22 November

Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 47

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Lang­wei­ligs­ter Weihnachtsmarkt

Im auf­gre­gen­den und span­nen­den Ren­nen um die lang­wei­ligs­ten Weih­nachts­märkte liegt Mön­chen­glad­bach gut im Ren­nen, wir haben fast den lang­wei­ligs­ten Weih­nachts­markt in Deutsch­land. Wie ich in die­sem Arti­kel berichte, haben Stu­den­ten der FH Süd­west­fa­len Märkte getes­tet. Ste­fan Wim­mers, Vor­sit­zen­der des City Manage­ments Mön­chen­glad­bach hält die Ergeb­nisse nicht für reprä­sen­ta­tiv. Ich halte das für eine Aus­rede, denn lei­der ist ein gutes Stück Wahr­heit dabei, denn der Weih­nachts­markt hier bei uns hat aus­ser einer klei­nen Eis­bahn nicht viel zu bie­ten. Viel­mehr wirkt die Hin­den­burg­strasse wie ein Weih­nacht­li­cher Fli­cken­tep­pich der im Dorf am St. Vith sei­nen Abschluss fin­det. Nicht viel neues, nichts inno­va­ti­ves obwohl Mög­lich­kei­ten da wären. (RP — 17.11.2008)

Strom teu­rer, Gas billiger

Wie der Glad­bach Ener­gie­ver­sor­ger NVV bekannt gibt, steigt der Strom­preis 2009 um etwa 7% und kos­tet damit 1,2 Ct/kWh mehr als die­ses Jahr. Der Gas­preis sinkt dage­gen um etwa 7% und kos­tet damit 0,35 Ct/kWh Heiz­leis­tung weni­ger. Aus­ge­gli­chen? Kommt natür­lich dar­auf an, wie­viel ihr heizt und wie ihr mit dem Strom umgeht. Aber immer­hin wird nicht alles teu­rer. Kurio­ser Weise sind Schlag­zei­len, die schrei­ben, das ein Unter­neh­men Preise senkt klei­ner als die, das ein Unter­neh­men Preise anhebt. (NVV — 17.11.2008)

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21 November

Die trauen sich was - Hertzinfarkt

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Im Sand­kas­ten lern­ten sich Diana und Jan ken­nen, ver­lo­ren sich aus den Augen und grün­de­ten nach einem Wie­der­se­hen bei einem Freund die Band Hert­zin­farkt. Diana nannte sich Mini Mono und Jan ein­fach mal Henne Schwert­wal der Name für die Band war Hert­zin­farkt, so gesche­hen im Februar 2006. Im März des sel­ben Jah­res hat­ten die bei­den dann auch schon 2 Songs fer­tig und eine Inter­net­seite ein­ge­rich­tet, die im Mai durch einen Account bei Mys­pace erwei­tert wurde.

Das war schick­sal­haft denn durch die posi­tive Reso­nanz auf das Pro­fil der bei­den ent­stand über­haupt die Lust mehr zu machen, etwas zu erschaf­fen und wei­ter­hin gemein­same Wege zu gehen. Obwohl die Rich­tung nicht unbe­dingt dun­kel ist, so finde ich die stim­min­gen Syn­t­hie­ein­la­gen in den Songs der bei­den sehr gelun­gen, was lei­der nicht wei­ter hilf­reich für die Ein­ord­nung in ein Genre ist. So ent­schliesse ich mich per­sön­lich für Elec­tro. was der Band­breite aber nicht unbe­dingt gerecht wird. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


20 November

Todesanzeigen und Kuriosa

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Wenn das Leben ein­mal endet ist es schön, wenn man sich erin­nert. Damit andere aber auch wis­sen, das jemand gestor­ben ist, wur­den Todes­an­zei­gen zum fes­ten Bestand­teil jeder Tages­zei­tung mit Lokal­teil, gleich neben den Geburts­an­zei­gen. Lei­der fehlt bei vie­len Todes­an­zei­gen die Krea­ti­vi­tät und da wir, die Anhän­ger der dunk­len Gemeinde sowieso nur auf Fried­höfe gehen um Grä­ber zu schän­den, kommt uns die Inter­net­seite von Chris­tian Sprang gerade recht um den Vor­ur­tei­len auch mal wie­der fri­sches Fut­ter zu geben. Die Todes­an­zei­gen­samm­lung war­tet mit kurio­si­tä­ten und krea­ti­vem aus der Welt der Todes­an­zei­gen auf und weiß stets eine Geschichte zu erzäh­len, denn nicht immer sind die Hin­ter­blie­be­nen auf den Ver­stor­be­nen gut zu sprechen.

