19 November

Subkultur! - Electronic Body Music (EBM)

Kategorie: SubKultur!11 Kommentare

EBM steht für Elec­tro­nic Body Music und wird vor­nehm­lich von der als Techno-Grufties benann­ten Spe­zies bevor­zugt. Ent­stand 1980 mit Auf­kom­men der ers­ten bezahl­ba­ren Syn­the­si­zern, wie dem Korg MS-20. Fri­suren­tech­nisch recht unspek­ta­ku­lär, tra­gen Bri­kett­fri­sur, auch Flat­top genannt. Sehen alle ein biss­chen aus wie der junge Dave Gahan bei der Bun­des­wehr, obwohl der nie gedient hat und deren Musik höchs­tens Ein­stiegs­droge ist. Aus anfäng­li­chem Pogo ent­wi­ckelte sich der mar­schie­rende Zwei­schritt­tanz der ihn auf der Tanz­flä­che cha­rak­te­ri­siert, wo er ja eigent­lich gar nicht gese­hen wer­den will, denn sein Lieb­lings­mus­ter ist Camou­flage. Vor­schlag­ham­mer und Maschi­nen­teile nutzt er als T-Shirt Audruck und lässt keine Rück­schlüsse auf seine Berufs­wahl zu. Obwohl oft mit brau­ner Soße ver­wech­selt, hat der EBM­ler damit nichts zu tun. Als Able­ger ent­stand mitte der 90er Jahre Techno. Der EBM­ler hörte Front 242 und Nit­zer Ebb, hört jetzt Spets­naz und Dupont. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


18 November

Der Trekkie in mir - Startrek XI

Com­ing Out ist ja bekannt­lich eine Mode­er­schei­nung, oder viel­mehr ein Mode­wort, das eigent­lich der gleich­ge­schlecht­li­chen Liebe vor­be­hal­ten ist und zwar dann, wenn man sein Umfeld mit der Tat­sa­che ver­traut macht. Ich leih mir die­sen Begriff ein­fach mal aus und bekenne: Ich bin ein Trek­kie, ein Start­rek Fan der zwei­ten Stunde, denn lei­der bin ich zu jung gewe­sen um die ers­ten Staf­fel (Ein­ge­weihte nen­nen sie auch TOS) bei Ihrer Erstau­strah­lung gese­hen oder bewusst wahr­ge­nom­men zu haben. Jahre spä­ter habe ich das natür­lich nachgeholt.

Jetzt ist es soweit, im Mai 2009 soll der neu­este Startrek-Streich die Kino­lein­wände flu­ten, ich bin jetzt schon höl­lisch auf­ge­regt, wenn auch ein wenig skep­tisch, denn es fühlt sich so an als würde Hol­ly­wood wie­der ein­mal zum alt­be­währ­ten wie alles begann zurück­keh­ren. Zeit­lich soll der Film zwi­schen den ers­ten Staf­fel der Serie in den 60ern und der zwei­ten Staf­fel die mitte der 80er aus­ge­strahlt wurde lie­gen. Eine neue unver­brauchte Beset­zung soll den bewähr­ten Reiz aus­ma­chen, ledig­lich die Neben­rol­len sind pro­mi­nent besetzt. Uiuiui, bin ich gespannt.

Bis auf die ver­se­hent­li­chen Aus­rut­scher wie bei­spiels­weise Deep Space 9 bin ich ein treuer Anhän­ger und kenne alle 10 Filme die aus der Serien ent­stan­den sind aus­wen­dig. Rück­blick für Erin­ne­rungs­wil­lige und Schnell­durch­lauf für die Nicht­ein­ge­weih­ten und ungläu­bi­gen: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 November

London (harder, better, faster, stronger)

Kategorie: Vernetzt2 Kommentare

Als der Kana­dier David Hubert zu Anfang des Jah­res eine Reise nach Lon­don machte ärgerte er sich, das er keine Video­ka­mera dabei hatte um Lon­don als gan­zes auf­zu­zei­chen. So machte er mehr als 3000 Bil­der mit sei­ner Foto­ka­mera, setzte sie anein­an­der und machte dar­aus einen 2 minü­ti­gen Film. Ent­stan­den ist dabei eine Art von Zeit­raf­fer­auf­nahme die die Ruhe­lo­sig­keit und das Leben in Lon­don ein­drucks­voll wie­der­zu­ge­ben vermögen.

