19 Januar

The Prodigy - Omen

Kategorie: Dunkle Klänge5 Kommentare

Freu­di­ges Gluck­sen ist der Aus­druck für ein­same Hoch­ge­fühle. Die neue Sin­gle von The Pro­digy hat der­ar­tige Gefühle bei mir ent­facht, sind die Wun­der­kin­der der eng­li­schen elek­tro­ni­schen Musik doch seit Jah­ren fes­ter Bestand­teil mei­ner Play­list. Das ist doch Techno, was haben die in mei­ner Play­list zu suchen? Nun lie­ber Leser, weit gefehlt. The Pro­digy ist beim genaue­ren hin­hö­ren kein Techno, son­dern herr­lich düs­te­rer Elec­tro­punk der sich im Laufe der Jahre immer wei­ter ent­wi­ckelt hat. War die Band in ihren Anfän­gen zu Beginn der 90er deut­lich Spa­ß­ori­en­tiert bescher­ten sie mir in Ihrer Ent­wick­lung herr­lich dunkle Momente, zu denen die oft im Steam­punk gezeich­ne­ten Videos ihren Rest beitragen.

Umso erfreu­li­cher nach ihrem letz­ten Album Always Out­n­um­be­red, Never Out­gun­ned das 2004 erschie­nen ist, etwas neues zu hören, denn tot­ge­glaubte leben bekannt­lich län­ger. free­Q­net schreibt schon ganz rich­tig das die neue Sin­gle Omen eine har­mo­ni­sche Ver­bin­dung der alten Synth Klänge aus Expe­ri­ence und der fet­ten Beats aus ihrem let­zen Album. Ihr für Februar erwar­te­tes Album Inva­ders must Die aus dem es schon den gleich­na­mi­gen kos­ten­lo­sen Pro­mo­track gege­ben hat, fügt sich naht­los in die Alben­se­rie ein. Gewohn­tes mit neuem zu ver­bin­den, expe­ri­men­tel­les und tanz­ba­res kom­bi­nie­ren und die Fans über­ra­sche, dafür schätze ich die Jungs. Nicht die Nase rümp­fen liebe Gru­ties und Goths, son­dern Hori­zont erweitern.

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18 Januar

Keine Hose in den USA? No Pants!

Kategorie: Vernetzt2 Kommentare

The 8th Annual "No Pants Day" sponsored by Improv Anywhere, tookDie Ame­ri­ka­ner sind schon ein komi­sches Volk in einem Land vol­ler Gegen­sätze. Zum einen leben sie die Prü­de­rie wir kein ande­res Volk und erlas­sen kuriose Gesetze zum Schutz der All­ge­mein­heit. In den US-Amerikanischen Metro­po­len sam­melt sich jedoch das Volk der ande­ren und lebt eine ganz andere Kultur.

Wenn die nudis­ti­sche Min­der­heit der New Yor­ker an einem kal­ten 10. Januar ver­sam­melt und in der U-Bahn die Hosen aus­zie­hen, spre­chen die Orga­ni­sa­to­ren Improve Ever­y­where von No Pants! Auf­ge­baut wie ein klas­si­scher Flash Mob, jedoch mit wie­der­keh­ren­der Regel­mä­ßig­keit lässt man hier die Hosen fal­len, stürmt die U-Bahn. Das ich sowas iro­ni­scher Weise auf der Hasen­farm lese ist eigent­lich ein schö­ner Aus­druck von Situationskomik.

Beweg­gründe? Unter­schied­lich. Die einen spre­chen von Kunst, die andern möch­ten Teil eines gan­zen sein, die ande­ren ihren Kör­per zei­gen, man­che auch ihre Unter­ho­sen ande­ren las­sen keine Gele­gen­heit aus, sich nackig zu zei­gen. Auf­fäl­lig war die große Anzahl von Tech­ni­kaf­fi­nen Gesel­len, die Bil­der oder Videos schos­sen, der junge Mann zur lin­ken musste seine Erleb­nisse gleich mal Twit­tern. Bei der Durch­sicht eini­ger Bil­der auf flickr.com ist mir zudem der Gedanke gekom­men, das man­che Leute ihre Hosen bes­ser ange­las­sen hät­ten. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 Januar

