17 September

Pauly Unstoppable: Körperkult oder Körperwahn?

Pauly Unstoppable ist nicht nur ein Künst­ler­name, son­dern auch Syn­onym für die unstill­bare Sucht nach Kör­per­ver­än­de­run­gen (engl. Body­mo­di­fi­ca­ti­ons) Pauly ist ein 23jähriger Mann aus Indiana, der sich zur Auf­gabe gemacht hat, immer einen Schritt wei­ter­zu­ge­hen als die ande­ren. Pauly ist täto­wiert und gepierct, hat sich metal­li­sche Gegen­stände unter die Haut implan­tie­ren las­sen und Bran­dings sind für ihn ein alter Hut. Sich an Flei­scher­ha­ken auf­hän­gen las­sen gibt ihm schon lange nicht mehr den letz­ten Kick. Was machen wir da? Wir las­sen uns natür­lich den Aug­ap­fel Tätowieren!

Irgend­wie komme ich mir schlecht infor­miert vor, wenn selbst die AOK Rhein­land schon davor warnt, aber was nicht ist, kann ja noch wer­den — ich meine jetzt das infor­mie­ren selbst­ver­ständ­lich. Pauly soll angeb­lich der erste gewe­sen sein, der sich den Aug­ap­fel hat ein­fär­ben las­sen, 40 Ein­sti­che sol­len dazu nötig gewe­sen sein. Autsch. Ich bin kein Kost­ver­äch­ter und kann mich mit vie­len Spiel­ar­ten anfreun­den, gepierct bin ich ja sel­ber. Aber sich jetzt Farbe ins Auge ste­chen las­sen? Man regt sich über Tier­ver­su­che auf, bei dem die Tiere gegen ihren Wil­len oder Instinkt Dinge mit sich anstel­len las­sen. Der Mensch hat sei­nen Instinkt schon lange unter Kon­trolle und macht das frei­wil­lig. Para­doxe Welt.

Ich meine, wir haben nur 1 paar Augen, die man nicht mal eben im Bau­markt neu kau­fen kann und son­der­lich schön finde ich es auch nicht, aber das ist ja bekannt­lich Geschmacks­sa­che und über den lässt sich bekannt­lich strei­ten. er das alles nicht glaubt, der kann sich in diver­sen Videos davon überzeugen.

(Bild­quelle: bmezine.com)

16 September

Herbstgedanken

Blick aus dem Fenster

Irgend­wie werde ich das Gefühl nicht los, es ist Herbst ohne bunte Blät­ter. Ich mache mir gerade Gedan­ken dar­über, wie und wann ich die Hei­zung wie­der in Betrieb nehme, denn ich hatte sel­bige ja über den Som­mer aus­ge­schal­tet. Solange behelfe ich mir mit einem Heiz­lüf­ter, der hier neben mir steht und heizt, denn auf mei­ner Haut sind gerade gefühlt 5 Grad Celsius.

Am Sams­tag bei Plus habe ich schon die ers­ten Weih­nachts­plätz­chen ent­deckt und ich denke auch schon wie­der an Win­ter­rei­fen. Ich kann mich aber noch zügeln, schließ­lich heißt es ja von O bis O, also von Ostern bis Okto­ber. Ich bin habe einen aus­ge­präg­ten Fetisch für Win­ter­rei­fen, ver­ab­scheue ich doch im-Winter-auf-Sommerreifen-Fahrer, die bei ein­set­zen­der Glätte dann regel­mä­ßig für Ver­kehrs­stau­un­gen sor­gen. Ich muss natür­lich zuge­ge­ben, dass man die Anzahl der glat­ten Tage in den letz­ten Jah­ren an einer Hand abzäh­len konnte, aber sie waren da. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


15 September

Adel verpflichtet, Kirche aber auch...

Kategorie: Ansichtssache3 Kommentare

Schon im Mit­tel­al­ter haben Adel und Kir­che oft­mals unter einer Decke gesteckt um gemein­same Ziele durch­zu­set­zen. Jetzt haben Glo­ria von Thurn und Taxis und Kar­di­nal Meis­ner ein Buch ver­öf­fent­licht, dass an diese Tra­di­tion anknüp­fen könnte. »Die Fürs­tin und der Kar­di­nal — Ein Gespräch über Glau­ben und Tra­di­tion« han­delt von der Freude die der Glaube bringe, so Meis­ner in einem Inter­view. Die­ses Werk wäre wohl in den Tie­fen der Bücher­re­gale ver­staubt, hät­ten Meis­ner und von Thurn und Taxis nicht bei San­dra Maisch­ber­ger ver­sucht, ihr Werk zu krö­nen. Die­ser Ver­such ist mal gründ­lich dane­ben gegan­gen, denn was die bei­den da vom Sta­pel gelas­sen, sprengt jeden guten Geschmack. Heute habe ich bei brights Bericht über die Sen­dung vom 9.9.08 gele­sen und musste mir selbst­ver­ständ­lich selbst ein Bild von der Sen­dung machen.

