31 Dezember

Newcomer und Legenden - Top 10 Alben 2008

Kategorie: Dunkle Klänge8 Kommentare

Die Besten Alben des JahresIndy­Mi­chi, den ich von last.fm kenne, war neu­gie­rig, wel­che Alben die 2008 erschie­nen sind mich beson­ders beein­druckt haben. Ich habe mir die Wahl nicht leicht gemacht, denn ich finde es unheim­lich wich­tig zwi­schen guten Lie­dern und guten Alben zu unter­schei­den. Viel zu oft blei­ben die Single-Auskopplungen die ein­zi­gen High­lights einer Neu­er­schei­nung, die dann in ein­schlä­gi­gen Musik­ma­ga­zi­nen ent­spre­chend abge­han­delt wird.

Lei­der sehe ich mich außer­stande Musik objek­tiv zu bewer­ten, denn dafür ist meine Lei­den­schaft dafür viel zu groß. Viel lie­ber mache ich meine sub­jek­ti­ven Wahr­neh­mung, wie eine Platte klingt und was sie in mir aus­löst zu mei­ner per­sön­li­chen Mess­latte. Dabei spielt natür­lich der eigene Geschmack ein große Rolle. Alle Alben und Künst­ler sind mit last.fm ver­knüpft, damit gleich ein akus­ti­scher Ein­druck dazu ent­ste­hen kann. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


30 Dezember

Totenkult und Mobilfunk

highgate-cemetery-23Es ist noch nicht allzu lange her, dass ich ver­sprach, mich in mei­nem Blog mehr mit dem Tod zu beschäf­ti­gen. Doch bevor ich wie­der anfange in der Ver­gan­gen­heit zu schwel­gen, kon­zen­triere ich mich heute ein­mal auf die Neuzeit.

Die schäd­li­che Wir­kung von Mobil­funk­strah­lung gilt bis heute als umstrit­ten — unum­strit­ten ist, dass wir alle ein­mal ster­ben müs­sen. Wer Zeit sei­nes Lebens mit dem Handy ins Bett gegan­gen ist um auch bloß kei­nen Tweet zu ver­pas­sen oder den nächt­li­chen Feed seine Lieb­lings Blog­ger zu ver­fol­gen, wird damit sicher­lich auch Beer­digt wer­den wollen.

Das ame­ri­ka­ni­sche Bestat­tungs­un­ter­neh­men Hol­ly­wood Fore­ver berich­tet MSNBC, das sich immer mehr Men­schen wün­schen, mit Ihrem Handy begra­ben zu wer­den. Der New Yor­ker Anwalt John Jacobs ist vor drei Jah­ren an Bauch­spei­chel­drü­sen­krebs gestor­ben und trotz­dem immer noch über die Mail­box sei­nes Mobil­te­le­fon zu errei­chen. Das Handy wurde Jacobs als Grab­bei­gabe in den Sarg gelegt, seine Hin­ter­blie­be­nen bezah­len wei­ter­hin brav seine Tele­fon­rech­nung und lie­ßen auf sei­nem Grab­stein neben sei­nem Namen und den übli­chen Daten auch seine Han­dy­num­mer ein­gra­vie­ren. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


29 Dezember

Horror ist keine Kunstblutorgie

Kategorie: Ansichtssache3 Kommentare

Heute wird´s blu­tig, irgend­wie ist mir danach. Höchst­wahr­schein­lich liegt es daran das es in letz­ter Zeit kei­nen anstän­di­gen Hor­ror­film mehr gege­ben hat. Sicher­lich ist meine Defi­ni­tion eines anstän­di­gen Hor­ror­films einer andere als eure, aber hier geht es ja auch nicht um eure. Anstän­dige Hor­ror­filme fah­ren einen schma­len Grat zwi­schen Splat­ter­fil­men wie bei­spiels­weise Bra­in­dead und weich­ge­spül­tem Mist wie Düs­tere Legen­den oder Final Desti­na­tion.

