5 November

Die Wahrheit über die Schöpfungsgeschichte

Kategorie: Vernetzt2 Kommentare

Viel­leicht sollte der Titel Eine Wahr­heit über die Schöp­fungs­ge­schichte lau­ten, denn dabei gewe­sen ist ja schließ­lich nie­mand und den der Anspruch dar­auf erhebt kann ich nicht inter­viewen. Aber das ein­ge­fah­rene Bild über die Schöp­fungs­ge­schichte die in bekann­ten Büchern steht, ist mir per­sön­lich mehr als suspekt. Da kommt mir die Inter­pre­ta­tion anläss­lich eines neuen Buches von Kath­rin Pas­sig und Sascha Lobo gerade recht, denn die kommt mei­nem Gefühl von Rea­lis­mus schon viel näher:

Das Buch Die Dinge gere­gelt krie­gen, das im Roh­wolt Ver­lag erschie­nen ist, habe ich frei­lich noch nicht gele­sen, aber diese Wer­bung macht mich ein­deu­tig zur Zielgruppe.

Quel­len: Pro­kras­ti­na­tion, Ama­zon, Blon­des Alien 2.0

4 November

Ist valide auch richtig?

Was muss ich da lesen? iGuts star­tet einen Blog Con­test, bei dem es um die schlech­teste im Inter­net­ex­plo­rer dar­ge­stellte Blog­start­seite geht. Vali­di­tät ist jetzt mal keine Krank­heit son­der etwas gutes, doch was der IE dar­aus macht ist beschei­den. Des­halb fin­det der Bei­trag durch­aus Bedeu­tung. Ich habe mich jedoch schon vor eini­ger Zeit dazu ent­schlos­sen den Blog wenn mög­lich auf den Inter­net Explo­rer zu mün­zen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


3 November

London Edge Central 2009

Iden­ti­fi­ka­tion der schwar­zen Szene sind die Kla­mot­ten und das Aus­se­hen. Wenn man frü­her noch die meis­ten Sachen selbst inter­pre­tiert hat, so gibt es heute viele klei­nere Mode­la­bels die sich auf die Her­stel­lung und Ver­mark­tung spe­zi­el­ler und dunk­ler Kla­mot­ten ein­ge­schos­sen hat; der gesell­schaft­li­che Reich­tum hat zuge­nom­men, das Ange­bot ist grö­ßer gewor­den, die Szene eta­bliert, der Goth von Heute kauft im Inter­net. Der indi­vi­du­elle Goth kre­iert dar­aus mit Phan­ta­sie dann sei­nen eige­nen Style, denn wie Tho­mas Mann schon sagte: Phan­ta­sie haben heißt nicht, sich etwas aus­den­ken; es heißt, sich aus den Din­gen etwas machen.  Aber wie so oft, ich schweife ab.

Das Lon­don nicht nur eine der pri­ckelns­ten Musik­städte Euro­pas ist son­dern auch eine Quelle neuer Kla­mot­ten Trends habe ich im Arti­kel zur Tel­ler­rand­reise nach Lon­don bereits geschrie­ben. Im Februar 2009 (1.2.2009 bis 3.2.2009) fei­ert sich die Sty­ling­szene aus ganz in Europa und dem Rest der Welt auf der Lon­don Edge, der Messe für Alter­na­tive Beklei­dungs­stile wie es tref­fend heißt. Alles was Rang und Namen hat ist dort als Aus­stel­ler ver­tre­ten, die Austel­ler­liste liest sich wie das Who is Who der schwar­zen Bekleidungszene.

Auch nächs­tes Jahr machen die Macher aus ihrer Messe eine Show, denn neben der Beklei­dungs­bran­che fin­den sich auch Schmuck und Acces­soires Her­stel­ler sowie einige Tat­too Künst­ler. Kin­der ich sag´s euch, wenn ihr gedenkt ein­mal nach Lon­don zu rei­sen, legt euren Rei­se­ter­min in den oben ange­ge­be­nen Zeit­raum. Ich sel­ber kam noch nicht in den Genuss, habe aber alle ver­füg­ba­ren Infor­ma­tio­nen stu­diert und bin begeis­tert. Ist die Gele­gen­heit doch prima sich die neu­es­ten Sachen ein­mal aus der Nähe zu betrach­ten und vor allem ein Auge auf die Qua­li­tät zu wer­fen. Denn in den letz­ten Jah­ren hat sich durch die Mas­sen­pro­duk­tion ein schlei­chen­der Qua­li­täts­ver­lust ein­ge­schli­chen. Was man teil­weise von den gro­ßen Labels der Szene für teu­res Geld ser­viert bekommt ist mit Ver­laub gesagt der letzte Scheiß­dreck. Ich denke ihr wisst, was ich meine. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


