EBM steht für Electronic Body Music und wird vornehmlich von der als Techno-Grufties benannten Spezies bevorzugt. Entstand 1980 mit Aufkommen der ersten bezahlbaren Synthesizern, wie dem Korg MS-20. Frisurentechnisch recht unspektakulär, tragen Brikettfrisur, auch Flattop genannt. Sehen alle ein bisschen aus wie der junge Dave Gahan bei der Bundeswehr, obwohl der nie gedient hat und deren Musik höchstens Einstiegsdroge ist. Aus anfänglichem Pogo entwickelte sich der marschierende Zweischritttanz der ihn auf der Tanzfläche charakterisiert, wo er ja eigentlich gar nicht gesehen werden will, denn sein Lieblingsmuster ist Camouflage. Vorschlaghammer und Maschinenteile nutzt er als T-Shirt Audruck und lässt keine Rückschlüsse auf seine Berufswahl zu. Obwohl oft mit brauner Soße verwechselt, hat der EBMler damit nichts zu tun. Als Ableger entstand mitte der 90er Jahre Techno. Der EBMler hörte Front 242 und Nitzer Ebb, hört jetzt Spetsnaz und Dupont. Den ganzen Artikel lesen… »
19 November
Subkultur! - Electronic Body Music (EBM)
18 November
Der Trekkie in mir - Startrek XI
Coming Out ist ja bekanntlich eine Modeerscheinung, oder vielmehr ein Modewort, das eigentlich der gleichgeschlechtlichen Liebe vorbehalten ist und zwar dann, wenn man sein Umfeld mit der Tatsache vertraut macht. Ich leih mir diesen Begriff einfach mal aus und bekenne: Ich bin ein Trekkie, ein Startrek Fan der zweiten Stunde, denn leider bin ich zu jung gewesen um die ersten Staffel (Eingeweihte nennen sie auch TOS) bei Ihrer Erstaustrahlung gesehen oder bewusst wahrgenommen zu haben. Jahre später habe ich das natürlich nachgeholt.
Jetzt ist es soweit, im Mai 2009 soll der neueste Startrek-Streich die Kinoleinwände fluten, ich bin jetzt schon höllisch aufgeregt, wenn auch ein wenig skeptisch, denn es fühlt sich so an als würde Hollywood wieder einmal zum altbewährten wie alles begann zurückkehren. Zeitlich soll der Film zwischen den ersten Staffel der Serie in den 60ern und der zweiten Staffel die mitte der 80er ausgestrahlt wurde liegen. Eine neue unverbrauchte Besetzung soll den bewährten Reiz ausmachen, lediglich die Nebenrollen sind prominent besetzt. Uiuiui, bin ich gespannt.
Bis auf die versehentlichen Ausrutscher wie beispielsweise Deep Space 9 bin ich ein treuer Anhänger und kenne alle 10 Filme die aus der Serien entstanden sind auswendig. Rückblick für Erinnerungswillige und Schnelldurchlauf für die Nichteingeweihten und ungläubigen: Den ganzen Artikel lesen… »
17 November
London (harder, better, faster, stronger)
Als der Kanadier David Hubert zu Anfang des Jahres eine Reise nach London machte ärgerte er sich, das er keine Videokamera dabei hatte um London als ganzes aufzuzeichen. So machte er mehr als 3000 Bilder mit seiner Fotokamera, setzte sie aneinander und machte daraus einen 2 minütigen Film. Entstanden ist dabei eine Art von Zeitrafferaufnahme die die Ruhelosigkeit und das Leben in London eindrucksvoll wiederzugeben vermögen.
Als ich dieses Video bei A Real Fake entdeckte hat mich die Kraft und Energie der Bilder fasziniert und ich fühlte mich wieder sofort mittendrin. Bei meiner Reise nach London vermochte ich nicht einzufangen was die Stadt für mich persönlich ausmacht, so ist es bei den Bildern in meinem Kopf geblieben. David hat das ganze visualisiert in einem sehr gut gemachten Video zur Verfügung gestellt. Den ganzen Artikel lesen… »
16 November
Lutz Heilmann gegen Wikipedia: Zensur pur
Eigentlich wollte ich nur eine Zeitschrift kaufen, doch das Radio des Kioskbetreibers machte diese Pläne zunichte. Wie ich da hörte, geht es um einen gewissen Lutz Heilmann, Politiker der Linken und Mitglied des Bundestages der mit einem Eintrag zu seiner Person, die auf Wikipedia zu lesen ist nicht einverstanden war. Anstatt aber nur seinen Eintrag sperren zu schliessen hat sich dafür entschieden gleich die ganze Seite sperren zu lassen. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich der Meinung, das sei so einfach gar nicht möglich. Getäuscht habe ich mich, denn kaum zu Hause angelangt las ich auf der Internetseite von Wikipedia:
Mit einstweiliger Verfügung des Landgerichts Lübeck vom 13. November 2008, erwirkt durch Lutz Heilmann, MdB (Die Linke), wird es dem Wikimedia Deutschland e.V. untersagt, "die Internetadresse wikipedia.de auf die Internetadresse de.wikipedia.org weiterzuleiten", solange "unter der Internet-Adresse de.wikipedia.org" bestimmte Äußerungen über Lutz Heilmann vorgehalten werden. Bis auf Weiteres muss das Angebot auf wikipedia.de in seiner bisherigen Form daher eingestellt werden. Der Wikimedia Deutschland e.V. wird gegen den Beschluss Widerspruch einlegen. (Quelle: wikipedia.de)
16 November
Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 46
Schandfleck Altstadt?
