31 August

Nichts – Schaut mich an, ich tanz am besten

NichtsWer glaubt, die Neue Deutsche Welle kurz NDW würde nur aus Nena, Hubert Kah und Markus bestehen der irrt. Als der Punk Anfang 1977 nach Deutschland schwappte und die meisten Band nur imitierten, entwickelte sich schnell ein eigener deutscher Punk, in dem auch deutsch gesungen wurde. Eine neue Form von musikalischem Selbstwertgefühl und Individualismus verbreitete sich sehr rasch, Deutsch zu singen war wieder cool geworden. In den deutschen Hochburgen des Punks Düsseldorf, Hamburg und Berlin formierten sich zwischen 1977 und 1983 unzählige Bands, die mit viel Kreativität etwas neues machten. Eingängie Melodien und simple Texte, die neue deutsche Welle war geboren.

Die aus der Düsseldorfer Punkformation KFC (Kriminalität Förderungs Club) ausscheidenden Meikel (Michael) Clauss und Tobias Brink bildeten im Frühjahr 1981 die Band Nichts mit dem Drang etwas neues zu machen. Ein ehemaliger Schulfreund von Clauss, Christopher Scarbeck stieg als Bassist ein und die Freundin und spätere Ehefrau von Brink, Andrea Mothes nahm das Mikrofon in die Hand. Im Juni 1981 erschien dann nach nur 5 Wochen ihre erste LP Made in Eile auf einem Independent Label.

Schaut mich an, ich tanz am besten. Schaut mich an, ich bin die Schönste.
(Nichts – Tango 2000)

Die Band bezeichnete ihre Stilrichtung selbst als Psychopop und wollte eigentlich mit NDW nicht in Verbindung gebracht werden. Clauss und Brink kommen ja definitiv aus dem Punk und gehörten mit ihrer vorherigen Band KFC zu einem der Headliner in der Düsseldorfer Punk Szene. Die Presse tat wie immer Ihr übriges und verglich Nichts gleich mit Ideal, den Neonbabies und anderen NDW Größen, so blieb der Band nichts anderes über, als sich ihrem Schicksal zu fügen. …lese den ganzen Artikel
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30 August

Ritterspiele Burg Satzvey

Kategorie: MittelalterKommentare (2)

Die malerische Burg Satzvey in der Eifel ist einer der zentralen Brennpunkte in Sachen Mittelalter. Viele Veranstaltungen die Rittermärkte, Turniere und Lagerleben anbieten müssen sich hier messen lassen. Obwohl ich schon viel von der Burg gehört hatte, war es mir erst Weihnachten 2007 vergönnt, ihr einen Besuch abzustatten. Ich war begeistert vom Ambiente das dort herrscht. Es ist zwar nicht die größte und Eindruckvollste Anlage dieser Art aber für mich die mit der bestem Gesamterscheinung.

Auch diesen Herbst finden wieder die Ritterspiele statt, die seit 1981 auf Burg Satzvey in dieser Form abgehalten werden.  An den beiden ersten Wochenenden im September (6.9. und 7.9. sowie 13.9. und 14.9.) findet Die Schlacht von Worringen mit großem mittelalterlichen Spektakel und orientalischem Markt statt. …lese den ganzen Artikel
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28 August

Cancer Barrack – Beischlaf mit 60kg Hackfleisch

Cancer Barrack

In der Welt der dunklen Musik gibt es viele Randerscheinungen. Eigentlich ist die ganze Musikszene dieser Spielart eine Randerscheinung. Beim durchhören meiner alter Zwischenfall-Sampler ist mir dann
auch sogleich der Song Beischlaf mit 60 kg Hackfleisch von Cancer Barrack ins Ohr gesprungen, was ihm aufgrund seiner eingehenden Melodie und Tanzbarkeit auch nicht schwer fällt. Selbstverständlich spielt der Text des Liedes ebenfalls ein gewichtige Rolle.

Wer kann sollte sich den Song unbedingt mal auf Youtube anhören, er ist die passende Untermalung für diesen Artikel, denn ich möchte euch die Band ein wenig näher bringen.

Als sich die Calling Dead Red Roses 1986 auflösten, entstanden daraus die beiden Hamburger Bands Cancer Barrack und Girls under Glass, die auch in den Folgejahre zusammenarbeiteten und gemeinsame Auftritte absolvierten. Nach ihrer ersten EP Hypnobeat die 1989 erschien, konnte Cancer Barrack zu Beginn der 90er einige Erfolge für sich verbuchen, dabei wurden sie vom Independent und Darkwave Umfeld bevorzugt.

