31 Januar

Die 6 größten Irrtümer über Gothics

Kategorie: Schwarze Szene10 Kommentare

Grabwanne im Abney Park Cemetery in LondonSchwarz zeigt wie keine andere Farbe die gewählte Aus­gren­zung vom Rest der Gesell­schaft, die Dis­tanz zur rein Kon­sum­ori­en­tier­ten Gesell­schaft, aber auch Selbst­be­wusst­sein und Stärke. Unsere rein ästhe­ti­sche Pro­vo­ka­tion trägt präch­tige Früchte und ver­führt — Unter­stützt durch die Bou­le­vard­presse — den Bür­ger zur Annahme der ver­rück­tes­ten Vor­ur­teile und Kli­schees. Ein paar ernste und weni­ger ernst gemeinte Vor­ur­teile möchte die­ser Bei­trag entschlüsseln.

Wer wei­tere Vor­ur­teile auf­ge­klärt wis­sen möchte, fühle sich frei eine ent­spre­chende Anre­gung in den Kom­men­ta­ren zu hinterlassen.

Gothics schän­den Grä­ber, Gruf­ten und Ruinen

Fried­höfe sind die fried­lichs­ten und ein­sams­ten Plätze in unse­rer unru­hi­gen Welt. Gothics lie­ben Fried­höfe und alte Gemäuer. Wir genie­ßen die Ruhe und die mor­bide Aus­strah­lung eines sol­chen Ortes und schät­zen auch den mys­ti­schen Cha­rak­ter alter Grab­stät­ten. Die sterb­li­chen Über­reste der Men­schen zer­fal­len in der Erde, ver­ei­nen sich wie­der mit der Natur und brin­gen so neues Leben her­vor, die Kno­chen ver­blei­ben als sym­bo­li­sches Zei­chen der geleb­ten Exis­tenz. Warum soll­ten wir diese also zer­stö­ren? Unzäh­lige alte Fried­höfe war­ten nur dar­auf ent­deckt zu wer­den, auf jedem ist die Ruhe und die Spur Okkul­tis­mus, die ich so schätze, viel­leicht sollte der ein oder andere beim nächs­ten Fried­hofs­be­such etwas genauer hin­schauen. Das Kli­schee hält sich aber hart­nä­ckig und ruft jeder­zeit halb­her­zige Bericht­er­stat­tung auf den Plan, sind es Haken­kreuze waren es die Neo­na­zis, sind es Pen­ta­gramme waren es die Gothics. Ver­ein­zelte Vor­fälle in den frü­hen 80ern in Thü­rin­gen ste­hen nicht stell­ver­tre­tend für die Szene und wer­den Szen­ein­tern sogar ver­ab­scheut. Merke: Von tau­sen­den Gothics, die respekt­voll einen Fried­hof besu­chen redet nie­mand, von den drei Idio­ten in schwar­zen Kla­mot­ten reden alle. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


30 Januar

Volkmar Kuhnle: Gothic-Lexikon

Kategorie: Wortkunst2 Kommentare

gothic-lexikonDas habe ich dir vor­her gesagt, warum hörst du nicht auf mich? Nicht das mir die Mei­nung die­ses Men­schen nicht wich­tig gewe­sen wäre, aber ich muss es erst immer am eige­nen Leib erfah­ren, mich sozu­sa­gen selbst gei­ßeln. Natür­lich rein geis­tig. Ein Ange­bot bei gro­ßen Inter­net­ver­sand­haus für 2€ weckte meine Auf­merk­sam­keit und so sollte es sein, dass eben jenes Gothic-Lexikon von Volk­mar Kuhnle nach einer Woche den Weg in mei­nen Brief­kas­ten fand.

