18 Januar

Keine Hose in den USA? No Pants!

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The 8th Annual "No Pants Day" sponsored by Improv Anywhere, tookDie Ame­ri­ka­ner sind schon ein komi­sches Volk in einem Land vol­ler Gegen­sätze. Zum einen leben sie die Prü­de­rie wir kein ande­res Volk und erlas­sen kuriose Gesetze zum Schutz der All­ge­mein­heit. In den US-Amerikanischen Metro­po­len sam­melt sich jedoch das Volk der ande­ren und lebt eine ganz andere Kultur.

Wenn die nudis­ti­sche Min­der­heit der New Yor­ker an einem kal­ten 10. Januar ver­sam­melt und in der U-Bahn die Hosen aus­zie­hen, spre­chen die Orga­ni­sa­to­ren Improve Ever­y­where von No Pants! Auf­ge­baut wie ein klas­si­scher Flash Mob, jedoch mit wie­der­keh­ren­der Regel­mä­ßig­keit lässt man hier die Hosen fal­len, stürmt die U-Bahn. Das ich sowas iro­ni­scher Weise auf der Hasen­farm lese ist eigent­lich ein schö­ner Aus­druck von Situationskomik.

Beweg­gründe? Unter­schied­lich. Die einen spre­chen von Kunst, die andern möch­ten Teil eines gan­zen sein, die ande­ren ihren Kör­per zei­gen, man­che auch ihre Unter­ho­sen ande­ren las­sen keine Gele­gen­heit aus, sich nackig zu zei­gen. Auf­fäl­lig war die große Anzahl von Tech­ni­kaf­fi­nen Gesel­len, die Bil­der oder Videos schos­sen, der junge Mann zur lin­ken musste seine Erleb­nisse gleich mal Twit­tern. Bei der Durch­sicht eini­ger Bil­der auf flickr.com ist mir zudem der Gedanke gekom­men, das man­che Leute ihre Hosen bes­ser ange­las­sen hät­ten. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 Januar

Neuer Navigationspunkt: Dunkeltanz

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Wie der ein oder andere sicher­lich bemerkt hat und wie ich bereits in die­sem Arti­kel ange­kün­digt habe, befin­det sich in der Navi­ga­tion im Kopf ein neuer Menü­punkt. Was ist Dun­keltanz? Grund­idee ist es, eine Liste von Clubs und Dis­co­the­ken zusam­men­zu­stel­len die Gothic Musik spie­len. Prin­zi­pi­ell ist die Idee ja prima (fand ich jeden­falls), aber die Liste rei­ner Gothic Clubs ist so kurz, das dafür ein ein­zel­ner Bei­trag noch zuviel gewe­sen wäre, ich hatte ja bereits dar­über geschrie­ben. Aus die­sem Grund fin­det man unter Dun­keltanz alle Dis­co­the­ken, Knei­pen und Clubs die sich schwarze Musik auf die Fah­nen geschrie­ben und sei es auch nur im monat­li­chen Wech­sel mit ande­ren Genres.

Dazu gibt es eine funk­tio­nelle Karte von Google Maps die ich über die ange­bo­tene API und dem XML Google Maps Plu­gin hier ein­ge­bun­den habe. Im Augen­blick ist die Liste noch auf NRW beschränkt, soll und kann aber auf Dauer auf Deutsch­land erwei­tert wer­den. Quelle der ursprüng­li­chen Liste ist übri­gens die Seite nachtplan.info die über das schwarze NRW infor­miert. Ich habe viele der Orte durch eigene Erfah­run­gen und Mei­nun­gen ergänzt. Der Nacht­plan, der auch in Print­form in den Clubs in NRW aus­liegt, ist eigent­lich der Fahr­plan für die schwarze Gemeinde, ach­tet mal ein­fach dar­auf ob ihr so ein Exem­plar bei eurem nächs­ten Besuch mit­neh­men könnt.

Ich habe noch einige Ideen, die die Karte nach und nach ver­voll­komm­nen sol­len, lässt euch über­ra­schen.  Sie soll ein Leit­fa­den sein um nicht wie­der ein Wochen­ende an dem man Lust hat zu tan­zen, auf dem tro­cke­nen zu sit­zen. Er dient aus­ser­dem der Dif­fe­ren­zie­rung zwi­schen den Clubs mit gemisch­ter Musik, meh­re­ren Tanz­flä­chen und Art des Publi­kums. Da ich aber nicht wirk­lich jeden Club besu­chenn kann, bin ich auf eure Hilfe ange­wie­sen. Des­halb würde ich mich über neue Clubs, Berichte und Dar­stel­lun­gen der ver­schie­de­nen Loka­liä­ten freuen. Nutzt dazu am bes­ten die Kom­men­tare oder E-Mail (robert[at]spon­tis[punkt]de).