2 November

Blogparade Finale

Blogparade EndwolkeNach­dem ich für die Hasen­farm mei­nen Musik­ge­schmack wunsch­ge­mäß visua­li­siert habe, folgt auch prompt die Aus­wer­tung, die zeigt, das über­wie­gend deut­sche Künst­ler die Ohren der Blog­ger errei­chen. Außer­dem wird deut­lich, dass die Blog­ger einen sehr vie­len brei­te­ren Musik­ge­schmack haben als die Charts uns offen­ba­ren und somit öfter über den Tel­ler­rand gucken.

Das aber wun­dert mich nicht wei­ter, denn schließ­lich liegt es in der Natur des Blog­gens die Sinne zu erwei­tern und den ein oder ande­ren Blick über den Tel­ler­rand zu wagen. Bei Ich + Ich muss ich jedoch meine Betei­li­gung aus­schlie­ßen, Anette Humpe habe ich schon bei Ideal nie gemocht, viel zu pop­pig und kom­mer­zi­ell inter­es­siert. Aber das ist nur eine Mei­nung, kein Dogma. Das das Thema Musik sehr beliebt ist, zeigt die beein­dru­ckende Mit­glie­der­liste und der Sta­tus des erfolg­reichs­ten Parade im Okto­ber 2008. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


1 November

Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 44

Schul­uni­for­men

In Eng­land schon seit je her gang und gebe führte die Haupt– und Real­schule in Hamburg-Sinsdorf im Sep­tem­ber 2000 als erste deut­sche Schule Uni­for­men ein. Jetzt hat der Trend auch Mön­chen­glad­bach erreicht. Erst die Anna­schule in Wind­berg und jetzt die Will-Sommer-Grundschule in Rhein­dah­len. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler tra­gen jetzt ein­heit­li­che T-Shirts, Sweat­shirts, Jacken und Kap­pen und wol­len damit das Wir-Gefühl stär­ken. In Grund­schu­len ist das sicher­lich ein löb­li­cher Ansatz, da Kin­der für Ideen die­ser Art emp­fäng­li­cher sind als Jugend­li­che auf den wei­ter­füh­ren­den Schu­len. Kri­ti­ker sehen das Recht auf freie Per­sön­lich­keits­ent­fal­tung bedroht, da Jugend­li­che ihre Auf­fas­sung vom Leben über die Klei­dung trans­por­tie­ren. Ich meine es steht jedem frei die Schule zu wech­seln, nie­mand muss Schul­klei­dung tra­gen, alles eine Frage der Per­sön­lich­keit. (RP — 30.10.2008)

Hal­lo­ween dient dem Stressabbau?

Hal­lo­ween hat seine Befür­wor­ter und seine Kri­ti­ker, Ame­ri­ka­ni­sche Kau­gum­mikul­tur schimp­fen die einen, die ande­ren spre­chen von einem neuen Brauch­tum. Natür­lich wie­der ein Fest, das die Medien dazu bewegt halb­sei­de­nene Psy­cho­ana­ly­ti­ker auf den Plan zu rufen, die Hal­lo­ween als Mög­lich­keit zum Stress­ab­bau ein­schät­zen. Stress­ab­bau bei Kin­dern? Schade das es über­haupt so weit gekom­men ist, das Kin­der in unse­rer heu­ti­gen Zeit schon Stress­ab­bau betrei­ben müs­sen. Frü­her waren wir draus­sen spie­len und toben, mehr brauch­ten wir nicht. (RP — 31.10.2008) Den gan­zen Arti­kel lesen… »


31 Oktober

New Wave & Zwei die es wissen müssen

Farin_Urlaub-croppedNew Wave war nicht nur ein Musik­genre son­dern viel­mehr der Beginn eines Stü­ckes Musik­ge­schichte und einer Sub­kul­tur. Mar­kus Kavka und Farin Urlaub sind zwei Zeit­zeu­gen die­ser Ära, denn bei­den steck­ten zu die­ser Zeit mit­ten in Ihrer Pubertät.

