Irgendjemand erzählte mir, Blogkarneval heißt jetzt Blogparade sonst bleibt alles beim alten. Schade eigentlich, als Rheinländer ist mir der Karneval mehr als vertraut. Auf jeden Fall soll ich doch in jedem Fall daran teilnehmen, denn sowas wäre schwer angesagt. Und da ich von Natur aus neugierig bin und alles ausprobieren und testen muss, habe ich mich entschieden an eben einer solchen Parade teilzunehmen.

26 Oktober
Blogparade: Musikgeschmack visualisieren
25 Oktober
Hurra, G-Punkt gefunden!
Männer, die Welt ist wieder in Ordnung. Liebe Frauen, macht euch auf was gefasst, denn endlich gibt es für uns Männer eine detaillierte Anleitung den G-Punkt zu finden. Eben diesen mysteriösen Punkt der ungezügelte Lust, unbändiges Verlangen und unstillbare Gier hervorrufen soll. Jahrhunderte lang waren unzählige Menschen auf der Suche nach eben diesem Punkt, den der Amerikaner liebevoll G-Spot nennt. Die Reise dorthin, die Jules Vernes »Reise zum Mittelpunkt der Erde« nahe kommt nennt er ganz schnuckelig G-Shot. Na denn, Feuer frei!
Und wo kommt so ein Quatsch wieder mal her? Chicago ist ja klar, schließlich ist es auch das Zuhause der berühmten Ärzte vom Emergency Room. Und die haben ja bekanntlich noch jedes Problem gelöst.
via Unique Daily
25 Oktober
Aufhören, wenn es am schönsten ist
Eigentlich nur eine Frage der Zeit bis das ZDF reagierte und Elke Heidenreich fristlos kündigte. Wie der Sender am Donnerstag bekannt gab, werden die geplanten Ausgaben ihrer Sendung »Lesen!« nicht mehr produziert. Heidenreich hatte den Sender öffentlich beleidigt und Thomas Gottschalk in einer Ausgabe der BUNTE als »müden alten Mann« bezeichnet (Quelle). Offenbar ist sie neidisch, dass sie nicht die Laudatio für Reich-Ranicki halten durfte. Wer mit dem Feuer spielt, verbrennt sich auch, denn wer den Mund so voll nimmt wie Frau Heidenreich darf sich nicht wundern, wenn die logischen Konsequenzen folgen.
Viel Schlimmer ist Bettelei der Verlage, Heidenreich mit Ihrer Sendung wieder ins Programm zu nehmen. Meiner Meinung nach nicht aus Mitleid sondern aus Angst um die Umsätze, die Heidenreich ihnen durch ihre Werbung beschert hat. Die deutschen Bestsellerlisten bestanden ja nur noch aus von Lesen! vorgestellte Bücher, wenn man von Feuchtgebiete einmal absieht.
Das ZDF arbeitet jedenfalls an neuen Konzepten und das ist auch gut so. Es kann doch nicht sein, das sich die deutsche Literatur nur um diese arme alte Frau dreht. Vielleicht ist das auch eiskaltes Kalkül um den eigenen Namen wieder ins Gespräch zu bringen und zu polarisieren. Wie dem auch sei, ich bin zuversichtlich das es neue Sendungen geben wird, die die deutsche Literatur wieder populär machen, vielleicht macht das ja auch mal jemand der nicht die 60 hinter sich gelassen hat und wieder ein bisschen mehr Spritzigkeit in verstaubte Rezensionen bringt. Den ganzen Artikel lesen… »
24 Oktober
Beim ersten mal tut es noch weh?
Vor etwa 2 Monaten bekam ich ein E-Mail. Absender war mein Cousin Karl aus New London/CT der mich fragte ob ich ihm helfen könnte, Karten für ein Spiel von Borussia Mönchengladbach zu besorgen… Ich habe eine ganze Weile gebraucht um diese Information zu verarbeiten. Man stelle sich vor: Da schreibt dir dein Cousin, den du noch nie Live gesehen hast und so gut wie nicht kennst, ob du ihm helfen kannst, Karten für ein Fußballspiel zu besorgen, obwohl du selber nicht den blassesten Schimmer davon hast. Ich als geborener Mönchengladbacher gestehe hiermit, selbst noch nie ein Spiel der Borussia gesehen zu haben, geschweige denn ein Fußballspiel in einem Stadion gesehen zu haben.