Ihr erstes Album Walking through the Cancer Barrack das bei Deathwish erschien, zählt wohl zu den besten Werken der 5 Hamburger Musiker und bietet Gothic Rock vom feinsten. In den folgenden Jahren nahmen sie dann immer mehr elektronische Elemente in ihre Musik, was auf der MCD Speichel, die 1992 erschien sehr deutlich wird.
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26 August

Stuhlgang

Kategorie: StuhlgangKommentare (0)

Ich weiß jetzt nicht wie es euch geht, aber mir kommen die besten Ideen immer auf dem Klo, besser gesagt beim Stuhlgang. Völlig Klischeehaft gehe ich mit Lektüre bewaffnet diesem körperlichen Bedürfniss mit großer Leidenschaft nach. Meist liegen auch schon entsprechende Zeitschriften oder Bücher vor Ort, bei mir jedenfalls

Toilettenschilder

Leider ist meine Toilette zu tief angebracht, was bei längeren Sitzungen die Beine veranlasst, einzuschlafen. Dabei wird die Blutzufuhr zu den Beinen unterbrochen und die Nervenende nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff versorgt, was zu den angesprochenen Ausfallerscheinungen führt, das Aufstehen wird dann immer eine Belastungsprobe für den Kreislauf und treibt meinen Blutdruck umgehend in den Keller. Deshalb bin ich bestrebt meine Sessionen auf 20 Minuten zu beschränken.

Am liebste lese ich meine abonnierten Zeitschriften, oder den Orkus. Ein gutes Buch mit durchgehend leichtem Einstieg eignen sich auch ausgezeichnet, so lese ich zur Zeit “Verschwende deine Jugend” von Jürgen Teipel, dazu aber an andere Stelle später mehr.

Ruhe. Ebenso wichtig wie das lesen auf dem Klo ist Ruhe. Deswegen habe ich Stuhlgang auch am liebsten zu Hause, obwohl ich kein Heimscheisser bin und bei entsprechender Notdurft auch externe Toiletten benutze. Wenn der Drang dann so stark ist, das ich es nicht mehr schaffe entsprechenden Lesematerial herbeizuschaffen, so helfe ich mir mit Quittungen aus meinem Portemonnaie oder mit den beschriften um mich herum stehender Duschgels oder Körperlotionen. Leider ist der Mist immer auf unverständlichem Englisch. Ist schon irgendwie krankhaft, aber was solls. Besser ein konditionierter Darm als überhaupt kein Stuhlgang.

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24 August

Gay-O-Meter

Kategorie: VernetztKommentare (2)

Gay-O-Meter

Nicht das ich was gegen Schwule hätte, im Gegenteil. Der CSD in Köln sollte zu den Pflichtveranstaltungen gehören und der ein oder andere Mann, der mir an der Supermarktkasse deutlich macht, wie wichtig die richtige Anwendung eines Deo´s ist, kann sich von einem schwulen Mann die ein oder andere Scheibe abschneiden.  Das ein oder andere durchsichtige Kleidungsstück schmückt auch meinen Kleiderschrank, Kochen kann ich auch ganz gut. So langsam bekomm´ ich aber selber ein bisschen Zweifel, deswegen nehme ich dieses Stöckchen auf und mache den Test doch dann lieber mal selber. Scheint zwar in Englisch zu sein, hier kann der Löwe aber helfen.

Mittendrin statt nur dabei, immerhin. Jetzt ist es an der Zeit herauszufinden, wie es um dich bestellt ist. Ausreden gibt es nicht, dieser Test funktioniert auch für Frauen.

Quellen: Gayometer von Channel 4, gesehen bei MC Winkel und Schaezle

21 August

Product Placement – GEMA

Kategorie: AnsichtssacheKommentare (0)

Samples. Seit es für den C64 ein Steckmodul gab, mit dem man wie in diesem Beispiel Sampeln konnte, weiß auch ich, wie kreativ man damit sein kann und wie illegal auch. Das deutsche Urheberrecht, dass in seiner Formulierung und Ausführung den Eindruck erweckt es stamme noch aus Kaiserszeiten, macht jeder kreativen Verwendung einen Strich durch die Rechnung. Hierzulande verwaltet die GEMA die Verwertungsrechte an Musikstücke.

Johannes Kreidler, Komponist zeitgenössischer Musik möchte mit seinem neuen Werk Product Placement alles richtig machen und hat dazu bei der GEMA die entsprechenden Formulare zur Erfassung der von ihm verwendeten Musikstücke bestellt. Ich fürchte aber, dass das ganze mit einer Spedition angeliefert wird, denn Kreidler hat es geschafft 70.200 Musikstücke in seinem 33 sekündigen Werk zu Sampeln.

…theoretisch kann man am Computer pro Sekunde schon 44100 Zitate abspielen…

Bei 70.200 hat ihn dann wohl doch die Lust verlassen.  Es geht ihm um Visualierung und nicht darum, die GEMA zu ärgern, ich find´s trotzdem gut, die Behörde des Urheberrechts mit ihren eigenen Waffen vertraut zu machen, der Bürokratie.

Youtube Video – Hier stellt der Künstler seine Aktion vor

Richtig so! Seitdem die Bürokraten die Schließung von ballz.de zu Verantworten haben bin ich sowieso stinkig, denn so wird jeder Funke Kreativität in unserer Gesellschaft gleich im Keim erstickt. Obwohl, wenn ich mir die unzähligen Novellierungen der Urheberrechts so anschaue, unkreativ ist das nicht…

Quellen: Gefunden bei mcwinkel via Twitter und Gulli