21 Oktober

Blutige Schuhe - Blood Red Shoes

Im Blog von Iwe­li­ene habe ich eine für mich neue Band aus Eng­land gehört, deren Song »I wish I was Someone Bet­ter« es glatt auf mei­nen MP3 Player geschafft hat, Grund genug einen genaue­ren Blick zu ris­kie­ren. Die Blood Red Shoes aus Brigh­ton, Eng­land klin­gen very bri­tish und beschrei­ben sich selbst als ver­kappte Pop­band und fin­den Indie-Rock zum kot­zen. Laura-Mary Car­ter aus Lon­don und Ste­ven Ansell aus Sus­sex grün­de­ten im Novem­ber 2004 die Blood Red Shoes,  deren Namen aus einer Gin­ger Rogers Legende her­vor­ging. Die hat angeb­lich für einen Stepp­tanz Film eine Szene so oft wie­der­ho­len müs­sen, das sich ihre wei­ßen Tanz­schuhe blut­rot färb­ten.  Obwohl sie keine gebür­ti­gen Eng­län­der und das auch noch zuge­ben, klin­gen sie zwi­schen­zeit­lich sehr bri­tisch und sto­ßen damit in das Horn der neus­ten Punk-Rock Welle die aus Eng­land zu uns rüberschwappt.

Die bei­den flei­ßi­gen Eng­län­der spiel­ten sich durch unzäh­lige Live-Auftritte in die Gehör­gänge der Fans und schlos­sen sich im April 2007 dem Indie Label V2 an und ver­öf­fent­lich­ten ihre EP »I´ll be Your Eyes«. Auf­tritte auf vie­len Fes­ti­vals form­ten aus den bei­den eine gehö­rig guten Live-Act.  2008 wag­ten die bei­den den Schritt zu Uni­ver­sal und ver­öf­fent­lich­ten ihre Debüt LP »Box of Secrets«. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


20 Oktober

Eigenes MTV ohne Klingeltonwerbung

Kategorie: Vernetzt2 Kommentare

Als Kind der Gene­ra­tion Golf stand mir 1974 noch nicht der Sinn nach Musik, erst mit Beginn der 80er und der ein­set­zen­den Gene­ra­tion MTV ent­stand bei mir die Lust auf Musik aus der auch die nun resul­tie­rende Lei­den­schaft für gute Musik­vi­deos her­an­wuchs. Was heute davon übrig geblie­ben ist nervt mich viel mehr als das es mir Freude berei­tet. Gelang­weilte oder Sinn­ent­leerte Mode­ra­to­ren prä­sen­tie­ren von Musik­vi­deos unter­bro­chene Wer­be­blö­cke für Klin­gel­töne. Kurz­fris­tige Pla­nun­gen zum bezahl­ten Emp­fang ent­spre­chen­der Videos habe ich auf­grund feh­len­der Bereit­schaft dafür Geld zu bezah­len schnell zer­streut. Dann kam das Inter­net und Youtube auf dem sich unzäh­lige Musik­vi­deos befin­den, eine wahre Gold­grube wenn auch in beschei­de­ner Qua­li­tät, immer­hin (noch) ohne Wer­be­un­ter­bre­chun­gen. Die Musik die ich abspiele erfasse ich mit Last FM, was läge also näher, beide Dienste mit­ein­an­der zu verbinden?

Tim Bormans aus Bel­gien hat sich dar­über ein paar Gedan­ken gemacht und die API bei­der Dienste mit­ein­an­der ver­knüpft. Durch die Ein­gabe sei­nes Nut­zer­na­mes stellt das Pro­gramm eine zufäl­lige Zusam­men­stel­lung der gehör­ten Künst­ler zusam­men, ruft die  Musik­vi­deos bei Youtube ab und stellt bei­des in der gewohnte Größe dar.

Dar­aus ent­steht dann quasi der eigene Musik­sen­der ohne Wer­bung. Ein sehr inter­es­san­ter noch dazu, so hält er durch die zufäl­lige Aus­wahl der Abspiel­rei­hen­folge die ein oder andere Über­ra­schung bereit. Neu­gie­rig?