Schwarze Clubkultur

Kategorie: Schwarze Szene4 Kommentare

Wie ist eigent­lich die legi­time Bezeich­nung einer Dis­co­thek? Disco sagt man nicht, schließ­lich war das in den 70er. Club klingt für mich irgend­wie nach House, Tanz­lo­kal klingt zu spie­ßig und Zap­pel­schup­pen zu frech. Wha­te­ver. Es gibt unzäh­lige Läden in denen man Tan­zen kann, sub­tra­hiert man aber die Genre Hip-Hop, House, Techno und Pop­mu­sik schrumpft die Zahl auf ein über­schau­ba­res Maß. Geht man dann noch einen Schritt wei­ter und kris­tal­li­siert die Clubs der schwar­zen Musik her­aus kommt man in NRW mit einer DIN A4 Seite zurecht. Macht man auch noch den letz­ten Schritt und fil­tert nur die Gothic Läden her­aus, rei­chen 1 bis 2 Hände.

Warum ist das so? Als Gothic Mitte bis Ende der 80er seine Blü­te­zeit erlebte, gab es sehr viel mehr Läden mit ent­spre­chen­der Musik und Publi­kum, man musste nicht lange suchen um einen Treff­punkt der Szene aus­zu­ma­chen. Durch die Ver­dün­nung mit ande­ren Musik­rich­tun­gen Anfang der 90er (Techno, Elek­tro, EBM) sahen sich auch die Hard­li­ner unter den Dis­co­the­ken­be­trei­bern gezwun­gen immer mehr Musik­rich­tun­gen zu spie­len um die Geschäfte lukra­tiv zu hal­ten. Ende der 90er Jahre gab es neben dem Zwi­schen­fall in Bochum viel­leicht noch ein oder zwei andere reine Gothic Clubs in NRW. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


15 Januar

Bauerfeind bei 3sat

Kategorie: Vernetzt5 Kommentare

Schus­ter bleib bei dei­nen Leis­ten. Als Kat­rin Bau­er­feind beim Inter­net TV Sen­der Ehren­senf am 1.11.2005 anfing, steckte das Pro­jekt noch in den Kin­der­schu­hen. Mit auf­op­fe­rungs­vol­ler Hin­gabe und der cha­ris­ma­ti­schen Mode­ra­tion Kat­rin hat es das Maganzin bin­nen eines Jah­res zum Kult Sta­tus gebracht. Als sie am 30.06.2007 auf­hörte um sich ande­ren Pro­jek­ten zu wid­men, war auch der Zenith des Maga­zins erreicht.

Nach ihrer Urlaubs­ver­tre­tung bei Poly­lux und eini­gen Jobs bei 3sat, soll die 26-jährige am 4. Februar 2009 ihre eigene Sen­dung mit dem Titel Bau­er­feind bekom­men. Wie DWDL berich­tet, soll sie immer am ers­ten Mitt­woch des Monats um 21.30 das Pop­kul­tur­ma­ga­zin mode­rie­ren, für ihre erste Sen­dung soll sie Udo Lin­den­berg in Ham­burg besucht haben.

Lei­der fand ich per­sön­lich alles, was Kat­rin nach Ehren­senf ange­packt hat irgend­wie halb­her­zig. Ihr Buch die Täu­schend unechte eckige Erde fand ich ent­täu­schend, ist es doch nur eine Prin­t­aus­gabe der Sen­dung und ver­kommt damit zu einer lieb­los zusam­men­ge­wür­fel­ten Link­samm­lung die in gedruck­ter Form auch spä­tes­tens die­sen Jahr an Aktua­li­tät ver­lo­ren hat.  Ihre so herz­li­che Per­sön­lich­keit und ihre Talente konnte Sie in kei­nem der For­mate und Publi­ka­tio­nen aus­spie­len. Ob das mit ihrem eige­nen Maga­zin anders wird?

