10 November

Blogparade: Wie, wann, wo, wieso hörst du Musik?

Nach­dem ich die Wir­kung der letz­ten Blog­pa­rade deut­lich unter­schätzt habe bin ich jetzt schlauer gewor­den, auch wenn meine Aus­wahl der Blog­pa­ra­den doch sehr unter mei­ner Affi­ni­tät für Musik lei­det. Nicht desto trotz habe ich bei Tears eine neue Blog­pa­rade ent­deckt, der ich mich unter­wer­fen muss. Dies­mal kommt sie von freeqnet.de und hin­ter­fragt den Genuss von Musik in allen Lebens­la­gen. Inter­es­sant ist hier­bei schon mal die unter­schied­li­chen Auf­fas­sun­gen von Musik der Blog­ger ken­nen­zu­ler­nen. Es ist schon jetzt abzu­se­hen, das Apple die belieb­tes­ten Unterwegs-Musik-Versorger (frü­her Walk­man) baut, nicht umsonst spiele ich schon einige Zeit mit den Gedan­ken mir einen iPod zuzu­le­gen was eigent­lich nur an der feh­lende Bereit­schaft Geld aus­zu­ge­ben scheitert.

Ich bin und bleibe wohl ein Geiz­hals wenn es um ver­meid­bare Aus­ga­ben geht. Mate­ri­elle Selbst­kas­tra­tion als Mit­tel der per­sön­li­chen Askese, dar­über werde ich mal bei Gele­gen­heit ein Buch schrei­ben hat bestimmt schon jemand ein Buch geschrie­ben. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


9 November

Kristallnacht - Deutschland am 9.11.1938

Mil­lio­nen von Glas­split­tern zestör­ter Schau­fens­ter­schei­ben in denen sich der Feu­er­schein der bren­nen­den Syn­ago­gen und Geschäfte fun­kelt gaben dem Tag ihren Namen, Kris­tall­nacht. In der Reichs­po­grom­nacht vom 9. auf den 10. Novem­ber 1938 hat­ten Nazis in ganz Deutsch­land Geschäfte und jüdi­sche Got­tes­häu­ser in Brand gesetzt, Woh­nun­gen jüdi­scher Bür­ger demo­liert und ihre Bewoh­ner miss­han­delt und ermor­det. In der offi­zi­el­len Nazi­bi­lanz des Ter­rors waren 91 Tote, 267 zer­störte Got­tes­häu­ser sowie 7500 ver­wüs­tete Geschäfte ver­zeich­net. Die Wahr­heit liegt aber weit über die­sen Zah­len, denn viele Juden wur­den in die­ser Nacht hin­ge­rich­tet oder in den Tod getrie­ben und nahezu alle jüdi­schen Syn­ago­gen und Fried­höfe wur­den zerstört.

Sol­che Tage dür­fen nie in Ver­ges­sen­heit gera­ten und nicht tot­ge­schwie­gen wer­den. Mitt­ler­weile sind 70 Jahre ver­gan­gen, die heu­ti­gen Gene­ra­tio­nen kön­nen nichts mehr daran ändern was ihre Vor­fah­ren ange­rich­tet haben, soll­ten aber offen damit umge­hen und rech­tes Gedan­ken­gut im Keim ersti­cken. Mitt­ler­weile halte ich Europa für weit­sich­ti­ger als die Deut­schen selbst, denn uns ist es immer noch am unan­ge­nehms­ten sich damit aus­ein­an­der­zu­set­zen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


8 November

Spielräume düster konnotierter Transzendenz

Kategorie: Wortkunst7 Kommentare

Wann immer die Wis­sen­schaft ver­sucht gesell­schaft­li­che Phä­no­mene zu erklä­ren wird es theo­re­tisch wenn es um Sub­kul­tu­ren und Jugend­sze­nen geht, wird es abs­trakt. Es gibt unzäh­lige tod­brin­gende Krank­hei­ten, ver­steckte Win­kel unse­rer Erde und die unend­li­chen Wei­ten des Welt­rau­mes, so dass ich mich frage, ob es keine span­nen­de­ren Dinge gibt. Das mensch­li­che Gehirn bei­spiels­weise ist immer noch nicht rich­tig erforscht, aber man ver­sucht trotz­dem seine Ver­hal­tens­wei­sen zu erklä­ren, die viel­leicht so gar nicht erklärt wer­den kön­nen. Aber gut, hät­ten sich bei­spiels­weise Otto Lili­en­thal an Kon­ven­tio­nen gehal­ten wür­den wir heute viel­leicht nicht flie­gen können.

