25 Oktober

Hurra, G-Punkt gefunden!

Kategorie: VernetztKommentare (4)
Spontis Thema

Män­ner, die Welt ist wie­der in Ord­nung. Liebe Frauen, macht euch auf was gefasst, denn end­lich gibt es für uns Män­ner eine detail­lierte Anlei­tung den G-Punkt zu fin­den. Eben die­sen mys­te­riö­sen Punkt der unge­zü­gelte Lust, unbän­di­ges Ver­lan­gen und unstill­bare Gier her­vor­ru­fen soll. Jahr­hun­derte lang waren unzäh­lige Men­schen auf der Suche nach eben die­sem Punkt, den der Ame­ri­ka­ner lie­be­voll G-Spot nennt. Die Reise dort­hin, die Jules Ver­nes „Reise zum Mit­tel­punkt der Erde” nahe kommt nennt er ganz schnu­cke­lig G-Shot. Na denn, Feuer frei!

Und wo kommt so ein Quatsch wie­der mal her? Chi­cago ist ja klar, schließ­lich ist es auch das Zuhause der berühm­ten Ärzte vom Emer­gency Room. Und die haben ja bekannt­lich noch jedes Pro­blem gelöst.

via Uni­que Daily


25 Oktober

Aufhören, wenn es am schönsten ist

Kategorie: AnsichtssacheKommentare (0)
Spontis Thema

545px-Elke_Heidenreich_Mainz

Eigentlich nur eine Frage der Zeit bis das ZDF reagierte und Elke Heidenreich fristlos kündigte. Wie der Sender am Donnerstag bekannt gab, werden die geplanten Ausgaben ihrer Sendung "Lesen!” nicht mehr pro­du­ziert. Hei­den­reich hatte den Sen­der öffent­lich belei­digt und Tho­mas Gott­schalk in einer Aus­gabe der BUNTE als „müden alten Mann” bezeich­net (Quelle). Offen­bar ist sie nei­disch, dass sie nicht die Lau­da­tio für Reich-Ranicki hal­ten durfte. Wer mit dem Feuer spielt, ver­brennt sich auch, denn wer den Mund so voll nimmt wie Frau Hei­den­reich darf sich nicht wun­dern, wenn die logi­schen Kon­se­quen­zen folgen.

Viel Schlim­mer ist Bet­te­lei der Ver­lage, Hei­den­reich mit Ihrer Sen­dung wie­der ins Pro­gramm zu neh­men. Mei­ner Mei­nung nach nicht aus Mit­leid son­dern aus Angst um die Umsätze, die Hei­den­reich ihnen durch ihre Wer­bung beschert hat. Die deut­schen Best­sel­ler­lis­ten bestan­den ja nur noch aus von Lesen! vor­ge­stellte Bücher, wenn man von Feucht­ge­biete ein­mal absieht.

Das ZDF arbei­tet jeden­falls an neuen Kon­zep­ten und das ist auch gut so. Es kann doch nicht sein, das sich die deut­sche Lite­ra­tur nur um diese arme alte Frau dreht. Viel­leicht ist das auch eis­kal­tes Kal­kül um den eige­nen Namen wie­der ins Gespräch zu brin­gen und zu pola­ri­sie­ren. Wie dem auch sei, ich bin zuver­sicht­lich das es neue Sen­dun­gen geben wird, die die deut­sche Lite­ra­tur wie­der popu­lär machen, viel­leicht macht das ja auch mal jemand der nicht die 60 hin­ter sich gelas­sen hat und wie­der ein biss­chen mehr Sprit­zig­keit in ver­staubte Rezen­sio­nen bringt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


24 Oktober

Beim ersten mal tut es noch weh?