Bra­in­dead ist sicher­lich kein schlech­ter Film, wenn man ihn als Komö­die betrach­tet, viel­leicht war er von Herr der Ringe Regis­seur Peter Jack­son auch so beab­sich­tigt. Unbe­stä­tig­ten Gerüch­ten soll es die größte Kunst­blutschlacht aller Zei­ten gewe­sen sein, denn allein 300 Liter feinste Mischung waren für die Rasen­mä­her­szene nötig. Final Desti­na­tion erin­nert mich an die film­ge­wor­dene Umset­zung von Micro-Machines, in der es darum geht mög­lichst viele kuriose Ket­ten­re­ak­tio­nen aus­zu­lö­sen bevor es zu einem Ende kommt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


28 Dezember

Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 52

Kategorie: Ansichtssache5 Kommentare

In eige­ner Sache

Eigent­lich war der Pres­se­spie­gel als Expe­ri­ment ange­dacht, mit dem ich dem Mön­chen­glad­ba­cher Leser ein wenig hel­fen möchte auf dem lau­fen­den zu blei­ben und über die Stadt in der er lebt mehr zu erfah­ren. Mir per­sön­lich erging es eigent­lich immer so, das ich das Gefühl hatte etwas ver­passt zu haben, so dass ich ange­fan­gen habe den Lokal­teil diver­ser Zei­tung zu stu­die­ren. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das für das nächste Jahr fort­füh­ren möchte — viel­leicht hilfst DU mir ja dabei, indem du etwas über diese Arti­kel­reihe kom­men­tierst oder mir eine Nach­richt schreibst, ob es Dir gefällt. Bis dahin gibt es erst­mal den letz­ten Pres­se­spie­gel für 2008, der erwar­tungs­ge­mäß kür­zer aus­fällt, schließ­lich gab es zwei­mal keine Tageszeitung.

Fern­se­hen aus Mönchengladbach

Ab dem 19. Januar 2009 star­tet der lokale Fern­seh­sen­der City­Vi­sion, der von Mon­tag bis Frei­tag zwi­schen 16 und 24 Uhr sen­det. Jeder Zuschauer mit Kabel­an­schluss ist in der Lage den Fern­seh­sen­der zu emp­fan­gen. Der neue Sen­der teilt sich zusam­men mit Son­nen­klar TV den Kanal 18 und kann damit von rund 115.000 Men­schen in und um Mön­chen­glad­bach emp­fan­gen wer­den. Schon jetzt kann man sich auf der Inter­net­seite einige der Filme anschauen. City Vision bie­tet damit einen Mön­chen­glad­bach fokus­sier­ten Ein­blick und ist damit eine gute Ergän­zung zur sehr guten WDR Media­thek. (RP — 23.12.2008) Den gan­zen Arti­kel lesen… »


27 Dezember

Blogparade: Welche WordPress Plugins benutze ich?

blogparadeAuf eine aktu­elle Zusam­men­stel­lung der am häu­figs­ten gebrauch­ten WordPress-Plugins warte ich selbst schon eine ganze Weile, wie prak­tisch das blogscene.com dazu gleich eine ent­spre­chende Blog­pa­rade ins Leben geru­fen hat. Keine Frage das ich mit von der Par­tie bin, zum einen bin ich genauso Sta­tis­tik fixiert wie Tears, der mich auch auf diese Blog­pa­rade hin­ge­wie­sen hat, zum ande­ren ist das immer eine gute Mög­lich­keit über die Ver­wen­dung der eige­nen oder der ande­ren Plugins zu recher­chie­ren.  Ich habe alle Plugins mit den ent­spre­chende Links aus­ge­stat­tet um nicht etwa auf einen Back­link zu spe­ku­lie­ren son­dern es für neu­gie­rige ein­fa­cher zu machen mehr zu erfah­ren. Unter Tech­nik könnt ihr euch auch sonst immer über den Stand der ver­wen­de­ten Plugins informieren.

