30 November

Mönchengladbacher Pressespiegel – Woche 48

Heimatverein?

Die Heimatvereine in Mönchengladbach plagen Nachwuchssorgen. Ohne die Ehrenamtlichen und freiwilligen Helfer der Heimatvereine wäre mancher Stadtteil um viele Veranstaltungen und Aktionen ärmer. Doch in vielen Stadtteilen fehlt es an Nachwuchs, der bereit ist sich im Viertel zu engagieren. Das liegt natürlich nicht nur an der Unlust des möglichen Nachwuchses sondern auch an fehlender Präsenz in den neuen Netzen. Es gibt kaum Internetadressen, selbst die Stadt beschränkt sich darauf, die bestehenden Vereine zu verlinken. (RP – 24.11.2008)

Baustelle Bismarckstraße

Viele Einzelhändler und Geschäftsleute fürchten um Ihr Weihnachtsgeschäft. Bürger und Besucher sind vom Baustellenstau auf der Bismarckstraße genervt. Der Bauträger und die Stadt Mönchengladbach haben versprochen, die Baustellen, die noch lange nicht beendet sind, für das Weihnachtsgeschäft und den Jahreswechsel zu schließen und die Bismarckstraße wieder freizugeben. Eine gute Entscheidung. (RP – 27.11.2008) …lese den ganzen Artikel
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29 November

Deutsches Sprache schweres Sprache

Kategorie: VernetztKommentare (8)

Eine gewisse Eitelkeit ist gesund, zuviel ist auf Dauer schädlich für das Ego. Heute habe ich bei Martin einen Deutsch Test gesehen, dem ich selbstverständlich nicht ausweichen konnte, blöde Neugier. Bastian Sick hat in seiner Kolumne Zwiebelfisch bei Spiegel Online einen eben solchen Test ins Leben gerufen und präsentiert 60 Fragen rund um die eigene Sprache. Martin hat mit 56 von möglichen 60 Punkte schon gut vorgelegt, sein Beruf ist mit Sicherheit Schuld daran, denn als freiberuflicher Lektor und Korrektor ist das schließlich sein täglich Brot. Alles andere hätte ihn auch beruflich disqualifiziert ;)

Aber wie sieht es mit einem Schlosser aus? Hier kommt die Eitelkeit ins Spiel. Als halbwegs eingebildeter Mensch ist man bei den ersten Fragen noch frohen Mutes und meint “So schwer kann es ja nicht sein!“. Dumm nur, das gleich die ersten falschen Antworten Gedanken zum aufhören auslösen. “Das ist doch alles Quatsch!“. …lese den ganzen Artikel
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28 November

Leichenwagen Convention

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Während der Deutsche dazu neigt, bei einem Treffen von mehr als 3 Leuten einen Verein zu gründen, liebt der Amerikaner seine zwanglosere Convention. Neben den bekannteren Star Trek Conventions gibt es auch einige unbekanntere Veranstaltungen, die vor allem Randgruppen und solche die es werden wollen ansprechen.

Der Leichenwagen war im Mittelalter simples Transportmittel für die Särge der Verstorbenen, der aus einem einfachen Karren bestand der zunächst von den Totengräbern, später von Pferden gezogen werden. Die Pferde sind geblieben und befinden sich nun unter Motorhauben die die teils pompös geschmückten Leichenwagen antreiben. Während die Deutsche Ausführung eher schlicht und schwarz ist, treibt es international ganz andere Ausmaße. Auf der Hearse (englisch für Leichenwagen) Convention traf sich die amerikanische Leichenwagenelite mit ihren teils aufwendig umgebauten Fahrzeugen, bei denen auch die Agents of SORP vertreten waren. Sehr beeindruckende unmorbide Stimmung und einige wirklich interessante Geschichten die dort über die Fahrzeuge erzählt wurde. …lese den ganzen Artikel
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27 November

Totenkult – Begrabener Instinkt?