Axel Schmidt, Klaus Neumann-Braun und Judith Platz star­te­ten 2004 den 336 Sei­ten star­ken Ver­such, Die Welt der Gothics zu ana­ly­sie­ren und zu erfor­schen. Dank Googles Buch­su­che gibt es nun einige Ein­bli­cke in das Werk, die ihr unbe­dingt sich­ten soll­tet, denn von lesen kann in mei­nem Fall nicht die Rede sein, jeden­falls nicht ohne Fremd­wör­t­er­le­xi­kon, da bin ich ganz ehr­lich. Manch­mal ver­mute ich, die schrei­ben­den ver­ste­cken sich hin­ter Wor­ten deren Bedeu­tung keine klare Stel­lung­nahme zulässt son­dern eher den Ver­such eine Situa­tion mög­lichst sach­lich zu umschrei­ben ohne Stel­lung zu bezie­hen. Streng wis­sen­schaft­lich also, obwohl es sich ja bei der beschrie­be­nen Sub­kul­tur um ein Stel­lung­nahme an sich han­delt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


7 November

MTV Awards - Masse, nicht Klasse

Kategorie: Ansichtssache6 Kommentare

Und ich bin extra län­ger auf­ge­blie­ben. Warum? Das weiß ich jetzt eigent­lich auch nicht mehr so genau. Eigent­lich wollte ich mir genüss­lich die euro­päi­sche Aus­gabe der MTV Awards (EMA) in Liver­pool angu­cken. Hab ich dann auch gemacht, aber Genuss ist anders. Um aber auf dem lau­fen­den zu blei­ben und über den Tel­ler­rand zu gucken um dann doch fest­zu­stel­len das man lie­ber seine eigene Suppe löf­felt, hat es gereicht.

Gleich der erste Schock in der Kate­go­rie Head­li­ner gewann die Mag­de­bur­ger Pup­pen­kiste alias Tokio Hotel vor den nomi­nier­ten Foo Figh­ters, Lin­kin Park, Metal­lica und The Cure. Das kommt dabei her­aus wenn die Wahl im Inter­net ver­an­stal­tet und so offen­bar Mil­lio­nen stimm­freu­di­ger Tee­nies anzieht, die dann wohl mög­lich krei­schend und in hys­te­ri­scher Grup­pen Eupho­rie ihre Maus bedie­nen und abstim­men. Es ist ja in Ord­nung das Publi­kum mit ent­schei­den zu las­sen, aber die Wahl ganz in die Hände der offen­bar meist min­der­jäh­ri­gen Teen­ager zu legen ist wohl nicht ganz objek­tiv. Viel­leicht hätte sich die deut­sche Poli­tik schon lange die­ser Waffe bedie­nen sol­len um das große Poten­tial der Erst­wäh­ler auszuschöpfen.

In der Kate­go­rie Ulti­mate Urban, die man wohl am bes­ten mit dem bes­ten RnB Act über­set­zen könnte setzte sich Kanye West vor Ali­cia Keys, Beyonce, Chris Brown und Lil” Wayne durch. Da ich aber keine Ahnung davon habe, halt ich ein­fach mal die Fresse ;) Rock Out, wohl bes­ser bekannt als bes­ter Rock Act, war mit Lin­kin Park, Metal­lica, Para­more und Slip­knot eben­falls sehr hoch­ka­rä­tig besetzt, aber hier konnte 30 Seconds to Mars die Wahl für sich ent­schei­den. Nicht toll, aber wenn das so gewünscht wird. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