Erstaun­lich zu sehen, wie leicht Maisch­ber­ger die bei­den aus der Fas­sung brachte, um die sie offen­sicht­lich sehr bemüht waren, gab es doch im Vor­feld schon laute Kri­tik an Meis­ner und Thurn und Taxis. So empiehl sie den Homo­se­xu­el­len inten­si­ves Beten als The­ra­pie auf den rech­ten Pfad zurück­zu­keh­ren und die Pille emp­fand sie als Werk­zeug des Mas­sen­mords. Selbst Angela Mer­kel bekam ihr Fett weg, als sie die Qua­li­fi­ka­tion der Bun­des­kanz­le­rin als Fami­li­en­mi­nis­te­rin auf­grund ihrer geschei­ter­ten Ehe in Frage stellte. Dabei ist selbst Glo­rias Mut­ter geschie­den und damit von kirch­li­chen Sakra­men­ten aus­ge­schlos­sen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 September

Es ist nicht alles Gold was glänzt

Kategorie: VernetztKeine Kommentare

Das Chrom glän­zen kann ist kein Geheim­nis, die nicht metal­li­sche Ver­sion von Google glänzt jeden­falls nicht. Das es gleich zum Start des neuen Brow­sers Chrome zu Pan­nen kommt, war doch irgend­wie klar, schließ­lich ist es eine BETA und dem­nach noch nicht markt­reif. Trotz­dem sorgt die Unter­stüt­zung vie­ler Medien dafür, dass der Brow­ser Chrome bereits mas­siv an Markt­an­tei­len gewinnt. Ver­säumt wird jedoch immer, dar­auf hin­zu­wei­sen das sich die Soft­ware noch in eben die­sem unaus­ge­reif­ten Zustand befindet.

In einem kur­zen Selbst­ver­such konnte ich bereits fest­stel­len, dass die Engine mit der Chrome arbei­tet, beein­dru­cken­des leis­tet. Das Sur­fen im Inter­net erlebt einen deut­li­chen (!) Leis­tungs­zu­wachs. Gerade auf­wen­di­gere Sei­ten mit Java und dem gan­zen Schnick Schnack laden schnel­ler und las­sen sich bes­ser hand­ha­ben. Das jeder Tab einen neuen Pro­zess star­tet erhöht die Sta­bi­li­tät. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


11 September

Warum antwortest du nicht?

Ich weiß auch nicht, je erreich­ba­rer man ist, desto uner­reich­ba­rer wird man. Nicht das das Inter­net nicht schon eine Kon­takt­mög­lich­keit als sol­che ist, so haben sich im Laufe der Jahre unend­li­che viele Unter­grup­pie­run­gen gebil­det. Mit E-Mail und News­groups fing es an, es ging über zu chat­ten und Community-Foren. Jetzt sind die sozia­len Netz­werke schwer im kom­men (oder auch schon da). Was das ist? Ich meine stu­diVZ, meinVZ, schu­elerVZ, MyS­pace, Stay­fri­ends, Loka­lis­ten, Face­book, Wer kennt Wen und wie sie alle hei­ßen.

Bei Wiki­pe­dia fin­det man unter stu­diVZ die Beschrei­bung, das es sich dabei um ein Online-Netzwerk han­delt. Wie mei­nen? Was ist ein Online-Netzwerk? Dazu hat Wiki­pe­dia natür­lich nichts ver­linkt. […]Online ist die aktive Ver­bin­dung in ein elek­tro­ni­sches betrie­be­nes Netz­werk[…] Jetzt wird ja der Hund in der Pfanne ver­rückt, han­delt es sich doch bei dem Begriff Online-Netzwerk doch quasi um einen Ant­ago­nis­mus (mein Lieb­lings­wort 2007). Den gan­zen Arti­kel lesen… »


4 September

Google ist nicht das Problem

Es gibt Arti­kel in den Print­me­dien die ich gut finde und es gibt Arti­kel, bei denen dau­ert das Lesen län­ger als der Stuhl­gang. So wie neu­lich gesche­hen. Zu Beginn war ich doch sehr skep­tisch, denn was sonst könnte ich von einem Internet-Philosoph erwar­ten als das er über den Sinn und Zweck des Inter­nets eine Abhand­lung schreibt. Doch weit gefehlt, der Mann spricht das aus, was ich denke. In dem beid­sei­ti­gen und aus­führ­li­chen Inter­view der c’t mit David Wein­ber­ger geht es um das von Ihm mit­ver­fasste Cluetrain-Manifest, das ein geord­ne­tes Chaos im Inter­net anstrebt.

Wenn wir nicht aufpassen, dann rutschen wir ab in ein ganz düsteres Online-Zeitalter. Dann werden die Access-Provider kontrollieren, was wir im Netz sehen und was nicht. Sie werden bestimmen, welche Inhalte wichtiger sind als andere. In den USA haben wir bereits eine Kartell-Situation. Selbst die Politik schreit fortwährend nach "Kontrolle über das Internet".
Ja ich habe Angst. Angst davor, dass wir uns das kaputt machen, was wir in den glorreichen letzten 15 Jahren aufgebaut haben. Und das ist nicht weniger als das größte Gemeinschaftsprojekt, das die Menschheit je auf die Beine gestellt hat. Und warum ist es so groß geworden? Weil keiner es kontrolliert hat. Kein Unternehmen der Welt hätte eine solche Entwicklung planen und umsetzen können. Business wird doch fast ständig von der Angst getrieben. Oft ist es gute Angst, wenn ich darauf achte, dass mich der Wettbewerber nicht unterbietet. Manchmal ist die Angst aber auf tiefschwarz.

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