Unken­rufe behaup­te­ten, nach Bau­er­feind würde Ehren­senf nie wie­der so wer­den wie es war, ich muss ein­ge­ste­hen, sie hat­ten recht. Prin­zi­pi­ell finde ich die Idee eines sol­chen Maga­zins in frei ver­füg­ba­rer und media­ler Form sehr anspre­chend, doch Ehren­senf hat sich nicht so ent­wi­ckelt wie ich mir das erhofft hatte. Aber das ist nur meine Mei­nung und spie­gelt sicher nicht die mei­ner der brei­ten Masse wieder.

Um trotz­dem fri­sches Fut­ter für eure Book­marks zu besor­gen und nicht wie­der nur zu meckern, emp­fehle ich euch heute mal Net­se­lek­tor, denn hier tum­meln sich die guten Sei­ten im Netz. Eine kleine, aber feine und redak­tio­nell geprüfte Link­samm­lung, rein­schauen lohnt sich.


14 Januar

Auswertung: Musik des Jahres 2008

musikdesjahres081Die Blog­pa­rade von dem Blog mit dem unau­sprech­li­chen Namen ist been­det. Die Aus­wer­tung ist sehr inter­es­sant, wäh­rend es sonst eigent­lich immer wie­der Über­schnei­dun­gen gibt, strotzt die Liste vor Indi­vi­dua­li­tät. Liegt es daran das der Musik­ge­schmack der Teil­neh­mer dif­fe­ren­zier­ter ist oder daran das jeder etwas beson­de­res bei­tra­gen wollte?

Die Frage, wel­cher Song mir am bes­ten gefal­len hat, ist aber auch nicht leicht zu beant­wor­ten, denn wie bei vie­len ande­ren auch sind das bei mir meh­rere Songs. Einen wirk­li­chen Song des Jah­res kann man halt schwer nach sub­jek­tive Merk­male aus­wäh­len. Ver­kaufs­zah­len­ori­en­tierte Lis­ten schei­nen da Objek­ti­ver, aber da ich mir selbst keine Musik abkau­fen, bleibt mir nur eine even­tu­ell vor­han­dene Abspiel­sta­tis­tik  mei­ner Geräte. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 Januar

Top10 der außergewöhnlichsten Sängerinnen (2)

Kategorie: Dunkle Klänge8 Kommentare

#5 Dolo­res O’Riordan (The Cranberries)

Die 1971 in Irland gebo­rene Sän­ge­rin Dolo­res O’Riordan ist den meis­ten als Front­frau der Band The Cran­ber­ries bekannt. Mit ihrem Album Need to Argue erreich­ten sie in Europa Kult­sta­tus und tra­fen mit ihrer Musik und den Tex­ten Zeit­geist und Welt­an­schau­ung der dama­li­gen Gene­ra­tion ins Schwarze.  Ihre Stimme und die Musik der Iren spielt mit Fol­kein­flüs­sen und dem cha­ris­ma­ti­schen Gesang der 37-jährigen.  Vor allem ihr Song Zom­bie ist in Kraft in der Musik und dem Text nicht mehr zu über­bie­ten. Seit 1994 ist sie mit Don Bur­ton ihrem ehe­ma­li­gen Tour­ma­na­ger ver­hei­ra­tet und hat vier Kin­der. Als im Sep­tem­ber 2003 ihre Schwie­ger­mut­ter schwer erkrankt, trennt sie sich von den Cran­ber­ries um sich um sie zu küm­mern. Kurz dar­auf ver­stirbt die Schwie­ger­mut­ter. Dolo­res O’Riordan ist heute auf Solo­pfa­den unter­wegs, konnte aber bis­lang nicht an die Erfolge, die sie zusam­men mit den Cran­ber­ries fei­ern konnte anknüp­fen. Wie 2008 bekannt wurde, möchte die Band eine EP ver­öf­fent­li­chen und 2009 auf Welt­tour­nee gehen.