Wäh­rend der eine kör­per­lich und musi­ka­lisch wuchs, wuchs der andere nicht und ist jetzt Mode­ra­tor bei MTV und dafür ver­ant­wort­lich, dass sich die bei­den zusam­men­ge­setzt haben und eine ganze Weile sehr inter­es­sant über die Wave Musik der 80er spre­chen. Gewürzt wird das ganze durch Musik­vi­deos, die ein­deu­tig für Herrn Urlaubs Musik­ge­schmack spre­chen. Unzäh­lige Anek­do­ten der Bei­den las­sen das ganze nicht zu einem Exper­ten­ge­schwa­fel ver­kom­men, son­dern bie­ten eine sehr unter­halt­same Reise in die 80er und das Leben der Gruft­szene. So hatte Farin eine eng­li­sche deutsch-brasilianische Freun­din, die in einem Lon­do­ner Squat lebte, was zu die­ser Zeit so ziem­lich das coolste war, was man haben konnte. Dage­gen wirkt der wegen sei­ner Trich­ter­fri­sur und dem auf die Schläfe auf­ge­mal­ten Ein­schuss­loch vor der Tür der Dorf­disko abge­wie­sene Mar­kus Kavka schon fast bie­der. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


30 Oktober

Oliver Kalkofe: Opferwahl

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Oli­ver Kalk­ofe ist eine der wenige Ever­greens der deut­schen Come­dy­szene. Bekannt durch die gna­den­lose Aus­ar­bei­tung Media­ler TV Lächer­lich­kei­ten, bekennt er sich nun dazu sich seine Opfer selbst zu suchen.  Er schafft es, nach Jah­ren immer noch wit­zig und elo­quent zu sein und lie­fert dazu in der Welt den ers­ten ernst­zu­neh­men­den Kom­men­tar zur Reich-Ranicki Affäre. Davon könnte der Deut­sche Come­dy­preis durch­aus eine Scheibe abschnei­den, aber der hat ja bekannt­lich die Objek­ti­vi­tät auch nicht Löf­feln gefres­sen, wird er doch schließ­lich von RTL selbst produziert.

Ich glaube, das Kalk­ofe jetzt was ganz neues plant und under­co­ver bei der CSU arbei­tet um so ein neues Opfer zu fin­den. Als Bezirks­rä­tin Bar­bara Titzsch infil­triert er die CSU in Mit­tel­fran­ken um so unver­blühmt berich­ten zu kön­nen. Glaubst du nicht? Auf der mei­ner Mei­nung nach extra dafür ein­ge­rich­te­ten Inter­net­seite prä­sen­tiert er sich sehr glaubhaft.

Par­al­lel dazu wirft sich die Frage auf, ob man all dem Glau­ben schen­ken darf was einem Men­schen und Medien so unter­brei­ten. Viel­leicht ani­miert das den ein oder ande­ren zu der For­mung einer eige­nen Mei­nung und Ansicht.

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29 Oktober

Subkultur! - New Romantic

Kategorie: Hintergründe6 Kommentare

Der auch Rüschen­gruf­tie genannte Goth trägt vor­zugs­weise Hem­den mit Rüschen und seine Klei­dung ist mit reich­lich Spitze und Bro­kat ver­ziert. Er ähnelt den Dar­stel­lern neu­zeit­li­cher Vam­pir­filme, ohne selbst aber Vam­pir zu sein, Filme wie »Inter­view mit einem Vam­pir« kennt er aus­wen­dig. Der melan­cho­lischste aller Gothics liebt die depri­mie­rende und tief­schür­fende Musik. Er kauft schwarze Tapete, hat kei­nen Strom­an­schluss und ein Abo vom Ker­zen­groß­han­del. Sie lesen bei Rot­wein und Ker­zen­schein düs­tere Lite­ra­tur und zele­brie­ren ihr Dasein.  Mit dem Ein­bruch der Däm­me­rung wer­den sie aktiv, wenn die Sonne auf­geht mur­meln sie Flü­che. Als Begrün­der des Stils gilt Steve Strange, Kunst­stu­dent und Sän­ger der Band Visage, der sich in Lon­don 1978 einen Namen mit exzen­tri­schen Bowie-Partys machte, in die nur Gäste mit mög­lichst aus­ge­fal­le­nen und extre­men Out­fits Ein­lass hat­ten. Die New Roman­tics hör­ten Human Lea­gue und Span­dau Bal­let und hören nun Goe­thes Erben, Nick Cave und Lacri­mosa. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


28 Oktober

Synthetics - Get the Bombs of Life

Kategorie: WortkunstKeine Kommentare

Genau so breit gefä­chert wie die dunkle Musik ist die Aus­wahl an dunk­len Maga­zi­nen. Und da ich neu­gie­rig bin und alles aus­pro­bie­ren muss hab ich mir gleich mal das neu­lich ent­deckte Syn­the­tics kom­men las­sen. Der Fokus liegt, wie der Name schon sagt, auf dem Syn­t­hie Bereich der schwar­zen Musik. Syn­t­hie Pop, EBM, Wave, Inde­pen­dent, Gothic und Elek­tro sind in dem seit Dezem­ber 1998 erschei­nen­den Maga­zin zu fin­den. Für den Preis von 2,90€ erhält man außer­dem ein CD mit aus­ge­wähl­ten Musik­stü­cken und ein paar Pro­gram­men für den Com­pu­ter. In man­chen Clubs soll es sogar kos­ten­los zur Ver­fü­gung ste­hen, gese­hen hab ich es dort aber noch nicht.

Beim betrach­ten des Hef­tes fällt gleich das hoch­wer­tige Erschei­nungs­bild ins Auge und die sehr pro­fes­sio­nelle Auf­ma­chung. Die Sei­ten zei­gen sich sehr abwechs­lungs­reich und wirk­lich gut gestal­tet. Wer­bung hält sich sehr ange­nehm im Hin­ter­grund und wirkt ohne zu stö­ren. Die Zeit­schrift teilt sich in 2 Berei­che, den Musi­ka­li­schen Bereich und den Enter­tain­ment Bereich. Was für ein Bereich? Und in der Tat wird beim umdre­hen des Hef­tes die zweite Hälfte sicht­bar, die über Com­pu­ter­soft­ware, Filme und Bücher berich­tet. Das umdre­hen des Hef­tes und die strikte Auf­tei­lung emp­finde ich per­sön­lich als sehr läs­tig. Nicht alles was neu und inno­va­tiv erscheint muss auch gut sein. Außer­dem kann ich nicht nach­voll­zie­hen was Soft­ware­tests und Film­test in einem Musik­ma­ga­zin zu suchen haben. Ist aber Geschmacks­sa­che. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


27 Oktober

Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 43

Schil­der gegen Stau

Da lese ich, das die Stadt Mön­chen­glad­bach gedenkt, dem Ver­kehrs­chaos bei Spiel Deutschland-Wales prä­ven­tiv ent­ge­gen­zu­wir­ken indem man neue Schil­der auf­stellt, die die Auto­fah­rer »an die Hand neh­men und dahin füh­ren, wo sie ihr Auto abstel­len wol­len.« Gerade im Hin­blick auf die Frauen WM 2011 soll diese 30000€ Aktion Sinn machen. Ob sich jemand Gedan­ken über das dann viel­leicht inter­na­tio­nale Publi­kum macht? Ich will es hof­fen, sonst ist ein dop­pel­tes Chaos per­fekt. (WZ — 23.10.2008)

Prinz und Niersia

Kar­ne­val ist schon ein lus­tige Zeit. Kurz vor Beginn der 5. Jah­res­zeit hat Mön­chen­glad­bach sein neues Prin­zen­paar. Prin­zes­sin Nier­sia Ilona und Prinz Mar­cus I. füh­ren die Nar­ren durch die kom­mende Kar­ne­vals­ses­sion. Nier­sia? Trotz inten­si­ver Bemü­hun­gen konnte ich nicht her­aus­fin­den was eine Nier­sia ist. Klar der Fluss Bach durch Mön­chen­glad­bach heißt Niers, als muss das irgend­was damit zu tun haben. Wer klärt mich auf? Über Zuschrif­ten oder Kom­men­tare würde ich mich sehr freuen. (RP — 20.10.2008) Den gan­zen Arti­kel lesen… »