Da die Ent­wick­lun­gen stän­dig wei­ter­ge­hen, wird diese Liste nicht mehr lange aktu­ell sein. Einige Plugins wer­den fest in den WordPress-Core inte­griert, andere genü­gen nicht mehr mei­nen Ansprü­chen oder sind nicht mehr valide. Unter Tech­ni­sches gibt es daher eine auto­ma­tisch aktua­li­sierte Liste mei­ner ver­wen­de­ten Plugins, die zwar unkom­men­tiert ist, aber trotz­dem einen voll­stän­di­gen Über­blick gibt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


24 Dezember

Schwarze Weihnachten

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Heute ist Hei­lig­abend, Höhe­punkt und Finale des 3 mona­ti­gen Kosum­ter­rors. Die letz­ten und ganz har­ten stür­zen sich noch ein­mal bis zur Mit­tags­zeit in die Städte und Kauf­tem­pel um auch noch das letzte Geschenk zu besor­gen. Erwach­sene Män­ner strei­ten sich an der Gemü­se­aus­lage um die schein­bar letzte, weih­nacht­lich rote Paprika. Auch ich werde mich noch ein letz­tes mal in das Getüm­mel stür­zen, denn es fehlt immer noch der Weih­nachts­baum — den kau­fen wir aber immer erst am hei­li­gen Abend, so will es eine uralte und von mei­nem Vater über­lie­ferte Fami­li­en­tra­di­tion. Er sagt, die gibt´s dann bil­li­ger. Aha. Das es dann nur noch die ver­krüp­pel­ten und defor­mier­ten gibt, hat er mir ver­schwie­gen, aber Tra­di­tion ist Tradition.

Schwarze Weih­nach­ten gibt es übri­gens nicht, mei­ner Erfah­rung nach sind an Weih­nach­ten alle gleich. Punks hocken unterm Weih­nachts­baum und gröh­len Weih­nachts­lie­der, wäh­rend wir Gothics am Advents­kranz sit­zend ein leben­des Kan­nin­chen opfern.  Ist natür­lich Blöd­sinn, auch wenn sich das der ein oder andere so vor­stel­len mag, denn gerade an Weih­nach­ten ist kaum jemand gerne allein. In die­sem Punkt stimme ich Lordy zu und zähle mich zu sei­ner drit­ten Kate­go­rie der Weih­nacht­s­ty­pen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


22 Dezember

Worte des Jahres 2008

Kategorie: Ansichtssache2 Kommentare

Ich habe bei Biggi gele­sen, dass die Gesell­schaft für deut­sche Spra­che (GfdS) hat die Wör­ter des Jah­res 2008 gewählt. Gewählt wer­den Worte, die 2008 beson­dere Bedeu­tung erlangt haben und damit in aller Munde gewe­sen sind. Wenn ich mir das Ran­king so anschaue, kann es aber bestimmt nicht reprä­sen­ta­tiv gewe­sen sein, denn mul­ti­po­lar habe ich diese Jahr noch nicht in den Mund genom­men. Ich habe mir erlaubt die Top 10 der GfdS mit den erst bes­ten Gedan­ken zu kom­men­tie­ren mit einer musi­ka­li­schen Ant­wort zu ver­se­hen und bei Google danach zu suchen. Her­aus­ge­kom­men ist meine Inter­pre­ta­tion der Worte die­ses Jahres.

  • Finanz­krise (Google Platz 1)
    Ist an mir übri­gens spur­los vor­bei­ge­gan­gen, denn ohne Finan­zen keine Krise. Das Geld aber in unse­rer Welt regiert dürf­ten seit Ein­füh­rung der Wäh­run­gen nichts neues sein. Das die Zah­len aber in Dimen­sio­nen empor­stei­gen wür­den, die jeg­li­che Vor­stel­lungs­kraft über­stei­gen wollte nie­mand für bare Münze nehmen.