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12 Januar

Top10 der außergewöhnlichsten Sängerinnen (1)

Kategorie: Dunkle Klänge8 Kommentare

Da die Top X von irgend­was zur Zeit schwer im Kom­men ist, möchte auch ich eine kurze Stre­cke mit ins Boot sprin­gen und hier die Top 10 der außer­ge­wöhn­lichs­ten Sän­ge­rin­nen prä­sen­tie­ren. Im ers­ten Teil prä­sen­tiere ich euch die Plätze 10 bis 6, den zwei­ten Teil mor­gen. Nennt es Kun­den­bin­dung, ich finde alle auf einen Streich zu dick. Selbst­ver­ständ­lich ist die Wahl rein Sub­jek­tiv, beruht auf mei­nem per­sön­li­chen Geschmack und ist düs­ter roman­tisch ange­haucht. Der ein oder andern wird sich vor sei­nem Bild­schirm auf­re­gen, wenn ich ihm eine ver­hasste Sän­ge­rin näher brin­gen möchte und mei­nen das die Betref­fende nicht sin­gen kann. Viel­leicht sogar zu recht, aber für mich defi­niert sich das außer­ge­wöhn­li­che eben anders. Die Stimme ist in die Wiege gelegt, der Gesang das Talent aber erst die Dar­bie­tung ist für mich die Kunst.

#10 — Ali­son Moyet (Yazoo)

Als Vince Clarke auf Depe­che Mode keine Lust mehr hatte, grün­dete er im Novem­ber 1981 mit der damals noch unbe­kann­ten bri­ti­schen Sän­ge­rin Ali­son Moyet die Band Yazoo.  Mit der Sin­gle Only You, der eigent­lich erst für Depe­che Mode geplant war, lan­de­ten sie einen Voll­tref­fer. Als ich die Band zum ers­ten mal im Radio hörte, bin ich wit­zi­ger­weise von einem Sän­ger aus­ge­gan­gen.  Umso über­rasch­ter war ich, auf der Sin­gle im Plat­ten­la­den das Bild eine Frau zu sehen. Die Stimme der 48-jährigen ist tief und sehr sou­lig und ver­sprüht den Charme einer ver­rauch­ten Eck­kneipe. Der las­zive Unter­ton wird ihrer natür­li­chen Figur nicht gerecht, ver­führte mich aber schnell ins schwär­men. Nie hat sich sich den kör­per­li­chen Dog­men der Musik­in­dus­trie unter­wor­fen und ist immer sie selbst geblie­ben. Ihre Solo­pro­jekte waren ähnlich erfolg­reich, reich­ten aber nicht an die Zei­ten bei Yazoo heran. 2008 tra­ten Vince Clarke und Ali­son Moyet nach 25 Jah­ren anläss­lich der Recon­nec­ted Tour als Yazoo wie­der auf der Bühne auf.

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9 Januar

Punk Rocker mit Blumen in den Haaren?

Kategorie: Ansichtssache22 Kommentare

YouTube ist schon eine groß­ar­tige Erfin­dung. Da suche ich gerade hüb­sche Punk Rock Videos, um mal wie­der etwas neues oder etwas alt bekann­tes neu zu sehen, da schneit mir die­ses Sandi Thom in die rele­van­ten Videos mei­ner Suche. Das Teil ist zwar nicht mehr ganz tau­frisch (2006), scheint aber spur­los an mir vor­über­ge­gan­gen zu sein, bis ges­tern eben. Nor­ma­ler­weise halte ich nichts davon irgend­wel­che Lied­texte zu über­set­zen, denn viel zu oft geht dabei die ursprüng­li­che Bedeu­tung ver­lo­ren. Aber den Lied­text von I wish i was a Punk Rocker muss man sich auf der Zunge zer­ge­hen las­sen. Schaut euch das Video an, dann könnt ihr viel­leicht nach­voll­zie­hen was ich meine. War­nung! Punks, Sym­pa­thi­san­ten und sol­che die es wer­den wol­len rate ich drin­gend davon ab die­ses Werk zu betrach­ten, es könnte zu unkon­trol­lier­ba­ren Hand­lun­gen und offe­nen Gefühls­aus­brü­chen kom­men. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


8 Januar

Blogparade: Musik des Jahres 2008

musikdesjahres08Kaum habe ich mir meine per­sön­li­chen Gedan­ken über die Alben des Jah­res 2008 gemacht, lese ich bei free­Q­net von der Blog­pa­rade Musik des Jah­res 2008 bei cimd­dwc. Das ist keine Krank­heit, son­dern ein äußerst eigen­wil­li­ger Blo­gname, den sich Andreas aus­ge­dacht hat, da ihm sein ursprüng­li­che Idee zu lang gewe­sen ist. Mir schie­ßen bei sol­chen Abkür­zun­gen immer sofort mög­li­che Über­set­zun­gen ein, die aber sicher­lich nicht all­ge­mein­taug­lich sind und das Niveau nur unnö­tig sen­ken würden.