(Bild­quelle: Tim Bor­manns)

19 Oktober

Das Periodensystem der Elemente

Kategorie: Vernetzt2 Kommentare

Es gibt wohl keine Tabelle auf die­sem Pla­ne­ten mit sovie­len Eigen­schaf­ten. Lang­wei­lig, meist­ge­hasst und ele­men­tar sind nur 3 Eigen­schaf­ten mit denen sich zwangs­läu­fig viele Schü­ler und Stu­den­ten her­um­schla­gen müs­sen. Nur wenige Men­schen beschäf­ti­gen sich frei­wil­lig mit den Ele­men­ten aus denen unser Uni­ver­sum besteht. Das Team um Pro­fes­sor Mar­tyn Polia­koff von der Uni­ver­si­tät Not­ting­ham und der Video­jour­na­list Brady Haran sind sol­che Men­schen, Eng­län­der natür­lich denn nur die ver­fü­gen über den pas­sen­den Humor. Auf jeden Fall haben diese Men­schen die Inter­net­seite The Perio­dic Table of Videos kre­iert, die es sich zur Auf­gabe gemacht hat, das Perio­den­sys­tem der Ele­mente in Bild und Ton umzu­set­zen. Es raucht und kracht, knallt und blitzt wenn zum Bei­spiel Was­ser­stoff ent­zün­det wird oder Natrium mit Was­ser rea­giert. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


18 Oktober

Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 42

Dich­ter­wett­streit im Pro­jekt 42

Ein Poe­try Slam ist ein lite­ra­ri­scher Vor­trags­wett­be­werb, in dem selbst­ge­schrie­bene Texte inner­halb einer bestimm­ten Zeit einem Publi­kum vor­ge­tra­gen wer­den. Das Publi­kum ent­schei­det dabei über die Qua­li­tät und Orgi­na­li­tät. Auch in Mön­chen­glad­bach toben sol­che Dich­ter­wett­streite. Zum Bei­spiel nächste Woche Don­ners­tag, den 23. Okto­ber Im Pro­jekt 42. Beginn 20:30 Ein­tritt 3 €. (RP — 13.10.2008)

Der arme Sankt Martin

Die Legende besagt, dass Sankt Mar­tin sei­nen Man­tel mit dem armen Bett­ler geteilt hat. Tat­sa­che ist, dass jetzt Sankt Mar­tin der arme Bett­ler ist und Geld für die städ­ti­schen Umzüge knapp wird. Bis zu 14000€ kos­tet ein Umzug der von den Mar­tins­ver­ei­nen in Mön­chen­glad­bach orga­ni­siert wird. Dazu sind neben den Ein­nah­men aus Spen­den auch die Erlöse durch den Ver­kauf der Mar­tin­s­tü­ten not­wen­dig. Lei­der lei­det diese schöne Tra­di­tion genau wie unsere Finanz­märkte unter der Ame­ri­ka­ni­sie­rung, denn viele Kin­der fin­den Hal­lo­ween tol­ler. Schade eigent­lich, trotz­dem werde ich die­ses Jahr was für die Kin­der besor­gen die sin­gen kom­men wol­len, und wenn kei­ner kommt, ess ich es eben sel­ber. (RP — 14.10.2008) Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 Oktober

Springtime for Germany - Urlaub in Deutschland

Der Brite und BBC Jour­na­list Ben Donald hatte Lust Urlaub zu machen. In Deutsch­land. Als seine Freunde das hörte hiel­ten diese Ihn für ver­rückt und seine Frau meinte »etwas Bes­se­res als den Tod« kön­nen man über­all fin­den. Ber­lin ist mitt­ler­weile auch in Eng­land als Rei­se­ziel eta­bliert, der Rest der Repu­blik schein­ta­ber weit­ge­hend unbe­kannt. Schließ­lich haben wir kei­nen Witz und pflege die Unsitte, uns mit unse­rem Hand­tuch schon im Mor­gen­grauen die Lie­ge­stühle am Hotel­pool zu reser­vie­ren. Mitt­ler­weile ist Donald schon zum 15. mal nach Deutsch­land gereist, hat einen Rei­se­füh­rer geschrie­ben und ist nun zu recht in der Lage über uns, die Krauts zu resü­mie­ren: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


16 Oktober

Transmission - Awake in the Greylight

Kategorie: WortkunstKeine Kommentare

Nach­dem ich schon vor län­ge­rer Zeit über einen Ver­weis zum Trans­mis­sion Maga­zin gestol­pert bin , habe ich erst vor ein paar Tagen Zeit und Muße gefun­den im kürz­lich bestell­ten Heft zu stö­bern. Das in schwarz gehal­tene Heft erin­nerte mich bei den ers­ten Berüh­run­gen an das Ver­eins­heft­chen mei­nes dama­li­gen Schwimm­ver­eins, kommt es doch im hand­li­chen hal­ben Din A4 For­mat daher (Tabloid), liegt gut in der Hand und ist seit 2 Wochen treuer Beglei­ter mei­ner mor­gend­li­chen Sitzung.