Auf 337 Sei­ten schickt sich Herr Kuhnle an, die Welt der Gothic in Worte zu packen, diese zu erklä­ren und alpha­be­tisch anein­an­der­zu­rei­hen. Das erste was ins Auge des Betrach­ters fällt sind die teils mise­ra­blen Bil­der der beschrie­be­nen The­men, die oft­mals wie schlecht hoch­ge­pi­xelte Kleinst­bil­der wir­ken, die aus Zeit­schrif­ten aus­ge­schnit­ten wur­den. Die Kurz­be­schrei­bung auf der Rück­seite des Ein­ban­des lau­tet ver­hei­ßungs­voll: Gothic ist mehr als nur der Trend einer geheim­nis­vol­len Jugend-Szene. Geschichte und Gegen­wart der Gothic-Kultur wer­den in die­sem Lexi­kon erst­mals aus­führ­lich beschrie­ben. Für Szene-Insider wie für Inter­es­sierte. Begin­nen wol­len wir aber vorne, den in der Regel beginnt man dort ein Buch zu lesen.

Als Ursprung der Gothic Musik wird dort unter ande­rem Kraft­werk genannt, die viel­leicht elek­tro­ni­sche Pio­niere waren, aber mit Gothic Musik nicht wirk­lich etwas zu hat­ten. Auch die angeb­li­che S/M-Musik als Sub­genre konnte ich nicht nach­voll­zie­hen, auch das wir aus unse­rer nega­ti­ven Grund­ein­stel­lung zur Roman­tik fin­den, halte ich für ein Gerücht.  Der Rest des Buches han­delt von Begrif­fen, die für die Szene und die Musik rele­vant sein sol­len, dabei han­delt es sich aber nur um eine Zusam­men­stel­lung von Beschrei­bun­gen über Bands und Künst­ler, die Wiki­pe­dia sicher bes­ser hin­be­kommt. Dazwi­schen fin­den sich dann immer wie­der lieb­lose Ein­streu­un­gen unglaub­lich düs­te­rer Begriffe: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


29 Januar

Alltag und Entspannung

Kategorie: Ansichtssache5 Kommentare

Diese Woche ist eine der Wochen, die ich am liebs­ten aus mei­nem Leben strei­chen würde. Neben mei­nem Beruf, der mich um 5:00 mor­gens aus dem Bett scheucht, besu­che ich auch noch in die­ser Woche wie­der die Meis­ter­schule. Zwi­schen Arbeit und Wei­ter­bil­dung bleibt also wenig Platz für den All­tag, selbst die Fahrt mit dem Auto zur Arbeit erscheint wie eine beson­dere Zeit­ver­schwen­dung. Das da Zeit zum Blog­gen fehlt, brau­che ich nicht zu erklä­ren. Eile ist der Tod eines guten Blog­bei­tra­ges wusste schon Kon­n­a­fu­zius in sei­nem Arti­kel über Blog­weis­hei­ten zu sagen.

Die Runde durch mei­nen Google Rea­der lasse ich mir trotz­dem nicht neh­men und genieße dabei die kurze Ruhe­pause bei einer Tasse Kaf­fee. Sub­jek­ti­ver­weise ver­än­dert sich der Inhalt mei­ner abbo­nierte Inhalt der Feeds in glei­chem Maße. Offen­bar lei­den noch andere Blog­ger und den Pflich­ten des All­tags. Des­halb geht mein Appell heute an die Augen­bli­cke der inne­ren Ruhe und dem klei­nen Stück Ent­span­nung, das sich jeder ein­mal gön­nen sollte. Nicht abends vor dem Fern­se­her, son­dern mit­ten­drin im All­tag. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


27 Januar

Blogparade: Total verfilmt!

Anläss­lich der im Februar statt­fin­den Oscar Ver­lei­hun­gen hat free­Q­net eine Blog­pa­rade gestar­tet, in der es ihm um gute schlechte Ver­fil­mun­gen ent­spre­chen­der Vor­la­gen geht. Anstatt aber wie üblich eine Reihe von Fra­gen zu stel­len, scheint mir die Fra­ge­stel­lung zu die­ser Idee doch recht all­ge­mein und regt mich natür­lich unge­mein an, eine Por­tion Senf bei­zu­steu­ern, der viel­leicht nicht ganz den Kern der Sache zu tref­fen ver­mag, was mich aber nicht davon abbringt es den­noch zu versuchen.