Andreas möchte 3  Fra­gen zu 2008 beant­wor­tet haben und lockt mit einem klei­nen Gewinn­spiel und der obli­ga­to­ri­schen Aus­wer­tung. Das allein lockt Spon­tis natür­lich nicht vom Heiz­kör­per weg, für drei musi­ka­li­sche Fra­gen hat Spon­tis aber immer Zeit und lässt die Hei­zung kurz allein. Wer möchte kann sich natür­lich auch noch anschlie­ßen, denn die Parade läuft noch bis zum 11.01.2009 Den gan­zen Arti­kel lesen… »


7 Januar

Schafft neue Preisstruktur bei iTunes Hoffnung?

Kategorie: Dunkle Klänge5 Kommentare

Wie in mei­nem Arti­kel über Musik Online: Von Urlaub und Jobs geschrie­ben habe, wer­den die Künst­ler in vie­len Fäl­len durch die extrem nied­rige Preis­struk­tur und Kos­ten­ver­tei­lung über den Tisch gezo­gen und müs­sen sich dem Preis­dik­tat unter­wer­fen. Umso über­rasch­ter war ich des­halb, als ich die Mel­dung App­les iTu­nes ändert seine Preis­struk­tur in mei­nem Feed gele­sen habe. Groß ange­kün­digt wurde da nichts, son­dern ledig­lich auf  der dies­jäh­ri­gen Mac World Expo 2009 in der Fuß­note erwähnt.

Dem­nach ent­fernt Apple nicht nur den größ­ten Teil des DRM, son­dern passt auch die Kos­ten­struk­tur auf sei­ner Platt­form iTu­nes an. Obwohl ich skep­tisch war, wollte eine hart­nä­ckige Spur von Hoff­nung nicht wei­chen.  So war es dann umso inter­es­san­ter, was ich auf ande­ren Sei­ten dar­über lesen konnte:

Ab April diesen Jahres werden einzelne Songs dann entweder für 69 Cent, 99 Cent oder 1,29 Euro angeboten. Bislang galt hier der Pauschalpreis von 99 Cent. Damit geht Apple auf die Forderungen der Musiklabels ein. Es sollen generell deutlich mehr Songs im 69-Cent-Bereich als bei 1,29 Euro liegen. Alben kosten weiterhin 9,99 Euro. (via grafiker.de)

Somit folgt die Ernüch­te­rung gleich im Anschluss an den Licht­blick. Wie­der ein­mal spricht man von den For­de­run­gen der Musik­la­bels, die sicher­lich nicht unbe­dingt dafür bekannt sind, ihre Mehr­ein­nah­men auf die Künst­ler umzu­le­gen. Statt­des­sen kommt es den Kun­den im Schnitt sogar güns­ti­ger als vor­her, da deut­lich mehr Songs für 69 Cent zu haben sind. Von Umsatz­ein­bu­ßen und Raub­ko­pie­rer ist kurio­ser­weise nichts mehr zu hören. Apple ent­fernt sogar noch den DRM-Schutz.

Ein nach­träg­li­ches Weih­nachts­ge­schenk? Kurz­fris­tig ein Gewinn für uns Kon­su­men­ten, lang­fris­tig lei­det dadurch die Qua­li­tät der Musik und Retor­ten­mu­sik mit gecas­te­ten Gesich­tern beherrscht bald den Markt, weil es rea­len Künst­lern immer schwie­ri­ger gemacht wird, kom­mer­zi­el­len Erfolg zu haben und ihr täg­li­ches Brot mit der Musik zu bestreiten.