Die meisten Menschen haben schon einen anderen Menschen verloren. Doch im trauern haben die wenigsten Menschen etwas gemeinsam, die persönliche Trauer ist so individuell wie der Tod selbst. Im Laufe der letzten Jahre hat sich jedoch eine spürbare Friedhofsmüdigkeit breit gemacht, es gibt einige die sagen sich “Ich brauche keinen Platz, keinen Ort um der Toten zu Gedenken, in meinem Herzen und in meinem Geist lebt der Mensch weiter…

Brauchen wir keine Gräber mehr? Ist die letzte Ruhestätte ein überholtes Relikt aus der Vergangenheit? Ich teile die Meinung vieler, das die Person in einem immer noch präsent ist, gerade wenn man sich sehr nahe gestanden oder ein Familienmitglied verloren hat. Dazu benötige ich aber eine Brücke, ein Portal zu meinen Erinnerungen.

Bilder, Texte und vielleicht auch Filme machen das alles möglich. Diese Möglichkeiten stehen uns aber nicht seit je her zu Verfügung, so suchten die Menschen Möglichkeiten diese Brücken zu bauen. Ein Grab ist also nicht nur die letzte Ruhestätte eines Verstorbenen sondern auch Brücke für Erinnerungen. Wenn man so will, ist der Totenkult ein Urinstinkt. …lese den ganzen Artikel
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26 November

Schneejäger in Mönchengladbach

Gerade aus der Haustür gestolpert, Schnee!

Gerade aus der Haustür gestolpert, Schnee!

Sonntag: Die Woche begann mit einem Spektakel, Schneefall in Deutschland und auch in Mönchengladbach, ein Traum in Weiß. Was für einige Menschen sicherlich nervig erscheint, weil sie es jeden Tag haben oder nicht mögen, ist für mich die Erfüllung und verhilft mir zu romantischen Kindheitserinnerungen. So habe ich mir dann auch gleich Spontilienchen geschnappt um den Schnee unter den Füssen zu spüren, Schneebälle zu formen und die weiße Pracht zu genießen.

Komischerweise war ich aber noch nie im Winterurlaub, kann nicht Skifahren, habe kein Snowboard und Schlittenfahren endet immer im Krankenhaus. Ich glaube ich mag die Stimmung die der Schnee verbreitet, alles wirkt ruhiger und stiller als sonst, die Nacht ist ein fahles Licht gehüllt und Schneeflocken tanzen vor der Nase. Iweliene verfällt vielleicht beim Anblick von Schnee in Winterdepressionen, ich falle ins Gegenteil. Wenigstens teilt Stefan meine Meinung und hält Schnee hier in unserer Heimatstadt für eine kleine Sensation. …lese den ganzen Artikel
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25 November

Subkultur! – Gruftie

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Der Gruftie, auch Tradgoth genannt (Traditional Gothic) ist der ursprüngliche Typ, der fest mit dem Kern der Szene verwurzelt viel von der Vergangenheit schwärmt. Er trägt selbstverständlich nur schwarz, auch im Sommer. Benutzt Kajal wie andere Buntstifte und hinterlässt damit fraktale Formen im Gesicht. Weiß genau wie Gläserrücken geht, findet mit Tarrotkarten heraus wie es beim Fussball ausgeht. Rainer Maria Rilke liest er auf dem Klo, sein Deo riecht nach feuchter Friedhofserde.

Eigentlich keine eigene Subkultur sondern nur die deutsche Version von Goth. Gothic klingt natürlich viel cooler und allumfassender. Die aktuelle dunkle Jugend fühlt sich Gothic, Gruftie wird das Beleidigung empfunden. Sie wurden so genannt, weil die breite Masse der Deutschen die damals unbekannte Kultur wegen ihre Vorliebe für morbides mit Grabschändern verwechselten. Außerdem sah man sie tagsüber nur müde und mit hängenden Extremitäten durch die Gegend laufen, in Fachkreisen auch schlurfen genannt. Hörten The Cure, Siouxsie & The Banshees, Bauhaus und Joy Division, heute dasselbe. …lese den ganzen Artikel
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