Anfäng­li­che Über­le­gun­gen mei­ner­seits enden in der Fest­stel­lung, dass die Aus­wahl der Filme die ich für beson­ders gut oder schlecht halte rein sub­jek­tiv ist, misst sie sich doch an mei­nen eige­nen Geschmack­li­chen Vor­stel­lun­gen. Außer­dem spielt natür­lich die eigene Affi­ni­tät für das Lesen ein große Rolle, ich für mei­nen Fall schaue lie­ber einen guten Film anstatt das ent­spre­chende Buch zu lesen. Mir fehlt es ein­fach an Geduld und dem Wil­len mich in die gele­sene Geschichte fal­len zu las­sen um in sel­bi­ger letzt­end­lich zu ver­sin­ken. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


26 Januar

Le Petit Mort - Sex, Drugs und Mukoviszidose

Kategorie: WortkunstKeine Kommentare

le petit mortJörn Ranisch, der seit sei­ner Lehre von allen »Pfeffi« genannt wird wurde 1969 in Greifs­wald gebo­ren und gehört seit den spä­ten 80ern zu der auch in der DDR exis­tie­ren­den Gothic oder Gruftie-Szene an. In sei­ner Auto­bio­gra­phie Le Petit Mort erzählt er von guten und nega­ti­ven Erfah­run­gen mit der Szene und der übri­gen Gesell­schaft, vom trot­zi­gen Auf­be­geh­ren gegen staat­li­che Bevor­mun­dun­gen und seine lebens­be­dro­hende Krank­heit, vom Spaß am Leben in der düster-melancholischen Welt der schwar­zen Subkultur.

Als Pfeffi in der Mitte der 80er durch seine Muko­vis­zi­dose den Anschluss zur rest­li­chen Jugend in der DDR ver­lor und aus­ge­grenzt wurde, inter­es­sierte er sich mehr und mehr für alter­na­tive Jugend­sze­nen, in denen Aus­gren­zung und Anders­sein zum Leben gehört. Im Lehr­lings­in­ter­nat ent­wi­ckelte er zuneh­men­des Inter­esse für die Punk und Gruf­tie Szene und erfuhr so Zuge­hö­rig­keit zu einer Cli­que. Seit nun­mehr 20 Jah­ren lebt er als Gruf­tie unter Punks, Skin­heads und ande­ren unan­ge­pass­ten Jugend­li­chen. Eine Zeit der Frei­heit und der Selbst­ver­wirk­li­chung, abseits kom­mer­z­ori­en­tier­ter Spie­ßer und Doppelmoral.

Bücher, die ver­meint­li­che Innen­an­sich­ten einer Szene ver­mit­teln wol­len, gibt es wie Sand am Meer. Mit lächer­li­chen Ver­su­chen den Reiz der Szene zu erklä­ren, zu erfas­sen oder zu beschrei­ben hält sich Jörn Ranisch gar nicht erst auf und hebt sich damit posi­tiv vom Ein­heits­brei selbst­er­nann­ter Gothic-Bibeln ab. Das Buch ist eine akri­bi­sche Auf­lis­tung sei­nes Lebens mit allen Höhen und Tie­fen die ihm sein Umfeld oder seine Krank­heit beschert hat. Seine unver­blümte und direkte Schreib­weise machen das Buch zu einer ange­neh­men Lek­türe die kein auf­ge­schla­ge­nes Fremd­wör­t­er­le­xi­kon zum ver­ste­hen benö­tigt. Die Paa­rung mit Sar­kas­mus und Wort­krea­ti­vi­tät (»Schicht­kot­zen«) machen  aus die­sem Werk eine der bes­ten Innen­an­sich­ten der deut­schen (und ost­deut­schen)  Gothic Szene. Dar­über hin­aus zeigt es die Wende aus der Sicht eines Jugend­li­chen, Leben mit einer Behin­de­rung aus der Sicht eines Behin­der­ten und Deutsch­land aus der Sicht eines Gruf­ties. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