So kommt es dann wie es kommen muss, ich habe meinen unbekannten Verwandten, der kein Deutsch spricht, zu einem Spiel der Borussia eingeladen. Das erste mal das ich meinen Cousin, ein Fußballspiel und den Nordpark von innen sehen. Hoffentlich tut das nicht weh.
Witzigerweise kam der Kontakt ja nur zustande, weil mein Cousin vergeblich versucht hatte die Mitarbeiter vom Kartenvorverkauf der Borussia auf Englisch zu kontaktieren, er erhielt ausschließlich deutsche Antworten. Jetzt bin ich über diese Kontaktseite der Borussia gestolpert wo sich selber Verein mit dem Kontakt zu meinem Cousin rühmt. Frei nach dem Motto: Wir haben zwar kein Wort verstanden, aber Kontakt war ja da. Wenn alle Menschen auf dieser Liste ähnliche Erfahrungen gemacht haben, dann gute Nacht.
Immerhin bin ich vorbereitet. Ich habe mir einen Borussia Schal, eine Mütze und ein Trikot besorgt, das Borussia-Lied auswendig gelernt, Verhaltensweisen eines Fans einstudiert und mich informiert, wo der Schiedsrichter sein Auto geparkt hat. Das soll man wissen, sagt man.
22 Oktober
Nietengürtel oder eine Niete als Gürtel (3)
Jetzt ist es genau eine Woche her, da habe ich eine E-Mail an einige der größten Shopbetreiber geschickt um herauszufinden, ob das Problem mit minderwertigen Nietengürteln bekannt ist und ob es in diesem unseren Land noch entsprechendes gibt. Insgesamt schrieb ich an 9 Shops und habe 4 Antworten erhalten, das sind immerhin 44%. The Clash waren die schnellsten uns schickten bereits 1 Stunde nach dem Versand der E-Mail eine Antwort, Dark Fashion Shop schrieb mir weitere 3 Stunden später eine Antwort. Das hätte ich bis dahin nicht erwartet! Dark Ages schickte am nächsten Tag (Donnerstag) eine Nachricht und Unlicht einen weiteren Tag später (Freitag).
Die anderen Adressaten X-Tra-x, Nix-Gut, Voodoomaniacs, Dunkelwelt-Laden und der t4cstore antworteten bis jetzt nicht. Positiv ist, das alles Shops von denen ich eine Antwort insgeheim erwartet habe auch antworteten, die Geschwindigkeit war jedoch auch für mich sehr überraschend. Zum eigentlich Problem äußerten sich die angeschriebenen wie folgt: Den ganzen Artikel lesen… »
21 Oktober
Blutige Schuhe - Blood Red Shoes
Im Blog von Iweliene habe ich eine für mich neue Band aus England gehört, deren Song »I wish I was Someone Better« es glatt auf meinen MP3 Player geschafft hat, Grund genug einen genaueren Blick zu riskieren. Die Blood Red Shoes aus Brighton, England klingen very british und beschreiben sich selbst als verkappte Popband und finden Indie-Rock zum kotzen. Laura-Mary Carter aus London und Steven Ansell aus Sussex gründeten im November 2004 die Blood Red Shoes, deren Namen aus einer Ginger Rogers Legende hervorging. Die hat angeblich für einen Stepptanz Film eine Szene so oft wiederholen müssen, das sich ihre weißen Tanzschuhe blutrot färbten. Obwohl sie keine gebürtigen Engländer und das auch noch zugeben, klingen sie zwischenzeitlich sehr britisch und stoßen damit in das Horn der neusten Punk-Rock Welle die aus England zu uns rüberschwappt.
Die beiden fleißigen Engländer spielten sich durch unzählige Live-Auftritte in die Gehörgänge der Fans und schlossen sich im April 2007 dem Indie Label V2 an und veröffentlichten ihre EP »I´ll be Your Eyes«. Auftritte auf vielen Festivals formten aus den beiden eine gehörig guten Live-Act. 2008 wagten die beiden den Schritt zu Universal und veröffentlichten ihre Debüt LP »Box of Secrets«. Den ganzen Artikel lesen… »
20 Oktober
Eigenes MTV ohne Klingeltonwerbung
Als Kind der Generation Golf stand mir 1974 noch nicht der Sinn nach Musik, erst mit Beginn der 80er und der einsetzenden Generation MTV entstand bei mir die Lust auf Musik aus der auch die nun resultierende Leidenschaft für gute Musikvideos heranwuchs. Was heute davon übrig geblieben ist nervt mich viel mehr als das es mir Freude bereitet. Gelangweilte oder Sinnentleerte Moderatoren präsentieren von Musikvideos unterbrochene Werbeblöcke für Klingeltöne. Kurzfristige Planungen zum bezahlten Empfang entsprechender Videos habe ich aufgrund fehlender Bereitschaft dafür Geld zu bezahlen schnell zerstreut. Dann kam das Internet und Youtube auf dem sich unzählige Musikvideos befinden, eine wahre Goldgrube wenn auch in bescheidener Qualität, immerhin (noch) ohne Werbeunterbrechungen. Die Musik die ich abspiele erfasse ich mit Last FM, was läge also näher, beide Dienste miteinander zu verbinden?