Kategorie: AnsichtssacheKommentare (3)
Spontis Thema

Vor etwa 2 Mona­ten bekam ich ein E-Mail. Absen­der war mein Cou­sin Karl aus New London/CT der mich fragte ob ich ihm hel­fen könnte, Kar­ten für ein Spiel von Borus­sia Mön­chen­glad­bach zu besor­gen… Ich habe eine ganze Weile gebraucht um diese Infor­ma­tion zu ver­ar­bei­ten. Man stelle sich vor: Da schreibt dir dein Cou­sin, den du noch nie Live gese­hen hast und so gut wie nicht kennst, ob du ihm hel­fen kannst, Kar­ten für ein Fuss­ball­spiel zu besor­gen, obwohl du sel­ber nicht den blas­ses­ten Schim­mer davon hast. Ich als gebo­re­ner Mön­chen­glad­ba­cher gestehe hier­mit, selbst noch nie ein Spiel der Borus­sia gese­hen zu haben, geschweige denn ein Fuss­ball­spiel in einem Sta­dion gese­hen zu haben.

So kommt es dann wie es kom­men muss, ich habe mei­nen unbe­kann­ten Ver­wand­ten, der kein Deutsch spricht, zu einem Spiel der Borus­sia ein­ge­la­den. Das erste mal das ich mei­nen Cou­sin, ein Fuss­ball­spiel und den Nord­park von innen sehen. Hof­fent­lich tut das nicht weh.

Wit­zi­ger­weise kam der Kon­takt ja nur zustande, weil mein Cou­sin ver­geb­lich ver­sucht hatte die Mit­ar­bei­ter vom Kar­ten­vor­ver­kauf der Borus­sia auf Eng­lisch zu kon­tak­tie­ren, er erhielt aus­schliess­lich deut­sche Ant­wor­ten. Jetzt bin ich über diese Kon­takt­seite der Borus­sia gestol­pert wo sich sel­ber Ver­ein mit dem Kon­takt zu mei­nem Cou­sin rühmt. Frei nach dem Motto: Wir haben zwar kein Wort ver­stan­den, aber Kon­takt war ja da. Wenn alle Men­schen auf die­ser Liste ähnli­che Erfah­run­gen gemacht haben, dann gute Nacht.

Immer­hin bin ich vor­be­rei­tet. Ich habe mir einen Borus­sia Schal, eine Mütze und ein Tri­kot besorgt, das Borussia-Lied aus­wen­dig gelernt, Ver­hal­tens­wei­sen eines Fans ein­stu­diert und mich infor­miert, wo der Schieds­rich­ter sein Auto geparkt hat. Das soll man wis­sen, sagt man.


22 Oktober

Nietengürtel oder eine Niete als Gürtel (3)

Spontis Thema

Jetzt ist es genau eine Woche her, da habe ich eine E-Mail an einige der größ­ten Shop­be­trei­ber geschickt um her­aus­zu­fin­den, ob das Pro­blem mit min­der­wer­ti­gen Nie­ten­gür­teln bekannt ist und ob es in die­sem unse­ren Land noch ent­spre­chen­des gibt. Ins­ge­samt schrieb ich an 9 Shops und habe 4 Ant­wor­ten erhal­ten, das sind immer­hin 44%.  The Clash waren die schnells­ten uns schick­ten bereits 1 Stunde nach dem Ver­sand der E-Mail eine Ant­wort, Dark Fashion Shop schrieb mir wei­tere 3 Stun­den spä­ter eine Ant­wort. Das hätte ich bis dahin nicht erwar­tet! Dark Ages schickte am nächs­ten Tag (Don­ners­tag) eine Nach­richt und Unlicht einen wei­te­ren Tag spä­ter (Freitag).

Die ande­ren Adres­sa­ten X-Tra-x, Nix-Gut, Voo­doo­ma­niacs, Dunkelwelt-Laden und der t4cstore ant­wor­te­ten bis jetzt nicht. Posi­tiv ist, das alles Shops von denen ich eine Ant­wort ins­ge­heim erwar­tet habe auch ant­wor­te­ten, die Geschwin­dig­keit war jedoch auch für mich sehr über­ra­schend. Zum eigent­lich Pro­blem äußer­ten sich die ange­schrie­be­nen wie folgt: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