25 Januar

7 Jahre Schwarzhalt im Pulp

pulp_2009-0205_7_jahre_do-240Einen schö­nen Geburts­tag gibt es am Don­ners­tag, dem  05.02.2009 im Pulp zu fei­ern. Seit genau 7 Jah­ren fin­det im Pulp Duis­burg am Don­ners­tag die düs­tere Party statt, auf der auch Spon­tis regel­mä­ßig zu Gast ist. Neben dem übli­chen Dun­keltanz gibt es noch einige Klei­nig­kei­ten, die den Besu­cher zusätz­lich locken sol­len. So ent­fällt der Min­dest­ver­zehr und der Ein­tritt ist damit frei. Zudem wer­den um 22:00, 0:00, 2:00 und 4:00 in der Grotte Preise ver­lost. Rein musi­ka­lisch ändert sich glück­li­cher­weise nicht viel. Ein Best of soll gebo­ten wer­den und die Ohren der geneig­ten Besu­cher erfreuen. In der Grotte gibt es dem­nach Wave, Gothic und Elec­tro mit DJ Mario und in der Mitte 80s, Wave, Indie, und Rock­clas­sics mit DJ Major Tom.

Das Pulp in Duis­burg ist übri­gens einer der ange­nehms­ten schwar­zen Treff­punkte im Ruhr­ge­biet. Die große Dis­co­thek ist Don­ners­tags Erfah­rungs­ge­mäß nicht aus­ge­las­tet und bie­tet dem­ent­spre­chend viel Raum für die schwarze Gemeinde. Ich schätze den Platz auf der Tanz­flä­che, die mit­un­ter von einem ein­zel­nen Tän­zer (mir) betanzt wird. Kein Gedränge, kein Geschubse machen das ganz noch ange­neh­mer und unter­strei­chen die Gewalt­lo­sig­keit der Gothic-Szene.

Rein The­ma­tisch bin ich doch eher in der Mitte zu tref­fen, denn am liebs­ten tanze ich immer noch zu den guten alten Klas­si­kern, das muss ich ehr­li­cher­weise ein­ge­ste­hen, was der Bauer nicht kennt, das rockt nicht. Es zieht mich natür­lich auch Gele­gent­lich in die Elek­tro­ni­sche­rer Grotte, aber dort schaue ich eigent­lich mehr dem dunk­len Trei­ben zu. Wer möchte trifft sich dort ab 21.00 Uhr, Orts­be­schrei­bung gibt es im Dun­keltanz noch­ein­mal. Die Erwach­se­nen fin­den sich übri­gens frü­hes­tens um 23:00 ein ;)

Glück­li­cher­weise konnte ich mich für die­sen Abend noch von allen Pflich­ten frei­ma­chen und werde wie gewohnt dort umher­geis­tern.  Im ent­spre­chen­den Forum des Pulp kön­nen auch Musik­wün­sche ein­ge­reicht wer­den, DJ Mario zeigt sich hier sehr enga­giert und führt wäh­rend sei­ner Zeit peni­bel Buch über die gespiel­ten Titel. Damit hat er schon viele Besu­cher glück­lich gemacht, die das gespielte Lied noch nicht kann­ten und am nächs­ten Tag im Forum nach­ge­fragt haben.

(Bild­quelle: Pulp Duis­burg)

23 Januar

Digitaler Aktivismus - Online protestieren

Kategorie: Ansichtssache7 Kommentare

Gerade noch dis­ku­tiere ich noch mit Tears von Requiem Kathar­sis über den poli­ti­schen Akti­vis­mus der Links und Rechts ori­en­tier­ten Grup­pen, da erscheint ein Bei­trag des elek­tri­schen Repor­ters in mei­nen Fee­dre­a­der, der digi­ta­len und poli­ti­schen Akti­vis­mus im Netz behan­delt. Es geht dabei pri­mär um das Netz als Mit­tel zum Akti­vis­mus. Ist das Inter­net wirk­lich eine adäqua­tes Mit­tel zum Pro­test oder nur ein Hilfs­mit­tel zum Protest?