Als ich die­ses Video bei A Real Fake ent­deckte hat mich die Kraft und Ener­gie der Bil­der fas­zi­niert und ich fühlte mich wie­der sofort mit­ten­drin. Bei mei­ner Reise nach Lon­don ver­mochte ich nicht ein­zu­fan­gen was die Stadt für mich per­sön­lich aus­macht, so ist es bei den Bil­dern in mei­nem Kopf geblie­ben. David hat das ganze visua­li­siert in einem sehr gut gemach­ten Video zur Ver­fü­gung gestellt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 November

Lutz Heilmann gegen Wikipedia: Zensur pur

Kategorie: Ansichtssache6 Kommentare
Wikipedia Screenshot

Wiki­pe­dia Screenshot

Eigent­lich wollte ich nur eine Zeit­schrift kau­fen, doch das Radio des Kiosk­be­trei­bers machte diese Pläne zunichte. Wie ich da hörte, geht es um einen gewis­sen Lutz Heil­mann, Poli­ti­ker der Lin­ken und Mit­glied des Bun­des­ta­ges der mit einem Ein­trag zu sei­ner Per­son, die auf Wiki­pe­dia zu lesen ist nicht ein­ver­stan­den war. Anstatt aber nur sei­nen Ein­trag sper­ren zu schlies­sen hat sich dafür ent­schie­den gleich die ganze Seite sper­ren zu las­sen. Bis zu die­sem Zeit­punkt war ich der Mei­nung, das sei so ein­fach gar nicht mög­lich. Getäuscht habe ich mich, denn kaum zu Hause ange­langt las ich auf der Inter­net­seite von Wikipedia:

Mit einstweiliger Verfügung des Landgerichts Lübeck vom 13. November 2008, erwirkt durch Lutz Heilmann, MdB (Die Linke), wird es dem Wikimedia Deutschland e.V. untersagt, "die Internetadresse wikipedia.de auf die Internetadresse de.wikipedia.org weiterzuleiten", solange "unter der Internet-Adresse de.wikipedia.org" bestimmte Äußerungen über Lutz Heilmann vorgehalten werden. Bis auf Weiteres muss das Angebot auf wikipedia.de in seiner bisherigen Form daher eingestellt werden. Der Wikimedia Deutschland e.V. wird gegen den Beschluss Widerspruch einlegen. (Quelle: wikipedia.de)

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16 November

Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 46

Schand­fleck Altstadt?

Da lese ich in der Rhei­ni­schen Post, das der Schand­fleck Alt­stadt nun in Licht rücken soll und ein geän­der­ter Bebau­ungs­plan kei­nen Platz mehr für das Rot­licht und Nacht­am­bi­ente bie­tet. Es sol­len Woh­nun­gen und Läden mit Tages­gas­tro­no­mie draus werden!

Es ist wahr, ansehn­lich ist der untere Teil der Wald­hau­se­ner Straße wirk­lich nicht, aber es ist tota­ler Schwach­sinn Mön­chen­glad­bach sei­nes ein­zi­gen Refu­gi­ums für nächt­li­che Unter­hal­tung zu berau­ben. Sel­ten habe ich so viel Mist in einem Arti­kel und aus soviel Möchte-Gern-Altstadtkundigen gele­sen. Die Alt­stadt ist doch die ein­zige Mög­lich­keit als jun­ger oder Par­ty­be­geis­ter­ter Mensch abzu­fei­ern, zu tan­zen oder sich ein­fach mal zu besau­fen. Was ist daran schlimm? Ohne ein soge­nann­tes Rot­licht Vier­tel ist eine Stadt in mei­nen Augen tot!

Des­halb muss der Bebau­ungs­plan in mei­nen Augen ganz anders aus­se­hen. Die Stadt sollte die Gebäude die ihr gehört an junge Exis­tenz­grün­der mit noch Nacht­club, Knei­pen, Bars und Dis­kos ver­mie­ten oder ver­kau­fen, damit die unan­sehn­li­chen Häu­ser im unter Teil ein­mal neues Leben ein­ge­haucht bekom­men. Mön­chen­glad­bach braucht mehr Erleb­nis­gas­tro­no­mie, mehr Clubs und Raum für indi­vi­du­elle und alter­na­tive Mode bei­spiels­weise. Wir habe die Fach­hoch­schule für Tex­til und Design direkt vor der Haus­tür und machen nichts draus. Die Inter­net­seite der Initia­tive spie­gelt die Mei­nun­gen der Mit­glie­der wie­der, alt und über­holt. Für die Seite gibt es ein­fach Mit­tel: Fragt doch mal ein paar Web­de­si­gner aus der Stadt an, ich bin mir sicher das wird sich jemand fin­den, der etwas für seine Stadt und die Men­schen die in ihr leben tun möchte, ganz frei­wil­lig. (RP — 13.11.2008) Den gan­zen Arti­kel lesen… »


15 November

Pennergame: Missverstandenes Geschäft?