Da lese ich in der Rheinischen Post, das der Schandfleck Altstadt nun in Licht rücken soll und ein geänderter Bebauungsplan keinen Platz mehr für das Rotlicht und Nachtambiente bietet. Es sollen Wohnungen und Läden mit Tagesgastronomie draus werden!
Es ist wahr, ansehnlich ist der untere Teil der Waldhausener Straße wirklich nicht, aber es ist totaler Schwachsinn Mönchengladbach seines einzigen Refugiums für nächtliche Unterhaltung zu berauben. Selten habe ich so viel Mist in einem Artikel und aus soviel Möchte-Gern-Altstadtkundigen gelesen. Die Altstadt ist doch die einzige Möglichkeit als junger oder Partybegeisterter Mensch abzufeiern, zu tanzen oder sich einfach mal zu besaufen. Was ist daran schlimm? Ohne ein sogenanntes Rotlicht Viertel ist eine Stadt in meinen Augen tot!
Deshalb muss der Bebauungsplan in meinen Augen ganz anders aussehen. Die Stadt sollte die Gebäude die ihr gehört an junge Existenzgründer mit noch Nachtclub, Kneipen, Bars und Diskos vermieten oder verkaufen, damit die unansehnlichen Häuser im unter Teil einmal neues Leben eingehaucht bekommen. Mönchengladbach braucht mehr Erlebnisgastronomie, mehr Clubs und Raum für individuelle und alternative Mode beispielsweise. Wir habe die Fachhochschule für Textil und Design direkt vor der Haustür und machen nichts draus. Die Internetseite der Initiative spiegelt die Meinungen der Mitglieder wieder, alt und überholt. Für die Seite gibt es einfach Mittel: Fragt doch mal ein paar Webdesigner aus der Stadt an, ich bin mir sicher das wird sich jemand finden, der etwas für seine Stadt und die Menschen die in ihr leben tun möchte, ganz freiwillig. (RP — 13.11.2008) Den ganzen Artikel lesen… »
15 November
Pennergame: Missverstandenes Geschäft?
Mehrere Millionen Seitenaufrufe und mehr als 600.000 Benutzer kann das Onlinespiel Pennergame für sich verbuchen. Wie Spiegel Online jetzt meldet, fordert die Hamburger SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ksenija Bekeris die sofortige Einstellung des Internetspiels. Robert Basic berichtete bereits vor einem Monat und zitierte die Betreiber das Ziel des Spiels sei es, seine virtuelle Figur mit Hilfe von Weiterbildungen, Erbringung von Dienstleistungen wie Flaschen sammeln oder durch das Erlernen von Musikinstrumenten aus der Obdachlosigkeit heraus zu einem Schlossbesitzer zu machen. In den Kommentaren zu seinem Artikel gingen die Meinungen um das Spiel auseinander. Während die einem dem Spiel nicht viel Zukunft einräumte, da das Spielprinzip nicht viel neues biete schrieben andere, sie seien begeistert. Den ganzen Artikel lesen… »
14 November
Agents of SORP - Emothirst
Grundsätzlich bin ich gegen die Diskriminierung von Randgruppen, wirklich. Gut, das ein EMO zu keiner Randgruppe gehört, schließlich sind diese in der gefühlten Übermacht und besiedeln rudelartig Plätze und Treppen an öffentlichen Plätzen und haben mittlerweile auch Klamottenlabels wie H&M, Pimkie und New Yorker infiltriert. Dies ist nur mit einer einzigen Sache zu bekämpfen, mit Humor und der unverblümten Lust am Leben.