Demons­tra­tio­nen wur­den mei­ner Mei­nung nach immer schon ins Leben geru­fen um Auf­merk­sam­keit zu erre­gen, Akti­vis­mus gibt es um Dinge zu bewe­gen. Dabei beschränkt man sich nicht nur auf das blo­ckie­ren, stö­ren und ver­hin­dern son­dern auch viel zu oft auf zer­stö­ren, demo­lie­ren und ver­nich­ten. So gese­hen ist Online Akti­vis­mus ein durch­aus ernst zu neh­men­des Mit­tel des Pro­tes­tes, sind wir doch in unse­rer Welt ohne das Inter­net als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel sehr ein­ge­schränkt. So zei­gen Angriffe auf Ser­ver, Post­fä­cher und Inter­net­seite sehr schnel­len Erfolg und sind mit »Hand­fes­ten« Aktio­nen durch­aus gleich­zu­set­zen. Natür­lich ist das Netz auch das schnellste Mit­tel der Infor­ma­ti­ons­ver­brei­tung und ermög­licht so, Aktio­nen dezen­tral und frei von Hier­ar­chie  zu orga­ni­sie­ren und staat­li­che Kon­trolle (noch) aus­zu­he­beln. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


22 Januar

Klaus Farin: Über die Jugend

Kategorie: Wortkunst5 Kommentare

essays_lEiner Auk­tion bei E-Bay habe ich zu ver­dan­ken, das ich Ende 2008 eine Ori­gi­nal­aus­gabe des von Klaus Farin ver­fass­ten Buches Über die Jugend und andere Krank­hei­ten gekom­men bin. Das Buch ist beim Archiv der Jugend­kul­tu­ren in Ber­lin erschie­nen und bie­tet auf rund 120 Sei­ten Essays und Reden des 50-jährigen Ber­li­ners aus den Jah­ren 1994 — 2008. Klaus Farin arbei­tet als Lei­ter des Archiv der Jugend­kul­tu­ren, ist Lek­tor und Initia­tor des Pro­jek­tes Cul­ture on the Road. Aus unzäh­li­gen Vor­trä­gen und Lesun­gen hat er die Quint­es­senz in die­ses kleine Buch geschrieben.

Das Buch bie­tet daher keine durch­ge­hende Geschichte son­dern ist ein lose Samm­lung von Vor­trä­gen, Kom­men­tare und andere Bei­träge  zu zen­tra­len The­men sei­ner Arbeit wie der Medi­en­dar­stel­lung von Jugend, Rechts­ex­tre­mis­mus, Jugend­ge­walt und Kri­mi­na­li­tät, Jugend­kul­tu­ren & Dro­gen sowie eine Ein­füh­rung in die Prin­zi­pien und prak­ti­sche Arbeit des Archiv der Jugendkulturen.

Es wird deut­lich, das Auf­klä­rungs­ar­beit selbst in Berei­chen nötig ist, von denen man eher eine vor­ur­teils­freier Her­an­ge­hens­weise erwar­tet hätte. So wun­dert es nicht, das viele sei­ner Reden bei Jugend­ar­bei­tern, Sozi­al­ar­bei­ter und Päd­ago­gen auf offene Ohren sto­ßen, den trotz eines brei­ten Fach­wis­sens über Kin­der– und Jugend­ar­beit fehlt vie­len der prak­ti­sche Bezug zu den ein­zel­nen Sze­nen und der Jugend­kul­tur im All­ge­mei­nen. Immer wie­der weist Farin dar­auf hin, mit den Mit­glie­dern der Szene direkt und unvor­ein­ge­nom­men in Kon­takt zu tre­ten, als sei­nen Bezug aus Fach­bü­chern und staat­li­chen Ana­ly­sen zu zie­hen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


21 Januar

Subkultur! - Visual Kei

Kategorie: SubKultur!86 Kommentare

Japanisches MädchenVisual kei (japa­nisch: vijuaru kei) lässt sich sinn­ge­mäß als  »visu­elle Her­kunft« übersetzen.Es han­delt sich dabei um eine Szene die eine ganze Reihe von Aspek­ten in sich ver­eint. So ent­wi­ckelte sie sich nicht aus der ursprüng­li­chen Musik, dem J-Rock oder J-Pop son­dern aus dem auf­tre­ten der Band­mit­glie­der das stark an einen Mensch gewor­de­nen Aus­gabe eines Manga oder Anime. Zunächst habe ich mich ein wenig gesträubt einen der­ar­ti­gen Arti­kel hier auf­zu­neh­men, ent­schloss mich aber zur akti­ven Auf­klä­rungs­ar­beit und möchte euch meine Recher­chen und Mei­nun­gen nicht vorenthalten.