16 Januar

Schwarze Clubkultur

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Wie ist eigent­lich die legi­time Bezeich­nung einer Dis­co­thek? Disco sagt man nicht, schließ­lich war das in den 70er. Club klingt für mich irgend­wie nach House, Tanz­lo­kal klingt zu spie­ßig und Zap­pel­schup­pen zu frech. Wha­te­ver. Es gibt unzäh­lige Läden in denen man Tan­zen kann, sub­tra­hiert man aber die Genre Hip-Hop, House, Techno und Pop­mu­sik schrumpft die Zahl auf ein über­schau­ba­res Maß. Geht man dann noch einen Schritt wei­ter und kris­tal­li­siert die Clubs der schwar­zen Musik her­aus kommt man in NRW mit einer DIN A4 Seite zurecht. Macht man auch noch den letz­ten Schritt und fil­tert nur die Gothic Läden her­aus, rei­chen 1 bis 2 Hände.

Warum ist das so? Als Gothic Mitte bis Ende der 80er seine Blü­te­zeit erlebte, gab es sehr viel mehr Läden mit ent­spre­chen­der Musik und Publi­kum, man musste nicht lange suchen um einen Treff­punkt der Szene aus­zu­ma­chen. Durch die Ver­dün­nung mit ande­ren Musik­rich­tun­gen Anfang der 90er (Techno, Elek­tro, EBM) sahen sich auch die Hard­li­ner unter den Dis­co­the­ken­be­trei­bern gezwun­gen immer mehr Musik­rich­tun­gen zu spie­len um die Geschäfte lukra­tiv zu hal­ten. Ende der 90er Jahre gab es neben dem Zwi­schen­fall in Bochum viel­leicht noch ein oder zwei andere reine Gothic Clubs in NRW. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


15 Januar

Bauerfeind bei 3sat

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Schus­ter bleib bei dei­nen Leis­ten. Als Kat­rin Bau­er­feind beim Inter­net TV Sen­der Ehren­senf am 1.11.2005 anfing, steckte das Pro­jekt noch in den Kin­der­schu­hen. Mit auf­op­fe­rungs­vol­ler Hin­gabe und der cha­ris­ma­ti­schen Mode­ra­tion Kat­rin hat es das Maganzin bin­nen eines Jah­res zum Kult Sta­tus gebracht. Als sie am 30.06.2007 auf­hörte um sich ande­ren Pro­jek­ten zu wid­men, war auch der Zenith des Maga­zins erreicht.

Nach ihrer Urlaubs­ver­tre­tung bei Poly­lux und eini­gen Jobs bei 3sat, soll die 26-jährige am 4. Februar 2009 ihre eigene Sen­dung mit dem Titel Bau­er­feind bekom­men. Wie DWDL berich­tet, soll sie immer am ers­ten Mitt­woch des Monats um 21.30 das Pop­kul­tur­ma­ga­zin mode­rie­ren, für ihre erste Sen­dung soll sie Udo Lin­den­berg in Ham­burg besucht haben.

Lei­der fand ich per­sön­lich alles, was Kat­rin nach Ehren­senf ange­packt hat irgend­wie halb­her­zig. Ihr Buch die Täu­schend unechte eckige Erde fand ich ent­täu­schend, ist es doch nur eine Prin­t­aus­gabe der Sen­dung und ver­kommt damit zu einer lieb­los zusam­men­ge­wür­fel­ten Link­samm­lung die in gedruck­ter Form auch spä­tes­tens die­sen Jahr an Aktua­li­tät ver­lo­ren hat.  Ihre so herz­li­che Per­sön­lich­keit und ihre Talente konnte Sie in kei­nem der For­mate und Publi­ka­tio­nen aus­spie­len. Ob das mit ihrem eige­nen Maga­zin anders wird?

Unken­rufe behaup­te­ten, nach Bau­er­feind würde Ehren­senf nie wie­der so wer­den wie es war, ich muss ein­ge­ste­hen, sie hat­ten recht. Prin­zi­pi­ell finde ich die Idee eines sol­chen Maga­zins in frei ver­füg­ba­rer und media­ler Form sehr anspre­chend, doch Ehren­senf hat sich nicht so ent­wi­ckelt wie ich mir das erhofft hatte. Aber das ist nur meine Mei­nung und spie­gelt sicher nicht die mei­ner der brei­ten Masse wieder.

