tung ver­lo­ren. Aber den Lied­text von I wish i was a Punk Rocker muss man sich auf der Zunge zer­ge­hen las­sen. Schaut euch das Video an, dann könnt ihr viel­leicht nach­voll­zie­hen was ich meine. War­nung! Punks, Sym­pa­thi­san­ten und sol­che die es wer­den wol­len rate ich drin­gend davon ab die­ses Werk zu betrach­ten, es könnte zu unkon­trol­lier­ba­ren Hand­lun­gen und offe­nen Gefühls­aus­brü­chen kom­men. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


8 Januar

Blogparade: Musik des Jahres 2008

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musikdesjahres08Kaum habe ich mir meine per­sön­li­chen Gedan­ken über die Alben des Jah­res 2008 gemacht, lese ich bei free­Q­net von der Blog­pa­rade Musik des Jah­res 2008 bei cimd­dwc. Das ist keine Krank­heit, son­dern ein äußerst eigen­wil­li­ger Blo­gname, den sich Andreas aus­ge­dacht hat, da ihm sein ursprüng­li­che Idee zu lang gewe­sen ist. Mir schie­ßen bei sol­chen Abkür­zun­gen immer sofort mög­li­che Über­set­zun­gen ein, die aber sicher­lich nicht all­ge­mein­taug­lich sind und das Niveau nur unnö­tig sen­ken würden.

Andreas möchte 3  Fra­gen zu 2008 beant­wor­tet haben und lockt mit einem klei­nen Gewinn­spiel und der obli­ga­to­ri­schen Aus­wer­tung. Das allein lockt Spon­tis natür­lich nicht vom Heiz­kör­per weg, für drei musi­ka­li­sche Fra­gen hat Spon­tis aber immer Zeit und lässt die Hei­zung kurz allein. Wer möchte kann sich natür­lich auch noch anschlie­ßen, denn die Parade läuft noch bis zum 11.01.2009 Den gan­zen Arti­kel lesen… »


7 Januar

Schafft neue Preisstruktur bei iTunes Hoffnung?

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Wie in mei­nem Arti­kel über Musik Online: Von Urlaub und Jobs geschrie­ben habe, wer­den die Künst­ler in vie­len Fäl­len durch die extrem nied­rige Preis­struk­tur und Kos­ten­ver­tei­lung über den Tisch gezo­gen und müs­sen sich dem Preis­dik­tat unter­wer­fen. Umso über­rasch­ter war ich des­halb, als ich die Mel­dung App­les iTu­nes ändert seine Preis­struk­tur in mei­nem Feed gele­sen habe. Groß ange­kün­digt wurde da nichts, son­dern ledig­lich auf  der dies­jäh­ri­gen Mac World Expo 2009 in der Fuß­note erwähnt.

Dem­nach ent­fernt Apple nicht nur den größ­ten Teil des DRM, son­dern passt auch die Kos­ten­struk­tur auf sei­ner Platt­form iTu­nes an. Obwohl ich skep­tisch war, wollte eine hart­nä­ckige Spur von Hoff­nung nicht wei­chen.  So war es dann umso inter­es­san­ter, was ich auf ande­ren Sei­ten dar­über lesen konnte:

Ab April die­sen Jah­res wer­den ein­zelne Songs dann ent­we­der für 69 Cent, 99 Cent oder 1,29 Euro ange­bo­ten. Bis­lang galt hier der Pau­schal­preis von 99 Cent. Damit geht Apple auf die For­de­run­gen der Musik­la­bels ein. Es sol­len gene­rell deut­lich mehr Songs im 69-Cent-Bereich als bei 1,29 Euro lie­gen. Alben kos­ten wei­ter­hin 9,99 Euro. (via grafiker.de)

Somit folgt die Ernüch­te­rung gleich im Anschluss an den Licht­blick. Wie­der ein­mal spricht man von den For­de­run­gen der Musik­la­bels, die sicher­lich nicht unbe­dingt dafür bekannt sind, ihre Mehr­ein­nah­men auf die Künst­ler umzu­le­gen. Statt­des­sen kommt es den Kun­den im Schnitt sogar güns­ti­ger als vor­her, da deut­lich mehr Songs für 69 Cent zu haben sind. Von Umsatz­ein­bu­ßen und Raub­ko­pie­rer ist kurio­ser­weise nichts mehr zu hören. Apple ent­fernt sogar noch den DRM-Schutz.

Ein nach­träg­li­ches Weih­nachts­ge­schenk? Kurz­fris­tig ein Gewinn für uns Kon­su­men­ten, lang­fris­tig lei­det dadurch die Qua­li­tät der Musik und Retor­ten­mu­sik mit gecas­te­ten Gesich­tern beherrscht bald den Markt, weil es rea­len Künst­lern immer schwie­ri­ger gemacht wird, kom­mer­zi­el­len Erfolg zu haben und ihr täg­li­ches Brot mit der Musik zu bestreiten.