Die in den 80er ent­stan­de­nen Musik­rich­tung J-Rock/J-Pop (Japan Rock/Pop) ist als Anleh­nung des west­li­chen Rock ent­stan­den und ver­bin­det die­sen mit klas­si­schen japa­ni­schen Ele­mente der Musik. Musik von Aeros­mith, Twis­ted Sis­ter und David Bowie trifft auf die tra­di­tio­nelle Enka-Musik und die moder­nen japa­ni­sche Pop­mu­sik Kayōkyoku. Bekannte Bei­spiele die­ser Musik sind X Japan, D’espairsRay, Moi dix Mois oder auch Buck-Tick. Die meis­ten Fans schät­zen die Kraft und Ener­gie der Musik und hal­ten diese für ehr­lich, was viel­leicht dar­aus resul­tie­ren mag, das diese die oft japa­ni­schen Texte nicht ver­ste­hen und so inten­si­ver die Emo­tio­nen der Musik wahr­neh­men kön­nen. Klingt jetzt komisch, ist aber so. Geht mit so ähnlich bei eini­gen Songs von Tri­so­mie 21.

Die meis­ten Jugend­li­chen in Japan sind durch Klei­der­ord­nun­gen und Schul­uni­for­men in ihren Ent­fal­tung ein­ge­schränkt, was sich schließ­lich in den Erschei­nungs­bil­dern der Frei­zeit wie eine Explo­sion der Far­ben anfühlt. Dabei nahm die Szene west­li­che Styles der Gothic– Batcave-, Punk– und New Wave Szene auf, ver­mischte sie mit dem Aus­se­hen der Figu­ren in Man­gas und formte dar­aus den Visual Kei. Viele Jugend­li­che in Deutsch­land fin­den über Anime und Manga zum J-Rock und letzt­end­lich zum Visual Kei. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


20 Januar

Mera Luna 2009

Kategorie: Dunkle Klänge4 Kommentare

mera luna 2009

Hatte ich eigent­lich schon den Fes­ti­valsom­mer 2009 erwähnt? Mich dünkt, ich habe das bis­lang ver­säumt. Wie jedes Jahr picke ich mir auch die­ses Jahr wie­der ein Fes­ti­val her­aus, das ich im Som­mer besu­chen möchte. Nach­dem ich 2008 das fri­sche Blackfield-Festival besucht habe, fiel die Ent­schei­dung für 2009 auf das Mera Luna Fes­ti­val. Nein, eigent­lich hat Spon­ti­li­en­chen mir die Ent­schei­dung abge­nom­men und mir (uns) Tickets zu Weih­nach­ten geschenkt.

Soll ja das Fes­ti­val nach dem WGT in Leip­zig sein und so bin ich eini­ger­ma­ßen gespannt, schließ­lich ist damit Mera Luna Pre­miere. Das Lin­eup (ist neu­deutsch für die Liste der auf­tre­ten­den Künst­ler) ist noch in der Schwebe, zuge­sagt haben aber bis jetzt: Sub­way to Sally (yeah, schö­ner Mit­tel­al­ter­rock), Peter Hepp­ner (ob er Solo an Wolfs­heim her­an­kommt?), Zer­a­phine (sehr lecker), Unto­ten, Schel­mish (nicht zu unter­schät­zen, hab die schon 2 mal Live gese­hen, die gehen ab), The Crüx­sha­dows (erfolg­reich, wenn auch umstrit­ten, ich mag sie), Ash­bury Heights (Auf die ich schon sehr Neu­gie­rig bin), Vel­ja­nov (Sän­ger von Deine Lakeien) und die Apo­ka­lyp­ti­schen Rei­ter (kenne ich noch nicht, bin gespannt). Den gan­zen Arti­kel lesen… »