Außerdem gehört die Selbstironie und das Können über sich selbst zu lachen zu den großartigsten Fähigkeiten hoffentlich jeder Randgruppe. Meine Devise: Nicht gleich heulen, sondern auch mal lachen, nebeneinander tanzen statt stehen zu bleiben, einfach mal genießen ohne zu denken. Deshalb nehme es mit Humor und kommentiere das ganze mit deiner Botschaft oder Videoschnipsel, statt mit Vorurteilen zu hausieren solltet ihr sie einfach mal weglachen, nähert euch einander statt sich von zu distanzieren. Den ganzen Artikel lesen… »
13 November
Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 45
Schwarzes Loch
Neues Kunstobjekt und Anstoss für viele Diskussionen ist das END das vom Künstler Gregor Schneider entworfen, ein neues Highlight des Museums Abteiberg werden soll. Heute wird es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und hat eine durchaus spannende Komponente. Durch den Einstieg und den immer enger und dunkler werdenden Tunnel erreicht man ein Leiter, die in das Museum führt und 6 vom Künstler gestaltete Räume offenbart. Schwarz ist ja grundsätzlich gut, Kunst liegt im Auge des Betrachters. Mal sehen, vielleicht geh ich ja mal gucken und mach ein paar hübsche Bilder. (RP — 07.11.2008)
Typisch Niederrhein
Das der Niederrhein mehr zu bieten hat als erfolglose Fußball Mannschaften und Karneval sollte jeden bekannt sein. Was es aber genau alles zu entdecken gibt entzieht sich die Niederrheiner, so wie der Großteil der Kölner noch nie den Dom bestiegen hat. Die Internetpräsenz des Tourismus GmbH geht da einen sehr informativen Weg und zeigt, was es alles zu entdecken gibt und ich bin mir sicher, das es für den ein oder anderen durchaus informativ sein könnte, schließlich gibt es das ganze schließlich in 3 Sprachen (Deutsch, Englisch, Niederländisch). So finden sich ganz aktuell die Liste der Weihnachtsmärkte in unserer Region. (RP — 03.11.2008) Den ganzen Artikel lesen… »
12 November
Die Nacht ist nicht allein zum schlafen da
Rein körperlich gesehen ist sie es, denn mit Einbruch der Dunkelheit wird mehr Melatonin in das Blut abgegeben, das schläfrig macht. Nachtarbeit ist die Geißel unserer modernen Zivilisation und Folge gewohnter Verfügbarkeit von Produkten und Dienstleistungen. Die Nacht hat aber auch schon seit Jahrhunderten mystische Bedeutung, denn die Dunkelheit und der damit verbundende Verlust der Sehkraft macht Angst und verunsichert den Menschen, seine Unfähigkeit Nachts zu sehen lähmt den Verstand und weckt unsere Instinkte.
In den meisten Spielarten der schwarzen Subkultur, spielt Dunkelheit eine grosse Rolle, macht sie uns doch auch empfänglicher für Gefühle und Emotionen und ist Quell für die meisten Legenden und Mythen. Schließlich zerfallen Vampire ja bei Sonnenlicht zu Staub und in Horrorfilmen ist es fast immer dunkel. In unzähligen Liedern der unterschiedlichsten Jahrhunderte wird die Nacht besungen, so dichtet Beispielsweise Otto Ernst Hesse 1938 in seinem Lied:
Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da, die Nacht ist da, daß was gescheh'.
Ein Schiff ist nicht nur für den Hafen da es muß hinaus, hinaus auf hohe See.
Berauscht euch Freunde trinkt und liebt und lacht und lebt den schönsten Augenblick.
Die Nacht, die man in einem Rausch verbracht, bedeutet Seligkeit und Glück.
11 November
Vom Hoppeditz und anderen Traditionen
Der 11. November ist ein ereignisreicher und sehr rheinischer Tag. Es gibt kaum einen Tag an dem so viele Traditionen und Gebräuche, Wörter und Begriffe benutzt werden wie an diesem Tag. Übrigens erschien am 11. November 1954 der zweite Teil der Herr der Ringe Trilogie von Tolkien und die ehemaligen Alliierten feiern den Veterans Day, Wikipedia ist schon ganz schön informativ.
Der Hoppeditz, wird jedes Jahr mit dem Beginn der Karnevalssession, dem 11. November um 11:11 zum Leben erweckt. Vom Pferd des Reiterstandbildes von Jan Wellem auf dem Düsseldorfer Marktplatz hält er seine lustige und bissige Eröffnungsrede und läutet damit die neue Karnevalssession ein. Der Erzschelm war verwandt mit Till Eulenspiegel und Nachfahre des Hofnarren. Auf jeden Fall war er vorher schon in der rheinischen Fastnacht bekannt als Hanswurst. Er genoß in Düsseldorf so hohes Ansehen, daß ihm 1841 auf dem Karlplatz sogar ein Denkmal gesetzt wurde, dort blieb es allerdings nur bis 1860.
Karneval. In dieser Zeit mutiert man vom Bröckchen der Subkultur zum anerkannten Mitglied der Gesellschaft weil viele Mitmenschen den Gruftie oder den Punk als Träger eines Kostümes sehen. »Guck mal, der hat sich als Punker verkleidet!« Doch bevor sich der gemeine Bürger ans Austreiben des Winters begibt, muss dieser erstmal beginnen und der Brei aus christlichen Feiertagen und Absatzorientierter Gewinnerzielung durchlaufen werden, der nicht etwa in einem besinnlichen Weihnachtsfest endet, sondern viel zu oft in einem Kosumrausch. Kinder warten auf den Weihnachtsmann nicht auf´s Christkind. Den ganzen Artikel lesen… »