5 November

Die Wahrheit über die Schöpfungsgeschichte

Kategorie: Vernetzt2 Kommentare

Viel­leicht sollte der Titel Eine Wahr­heit über die Schöp­fungs­ge­schichte lau­ten, denn dabei gewe­sen ist ja schließ­lich nie­mand und den der Anspruch dar­auf erhebt kann ich nicht inter­viewen. Aber das ein­ge­fah­rene Bild über die Schöp­fungs­ge­schichte die in bekann­ten Büchern steht, ist mir per­sön­lich mehr als suspekt. Da kommt mir die Inter­pre­ta­tion anläss­lich eines neuen Buches von Kath­rin Pas­sig und Sascha Lobo gerade recht, denn die kommt mei­nem Gefühl von Rea­lis­mus schon viel näher:

Das Buch Die Dinge gere­gelt krie­gen, das im Roh­wolt Ver­lag erschie­nen ist, habe ich frei­lich noch nicht gele­sen, aber diese Wer­bung macht mich ein­deu­tig zur Zielgruppe.

Quel­len: Pro­kras­ti­na­tion, Ama­zon, Blon­des Alien 2.0

4 November

Ist valide auch richtig?

Was muss ich da lesen? iGuts star­tet einen Blog Con­test, bei dem es um die schlech­teste im Inter­net­ex­plo­rer dar­ge­stellte Blog­start­seite geht. Vali­di­tät ist jetzt mal keine Krank­heit son­der etwas gutes, doch was der IE dar­aus macht ist beschei­den. Des­halb fin­det der Bei­trag durch­aus Bedeu­tung. Ich habe mich jedoch schon vor eini­ger Zeit dazu ent­schlos­sen den Blog wenn mög­lich auf den Inter­net Explo­rer zu mün­zen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


3 November

London Edge Central 2009

Iden­ti­fi­ka­tion der schwar­zen Szene sind die Kla­mot­ten und das Aus­se­hen. Wenn man frü­her noch die meis­ten Sachen selbst inter­pre­tiert hat, so gibt es heute viele klei­nere Mode­la­bels die sich auf die Her­stel­lung und Ver­mark­tung spe­zi­el­ler und dunk­ler Kla­mot­ten ein­ge­schos­sen hat; der gesell­schaft­li­che Reich­tum hat zuge­nom­men, das Ange­bot ist grö­ßer gewor­den, die Szene eta­bliert, der Goth von Heute kauft im Inter­net. Der indi­vi­du­elle Goth kre­iert dar­aus mit Phan­ta­sie dann sei­nen eige­nen Style, denn wie Tho­mas Mann schon sagte: Phan­ta­sie haben heißt nicht, sich etwas aus­den­ken; es heißt, sich aus den Din­gen etwas machen.  Aber wie so oft, ich schweife ab.

Das Lon­don nicht nur eine der pri­ckelns­ten Musik­städte Euro­pas ist son­dern auch eine Quelle neuer Kla­mot­ten Trends habe ich im Arti­kel zur Tel­ler­rand­reise nach Lon­don bereits geschrie­ben. Im Februar 2009 (1.2.2009 bis 3.2.2009) fei­ert sich die Sty­ling­szene aus ganz in Europa und dem Rest der Welt auf der Lon­don Edge, der Messe für Alter­na­tive Beklei­dungs­stile wie es tref­fend heißt. Alles was Rang und Namen hat ist dort als Aus­stel­ler ver­tre­ten, die Austel­ler­liste liest sich wie das Who is Who der schwar­zen Bekleidungszene.

Auch nächs­tes Jahr machen die Macher aus ihrer Messe eine Show, denn neben der Beklei­dungs­bran­che fin­den sich auch Schmuck und Acces­soires Her­stel­ler sowie einige Tat­too Künst­ler. Kin­der ich sag´s euch, wenn ihr gedenkt ein­mal nach Lon­don zu rei­sen, legt euren Rei­se­ter­min in den oben ange­ge­be­nen Zeit­raum. Ich sel­ber kam noch nicht in den Genuss, habe aber alle ver­füg­ba­ren Infor­ma­tio­nen stu­diert und bin begeis­tert. Ist die Gele­gen­heit doch prima sich die neu­es­ten Sachen ein­mal aus der Nähe zu betrach­ten und vor allem ein Auge auf die Qua­li­tät zu wer­fen. Denn in den letz­ten Jah­ren hat sich durch die Mas­sen­pro­duk­tion ein schlei­chen­der Qua­li­täts­ver­lust ein­ge­schli­chen. Was man teil­weise von den gro­ßen Labels der Szene für teu­res Geld ser­viert bekommt ist mit Ver­laub gesagt der letzte Scheiß­dreck. Ich denke ihr wisst, was ich meine. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