Um trotz­dem fri­sches Fut­ter für eure Book­marks zu besor­gen und nicht wie­der nur zu meckern, emp­fehle ich euch heute mal Net­se­lek­tor, denn hier tum­meln sich die guten Sei­ten im Netz. Eine kleine, aber feine und redak­tio­nell geprüfte Link­samm­lung, rein­schauen lohnt sich.


14 Januar

Auswertung: Musik des Jahres 2008

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musikdesjahres081Die Blog­pa­rade von dem Blog mit dem unau­sprech­li­chen Namen ist been­det. Die Aus­wer­tung ist sehr inter­es­sant, wäh­rend es sonst eigent­lich immer wie­der Über­schnei­dun­gen gibt, strotzt die Liste vor Indi­vi­dua­li­tät. Liegt es daran das der Musik­ge­schmack der Teil­neh­mer dif­fe­ren­zier­ter ist oder daran das jeder etwas beson­de­res bei­tra­gen wollte?

Die Frage, wel­cher Song mir am bes­ten gefal­len hat, ist aber auch nicht leicht zu beant­wor­ten, denn wie bei vie­len ande­ren auch sind das bei mir meh­rere Songs. Einen wirk­li­chen Song des Jah­res kann man halt schwer nach sub­jek­tive Merk­male aus­wäh­len. Ver­kaufs­zah­len­ori­en­tierte Lis­ten schei­nen da Objek­ti­ver, aber da ich mir selbst keine Musik abkau­fen, bleibt mir nur eine even­tu­ell vor­han­dene Abspiel­sta­tis­tik  mei­ner Geräte.

Womit wir gleich beim nächs­ten Pro­blem wären. Da ich ver­schie­denste Mög­lich­kei­ten des Musik­hö­rens nutze (Com­pu­ter, MP3 Player, Auto­ra­dio) lässt sich das mit der Abspiel­sta­tisk­tik wie­der nicht anwen­den. Folge ist, das ich mich wie­der auf meine sub­jek­ti­ven Ein­drü­cke ver­las­sen muss. Man(n) hat es schon nicht leicht.

Was viel erfreu­li­cher ist, ich habe gewon­nen! Eigent­lich gewinn ich nie was (so fühlt es sich jeden­falls an) aber die­se­mal hat es geklappt, denn cimd­dwc hat unter allen teil­neh­men­den Blogs ein Musi­kal­bum und eine Sin­gle verlost.

Und somit geht die Sin­gle „Say It’s Not True” von Queen+Paul Rod­gers an Spon­tis und das Album „The Cosmos Rocks” von den­sel­ben an Hans, den Wir­bel­web­ber — herz­li­chen Glück­wunsch und viel Spaß damit!

Erst wollte ich meine Adresse mit­tei­len, doch Andreas ist nicht auf den Kopf gefal­len und hat ein­fach die Adresse aus dem Impres­sum genom­men, hätte mir auch selbst ein­fal­len kom­men, aber manch­mal sieht man den Baum vor lau­ter Bäu­men nicht.

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13 Januar

Top10 der außergewöhnlichsten Sängerinnen (2)

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#5 Dolo­res O’Riordan (The Cranberries)

Die 1971 in Irland gebo­rene Sän­ge­rin Dolo­res O’Riordan ist den meis­ten als Front­frau der Band The Cran­ber­ries bekannt. Mit ihrem Album Need to Argue erreich­ten sie in Europa Kult­sta­tus und tra­fen mit ihrer Musik und den Tex­ten Zeit­geist und Welt­an­schau­ung der dama­li­gen Gene­ra­tion ins Schwarze.  Ihre Stimme und die Musik der Iren spielt mit Fol­kein­flüs­sen und dem cha­ris­ma­ti­schen Gesang der 37-jährigen.  Vor allem ihr Song Zom­bie ist in Kraft in der Musik und dem Text nicht mehr zu über­bie­ten. Seit 1994 ist sie mit Don Bur­ton ihrem ehe­ma­li­gen Tour­ma­na­ger ver­hei­ra­tet und hat vier Kin­der. Als im Sep­tem­ber 2003 ihre Schwie­ger­mut­ter schwer erkrankt, trennt sie sich von den Cran­ber­ries um sich um sie zu küm­mern. Kurz dar­auf ver­stirbt die Schwie­ger­mut­ter. Dolo­res O’Riordan ist heute auf Solo­pfa­den unter­wegs, konnte aber bis­lang nicht an die Erfolge, die sie zusam­men mit den Cran­ber­ries fei­ern konnte anknüp­fen. Wie 2008 bekannt wurde, möchte die Band eine EP ver­öf­fent­li­chen und 2009 auf Welt­tour­nee gehen.

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