Der Autor der Inter­net­seite ist übri­gens wei­ter­hin flei­ßig beim sam­meln und möchte als­bald ein Buch ver­öf­fent­li­chen um anschlie­ßend wei­tere Fund­stü­cke zu prä­sen­tie­ren. Ich finde eine sehr char­mante Art sich mit dem Tod aus­ein­an­der­zu­set­zen und viel­leicht auch Anstoß die Norm zu ver­las­sen und wirk­lich etwas über den Men­schen zu berich­ten. Für alle die, die mehr wis­sen möch­ten hat Sprang auch noch ein paar sehr gute Links hin­ter­legt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


19 November

Subkultur! - Electronic Body Music (EBM)

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EBM steht für Elec­tro­nic Body Music und wird vor­nehm­lich von der als Techno-Grufties benann­ten Spe­zies bevor­zugt. Ent­stand 1980 mit auf­kom­men der ers­ten bezahl­ba­ren Syn­the­si­zern, wie dem Korg MS-20. Fri­suren­tech­nisch recht unspek­ta­ku­lär, tra­gen Bri­kett­fri­sur, auch Flat­top genannt. Sehen alle ein biss­chen aus wie der junge Dave Gahan bei der Bun­des­wehr, obwohl der nie gedient hat und deren Musik höchs­tens Ein­stiegs­droge ist. Aus anfäng­li­chem Pogo ent­wi­ckelte sich der mar­schie­rende Zwei­schritt­tanz der ihn auf der Tanz­flä­che cha­rak­te­ri­siert, wo er ja eigent­lich gar nicht gese­hen wer­den will, denn sein Lieb­lings­mus­ter ist Camou­flage. Vor­schlag­ham­mer und Maschi­nen­teile nutzt er als T-Shirt Audruck und lässt keine Rück­schlüsse auf seine Berufs­wahl zu. Obwohl oft mit brau­ner Soße ver­wech­selt, hat der EBM­ler damit nichts zu tun. Als Able­ger ent­stand mitte der 90er Jahre Techno. Der EBM­ler hörte Front 242 und Nit­zer Ebb, hört jetzt Spets­naz und Dupont. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


18 November

Der Trekkie in mir - Startrek XI

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Com­ing Out ist ja bekannt­lich eine Mode­er­schei­nung, oder viel­mehr ein Mode­wort, das eigent­lich der gleich­ge­schlecht­li­chen Liebe vor­be­hal­ten ist und zwar dann, wenn man sein Umfeld mit der Tat­sa­che ver­traut macht. Ich leih mir die­sen Begriff ein­fach mal aus und bekenne: Ich bin ein Trek­kie, ein Start­rek Fan der zwei­ten Stunde, denn lei­der bin ich zu jung gewe­sen um die ers­ten Staf­fel (Ein­ge­weihte nen­nen sie auch TOS) bei Ihrer Erstau­strah­lung gese­hen oder bewusst wahr­ge­nom­men zu haben. Jahre spä­ter habe ich das natür­lich nachgeholt.

Jetzt ist es soweit, im Mai 2009 soll der neu­este Startrek-Streich die Kino­lein­wände flu­ten, ich bin jetzt schon höl­lisch auf­ge­regt, wenn auch ein wenig skep­tisch, denn es fühlt sich so an als würde Hol­ly­wood wie­der ein­mal zum alt­be­währ­ten wie alles begann zurück­keh­ren. Zeit­lich soll der Film zwi­schen den ers­ten Staf­fel der Serie in den 60ern und der zwei­ten Staf­fel die mitte der 80er aus­ge­strahlt wurde lie­gen. Eine neue unver­brauchte Beset­zung soll den bewähr­ten Reiz aus­ma­chen, ledig­lich die Neben­rol­len sind pro­mi­nent besetzt. Uiuiui, bin ich gespannt.

Bis auf die ver­se­hent­li­chen Aus­rut­scher wie bei­spiels­weise Deep Space 9 bin ich ein treuer Anhän­ger und kenne alle 10 Filme die aus der Serien ent­stan­den sind aus­wen­dig. Rück­blick für Erin­ne­rungs­wil­lige und Schnell­durch­lauf für die Nicht­ein­ge­weih­ten und ungläu­bi­gen: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 November

London (harder, better, faster, stronger)

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Als der Kana­dier David Hubert zu Anfang des Jah­res eine Reise nach Lon­don machte ärgerte er sich, das er keine Video­ka­mera dabei hatte um Lon­don als gan­zes auf­zu­zei­chen. So machte er mehr als 3000 Bil­der mit sei­ner Foto­ka­mera, setzte sie anein­an­der und machte dar­aus einen 2 minü­ti­gen Film. Ent­stan­den ist dabei eine Art von Zeit­raf­fer­auf­nahme die die Ruhe­lo­sig­keit und das Leben in Lon­don ein­drucks­voll wie­der­zu­ge­ben vermögen.

Als ich die­ses Video bei A Real Fake ent­deckte hat mich die Kraft und Ener­gie der Bil­der fas­zi­niert und ich fühlte mich wie­der sofort mit­ten­drin. Bei mei­ner Reise nach Lon­don ver­mochte ich nicht ein­zu­fan­gen was die Stadt für mich per­sön­lich aus­macht, so ist es bei den Bil­dern in mei­nem Kopf geblie­ben. David hat das ganze visua­li­siert in einem sehr gut gemach­ten Video zur Ver­fü­gung gestellt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »