24 September

Mönchengladbach im Internet

Kategorie: VernetztKeine Kommentare

404px-Stadtwappen_der_kreisfreien_Stadt_Mönchengladbach.svgEigent­lich wollte ich an die­ser Stelle inter­es­sante Sei­ten aus Mön­chen­glad­bach vor­stel­len. Ich hatte die Vision, jede Woche 3 inter­es­sante Links, die sich opti­ma­ler­weise auch noch mit dunk­ler Mate­rie beschäf­ti­gen vor­zu­stel­len. Bei mei­nen ers­ten Reche­re­che­ver­su­che bin ich jedoch kläg­lich geschei­tert und redu­zierte mei­nen Anspruch auf über­haupt inter­es­sante Sei­ten und einen inter­es­san­ten Link in der Woche.

Eine kleine, viel­leicht nicht ganz reprä­sen­ta­tive Sta­tis­tik: Aus Deutsch­land kom­men rund 10.1 Mil­lio­nen Inter­net­sei­ten. Aus Ber­lin, unse­rer schö­nen Haupt­stadt kom­men die meis­ten Inter­net­sei­ten (604.161), ist ja auch irgend­wie logisch, denn schließ­lich wird von dort aus unser Land regiert. Dem­nach führt Ber­lin die Rang­liste auf Platz 1 vor Ham­burg (414.063), Mün­chen (410.196) und Köln (234.325). Mön­chen­glad­bach ran­giert auf Platz 70, denn nur magere 32.802 Domains sind in unse­rer schö­nen Stadt ange­mel­det, ihr könnt euch selbst aus­ma­len, wie viel davon übrig­bleibt, wenn man kom­mer­zi­elle Sei­ten und Borus­sia abzieht. Weit mehr als die Hälfte der Inter­net­sei­ten über Mön­chen­glad­bach kom­men nicht aus der Stadt son­dern von außer­halb. (Quelle: Denic 2007) Den gan­zen Arti­kel lesen… »


23 September

London

Kategorie: Finstere Orte2 Kommentare

Seit ich Anfang der 90er Jahre ein­mal in Lon­don gewe­sen bin, geht mir die Stadt nicht mehr aus dem Kopf. Soviel Kul­tur und Leben auf einem Hau­fen hatte ich noch nicht gese­hen und immer wie­der kreis­ten meine Gedan­ken darum, noch ein­mal nach Lon­don zu rei­sen. Anfang 2008 habe ich die Gele­gen­heit dann am Schopfe ergrif­fen und bin mit mei­ner Freun­din nach Lon­don geflogen.

Glück­li­cher­weise hat­ten wir beide die Sehens­wür­dig­kei­ten des Main­stream schon gese­hen und konnte uns so auf die dunk­lere und auf­re­gen­dere Seite Lon­dons stür­zen. Das Netz ist voll mit inter­es­san­tem Inhal­ten über Lon­don und seine Sehens­wür­dig­kei­ten, des­halb möchte ich hier für die unbe­kann­te­ren Ecken Lon­dons Par­tei ergrei­fen oder von Orten erzäh­len, die mir beson­ders ans Herz gewach­sen sind, denn Lon­don besteht nicht nur aus Big Ben und Madame Tus­s­auds. Ich möchte mich in mei­nem Arti­kel auf per­sön­li­che High­lights beschrän­ken, den Fried­hof High­gate Ceme­tery, den Cam­den Mar­ket und dem Nacht­le­ben für dunkle Gestal­ten. Letzt­end­lich gibt es noch ein paar nütz­li­che Infor­ma­tio­nen, damit aus dem Trip keine Horror-Trip wird.

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22 September

Wo sieht man denn den Unterschied?

Am Sams­tag demons­trier­ten Bür­ger, Poli­ti­ker und Links­ex­treme Grup­pie­run­gen gegen die Initia­tive Pro Köln, um eine geplante Kund­ge­bung auf dem Köl­ner Heu­markt zu ver­hin­dern. Mit Erfolg, denn den die Kund­ge­bung konnte nur in einem begrenz­ten Rah­men statt­fin­den und wurde letzt­end­lich von der Poli­zei aus Sicher­heits­grün­den unter­sagt. Sitz­blo­cka­den und pfif­fige Aktio­nen hin­derte die zum Teil inter­na­tio­na­len, rech­ten Poli­ti­ker aus Öster­reich, Bel­gien und Deutsch­land daran, geord­net und struk­tu­riert an dem geplan­ten Anti-Islamisierungs-Kongress teil­zu­neh­men. Man hatte das Gefühl, ganz Köln sei auf den Bei­nen um Frem­den­feind­lich­keit und Ras­sen­hass den Kampf anzusagen.

Ich finde, eine tolle Sache. Denn Faschis­mus und Ras­sis­mus haben in dem Deutsch­land in dem ich leben möchte nichts zu suchen.

Am Sonn­tag Abend war auf Spie­gel TV ein Bericht zu sehen, in dem ein ver­störte Anwoh­ne­rin einen mög­li­chen Weg durch die Demons­tran­ten nach Hause suchte und einen Pas­san­ten ansprach, was denn los sei, bekam sie erklärt, dass es sich dabei um eine Demons­tra­tion der Lin­ken gegen die Rech­ten han­dele. Nach einem Blick auf die schwarz ver­mumm­ten Links­au­to­no­men fragte sie dann: »Wo sieht man denn den Unter­schied?«

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19 September

Reizüberflutung und Wahrnehmung

End­lich bringt es mal jemand auf den Punkt. Mir geht es schon lange gegen den Strich, dass Inter­net­auf­tritte gro­ßer Por­tale nur so über­quel­len mit Infor­ma­tio­nen und Mög­lich­kei­ten, der User bekommt davon nicht mal einen Bruch­teil mit. Glaubst du nicht? Jana Jor­dis, Rai­ner Lie­ser und Thors­ten Bie­den­kapp haben einen kur­zen Film gemacht, in dem sie Pas­san­ten baten, deren Lieb­lings­in­ter­net­seite zu beschrei­ben, ohne dabei den Namen der Seite zu nen­nen. Wie schwie­rig das ist, habe ich auch gleich ges­tern Abend noch an mei­nen Arbeits­kol­le­gen aus­pro­biert, die Ergeb­nisse waren sehr ähnlich, so ein biss­chen wie bei Tabu, bei dem man den gesuch­ten Begriff umschrei­ben muss, ohne spe­zi­elle Schlag­wör­ter zu nennen.

Mei­ner Mei­nung nach ist das auch das Erfolgs­re­zept von Google. Es zeigt nur das nötigste an, bie­tet aber eine Fülle von Mög­lich­kei­ten, wenn man diese braucht.  Thors­ten Bie­den­kapp zieht dazu in sei­nem Blog ganz eigene Schlüsse. Ich fand es im übri­gen ebenso schwer, die von den Pas­san­ten beschrie­be­nen Sei­ten zu iden­ti­fi­zie­ren, ledig­lich 3 Tref­fer konnte ich lan­den, die Lieb­lings­sei­ten mei­ner Arbeits­kol­le­gen konnte ich eben­falls nicht erra­ten. Aber macht euch sel­ber ein Bild: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


18 September

Bundeswehr - Wie ich zum Mann wurde

Kategorie: Ansichtssache6 Kommentare

Stell dir vor es ist Krieg und kei­ner geht hin, so stand es mal auf Häu­ser­wände gesprüht. Ganz im Gegen­satz zu ver­brei­te­ten Mei­nung in mei­nem Bekann­ten­kreis war ich nicht Zivil­dienst­leis­ten­der, son­dern beim Bar­ras. Die Geschichte warum, ist vol­ler Fall­stri­cke und Miss­ver­ständ­nisse. Als ich 1990 meine Aus­bil­dung zum Indus­trie­me­cha­ni­ker begann, konnte noch nie­mand abse­hen, wie die Job­chan­cen ein­mal ste­hen wür­den. 4 Jahre spä­ter war ich schlauer, ein Fest­an­stel­lung war nicht drin, ledig­lich ein Zeit­ver­trag für 12 Monate.

Schon wäh­rend der Lehr­zeit bekam ich die Auf­for­de­rung zur Mus­te­rung, die ich aber wegen mei­ner noch andau­ern­den Aus­bil­dung ver­schie­ben konnte. Gleich machte ich mich auch daran, den Kriegs­dienst zu ver­wei­gern und mich um eine ent­spre­chende Stelle im Sani­täts­dienst zu bemü­hen. Das klappte auch alles ganz prima, meine Ver­wei­ge­rung wurde aner­kannt, die Stelle bekam ich und so konnte ich mei­nen Zivil­dienst im Som­mer 94 antre­ten. Moment mal, ich hatte doch gerade eine Anstel­lung von 12 Mona­ten bekom­men, schöne Kacke. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 September

Pauly Unstoppable: Körperkult oder Körperwahn?

Pauly Unstoppable ist nicht nur ein Künst­ler­name, son­dern auch Syn­onym für die unstill­bare Sucht nach Kör­per­ver­än­de­run­gen (engl. Body­mo­di­fi­ca­ti­ons) Pauly ist ein 23jähriger Mann aus Indiana, der sich zur Auf­gabe gemacht hat, immer einen Schritt wei­ter­zu­ge­hen als die ande­ren. Pauly ist täto­wiert und gepierct, hat sich metal­li­sche Gegen­stände unter die Haut implan­tie­ren las­sen und Bran­dings sind für ihn ein alter Hut. Sich an Flei­scher­ha­ken auf­hän­gen las­sen gibt ihm schon lange nicht mehr den letz­ten Kick. Was machen wir da? Wir las­sen uns natür­lich den Aug­ap­fel Tätowieren!

Irgend­wie komme ich mir schlecht infor­miert vor, wenn selbst die AOK Rhein­land schon davor warnt, aber was nicht ist, kann ja noch wer­den — ich meine jetzt das infor­mie­ren selbst­ver­ständ­lich. Pauly soll angeb­lich der erste gewe­sen sein, der sich den Aug­ap­fel hat ein­fär­ben las­sen, 40 Ein­sti­che sol­len dazu nötig gewe­sen sein. Autsch. Ich bin kein Kost­ver­äch­ter und kann mich mit vie­len Spiel­ar­ten anfreun­den, gepierct bin ich ja sel­ber. Aber sich jetzt Farbe ins Auge ste­chen las­sen? Man regt sich über Tier­ver­su­che auf, bei dem die Tiere gegen ihren Wil­len oder Instinkt Dinge mit sich anstel­len las­sen. Der Mensch hat sei­nen Instinkt schon lange unter Kon­trolle und macht das frei­wil­lig. Para­doxe Welt.

Ich meine, wir haben nur 1 paar Augen, die man nicht mal eben im Bau­markt neu kau­fen kann und son­der­lich schön finde ich es auch nicht, aber das ist ja bekannt­lich Geschmacks­sa­che und über den lässt sich bekannt­lich strei­ten. er das alles nicht glaubt, der kann sich in diver­sen Videos davon überzeugen.

(Bild­quelle: bmezine.com)

16 September

Herbstgedanken

Blick aus dem Fenster

Irgend­wie werde ich das Gefühl nicht los, es ist Herbst ohne bunte Blät­ter. Ich mache mir gerade Gedan­ken dar­über, wie und wann ich die Hei­zung wie­der in Betrieb nehme, denn ich hatte sel­bige ja über den Som­mer aus­ge­schal­tet. Solange behelfe ich mir mit einem Heiz­lüf­ter, der hier neben mir steht und heizt, denn auf mei­ner Haut sind gerade gefühlt 5 Grad Celsius.

Am Sams­tag bei Plus habe ich schon die ers­ten Weih­nachts­plätz­chen ent­deckt und ich denke auch schon wie­der an Win­ter­rei­fen. Ich kann mich aber noch zügeln, schließ­lich heißt es ja von O bis O, also von Ostern bis Okto­ber. Ich bin habe einen aus­ge­präg­ten Fetisch für Win­ter­rei­fen, ver­ab­scheue ich doch im-Winter-auf-Sommerreifen-Fahrer, die bei ein­set­zen­der Glätte dann regel­mä­ßig für Ver­kehrs­stau­un­gen sor­gen. Ich muss natür­lich zuge­ge­ben, dass man die Anzahl der glat­ten Tage in den letz­ten Jah­ren an einer Hand abzäh­len konnte, aber sie waren da. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


15 September

Adel verpflichtet, Kirche aber auch...

Kategorie: Ansichtssache3 Kommentare

Schon im Mit­tel­al­ter haben Adel und Kir­che oft­mals unter einer Decke gesteckt um gemein­same Ziele durch­zu­set­zen. Jetzt haben Glo­ria von Thurn und Taxis und Kar­di­nal Meis­ner ein Buch ver­öf­fent­licht, dass an diese Tra­di­tion anknüp­fen könnte. »Die Fürs­tin und der Kar­di­nal — Ein Gespräch über Glau­ben und Tra­di­tion« han­delt von der Freude die der Glaube bringe, so Meis­ner in einem Inter­view. Die­ses Werk wäre wohl in den Tie­fen der Bücher­re­gale ver­staubt, hät­ten Meis­ner und von Thurn und Taxis nicht bei San­dra Maisch­ber­ger ver­sucht, ihr Werk zu krö­nen. Die­ser Ver­such ist mal gründ­lich dane­ben gegan­gen, denn was die bei­den da vom Sta­pel gelas­sen, sprengt jeden guten Geschmack. Heute habe ich bei brights Bericht über die Sen­dung vom 9.9.08 gele­sen und musste mir selbst­ver­ständ­lich selbst ein Bild von der Sen­dung machen.

Erstaun­lich zu sehen, wie leicht Maisch­ber­ger die bei­den aus der Fas­sung brachte, um die sie offen­sicht­lich sehr bemüht waren, gab es doch im Vor­feld schon laute Kri­tik an Meis­ner und Thurn und Taxis. So empiehl sie den Homo­se­xu­el­len inten­si­ves Beten als The­ra­pie auf den rech­ten Pfad zurück­zu­keh­ren und die Pille emp­fand sie als Werk­zeug des Mas­sen­mords. Selbst Angela Mer­kel bekam ihr Fett weg, als sie die Qua­li­fi­ka­tion der Bun­des­kanz­le­rin als Fami­li­en­mi­nis­te­rin auf­grund ihrer geschei­ter­ten Ehe in Frage stellte. Dabei ist selbst Glo­rias Mut­ter geschie­den und damit von kirch­li­chen Sakra­men­ten aus­ge­schlos­sen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 September

Es ist nicht alles Gold was glänzt

Kategorie: VernetztKeine Kommentare

Das Chrom glän­zen kann ist kein Geheim­nis, die nicht metal­li­sche Ver­sion von Google glänzt jeden­falls nicht. Das es gleich zum Start des neuen Brow­sers Chrome zu Pan­nen kommt, war doch irgend­wie klar, schließ­lich ist es eine BETA und dem­nach noch nicht markt­reif. Trotz­dem sorgt die Unter­stüt­zung vie­ler Medien dafür, dass der Brow­ser Chrome bereits mas­siv an Markt­an­tei­len gewinnt. Ver­säumt wird jedoch immer, dar­auf hin­zu­wei­sen das sich die Soft­ware noch in eben die­sem unaus­ge­reif­ten Zustand befindet.

In einem kur­zen Selbst­ver­such konnte ich bereits fest­stel­len, dass die Engine mit der Chrome arbei­tet, beein­dru­cken­des leis­tet. Das Sur­fen im Inter­net erlebt einen deut­li­chen (!) Leis­tungs­zu­wachs. Gerade auf­wen­di­gere Sei­ten mit Java und dem gan­zen Schnick Schnack laden schnel­ler und las­sen sich bes­ser hand­ha­ben. Das jeder Tab einen neuen Pro­zess star­tet erhöht die Sta­bi­li­tät. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


11 September

Warum antwortest du nicht?

Ich weiß auch nicht, je erreich­ba­rer man ist, desto uner­reich­ba­rer wird man. Nicht das das Inter­net nicht schon eine Kon­takt­mög­lich­keit als sol­che ist, so haben sich im Laufe der Jahre unend­li­che viele Unter­grup­pie­run­gen gebil­det. Mit E-Mail und News­groups fing es an, es ging über zu chat­ten und Community-Foren. Jetzt sind die sozia­len Netz­werke schwer im kom­men (oder auch schon da). Was das ist? Ich meine stu­diVZ, meinVZ, schu­elerVZ, MyS­pace, Stay­fri­ends, Loka­lis­ten, Face­book, Wer kennt Wen und wie sie alle hei­ßen.

Bei Wiki­pe­dia fin­det man unter stu­diVZ die Beschrei­bung, das es sich dabei um ein Online-Netzwerk han­delt. Wie mei­nen? Was ist ein Online-Netzwerk? Dazu hat Wiki­pe­dia natür­lich nichts ver­linkt. […]Online ist die aktive Ver­bin­dung in ein elek­tro­ni­sches betrie­be­nes Netz­werk[…] Jetzt wird ja der Hund in der Pfanne ver­rückt, han­delt es sich doch bei dem Begriff Online-Netzwerk doch quasi um einen Ant­ago­nis­mus (mein Lieb­lings­wort 2007). Den gan­zen Arti­kel lesen… »