21 Oktober

Blutige Schuhe - Blood Red Shoes

Spontis Thema

Im Blog von Iwe­li­ene habe ich eine für mich neue Band aus Eng­land gehört, deren Song „I wish I was Someone Bet­ter” es glatt auf mei­nen MP3 Player geschafft hat, Grund genug einen genaue­ren Blick zu ris­kie­ren. Die Blood Red Shoes aus Brigh­ton, Eng­land klin­gen very bri­tish und beschrei­ben sich selbst als ver­kappte Pop­band und fin­den Indie-Rock zum kot­zen. Laura-Mary Car­ter aus Lon­don und Ste­ven Ansell aus Sus­sex grün­de­ten im Novem­ber 2004 die Blood Red Shoes,  deren Namen aus einer Gin­ger Rogers Legende her­vor­ging. Die hat angeb­lich für einen Stepp­tanz Film eine Szene so oft wie­der­ho­len müs­sen, das sich ihre wei­ßen Tanz­schuhe blut­rot färb­ten.  Obwohl sie keine gebür­ti­gen Eng­län­der und das auch noch zuge­ben, klin­gen sie zwi­schen­zeit­lich sehr bri­tisch und sto­ßen damit in das Horn der neus­ten Punk-Rock Welle die aus Eng­land zu uns rüberschwappt.

Die bei­den flei­ßi­gen Eng­län­der spiel­ten sich durch unzäh­lige Live-Auftritte in die Gehör­gänge der Fans und schlos­sen sich im April 2007 dem Indie Label V2 an und ver­öf­fent­lich­ten ihre EP „I´ll be Your Eyes”. Auf­tritte auf vie­len Fes­ti­vals form­ten aus den bei­den eine gehö­rig guten Live-Act.  2008 wag­ten die bei­den den Schritt zu Uni­ver­sal und ver­öf­fent­lich­ten ihre Debüt LPBox of Secrets”. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


20 Oktober

Eigenes MTV ohne Klingeltonwerbung

Kategorie: VernetztKommentare (2)
Spontis Thema

Als Kind der Gene­ra­tion Golf stand mir 1974 noch nicht der Sinn nach Musik, erst mit Beginn der 80er und der ein­set­zen­den Gene­ra­tion MTV ent­stand bei mir die Lust auf Musik aus der auch die nun resul­tie­rende Lei­den­schaft für gute Musik­vi­deos her­an­wuchs. Was heute davon übrig geblie­ben ist nervt mich viel mehr als das es mir Freude berei­tet. Gelang­weilte oder Sinn­ent­leerte Mode­ra­to­ren prä­sen­tie­ren von Musik­vi­deos unter­bro­chene Wer­be­blö­cke für Klin­gel­töne. Kurz­fris­tige Pla­nun­gen zum bezahl­ten Emp­fang ent­spre­chen­der Videos habe ich auf­grund feh­len­der Bereit­schaft dafür Geld zu bezah­len schnell zer­streut. Dann kam das Inter­net und Youtube auf dem sich unzäh­lige Musik­vi­deos befin­den, eine wahre Gold­grube wenn auch in beschei­de­ner Qua­li­tät, immer­hin (noch) ohne Wer­be­un­ter­bre­chun­gen. Die Musik die ich abspiele erfasse ich mit Last FM, was läge also näher, beide Dienste mit­ein­an­der zu verbinden?

Tim Bormans aus Bel­gien hat sich dar­über ein paar Gedan­ken gemacht und die API bei­der Dienste mit­ein­an­der ver­knüpft. Durch die Ein­gabe sei­nes Nut­zer­na­mes stellt das Pro­gramm eine zufäl­lige Zusam­men­stel­lung der gehör­ten Künst­ler zusam­men, ruft die  Musik­vi­deos bei Youtube ab und stellt bei­des in der gewohnte Größe dar.

Dar­aus ent­steht dann quasi der eigene Musik­sen­der ohne Wer­bung. Ein sehr inter­es­san­ter noch dazu, so hält er durch die zufäl­lige Aus­wahl der Abspiel­rei­hen­folge die ein oder andere Über­ra­schung bereit. Neu­gie­rig?

(Bild­quelle: Tim Bor­manns)