Kategorie: Ansichtssache2 Kommentare

Meh­rere Mil­lio­nen Sei­ten­auf­rufe und mehr als 600.000 Benut­zer kann das Online­spiel Pen­ner­game für sich ver­bu­chen. Wie Spie­gel Online jetzt mel­det, for­dert die Ham­bur­ger SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Kse­nija Beke­ris die sofor­tige Ein­stel­lung des Inter­net­spiels. Robert Basic berich­tete bereits vor einem Monat und zitierte die Betrei­ber das Ziel des Spiels sei es, seine vir­tu­elle Figur mit Hilfe von Wei­ter­bil­dun­gen, Erbrin­gung von Dienst­leis­tun­gen wie Fla­schen sam­meln oder durch das Erler­nen von Musik­in­stru­men­ten aus der Obdach­lo­sig­keit her­aus zu einem Schloss­be­sit­zer zu machen. In den Kom­men­ta­ren zu sei­nem Arti­kel gin­gen die Mei­nun­gen um das Spiel aus­ein­an­der. Wäh­rend die einem dem Spiel nicht viel Zukunft ein­räumte, da das Spiel­prin­zip nicht viel neues biete schrie­ben andere, sie seien begeis­tert. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


14 November

Agents of SORP - Emothirst

Agents of SorpGrund­sätz­lich bin ich gegen die Dis­kri­mi­nie­rung von Rand­grup­pen, wirk­lich. Gut, das ein EMO zu kei­ner Rand­gruppe gehört, schließ­lich sind diese in der gefühl­ten Über­macht und besie­deln rudel­ar­tig Plätze und Trep­pen an öffent­li­chen Plät­zen und haben mitt­ler­weile auch Kla­mot­ten­la­bels wie H&M, Pim­kie und New Yor­ker infil­triert. Dies ist nur mit einer ein­zi­gen Sache zu bekämp­fen, mit Humor und der unver­blüm­ten Lust am Leben.

Außer­dem gehört die Selbst­iro­nie und das Kön­nen über sich selbst zu lachen zu den groß­ar­tigs­ten Fähig­kei­ten hof­fent­lich jeder Rand­gruppe. Meine Devise: Nicht gleich heu­len, son­dern auch mal lachen, neben­ein­an­der tan­zen statt ste­hen zu blei­ben, ein­fach mal genie­ßen ohne zu den­ken. Des­halb nehme es mit Humor und kom­men­tiere das ganze mit dei­ner Bot­schaft oder Video­schnip­sel, statt mit Vor­ur­tei­len zu hau­sie­ren soll­tet ihr sie ein­fach mal weg­la­chen, nähert euch ein­an­der statt sich von zu dis­tan­zie­ren. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 November

Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 45

Schwar­zes Loch

Neues Kunst­ob­jekt und Anstoss für viele Dis­kus­sio­nen ist das END das vom Künst­ler Gre­gor Schnei­der ent­wor­fen, ein neues High­light des Muse­ums Abtei­berg wer­den soll. Heute wird es der Öffent­lich­keit zugäng­lich gemacht und hat eine durch­aus span­nende Kom­po­nente. Durch den Ein­stieg und den immer enger und dunk­ler wer­den­den Tun­nel erreicht man ein Lei­ter, die in das Museum führt und 6 vom Künst­ler gestal­tete Räume offen­bart. Schwarz ist ja grund­sätz­lich gut, Kunst liegt im Auge des Betrach­ters. Mal sehen, viel­leicht geh ich ja mal gucken und mach ein paar hüb­sche Bil­der. (RP — 07.11.2008)

Typisch Nie­der­rhein

Das der Nie­der­rhein mehr zu bie­ten hat als erfolg­lose Fuß­ball Mann­schaf­ten und Kar­ne­val sollte jeden bekannt sein. Was es aber genau alles zu ent­de­cken gibt ent­zieht sich die Nie­der­rhei­ner, so wie der Groß­teil der Köl­ner noch nie den Dom bestie­gen hat. Die Inter­net­prä­senz des Tou­ris­mus GmbH geht da einen sehr infor­ma­ti­ven Weg und zeigt, was es alles zu ent­de­cken gibt und ich bin mir sicher, das es für den ein oder ande­ren durch­aus infor­ma­tiv sein könnte, schließ­lich gibt es das ganze schließ­lich in 3 Spra­chen (Deutsch, Eng­lisch, Nie­der­län­disch). So fin­den sich ganz aktu­ell die Liste der Weih­nachts­märkte in unse­rer Region. (RP — 03.11.2008) Den gan­zen Arti­kel lesen… »