Das Innere prä­sen­tiert sich äußert anspre­chend, pro­fes­sio­nell und doch lie­be­voll gestal­tet und unter­schei­det sich damit grund­le­gend von der dama­li­gen Ver­eins­zei­tung.  Es ist über­sicht­lich und sys­te­ma­tisch auf­ge­baut, das klas­si­sche Schwarz-Weiss-Graue Lay­out passt zur The­ma­tik und ist sehr gut les­bar. Gleich zu Beginn konnte ich mir einen Über­blick im Inhalts­ver­zeich­nis ver­schaf­fen und freute mich auf eine Mischung aus Inter­views mit Bands und Künst­lern sowie Berichte über Fes­ti­vals, Kon­zerte, Tou­ren, Rei­sen und Plat­ten­la­bels. Außer­dem bie­tet Trans­mis­sion noch reich­lich Ton­trä­ger Rezen­sio­nen. Das Maga­zin kann mit CD geor­dert wer­den, die einen ech­ten Mehr­wert bie­tet und unbe­dingt par­al­lel zum lesen des Maga­zi­nes gehört wer­den sollte, denn damit schließt sich dann der Kreis der im Maga­zin vor­ge­stell­ten Bands. Bei vie­len Inter­views und Berichte wird deut­lich, dass die meis­ten der Auto­ren auch selbst musi­ka­lisch aktiv sind, so wir­ken man­che Dia­loge wie ein Gespräch unter Musi­kern, was der Qua­li­tät aber nicht scha­det. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


15 Oktober

Nietengürtel oder eine Niete als Gürtel (2)

Kategorie: Schwarze Szene3 Kommentare

Wie ver­spro­chen habe ich mich heute hin­ge­setzt und einen offe­nen Brief (auf das Bild kli­cken) an die 12 größ­ten und im Inter­net ver­tre­te­nen Shop­be­trei­ber gesen­det, damit ich end­lich wie­der mal einen qua­li­ta­tiv hoch­wert­gien Pyra­mi­den­nie­ten­gür­tel mein eigen nen­nen kann. Ich bin genauso gespannt wie Tears, ob und wann ich Ant­wor­ten bekomme.  Ich hoffe natür­lich, dass er sich irrt und es enga­gierte Mit­ar­bei­ter gibt, die sich Zeit für eine Ant­wort nehmen.

Durch­schnitt­lich liegt die Beant­wor­tungs­zeit in Deutsch­land laut einer Stu­die bei 3–4 Werk­tage, viele Inter­na­tio­nale Unter­neh­men schnei­den da bes­ser ab und errei­chen im Mit­tel 24 Stun­den (!) Ein­zel­fälle schla­gen bei uns in Deutsch­land eher in nega­tive, so brauchte meine Anfrage an die T-Com satte 2 Monate um kom­pe­tent beant­wor­tet zu wer­den. Auto­ma­ti­sche Ant­wor­ten, die Schnel­lig­keit sug­ge­rie­ren  sol­len wir­ken bei mir kon­tra­pro­duk­tiv und ver­grau­len mich eher, ebenso die aus Text­bau­stei­nen zusam­men­ge­schus­ter­ten Stan­dard­ant­wor­ten auf meine lie­be­voll aus­ge­ar­bei­te­ten Nach­rich­ten. Ein­zel­fälle? Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 Oktober

Von Querdenkern und Trittbrettfahrern

Kategorie: Ansichtssache2 Kommentare

Eigent­lich hatte ich Herrn Mar­cel Reich-Ranicki für einen unsym­pa­thi­schen, alten und gebrech­li­chen Quer­den­ker gehal­ten. Das stimmt auch, nur unsym­pa­thisch ist er mir nicht mehr. Was der 88jährige auf der gest­ri­gen Ver­lei­hung des deut­schen Fern­seh­prei­ses, auf der er eigent­lich für sein Lebens­werk geehrt wer­den sollte über die deut­sche Fern­seh­land­schaft vom Sta­pel gelas­sen hat, sorgt auch heute noch für Nach­be­ben bei allen Fern­seh­sen­dern. Das Land ist gespal­ten. Wäh­rend sich die einen auf­re­gen, freuen sich die ande­ren über die Offen­heit und Direkt­heit. Jeder, der noch nicht weiß, worum es geht, möge sich die­ses hier auf Youtube anschauen: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


12 Oktober

Nietengürtel oder eine Niete als Gürtel

Kategorie: Schwarze Szene6 Kommentare

Die Grund­aus­stat­tung für jeden Anhän­ger der schwar­zen Szene sind Nie­ten­gür­tel in allen mög­li­chen Varia­tio­nen. Sei es Kil­ler­nie­ten, Pyra­mi­den­nie­ten, Spike­nie­ten, Spitz­nie­ten und Säbel­nie­ten [Bil­der]. Wohl­mög­lich könnte man diese Liste noch wei­ter fort­set­zen das Ange­bot scheint uner­schöpf­lich. Woher diese Gür­tel nun kom­men bleibt wohl unge­klärt. Ange­fan­gen hat es wohl mitte der 70er als klas­si­scher Lochnie­ten­gür­tel und wur­den dann erst in der Punk­szene und dann in den dar­aus resul­tie­ren­den Sub­kul­tu­ren adaptiert.