2 November

Blogparade Finale

Blogparade EndwolkeNach­dem ich für die Hasen­farm mei­nen Musik­ge­schmack wunsch­ge­mäß visua­li­siert habe, folgt auch prompt die Aus­wer­tung, die zeigt, das über­wie­gend deut­sche Künst­ler die Ohren der Blog­ger errei­chen. Außer­dem wird deut­lich, dass die Blog­ger einen sehr vie­len brei­te­ren Musik­ge­schmack haben als die Charts uns offen­ba­ren und somit öfter über den Tel­ler­rand gucken.

Das aber wun­dert mich nicht wei­ter, denn schließ­lich liegt es in der Natur des Blog­gens die Sinne zu erwei­tern und den ein oder ande­ren Blick über den Tel­ler­rand zu wagen. Bei Ich + Ich muss ich jedoch meine Betei­li­gung aus­schlie­ßen, Anette Humpe habe ich schon bei Ideal nie gemocht, viel zu pop­pig und kom­mer­zi­ell inter­es­siert. Aber das ist nur eine Mei­nung, kein Dogma. Das das Thema Musik sehr beliebt ist, zeigt die beein­dru­ckende Mit­glie­der­liste und der Sta­tus des erfolg­reichs­ten Parade im Okto­ber 2008. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


1 November

Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 44

Schul­uni­for­men

In Eng­land schon seit je her gang und gebe führte die Haupt– und Real­schule in Hamburg-Sinsdorf im Sep­tem­ber 2000 als erste deut­sche Schule Uni­for­men ein. Jetzt hat der Trend auch Mön­chen­glad­bach erreicht. Erst die Anna­schule in Wind­berg und jetzt die Will-Sommer-Grundschule in Rhein­dah­len. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler tra­gen jetzt ein­heit­li­che T-Shirts, Sweat­shirts, Jacken und Kap­pen und wol­len damit das Wir-Gefühl stär­ken. In Grund­schu­len ist das sicher­lich ein löb­li­cher Ansatz, da Kin­der für Ideen die­ser Art emp­fäng­li­cher sind als Jugend­li­che auf den wei­ter­füh­ren­den Schu­len. Kri­ti­ker sehen das Recht auf freie Per­sön­lich­keits­ent­fal­tung bedroht, da Jugend­li­che ihre Auf­fas­sung vom Leben über die Klei­dung trans­por­tie­ren. Ich meine es steht jedem frei die Schule zu wech­seln, nie­mand muss Schul­klei­dung tra­gen, alles eine Frage der Per­sön­lich­keit. (RP — 30.10.2008)

Hal­lo­ween dient dem Stressabbau?

Hal­lo­ween hat seine Befür­wor­ter und seine Kri­ti­ker, Ame­ri­ka­ni­sche Kau­gum­mikul­tur schimp­fen die einen, die ande­ren spre­chen von einem neuen Brauch­tum. Natür­lich wie­der ein Fest, das die Medien dazu bewegt halb­sei­de­nene Psy­cho­ana­ly­ti­ker auf den Plan zu rufen, die Hal­lo­ween als Mög­lich­keit zum Stress­ab­bau ein­schät­zen. Stress­ab­bau bei Kin­dern? Schade das es über­haupt so weit gekom­men ist, das Kin­der in unse­rer heu­ti­gen Zeit schon Stress­ab­bau betrei­ben müs­sen. Frü­her waren wir draus­sen spie­len und toben, mehr brauch­ten wir nicht. (RP — 31.10.2008) Den gan­zen Arti­kel lesen… »