12 November

Die Nacht ist nicht allein zum schlafen da

Kategorie: Schwarze Szene9 Kommentare

Rein kör­per­lich gese­hen ist sie es, denn mit Ein­bruch der Dun­kel­heit wird mehr Mela­to­nin in das Blut abge­ge­ben, das schläf­rig macht. Nacht­ar­beit ist die Gei­ßel unse­rer moder­nen Zivi­li­sa­tion und Folge gewohn­ter Ver­füg­bar­keit von Pro­duk­ten und Dienst­leis­tun­gen. Die Nacht hat aber auch schon seit Jahr­hun­der­ten mys­ti­sche Bedeu­tung, denn die Dun­kel­heit und der damit ver­bun­dende Ver­lust der Seh­kraft macht Angst und ver­un­si­chert den Men­schen, seine Unfä­hig­keit Nachts zu sehen lähmt den Ver­stand und weckt unsere Instinkte.

In den meis­ten Spiel­ar­ten der schwar­zen Sub­kul­tur, spielt Dun­kel­heit eine grosse Rolle, macht sie uns doch auch emp­fäng­li­cher für Gefühle und Emo­tio­nen und ist Quell für die meis­ten Legen­den und Mythen. Schließ­lich zer­fal­len Vam­pire ja bei Son­nen­licht zu Staub und in Hor­ror­fil­men ist es fast immer dun­kel. In unzäh­li­gen Lie­dern der unter­schied­lichs­ten Jahr­hun­derte wird die Nacht besun­gen, so dich­tet Bei­spiels­weise Otto Ernst Hesse 1938 in sei­nem Lied:

Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da, die Nacht ist da, daß was gescheh'.
Ein Schiff ist nicht nur für den Hafen da es muß hinaus, hinaus auf hohe See.
Berauscht euch Freunde trinkt und liebt und lacht und lebt den schönsten Augenblick.
Die Nacht, die man in einem Rausch verbracht, bedeutet Seligkeit und Glück.

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11 November

Vom Hoppeditz und anderen Traditionen

Hop­pe­ditz Denk­mal Karlsplatz

Der 11. Novem­ber ist ein ereig­nis­rei­cher und sehr rhei­ni­scher Tag. Es gibt kaum einen Tag an dem so viele Tra­di­tio­nen und Gebräu­che, Wör­ter und Begriffe benutzt wer­den wie an die­sem Tag. Übri­gens erschien am 11. Novem­ber 1954 der zweite Teil der Herr der Ringe Tri­lo­gie von Tol­kien und die ehe­ma­li­gen Alli­ier­ten fei­ern den Vete­rans Day, Wiki­pe­dia ist schon ganz schön informativ.

Der Hop­pe­ditz, wird jedes Jahr mit dem Beginn der Kar­ne­vals­ses­sion, dem 11. Novem­ber um 11:11 zum Leben erweckt. Vom Pferd des Rei­ter­stand­bil­des von Jan Wel­lem auf dem Düs­sel­dor­fer Markt­platz hält er seine lus­tige und bis­sige Eröff­nungs­rede und läu­tet damit die neue Kar­ne­vals­ses­sion ein. Der Erz­schelm war ver­wandt mit Till Eulen­spie­gel und Nach­fahre des Hof­nar­ren. Auf jeden Fall war er vor­her schon in der rhei­ni­schen Fast­nacht bekannt als Hans­wurst. Er genoß in Düs­sel­dorf so hohes Anse­hen, daß ihm 1841 auf dem Karl­platz sogar ein Denk­mal gesetzt wurde, dort blieb es aller­dings nur bis 1860.

Kar­ne­val. In die­ser Zeit mutiert man vom Bröck­chen der Sub­kul­tur zum aner­kann­ten Mit­glied der Gesell­schaft weil viele Mit­men­schen den Gruf­tie oder den Punk als Trä­ger eines Kos­tü­mes sehen. »Guck mal, der hat sich als Pun­ker ver­klei­det!« Doch bevor sich der gemeine Bür­ger ans Aus­trei­ben des Win­ters begibt, muss die­ser erst­mal begin­nen und der Brei aus christ­li­chen Fei­er­ta­gen und Absatz­ori­en­tier­ter Gewinn­erzie­lung durch­lau­fen wer­den, der nicht etwa in einem besinn­li­chen Weih­nachts­fest endet, son­dern viel zu oft in einem Kos­um­rausch. Kin­der war­ten auf den Weih­nachts­mann nicht auf´s Christ­kind. Den gan­zen Arti­kel lesen… »