Auf jeden Fall ist er neben dem aus­ge­präg­ten Ring­fe­tisch mein liebs­tes Acces­soire. Das Pro­ble­ma­ti­sche an der Sache ist, das ich keine geschei­ten Nie­ten­gür­tel mehr finde, die nicht nach 10 mal tra­gen aus­ein­an­der­fal­len. Grund­sätz­lich unter­scheide ich dabei 2 Sor­ten von Gür­teln: Die ech­ten Leder­gür­tel und die unech­ten Leder­gür­tel. Lei­der ist meine Quelle für die ech­ten Leder­gür­tel ver­siegt und jetzt tue ich mich schwer, irgendwo einen Gür­tel zu bestel­len, der dann wohl­mög­lich die selbe schlechte Qua­li­tät hat wie meine ande­ren Modelle. Bahn­hof? Kein Problem.

Der echte Ledergürtel

Die­ser Gür­tel ist ein Qua­li­täts­pro­dukt (siehe Bild oben). Hier hat der Her­stel­ler für jede Niete ent­spre­chende Löcher in den ech­ten Leder­rie­men ein­ge­ar­bei­tet. Die Nie­ten sind fest ver­schraubt oder zusam­men­ge­presst, was ihnen ein lange Halt­bar­keit beschert. Rechts ein Bild von mei­nem ech­ten Leder­gür­tel. War nicht der bil­ligste (20 €) hat sicher aber mei­nes Erach­tens gelohnt. Der Laden hatte auch mal Pyra­mi­den­nie­ten­gür­tel in der ent­spre­chen­den Qua­li­tät, lei­der jetzt nicht mehr. »Dem Kun­den war das alte Modell zu teuer…« — Mir nicht, bin hald ein wenig deka­dent. Made in Eng­land steht drauf, sagt mir jetzt aber nicht viel, die Quelle ist mir nicht bekannt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


11 Oktober

Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 41

Rhe­to­rik­kurs für Jugendliche

Schlag­fer­tig sein, ver­ständ­lich vor­tra­gen und gut argu­men­tie­ren — das kön­nen jugend­li­che nun ler­nen. Die Fami­li­en­bil­dungs­stätte bie­tet Kurse für Jugend­lich im Alter von 14–17 Jah­ren an. Die Teil­nah­me­ge­bühr für den 8 stün­di­gen Kurs beträgt 24 € […] Ken­nen die Leute von der FBS andere Jugend­li­che als ich? Ich meine es wäre schön wenn mög­lichst viele Jugend­li­che daran teil­neh­men wür­den, ehr­lich. Aber wie unrea­lis­tisch ist denn der Gedanke, Jugend­li­che für 8 Stun­den Kon­zen­tra­tion zum schlap­pen Kurs von 24 € zu begeis­tern? Und das auch noch an einem Frei­tag? Ich sehe das so: Worte sind Muni­tion, der Mund die Waffe und die Rhe­to­rik der rich­tige Umgang damit. Die Kurs ist dem­nach wie Luft­git­tare spie­len. Ich hatte als Jugend­li­cher andere Pläne meine Frei­zeit zu gestal­ten. (RP — 6.10.08)

Thea­ter­ga­le­rie wird größer

Auf der Gewerbe-Immobilien Messe Expo-Real ver­kün­dete die Ziag, Besit­zer der Thea­ter­ga­le­rie, diese zu ver­grö­ßern. Ver­kehrs­wege inner­halb sol­len opti­miert und Geschäfte bes­ser plat­ziert wer­den und eine direkte Ver­bin­dung zum Park­haus geschaf­fen wer­den […] Wo soll das noch hin­füh­ren? Am Anfang war der Licht­hof, dann die Thea­ter­ga­le­rie die jetzt auch noch erwei­tert wer­den soll obwohl der Bau des ECE Ein­kaufs­zen­trum am Platze des alten Thea­ters noch in Start­lö­chern steckt. Ist das jetzt ein mit­ein­an­der oder gegen­ein­an­der? Mön­chen­glad­bach hat noch kein Shop­ping­zen­trum, das ist rich­tig. Aber wenigs­tens eine Sache könnte man erst­mal zuende den­ken. (RP — 7.10.08) Den gan­zen Arti­kel lesen… »