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20 Dezember

Mönchengladbacher Pressespiegel - Woche 51

When the Past is Present

Es kommt nicht häu­fig vor, dass ich über Borus­sia Mön­chen­glad­bach berichte, schließ­lich habe ich mit Fuß­ball nicht viel zu tun und ein­fach keine Ahnung davon, ein schö­ner Clip der däni­schen Seite partofthegame.tv hat meine Neu­gier geweckt. Die Däni­sche Jour­na­lis­tin Camilla Peder­sen war 5 Tage zu Gast in Mön­chen­glad­bach und hat die Stim­mung des schla­fen­den Rie­sen ein­ge­fan­gen. Haupt­säch­lich wer­den die Glanz­zei­ten des Clubs in den 70ern beleuch­tet, auch Rai­ner Bon­hof und einige Urge­stein Glad­ba­cher Fans kom­men zu Wort. Das kann ich euch nicht vor­ent­hal­ten.(RP — 16.12.2008) Den gan­zen Arti­kel lesen… »


19 Dezember

Musik Online: Von Urlaub und Jobs

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farin_urlaub-croppedUrhe­ber­recht ist nicht nur undurch­sich­tig son­dern scheint auch undurch­dring­bar. Was urhe­ber­recht­lich geschützt ist und was nicht, scheint in der Hand der Musik­in­dus­trie zu lie­gen, die den Gesetz­ge­ber durch ihre Markt­macht immer wie­der zu offen­bar halb­her­zi­gen Novel­lie­run­gen zwingt. Der deut­sche Nor­malu­ser (NU) ist ein geset­zes­treuer Bür­ger, der nicht vor­sätz­lich beab­sich­tigt diese zu bre­chen. Lei­der wird es dem NU immer schwe­rer gemacht, nichts falsch zu machen. Mario Six­tus fragt: Ist jeder Nut­zer ein Pirat? Obwohl er damit ein wenig Licht in die schier end­lose Dun­kel­heit zu brin­gen ver­sucht, scheint immer noch nicht klar, was zu tun ist. Was tun, wenn kei­ner kauft? lie­fert löb­li­cher­weise auch gleich ein paar Vor­schläge. Doch wo bleibt der Künstler?

In einem Inter­view der FAZ mit dem Musi­ker Farin Urlaub (Die Ärzte), das ich bei der Hasen­farm ent­deckt habe, geht der Künst­ler kurz auf die Ver­mark­tung von Musik über das Inter­net ein­geht. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


18 Dezember

Subkultur! - Gothic Rocker

Die Anhän­ger sind im Schnitt über 30 und tra­gen noch die glei­che Jeans­ja­cke, die sie sich vom Jugend­wei­he­geld gekauft haben. Das war eben­falls der Tag, an dem sie von Mutti das letzte Mal zum Fri­seur geschickt wur­den, gene­tisch beding­tem Haar­ver­lust begeg­nen sie mit Igno­ranz. Sie hal­ten Kiew für den Erfin­der der Sta­lin­or­gel und mit ihren Bier­kon­sum könn­ten sie bei »Wet­ten dass« auf­tre­ten. Fälsch­li­cher­weise wird auch die Musik von deut­schen Bands wie Oomph! oder Ramm­stein als Gothic Rock bezeich­net. Die Künst­ler leh­nen diese Kate­go­ri­sie­rung aller­dings ab. Hör­ten Sis­ters Of Mercy ohne Ofra-Haza-Gesang, Dre­ad­ful Shadows und hören heute Lon­don after Mid­night und The Cult.

Man nennt ihn auch Gothic Cow­boy und zielt damit auf das tra­gen von ent­spre­chen­dem Schuh­werk und Leder­ho­sen mit Schnü­ren ab. Der Rocker unter den Gothics zählt zu den treu­es­ten sei­ner Art und bleibt Szene und Aus­se­hen treu. Eigent­lich ist er ja ein Rocker mit düs­te­rer Ader für den Musik immer mit schnei­di­gen Gitar­ren­riffs zu tun hat. Bei den Gothic Rockern han­delt es sich nicht um eine Jugend­szene, son­dern viel­mehr um ein Post­pu­ber­tä­res Phä­no­men, deren Anhän­ger so ihren Aus­gleich vom All­tag fin­den. Es wird deut­lich, das sich die Lebens­ein­stel­lung auf grund­le­gende rebel­li­sche Ideale des Rock stützt und mit einer klas­si­schen, schwar­zen Ein­stel­lung der Gothics nicht zu tun haben. Den gan­zen Arti­kel lesen… »