Tim Bormans aus Belgien hat sich darüber ein paar Gedanken gemacht und die API beider Dienste miteinander verknüpft. Durch die Eingabe seines Nutzernames stellt das Programm eine zufällige Zusammenstellung der gehörten Künstler zusammen, ruft die Musikvideos bei Youtube ab und stellt beides in der gewohnte Größe dar.
Daraus entsteht dann quasi der eigene Musiksender ohne Werbung. Ein sehr interessanter noch dazu, so hält er durch die zufällige Auswahl der Abspielreihenfolge die ein oder andere Überraschung bereit. Neugierig?
(Bildquelle: Tim Bormanns)
19 Oktober
Das Periodensystem der Elemente
Es gibt wohl keine Tabelle auf diesem Planeten mit sovielen Eigenschaften. Langweilig, meistgehasst und elementar sind nur 3 Eigenschaften mit denen sich zwangsläufig viele Schüler und Studenten herumschlagen müssen. Nur wenige Menschen beschäftigen sich freiwillig mit den Elementen aus denen unser Universum besteht. Das Team um Professor Martyn Poliakoff von der Universität Nottingham und der Videojournalist Brady Haran sind solche Menschen, Engländer natürlich denn nur die verfügen über den passenden Humor. Auf jeden Fall haben diese Menschen die Internetseite The Periodic Table of Videos kreiert, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Periodensystem der Elemente in Bild und Ton umzusetzen. Es raucht und kracht, knallt und blitzt wenn zum Beispiel Wasserstoff entzündet wird oder Natrium mit Wasser reagiert. Den ganzen Artikel lesen… »
18 Oktober
Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 42
Dichterwettstreit im Projekt 42
Ein Poetry Slam ist ein literarischer Vortragswettbewerb, in dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden. Das Publikum entscheidet dabei über die Qualität und Orginalität. Auch in Mönchengladbach toben solche Dichterwettstreite. Zum Beispiel nächste Woche Donnerstag, den 23. Oktober Im Projekt 42. Beginn 20:30 Eintritt 3 €. (RP — 13.10.2008)
Der arme Sankt Martin
Die Legende besagt, dass Sankt Martin seinen Mantel mit dem armen Bettler geteilt hat. Tatsache ist, dass jetzt Sankt Martin der arme Bettler ist und Geld für die städtischen Umzüge knapp wird. Bis zu 14000€ kostet ein Umzug der von den Martinsvereinen in Mönchengladbach organisiert wird. Dazu sind neben den Einnahmen aus Spenden auch die Erlöse durch den Verkauf der Martinstüten notwendig. Leider leidet diese schöne Tradition genau wie unsere Finanzmärkte unter der Amerikanisierung, denn viele Kinder finden Halloween toller. Schade eigentlich, trotzdem werde ich dieses Jahr was für die Kinder besorgen die singen kommen wollen, und wenn keiner kommt, ess ich es eben selber. (RP — 14.10.2008) Den ganzen Artikel lesen… »
17 Oktober
Springtime for Germany - Urlaub in Deutschland
Der Brite und BBC Journalist Ben Donald hatte Lust Urlaub zu machen. In Deutschland. Als seine Freunde das hörte hielten diese Ihn für verrückt und seine Frau meinte »etwas Besseres als den Tod« können man überall finden. Berlin ist mittlerweile auch in England als Reiseziel etabliert, der Rest der Republik scheintaber weitgehend unbekannt. Schließlich haben wir keinen Witz und pflege die Unsitte, uns mit unserem Handtuch schon im Morgengrauen die Liegestühle am Hotelpool zu reservieren. Mittlerweile ist Donald schon zum 15. mal nach Deutschland gereist, hat einen Reiseführer geschrieben und ist nun zu recht in der Lage über uns, die Krauts zu resümieren: Den ganzen Artikel lesen… »

